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    <title>Reisen - Aktuelle Artikel</title>
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    <description>Das Eintauchen in andere Kulturen, das Entdecken von einsamen Landschaften und die Begegnungen unterwegs machen das Reisen aus.</description>
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    <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 22:04:35 GMT</pubDate>
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      <title>Iran-Krieg und seine Folgen: Kerosinmangel? Bei Flugabsage kann Entschädigung winken</title>
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      <description>Flug gestrichen, weil Treibstoff fehlt? Das ist aktuell nicht ausgeschlossen. Wer seine Rechte kennt, kann bis zu 600 Euro Ausgleichszahlung bekommen – was gilt und wie man seine Rechte geltend macht.</description>
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      <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 12:56:25 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Flug gestrichen, weil Treibstoff fehlt? Das ist aktuell nicht ausgeschlossen. Wer seine Rechte kennt, kann bis zu 600 Euro Ausgleichszahlung bekommen – was gilt und wie man seine Rechte geltend macht.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Kerosin wird wegen des Iran-Kriegs knapper und teurer. Flugausfälle können der Verbraucherzentrale Sachsen zufolge damit zunehmen, gerade auf Kurzstrecken innerhalb von Europa. Von Streichungen betroffene Reisende sollten dann ihre Ansprüche auf Entschädigungen nach EU-Recht prüfen lassen.</p><p>Sich pauschal auf höhere Gewalt berufen und Entschädigungen damit abwehren, das können Airlines in solchen Fällen laut den Verbraucherschützern längst nicht immer. Finanziell oder logistisch bedingte Engpässe – etwa ein Kerosinmangel – gelten demnach "in der Regel nicht automatisch als außergewöhnliche Umstände".</p><p>Maßgeblich sei, ob die Airline im Einzelfall alles unternommen hat, um den Flug durchzuführen. Sei der Ausfall darauf zurückzuführen, dass keine rechtzeitige Treibstoffbeschaffung organisiert oder zu wenig Reserve eingeplant wurde, könnte eine Entschädigung fällig werden. Die liegt bei 250 bis 600 Euro.</p><p>Entscheidend ist auch der Zeitpunkt der Absage: Entschädigungsansprüche kommen nur bei Absagen infrage, die binnen 14 Tagen vor Abflug erfolgen. </p><p>Was man als Passagier bei Flugabsagen nach EU-Regeln unabhängig vom Zeitpunkt und der Begründung immer hat, ist ein Recht auf Ersatzbeförderung (etwa durch Umbuchung) sowie gegebenenfalls auf eine Hotelübernachtung auf Kosten der Airline, falls man am Flughafen festhängt.</p><p>So machen Passagiere ihre Rechte geltend</p><p>Sind Reisende von Flugproblemen betroffen, sollten sie alle Unterlagen (Buchungsbestätigungen, Mails der Airline, etc.) und Belege für Auslagen (etwa fürs Hotelzimmer) aufheben. Das ist wichtig, um Ansprüche später auch durchsetzen und sich das Geld zurückholen zu können.</p><p>Um die Ansprüche geltend zu machen, können Selbsthilfe-Tools von der Verbraucherzentrale oder dem Europäischen Verbraucherzentrum (mit einem Musterbriefgenerator) helfen. Auf der Basis kann man sich direkt an die Airline wenden, das geht oft online.</p><p>Blockt die Fluggesellschaft ab, können sich Betroffene in vielen Fällen an die Schlichtungsstelle Reise &amp; Verkehr wenden. Sie prüft den Fall kostenlos juristisch und macht dann gegebenenfalls einen Schlichtungsvorschlag.</p><p>Eine weitere Option sind Fluggasthelfer-Portale, die für den Passagier die Auseinandersetzung mit der Airline übernehmen – dafür im Erfolgsfall aber einen Anteil der Entschädigungssumme als Provision einkassieren. </p><p>Bei diesen Dienstleistern empfiehlt das Ratgeberportal Finanztip, auf eine transparente Ausweisung der Kosten zu achten. Gute Anbieter zeichnet laut dem Portal zudem aus, wenn sie neben Entschädigungen auch angefallene Kosten für Hotel, Taxi und Co. für den Passagier zu erstreiten versuchen.</p><p>Pauschalreisende können Ansprüche gegen Veranstalter erheben</p><p>Hat man eine Flugpauschalreise gebucht, können bei verschobenen Abflügen auch gegenüber dem Veranstalter Ansprüche bestehen – so etwas zählt als Reisemangel und berechtigt dazu, den Reisepreis anteilig zu mindern.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Von Borkum bis Wangerooge: Ostfriesische Inseln: Welche Insel für welchen Urlaubstyp die richtige ist</title>
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      <description>Die Ostfriesischen Inseln bieten Entspannung, Natur und Spaß direkt vor der deutschen Haustür. Wir stellen Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge vor</description>
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      <category>Juist</category>
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      <category>Nordsee</category>
      <category>Inseln</category>
      <category>Niedersachsen</category>
      <category>Ausflugsziele in Deutschland</category>
      <category>Urlaubsziele</category>
      <category>Deutschland Reiseführer</category>
      <category>Deutschland</category>
      <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 07:15:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Ostfriesischen Inseln bieten Entspannung, Natur und Spaß direkt vor der deutschen Haustür. Wir stellen Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge vor</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die gute Nachricht: Mit<strong> insgesamt sieben Inseln</strong> ist die Auswahl für den Urlaub an der Nordseeküste groß. Die noch bessere Nachricht: <strong>Die Ostfriesischen Inseln bieten für jeden Urlaubsgeschmack etwas </strong>und versprechen Erholung pur mit überschaubarer Anreise. Die Inseln im Wattenmeer liegen jeweils nur vier bis zehn Kilometer von der Nordseeküste entfernt und <strong>sind bequem mit der Fähre zu erreichen. </strong></p><h2>Sandstrände und Wattenmeer</h2><p>Selbst bei der Auswahl der Urlaubsart bieten die sieben unterschiedlichen Inseln vor der Küste von Ostfriesland eine große Vielfalt. Es gibt sowohl die autofreie Insel als auch die Insel, auf der Sie ihren Wagen mitnehmen können. <strong>Eines aber haben alle Ostfriesischen Inseln: herrliche Sandstrände.</strong></p><p>Mit den Namen ist es wie bei allen Dingen, die in einer Reihenfolge nach- oder nebeneinander liegen: Ab fünf Namen wird es schwer, sich alle zu merken. Das gilt auch für die deutschen Inseln in der Nordsee vor der Küste von Ostfriesland.</p><p></p><p><strong>Am besten fahren Sie mit dem Satz: </strong><strong>Bei jeder Nordseeinsel belagern lustige Seemöwen Wattwürmer</strong>. Dann haben Sie die Inselkette von West nach Ost:</p><ul class="rte--list"><li>Borkum</li><li><a href="https://www.geo.de/reisen/reiseziele/juist-entschleunigung-total-30176704.html" title="Nordseeinsel: Juist" class="autolinker">Juist</a></li><li>Norderney</li><li>Baltrum</li><li>Langeoog</li><li><a href="https://www.geo.de/reisen/reiseziele/ostfriesische-inseln-spiekeroog-die-schoensten-ideen-und-adressen-30196986.html" title="Ostfriesische Inseln: Spiekeroog" class="autolinker">Spiekeroog</a></li><li>Wangerooge</li></ul><h2>Erholung vor der Küste von Ostfriesland</h2><p>Welche aber ist nun die Schönste der ostfriesischen Inseln? Das liegt tatsächlich  im Auge des Betrachters und an den individuellen Urlaubswünschen. Feststeht: Erholung finden Sie auf jeder der Ostfriesischen Inseln. Jede hat ihren ganz eigenen Charakter – vom Nordseebad und Nordseeheilbad bis hin zum Dünen-Wanderparadies. Einige der Inseln haben auch einen kleinen Flugplatz, sodass Sie auch durch die Luft anreisen können, <strong>was eine gute Gelegenheit für tolle Urlaubsbilder ist.</strong></p><h2>Ostfriesische Insel erst rund 8000 Jahre alt</h2><p>Borkum liegt ganz im Westen der Inselkette und ist gleichzeitig die größte der ostfriesischen Inseln. Tatsächlich sind die Inseln kein ehemaliger Teil des Festlandes, sondern haben sich nach dem Ende der letzten Eiszeit vor rund 8000 Jahren herausgebildet. <strong>Ursprünglich lag der Meeresspiegel hier 120 Meter unter dem heutigen Stand.</strong> Durch das Abschmelzen der Gletscher haben sich Wasserhöhen und Küstenlinien verändert und verschoben.</p><h2 class="anchor">Borkum: viel Platz für den Urlaub</h2><p>Mit einer Fläche von gut 31 Quadratkilometern bietet Borkum für eine Insel reichlich Platz. Kein Wunder, dass Sie ihr Auto hierhin in den Urlaub mitnehmen können. Von Emden aus gibt es eine Fährverbindung. <strong>Für 20 Euro pro Erwachsenem kommen Sie in knapp zwei Stunden auf die Insel.</strong></p><p></p><p>Aber aufgepasst: die Natur an der Nordseeküste beeinflusst durch die Gezeiten auch die Fahrzeiten. Es kann auch mal zwei Stunden und 45 Minuten dauern, bis Sie ihr Urlaubsziel in der Nordsee erreichen. Und: Nachts oder im Zentrum von Borkum kann es saisonbedingt Fahrverbote für Autos geben.</p><p>Borkum ist vor allem als <strong>Nordseeheilbad </strong>bekannt. Hier gibt es zahlreiche Kureinrichtungen von der Klinik bis zur Reha-Einrichtung. <strong>Die saubere und salzhaltige Meeresluft </strong>und die Nordsee sind aber naturgemäß auch für Urlaubsgäste zugänglich. Das gilt auch für das Wahrzeichen der Insel: den Leuchtturm von 1576, der eine hervorragend Sicht über Borkum bietet.</p><h2>Ostereierrollen und Drachenfestival</h2><p>Außer Strandkorbspaß, Meeresrauschen und einer Kleinbahn bietet Borkum auch kulturell Anlässe, die einen Besuch wert sind. Neben dem bekannten Jazz-Festival zu Pfingsten oder dem Drachenfestival im August, ist auch <strong>das traditionelle Schleudern und Rollen von Ostereiern auf der Wiese ein Hingucker.</strong></p><p>Das Ziel: möglichst wenig Eier zu zerbrechen. Falls dann jemand neben Ihnen steht und laut "Öy" ruft, hat er sich nicht etwa erschrocken. Das ist die traditionelle Begrüßung auf Borkum. Sie können aber auch schlicht "Moin" sagen.</p><h2 class="anchor">Juist: die autofreie Insel</h2><p>Was Borkum in der Breite hat, zeichnet die Nachbarinselinsel Juist in die andere Richtung aus: <strong>Sie ist mit 17 Kilometern die längste Ostfriesische Insel.</strong> Abgesehen davon hat Juist noch ein weiteres Alleinstellungsmerkmal: Das historische weiße Strandhotel "Kurhaus Juist", auf dem seit der kürzlichen Sanierung eine Miniaturausgabe der Glaskuppel des Deutschen Reichtages thront. Zusammen mit der Strandhalle, dem Meerwasser-Erlebnisbad und dem "Haus des Kurgastes" ist die architektonisch Silhouette von Juist bereits eindeutig bei der gut 90-minütigen Anfahrt mit der Fähre aus Richtung Norddeich zu sehen.</p><p></p><p>Autos gibt es nicht auf Juist. Dafür aber vier schöne Radrouten und bei einer Höhe von drei Meter über Null eignet sich die autofreie Insel gut dafür, Ihren Kindern das Radfahren beizubringen. Was für eine Urlaubserinnerung. <strong>Das gilt auch für die Kutschfahrten, die auf Insel als traditionellem Verkehrsmittel möglich sind</strong>.</p><p>Juist ist also eher ruhig, hat traumhafte Strände und eine <strong>besonderes Angebot für Fischfans</strong>: Das Brandungsangeln, bei dem vom Strand aus mit der Angelrute wie beim Fliegenfischen der Köder weit in die Brandung hinausgeworfen wird. Eine Fanggarantie gibt es nicht, aber doch den einen oder anderen Wolfsbarsch am Haken.</p><h2 class="anchor">Norderney: Erholung an der Nordseeküste</h2><p>Norderney hat unter den ostfriesischen Inseln mit das größte Freizeitangebot. Vom Kinderspielpark über <strong>das kuschelige Kino mit roten Plüschsitzen im historischen Kurtheater</strong> bis zum Wattenmeer-Besucherzentrum. Sie können ihr Auto per Fähre von Norddeich auf die Insel nehmen – aber dort steht es meist auch, weil es zwischen Oster- und Herbstferien zahlreiche Einschränkungen gibt.</p><p></p><p>Mit Bussen oder Rad lässt sich hier bestens Urlaub machen – wie auf allen ostfriesischen Inseln. 26 Kilometer Radstrecke durch Dünen und am Strand entlang bieten auf Norderney eine schöne Ausflugsrunde für die ganze Familie.</p><p>Wer das Stranderlebnis des Tages mit Sand, Wellen und Meeresbrise auf der Insel noch toppen, <strong>mietet sich am besten einen Schlafstrandkorb</strong>. Für 89 Euro lässt sich hier schön eingekuschelt zu Zweit die Nacht unter dem Sternenhimmel verbringen. Tipp: Champagner nicht vergessen!</p><h2 class="anchor">Baltrum: Strandsingen mitten in der Natur</h2><p>Auf Baltrum ist vieles anders. Die Insel ist mit einer Länge von fünf Kilometern und nur 1,4 Kilometer Breite die kleinste der Ostfriesischen Inseln. Vielleicht der Grund, warum die Dünen hier besonders auffällig und schön sind. Überhaupt ist gesamte Insel eher in Bodenwellen angelegt und bietet dadurch auch Raum und Schutz für kleine Wäldchen. <strong>Die Schwingung der Insel geht soweit, dass sogar ein öffentliches Strandsingen stattfindet:</strong> Jeden Mittwoch um 19 Uhr singt direkt am Meer jeder mit, der dazu Lust hat.</p><p></p><p>Baltrum ist besonders gut für Familien geeignet. Abhandenkommen können Ihre Sprösslinge Ihnen hier aufgrund der kleinen Inselgröße nicht und eine Gefahr durch Autos gibt es auch nicht. Auf Baltrum wird alles ganz gemächlich mit Pferdekuschen transportiert – auch die Urlauber.</p><p>Das Einzige, was sich etwas schneller bewegt, sind die Kitesurfer, die hier gute Bedingungen haben. Dem Strandspaß tut das keinen Abbruch. Im Gegenteil: Badestrände sind für Badegäste reserviert und <strong>durch den langen, flachen Verlauf ins Wasser ein Paradies für jüngere Sandburg- und Plantschfans.