Ein Horn besteht aus mehreren gebogenen Rohren. Für jedes besitzen die Hornbauer eine Schablone. Die Rohre werden in die Biegemaschine eingespannt und die Rohlinge so in Form gebracht

Nur wenn die Rohre alle gleich dick sind, klingt das Horn schön. Deshalb werden Masskugeln mit Druckluft durch die Rohre gepresst. Erst wenn diese ungehindert durchrollen, hat das Rohr den richtigen Durchmesser

Runde Sache: Das Schallstück wird mit Wasser gefüllt und eingefroren. Dann wird es in die Biegemaschiene gespannt

Das Eis im Inneren verhindert, dass das Schallstück zerdrückt wird oder bricht. Ein Mitarbeiter lötet die Einzelteile später zusammen

Die Ventile müssen dicht halten! Sonst können sie nicht die richtigen Töne erzeugen. Ein Mitarbeiter schleift sie darum mit einer Spezialpaste, bis sie exakt schließen

Anschließend probiert ein Anbläser das Horn aus. Das Stimmgerät auf dem Tisch zeigt an, ob das Horn die richtige Tonhöhe hat.

Feinschliff: Mehr als vier Stunden lang wird das Horn mit der Poliermaschine und mit der Hand bearbeitet. Schließlich soll es glänzen!

Mit bloßem Auge prüft ein Mitarbeiter, ob das Horn irgendwo verbeult ist. Wird er fündig, schnappt er sich ein Hämmerchen und korrigiert die Stellen

Ab in die Wanne! Auch ein Horn muss baden. Ultraschallwellen im Wasser sorgen dafür, dass selbst kleinste Schmutzpartikel abgespült werden

Anschließend untersucht ein Mitarbeiter das Instrument noch einmal auf äußere Schäden. Findet er welche, markiert er sie mit einem roten Filzstift

Zum Schluss wird das Instrument mit Lacl überzogen, damit es immer schön glänzt

Dann geht es auf große Reise: In Transportkoffern werden die Hörner an ihre zukünftigen Besitzer verschickt. Die wohnen auf der ganzen Welt

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