Bestes Hörbuch für Kinder (4 bis 6 Jahre)

Jurybegründung: "Wenn aus einem herausragenden Bilderbuch ein derart eigenständiges, perfektes Hörspiel wie "Armstrong. Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond" wird, ist es Zeit für einen Preis für das künstlerische Ensemble: Die geglückte Mischung aus mannigfachen Stimmen, atmosphärischen Geräuschen und der passenden Musik verbindet die einzelnen Szenen plastisch zu einem die Phantasie anregenden Gesamtkunstwerk, das jungen und älteren Hörern gleichermaßen Spaß macht. [...]"

Bestes Hörbuch für Kinder (7 bis 11 Jahre)

Jurybegründung: "Alex Gino hat mit "George" ein Kinderbuch geschrieben, das bewegt, verstört und erklärt. Julian Greis leiht der Erzählung seine Stimme, ohne dass er eine Bühne braucht. Er drängt sich nicht in die berührende Transgender-Geschichte, sondern lässt ihr viel Raum, sich zu entwickeln. Wie fühlt es sich an, George genannt zu werden, sich aber wie Melissa zu fühlen? Wenn alles anders ist, obwohl alles normal ist? Wenn man sich ständig erklären muss, obwohl alles klar ist? [...]"

Bestes Hörbuch für Jugendliche (ab 12 Jahre)

Jurybegründung: "Das Hörbuch "Die Mühle" ist ein Elf-Stunden-Trip der Extraklasse – was nicht zuletzt an seiner Interpretin liegt. Laura Maires Lesung ist derart intensiv, dass der Hörer mit der Ich-Erzählerin Lana geradezu verschmilzt. Das Setting ist eine einsame Mühle in der Wildnis, in die es sieben Jugendliche verschlägt: Sechs davon sind eine eingespielte Clique, Lana jedoch stößt eher zufällig zur Gruppe. Die Stimmung ist verhalten, der Ort perfekt für ein Horrorszenario, das sich langsam entwickelt und atmosphärisch immer dichter wird. [...]"

Sonderpreis "Bester Klassiker"

Jurybegründung: "Einen klassischen Text heute wirklich mit Leben anzufüllen, ist ganz schön schwierig. Das auch noch so zu machen, dass es Kinder hören wollen, nahezu unmöglich. Der Produktion "Das Gespenst von Canterville" gelingt genau das. Die Sprecher Peter Fricke, Stefan Kaminski und Laura Maire verbinden das Stück zu einer unprätentiösen, humorvollen Einführung in die Welt der klassischen Literatur. Henrik Albrecht schafft mit seiner Kompositionsarbeit einen ganz eigenen Gruselzugang, mit knarrenden Treppen und krachenden Ketten. [...]"

Kinderjury-Preis

Jurybegründung: "Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, weil alle nominierten Hörbücher spitze waren, entweder sehr lustig, spannend oder bewegend. „Nur mal schnell das Mammut retten“ vereint dies alles, aber besonders hat es uns als Kinderjury mit seiner witzigen Idee, ein Mammut als Haustier zu haben, überzeugt. Eigentlich ist es eine bekannte Geschichte: Ein Kind, das kein Haustier haben darf, findet draußen ein Tier, nimmt es mit nach Hause und zieht es heimlich auf. Die Geschichte wird dadurch außergewöhnlich, dass es sich bei dem Tier um ein Mammut handelt, so dass die normalen Aktivitäten, wie das Haustier zu baden, zu einem großen Spaß werden. Alle diese Abenteuer lässt uns der Sprecher Andreas Fröhlich miterleben. Er es schafft, immer den richtigen Ton zu treffen. Er betont super und gibt jeder Person eine unverwechselbare Stimme, Henry und der Oma genauso wie Norbert, dem Mammut."

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