</strong></p><h2 class="anchor">Langeoog: größte Silbermöwenkolonie der Nordseeküste</h2><p>Die Nachbarinsel Langeoog trägt ihren Namen zu recht: die "Lange". Selbst die Sandstrände sind hier mit 14 Kilometer besonders lang – und das bei einer Gesamtlänge der Insel von 11 Kilometern. Auch nach oben setzt das flache Eiland in der Nordsee Maßstäbe<strong>. Die Dünen sind bis zu 20 Meter hoch</strong> und von daher auch eine Attraktion der Insel.</p><p></p><p>Auf Naturlehrpfaden wie dem "Flinthörn" erfahren die Besucher viel über die einzigartige Natur. Ihr Essen sollten Sie bei Ausflügen besser nicht offen in der Hand tragen. Mit rund 30.000 Silbermöwen verfügt die Insel über die größte Kolonie dieser Seevögel in Deutschland.</p><p>Auch bei der Wasserrutsche am Erlebnisbad haben sich die Erbauer am Namen der Insel orientiert. Mit 42 Meter Länge sorgt sie für Badespaß. Ebenso wie das Meerwasserwellenbrandungsbad. Und geschickt von der Inselverwaltung: <strong>Die einzelnen Strandabschnitte sind Besuchern mit bestimmten Vorlieben zugeordnet</strong>, damit nicht der Raucher gegen den Drachenlenker läuft, die Hunde nicht den Sportfans durch die Beine rennen und Jugendliche ohne Erwachsene unter sich sind.</p><h2 class="anchor">Spiekeroog: einzige ostfriesische Insel ohne Flugplatz</h2><p>Spiekeroog ist eindeutig eine Insel zum Abschalten. Sie hat als einzige der sieben bewohnten ostfriesischen Inseln keinen Flugplatz. Es gibt auch keine Autos, sondern Pferdekutschen. Wenn Sie gern Rad fahren möchten, können Sie ihr eigenes Rad auf der Fähre von Neuharlingersiel mitbringen.</p><p></p><p>Aber weit kommen Sie auf der zehn Kilometer langen und zwei Kilometer breiten Insel nicht. <strong>Die strauchbewachsene Dünenlandschaft  hat schöne Wanderwege</strong> und das Durchatmen fällt auf der absolut ruhigen Insel leicht.</p><h2>Panoramasauna mit Blick aufs Meer</h2><p>Wenn Sie plötzlich ein Reh vorbeilaufen sehen, ist das nicht etwas eine Erscheinung. Die Population wird auf 50 Tiere geschätzt, die ursprünglich vom Festland über das trockengefallen Watt eingewandert sind und ausgewildert wurden. Neben den Stränden gibt es das Inselbad mit Panoramasauna und Blick auf die Nordsee.</p><p>Wie ruhig es auf Spiekeroog ist, zeigt der jüngste Antrag der Inselverwaltung: <a rel="noopener" target="_blank" href="https://www.geo.de/reisen/reiseziele/zwei-deutsche-inseln-wollen-sternenparks-werden-30554504.html" title="Sternenhimmel: Astro-Fans aufgepasst: Zwei deutsche Inseln wollen Sternenparks werden"><strong>Spiekeroog will offiziell zum anerkannten Sternenpark werden</strong></a> – also einem Ort für beste Sicht auf den Nachthimmel. Der Grund: Auf Spiekeroog gibt es nachts keine Lichtverschmutzung. Die Insel zählt zu den im Positiven dunkelsten Orten in Deutschland.</p><h2 class="anchor">Wangerooge: Insel für StandUp-Padler und Surfer</h2><p>Zwar acht Kilometer lang, aber nur einen Kilometer breit ist die Insel Wangerooge. Sie ist die letzte der Ostfriesischen Inseln im gut 90 Kilometer langen Band der deutschen Inseln an der Nordseeküste in Ostfriesland in Richtung Osten. Die Fährfahrt von Harlesiel dauert gut anderthalb Stunden.</p><p></p><p>Die Insel hat zwar nur rund 1000 Einwohner, aber trotzdem eine Eisenbahn. Die Schmalspurbahn bringt Sie vom Fähranleger in den Hauptort. <strong>Es ist die einzige Schmalspurbahn Deutschlands, die von der Deutschen Bahn betrieben wird.</strong></p><p>Auf Wangerooge selbst ist die Natur das eigentliche Urlaubserlebnis. Der Strand und die Dünen sind nur wenige Gehminuten vom Inseldorf entfernt. Die Auszeit bei Sonne, Wind und Wellen sorgt das Urlaubserlebnis.</p><p>Apropos Wellen: <strong>Wangerooge ist ein Hotspot für Wellenreiter auch StandUp-Paddling wird auf der Insel angeboten.</strong> Wer sich das Inselmuseum angesehen hat und bei Regen was unternehmen will, der ist im kleine Inselkino oder dem Meerwasser-Freizeitbad gut aufgehoben.</p><h2>Ostfriesische Inseln mitten im UNESCO Weltnaturerbe</h2><p>Aber ganz egal, wo Sie auf den Ostfriesischen Inseln Urlaub machen – dazu gehört auf jeden Fall das Wattwandern. Schließlich liegen die Inseln im Wattenmeer und damit direkt im UNESCO-Weltnaturerbe. Führungen bei Ebbe mit viel Wissen und Spaß beim <strong>Barfuß-Gang über den Meeresboden werden auf jeder Insel angeboten. </strong>Auch die Salzwiesen als einzigartige Biotope mit vielen besonderen Pflanzen, Insekten und Vögeln sind ein spannendes Thema.