Der kleine Hund Sparky wird im Film von seinem Herrchen wieder zum Leben erweckt

Für Tim Burton, den Regisseur von "Frankenweenie", ist der Film ein Herzensprojekt. Er hatte die Grundidee zu dieser Geschichte schon 1984. Fast 30 Jahre später konnte er den Film nun genau so drehen, wie er es sich immer vorgestellt hat

"Frankenweenie" ist als erster Animationsfilm der Geschichte in Schwarz-Weiß gedreht worden. Dabei reichte die "Farbpalette" von Schwarz nach Weiß über hunderte von Grauschattierungen dazwischen. Alle Puppen wurden für den Dreh von Hand bemalt

Die Puppen bekamen Frisuren aus Echthaar. Die Haare wurden einzeln durch die Gussmasse gestochen und mit Drähten befestigt. Zuerst versuchten es die Perückenmacher mit Kunsthaar, aber das war zu glänzend und zu störrisch

Kritisch beäugt Tim Burton die Figuren. Es war ein langer Weg, bis die Puppen seinen künstlerischen Ansprüchen genügten

Auch bei den Kostümen hatte Tim Burton eine genaue Vorstellung: Diese sollten in die Zeit der 1970er Jahre passen, in der der Film spielt. Die Kostümbildner fertigten die Kleidungsstücke in mühevoller Kleinarbeit an. Sie nähten alle Kostüme mit winzigen Stichen per Hand, um die Größenverhältnisse einzuhalten

Die Animatoren verwendeten auch viel Sorgfalt auf die Körperspannung der Puppen: Die Spannung wird durch das Festdrehen der Stellschrauben in den Gelenken und Gliedmaßen erreicht

Mehr als 200 Puppen wurden für den Film gebaut, darunter 18 Victors und 15 Sparkys. Weil die Animatoren mehr als eine Puppe für jede Figur zur Verfügung hatten, konnten sie gleichzeitig an verschiedenen Filmszenen arbeiten

Die Animation der beiden Hunde Sparky und Persephone war besonders aufwendig, denn diese sollten sich wie reale Hunde verhalten und bewegen. Das Team studierte dafür die Bewegungsabläufe von Hunden und filmte Hunde in Aktion

Stundenlang mussten sich die Animatoren mit den Puppen beschäftigen, um all die erforderlichen Bewegungen zu lernen, ob es nun das Sitzen, Stehen oder wie auf dem Bild Fahrradfahren war. Am Drehtag kannten die Animatoren dann exakt ihre Aufgaben und machten sich daran, 24 Einzelbilder pro Filmsekunde zu fotografieren

Der Aufbau der Kulissen war für das Team eine große Herausforderung: Alle Sets wurden entsprechend der Größe der Puppen gebaut und handbemalt. Insgesamt bauten die Kulissenmacher 200 Sets

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