Feldmaikäfer

VORBILD: ein Feldmaikäfer-Männchen, wissenschaftlich Melolontha melolontha. Er lebt in europäischen Eichen- und Buchenwäldern.

GRÖSSE: 80 Zentimeter von einer Flügel- spitze bis zur anderen – das Zehnfache eines echten Maikäfers.

BESONDERHEIT: die hauchdünnen, durchsichtigen Flügel. Julia Stoess verwendet dafür beim Bau vier verschiedene Techniken.

Laufkäfer mit Schnecke

VORBILD: der Laufkäfer Scaphinotus marginatus. Er lebt im Westen Nordamerikas und jagt nachts nach Schnecken.

GRÖSSE: Mit 40 Zentimeter Länge ist das ein Kilogramm schwere Modell gut 20-mal größer als in der Natur.

BESONDERHEIT: Der Megakäfer setzt sich aus rund 100 Einzelteilen zusammen.

Hongbiene

VORBILD: die weltweit verbreitete Honigbiene Apis millifera. Genauer: eine Arbeiterin.

GRÖSSE: Von den Fühlern bis zum Stachel misst die Riesenbiene 45 Zentimeter. Damit ist sie etwa so groß wie eine Katze.

BESONDERHEIT: Das Modell bedecken Hunderttausende Einzelhaare. Sie anzukleben dauerte mehrere Wochen.

Sandlaufkäfer

VORBILD: der in Europa und Asien vorkommende Sandlaufkäfer Cicindela campestris.

GRÖSSE: In der Natur misst das Männchen gerade mal bis zu 1,5 Zentimeter, im Modell rund 75.

BESONDERHEIT: Die Deckflügel besprühte Julia Stoess mit Spezial-Autolack, sodass sie in verschiedenen Grüntönen schimmern.

"Eine Avocado erinnert mich an einen Käferrücken"

Seit 18 Jahren baut Julia Stoess Insektenmodelle, in rund 40 Naturkundemuseen weltweit werden sie inzwischen ausgestellt.

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