</p><h2>Hunde im Urlaub auf allen ostfriesischen Inseln erwünscht</h2><p>Wer seinen Hund mit in den Urlaub mitnehmen will, ist auf allen Ostfriesischen Inseln willkommen. Es gibt überall Hundestrände und viele Hotels, die Hunde als Zimmergast sehen. Die beste Reisezeit für Sonnenhungrige und Badefans ist von Mai bis August. <strong>Das Wasser der Nordsee kann bis zu 20 Grad warm werden.</strong></p><p></p><p>Ein Quartier sollten Sie bestenfalls längerfristig im Vorfeld buchen. Die Hotels auf den Inseln sind schnell mal voll – besonders zu Ferienzeiten.</p><p>Wer die Ostfriesischen Inseln mal anders erleben will, der wartet einfach bis zum Spätherbst oder Winter. Dann lässt es sich zwar nicht mehr so gut Baden, aber dafür wartet mit Glück etwas Einzigartiges auf Sie: <strong>Eine Sturmflut zu erleben - mitten im Meer.</strong></p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Helmut Stapel</dc:creator>
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      <title>In Kanadas Einsamkeit: Was passiert, wenn nichts passiert? Tagebuch einer Auszeit</title>
      <link>https://www.geo.de/reisen/reise-inspiration/in-kanadas-einsamkeit--was-passiert--wenn-nichts-passiert--tagebuch-einer-auszeit-37330946.html</link>
      <description>Eine Woche allein in einer abgelegenen Hütte im Norden British Columbias: kein Empfang, keine Straßen, kein menschlicher Laut. Ein Experiment im Muskwa-Kechika – eine Wildnis fast so groß wie Irland.</description>
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      <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 06:10:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Eine Woche allein in einer abgelegenen Hütte im Norden British Columbias: kein Empfang, keine Straßen, kein menschlicher Laut. Ein Experiment im Muskwa-Kechika – eine Wildnis fast so groß wie Irland.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Zeit fernab jeder Verbindlichkeit, irgendwo zwischen Wald, Wasser und dem Gefühl, plötzlich mutterseelenallein zu sein: Genau das hatte ich gewollt. Jetzt liegt dieser Plan vor mir wie eine leere Seite – verheißungsvoll. Und zugleich beunruhigend. Diese Geschichte beginnt dort, wo die Vertrautheit langsam ausfranst und die Stille mehr Raum bekommt, als mir lieb ist. Zunächst jedenfalls...</p><h2>Tag 1: Ankunft und ein Schuss in der Stille</h2><p>Die blaugelbe Twin Otter der Northern Rockies Lodge brummt dicht über die Ausläufer der Rocky Mountains – eine düstere, latent gewaltbereit wirkende Welt aus kahlen Gipfeln und messerscharfen Graten. Das alles hat nichts mit den fotogenen Publikumslieblingen am Icefields Parkway gemein.</p><p>Buschpilot Urs Schildknecht kippt das kompakte Wasserflugzeug in eine enge Kurve. "Da unten ist sie", ruft er – meine Hütte am Netson Lake. Ein roter Punkt zwischen tiefgrünem Wald und tiefblauem Seeufer an einem langen See zwischen steilen Bergen, mitten in der riesigen Muskwa Kechika Management Area. Es ist das größte Schutzgebiet in den kanadischen Rocky Mountains. Eine straßenlose Wildnis.</p><p>Noch ehe ich mich sortiert habe, hebt Urs wieder ab. Die Motoren dröhnen leiser, dann verschlucken die Berge auch das letzte vertraute Geräusch. In die Euphorie des Abenteurers mischt sich die Unsicherheit des Stubenhockers. Eine ganze Woche? Hier? Ganz allein?</p><p></p><p>Meine Welt ist auf Briefmarkengröße geschrumpft: eine Blockhütte mit Sonnensegel auf dem Dach, ein Schuppen, ein Generator, ein Plumpsklo, eine Feuerstelle. Dahinter: eine Mauer aus hohen Nadelbäumen und dichtem Unterholz. Die beiden Pfade sind kurz und enden nach wenigen Minuten an der Mündung eines Baches in den See und an Urs’ Anlegestelle. Für Tapetenwechsel gibt es nur ein Kanu. Internet? Haha. Jetzt bloß keine Panik.</p><p>Die Hütte: hinten vier Holzpritschen mit Schaumgummimatratzen, vorn ein Ess-Wohn-Bereich mit Tisch, Sitzbank und Gaskocher, Regal mit Plastikgeschirr und Ofen. Eimer zum Wasserholen gleich neben der Tür, und eine Axt zum Holzhacken. Urs hat mir gezeigt, was wichtig ist: Gasflaschen wechseln, Generator starten, Batterieregler verstehen.</p><p>Eigentlich sollte mich das beruhigen. Stattdessen stolpere ich bis Sonnenuntergang durch mein neues Reich, unsicher, ob es der unebene Boden ist oder ich selbst wanke. Immer dabei: Bärenspray. Ich spähe in die grüne Wand hinter der Hütte, horche, halte den Atem an.</p><p>Schaue über die Schulter, klatsche in die Hände. Es sei ein gutes Jahr für die Grizzlys der Gegend, hat man mir erzählt. Nun spukt diese eigentlich ja schöne Info durch meinen Hypothalamus wie Chucky, die Mörderpuppe. Mein Großstadtkopf lässt bei jedem Rascheln Horrorszenarien aufkommen.</p><p>Bald allein im Dunkeln zu sitzen, beschäftigt mich jedoch mehr. Ich werfe den Ofen an. Immerhin Knistern und Wärme geben mir ein heimeliges Gefühl. Ich schäle Kartoffeln und Karotten, lege ein Stück Fleisch in die Pfanne, schaue aus dem Fenster auf den See. Später lese ich. Der Minutenzeiger meiner Uhr schleppt sich durch die Stunden.</p><p></p><p>Um neun ist die Welt draußen pechschwarz. Ich gehe schlafen. Gegen drei bin ich hellwach. Zu Hause gibt es Netflix, hier nur meine Gedanken. Ich lege Holz nach, setze mich vor die offene Ofenluke und lausche in die Nacht. Kein vertrautes Grundrauschen. Nichts. Der Netson Lake glimmt im Mondlicht wie ein atmendes Wesen.</p><p>Plötzlich zerreißt ein Schuss die Stille – ganz nah. Es muss eine harmlose Erklärung geben. Muss. Trotzdem schiebe ich den Türriegel vor – und da erwischt sie mich kalt: die Ruhe. Kompromisslose, nicht verhandelbare Ruhe. Radikale Stille, die alles ausblendet, woran ich mich sonst orientiere. In dieser ersten Nacht ist das nicht gerade ein Wellnessmoment.</p><h2>Tag 2: Routine und ein galoppierender Elch</h2><p>Um sechs wird es hell. Gaskocher an, Instantkaffee. Morgendunst hängt über dem See, das Kanu ist taunass. Der Bug braucht Ballast, um kein Problem mit dem Wind zu bekommen. Zwei Eistaucher schwimmen rufend aufeinander zu.</p><p>Ich werde ruhiger. Hacke Holz, entsorge Abwasser in der Grube hinter dem Plumpsklo, hole Wasser vom Bach, wuchte zwei dicke Steine ins Kanu und mache eine Paddeltour am Seeufer entlang. </p><p>Als ich das Kanu wieder an Land ziehe, kracht es gewaltig. An Urs' Anlegestelle stürzt ein kapitaler Elch im Galopp aus dem Wald in den See. Ein paar köstliche Minuten lang schwimmt er zum anderen Ufer, seine gewaltigen Schaufeln glitzern nass im Sonnenlicht.</p><p></p><p>Der Tag folgt einfachen Abläufen. Zur Haushaltsführung gesellen sich fluchend verlegtes Bärenspray suchen, Fliegen in der Hütte jagen, fegen, abwaschen und Abwasser entsorgen. Alltagsarbeit hat die Anspannung ersetzt. </p><p>Nachmittags sitze ich neben meiner Tür in der Sonne und lese. Die Bärenangst ist noch da, findet aber allmählich ihren Platz. Abends Schnitzel mit Kartoffel-Möhren-Mus. Danach springe ich in den See und tauche unter - zum ersten Mal Genuss pur. Um 21 Uhr macht die große Batterie schlapp. Ich stolpere mit Taschenlampe und Bärenspray hinaus und lasse den Generator über Nacht laufen.</p><h2>Tag 3 und die folgenden: Zwecklose Zeit und Zen-Momente</h2><p>Die Tage greifen ineinander, verschmelzen fast. Irgendwann vergesse ich sogar das verdammte Bärenspray. Die Highlights: die beiden herrlichen Trompeter-Schwäne, die eines Morgens dicht über dem Wasser vorbeifliegen. Mein Elch, der wieder vorbeischwimmt. Das auf mich zu wackelnde Stachelschwein, das erst umkehrt, als ich mich leise räuspere. Die Kanutouren frühmorgens und vor Sonnenuntergang, wenn der Netson Lake spiegelglatt vor mir liegt – Zen pur. Und das "Schuss"-Rätsel wird gelöst: Es sind Kiefernzapfen, die – peng, peng – bei Wind auf das Blechdach des Schuppens krachen.</p><p>Es passiert nichts – gemessen am Maßstab daheim. Ich arbeite langsam, mit vielen Pausen. Oft sitze ich einfach nur da, höre Wind und Wellen zu – und denke an nichts. Manchmal minutenlang.</p><p></p><p>Anfangs kommt noch dieses leise Ziehen im Kopf: "Müsstest du nicht etwas Nützliches tun?" Die Stimme der ständigen Produktivität. Vielleicht zur Mündung gehen, da stehen Fische, im Schuppen hängt eine Angel. Oder was aufräumen. Oder den schmutzigen Kanuboden mit einem Lappen ... </p><p>Allmählich kapiere ich, dass es okay ist, einfach hier zu sein. Die Hütte, der See, das Licht - sie existieren, auch, ohne dass ich etwas leiste. Und falls mich der Aktionismus doch mal packt, mache ich Holzspäne. Anzünder brauche ich immer.</p><h3>Verbindung nach draußen</h3><p>Wie ich für den Notfall aufgestellt bin? Natürlich geht der Veranstalter auf Nummer sicher, das muss er. Deshalb ist ein kleines Ding mit dem Charme eines Autoschlüssels dabei: ein inReach-Kommunikator, ein Satellitengerät, mit dem ich kurze Textnachrichten schicken und im Notfall einen SOS-Button drücken kann. Auch mein Handy hat eine Satellitenfunktion. Keine Anrufe, keine Videos, kein Tiktok-Tinnitus – nur Texten.</p><p>Eigentlich wollte ich genau das vermeiden. Aber irgendwann schreibe ich doch nach Hause, einen beruhigenden Gruß. Kaum abgeschickt, rutsche ich in die alte Falle: Warten. Erwartung. Als hinge von der Antwort irgendetwas ab. Ich erwische mich bei einem vertrauten Reflex: Handy raus, swipen wollen, irgendetwas checken. Auch wenn es nichts zu checken gibt. Hauptsache, es knistert im Kopf.</p><p></p><p>Aber hier knistert nur das Feuer. Ein Ping, dann die Antwort. Ein kurzer Text, zwei Herzen. Und plötzlich wirkt das, worauf ich so gewartet habe, seltsam belanglos. Nicht unwichtig – sondern klein. Klein gegenüber dem Netson Lake, der auch an diesem Abend daliegt wie eine Glasplatte. Klein gegenüber der Mauer aus Nadelbäumen, die im Abendlicht stehen wie uralte Wächter. Klein gegenüber diesem klaren Licht, das niemals langweilt. Danach nutze ich das Handy nur noch für Fotos. Ich beginne, der Stille zu vertrauen.</p><h2>Die Rückkehr</h2><p>Am letzten Tag höre ich Urs' Twin Otter lange, bevor ich sie sehe. Ich bin bereit - und enttäuscht zugleich. Ich habe mich doch eingelebt! Ich versuche ein Resümee: Was passierte, als nichts passierte? Ich höre wieder - den See, den Wind, den Wald, den eigenen Kopf.</p><p>Und irgendwann auch das, was sonst unter dem Dauerlärm zu Hause verloren geht. Die Distanz zur Welt draußen schrumpft auf ein einziges Satelliten-Ping, das plötzlich völlig genügt. Während die Hütte unter mir kleiner wird, denke ich: Wie schön, dass solche Orte nicht erklären, sondern einfach wirken. Das ist das Beste, was man mitnehmen kann.</p><h3>Links, Tipps, Praktisches:</h3><p><strong>Reiseziel</strong>: Das Schutzgebiet Muskwa-Kechika (muskwa-kechika.com) erstreckt sich im Nordosten British Columbias (BC) über 64.000 Quadratkilometer.</p><p><strong>Beste Reisezeit</strong>: Ende Juni bis Ende September</p><p><strong>Anreise</strong>: Nonstop-Flug ab Frankfurt/Main oder München nach Vancouver mit Lufthansa, Air Canada oder saisonal auch Condor. Weiter mit dem Mietwagen über den Alaska Highway bis zur Northern Rockies Lodge am Muncho Lake (1.800 Kilometer Fahrt) oder mit lodge-eigener Liard Air nach Fort Nelson, weiter per Shuttle zur Lodge; die letzte Etappe mit Buschflugzeug zur Hütte.</p><p><strong>Einreise</strong>: Reisepass plus elektronische Reisegenehmigung (eTA; 7 Kanadische Dollar)</p><p><strong>Unterkunft/Anbieter:</strong> Backcountry-Aufenthalte in nur per Buschflugzeug erreichbaren Outpost Cabins organisiert die Northern Rockies Lodge (nrlodge.com). Die Lodge selbst bietet Restaurant, Tankstelle, Kanuverleih sowie Cottages und Chalets. Unter dem Label Backcountry-Abenteuer operieren mehrere Anbieter, darunter auch die Purcell Mountain Lodge, ebenfalls in BC, oder Skookum Backcountry Adventures im benachbarten Yukon.</p></div></div>]]></content:encoded>
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    <item>
      <title>Reisefinanzierung: "Book now, pay later": Urlaub auf Pump buchen?</title>
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      <description>Das Konto ist leer, doch die Ferne ruft trotzdem? Reisen auf Kredit soll im Trend liegen. Was dahintersteckt und ob das wirklich der Weg zur Traumreise sein kann.</description>
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      <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 22:05:07 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Das Konto ist leer, doch die Ferne ruft trotzdem? Reisen auf Kredit soll im Trend liegen. Was dahintersteckt und ob das wirklich der Weg zur Traumreise sein kann.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Man möchte weg aus dem Alltag, hin zum Traumstrand – doch der Kontostand sagt tiefste Ebbe. Warum nicht auf Pump reisen? Wieso soll man nur ein Auto oder eine Einbauküche finanzieren – und nicht auch den Malediven-Trip?</p><p>"Ein Urlaub auf Raten gibt euch die Möglichkeit, eure Reise zu finanzieren, die leeren Speicher wieder aufzufüllen und voller Energie zurück in den Alltag zu starten", so heißt es zumindest vom Reiseportal Urlaubsguru. </p><p>Und die Reisesuchmaschine Kayak nannte das Prinzip des "book now, pay later" – also: jetzt buchen, später zahlen – in ihrem Trendreport für dieses Jahr. "Book now, pay later": Dieser Satz ist an die aus dem Onlineshopping bekannte "Buy now, pay later"-Methode angelehnt.</p><p>Urlauber mit knappem Budget, so Kayak, würden zu solchen Zahlungsmethoden greifen und erwarten, dass Reiseunternehmen diese Option unterstützen. Quasi auf Pump Urlaub machen. Und das liegt also im Trend? </p><p>Große Veranstalter sind zurückhaltend</p><p>Hört man sich in der Reisebranche um, sind die Reaktionen zurückhaltend. Der Deutsche Reiseverband muss bei dem Thema ganz passen, Tui als Marktführer unter den Veranstaltern in Deutschland bietet so etwas laut einem Sprecher nicht an. Beim Mitbewerber Schauinsland-Reisen sind Bezahlsysteme wie Paypal und Amazon Pay zwar bei den Zahlungsoptionen gelistet, deren Ratenzahlungsoptionen werden aber in Klammern ausgeschlossen.</p><p>Was verbreitet ist: Dass man bei Buchungen mit Vorlauf zunächst einen kleinen Teil des Reisepreises anzahlt und die restliche Summe später überweist. Aber Reisen auf Kredit, das gibt es bei Tui und Co. nicht. Das Vergleichsportal Check24 schreibt online in seinem Service-Bereich, dass keiner der verglichenen Reiseveranstalter Ratenzahlungen anbietet.</p><p>Ein Reiseportal verknüpft direkt den Kreditvergleich</p><p>Reiseportale, die Ratenzahlungen anbieten, finden sich hingegen durchaus. "fluege.de" zum Beispiel. Hier kann man über den Zahlungsdienstleister Klarna für Reisen von bis zu 2.500 Euro auch in Raten zahlen. Das Portal Urlaubsguru verknüpft seinen Beitrag über die Vorteile des Reisens auf Raten ("Urlaub für jeden") direkt mal mit einem Kreditvergleich.</p><p>Da wird etwa ein Kredit über 2.000 Euro mit zwölf Monaten Laufzeit und 8,7 Prozent effektivem Jahreszins angezeigt. Monatliche Rate: gut 174 Euro. Am Ende hat man dann rund 2.090 Euro gezahlt. 90 Euro mehr, aber dafür Urlaub sofort – ein guter Deal? Die Frage muss jeder für sich selbst beantworten.</p><p>Das Problem mit dem Urlaub auf Pump</p><p>Doch egal, ob man jetzt bucht und später zahlt oder gar einen Kredit aufnimmt: Das Risiko ist, dass man sein Budget überschätzt und schlimmstenfalls in eine Schuldenfalle gerät. Davor warnen Verbraucherschützer.</p><p>Sie raten dazu, Zahlungsaufschübe oder Ratenfinanzierungen nur bei "unaufschiebbaren wichtigen Anschaffungen" zu tätigen. Als Beispiel nennt die Verbraucherzentrale einen neuen Kühlschrank, wenn der alte kaputt ist. </p><p>Urlaub ist auch wichtig, aber nicht unaufschiebbar. Was er hingegen ist: anpassbar. Vielleicht reicht das Budget gerade nicht für die Malediven, aber für einen Trip an die Müritz oder den Möhnesee?</p><p>Zugleich kann man anfangen zu sparen - und zwar mit Plan: Jeden Monat einen bestimmten Betrag auf ein Tagesgeldkonto beiseitelegen und in ein, zwei Jahren ist mit der verfügbaren Summe auf dem Girokonto in Kombination mit der angesparten Tagesgeld-Reserve womöglich schon der Trip ins ferne Traumziel drin – ganz ohne Finanzierung auf Pump.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Ursprüngliche Schweiz: Wo die Alpen zur Tundra werden: Wandern durch die Greina-Hochebene</title>
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      <description>Zwischen Graubünden und Tessin liegt ein Stück unberührte Alpenwildnis: die Greina. Eine Wanderung durch Wasser, Weite und Berge – abseits der Touristenströme</description>
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      <category>Alpen</category>
      <category>Wandern</category>
      <category>Alpentour</category>
      <category>Zeit</category>
      <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 06:57:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Zwischen Graubünden und Tessin liegt ein Stück unberührte Alpenwildnis: die Greina. Eine Wanderung durch Wasser, Weite und Berge – abseits der Touristenströme</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Schon beim Aufstieg aus dem Val Lumnezia, zu Deutsch "Tal des Lichts", bekommt man eine Ahnung: Diese Tour wird anders als andere Wanderungen in den Alpen. Die Gruppe überquert sumpfige Wiesen, letzte Schneefelder und vorsichtig, auf überspülten Steinen balancierend, einen tosenden Bergbach. Dann hinter dem Diesrut-Pass (2.428 m) weitet sich der Blick auf eine Schwemmebene: Unzählige Wasserläufe mäandern umher. Sie nähren den Rein da Sumvitg, einen Zufluss des Rheins, der sich tief unterhalb der Wanderer in grauen Schleifen auf grüner Aue ausbreitet.</p><p>Das Panorama aus baumloser Weite und Tiefe, in der es überall fließendes Wasser zu geben scheint, hat etwas Magisches. Man spricht auch von der Tundra der Alpen. "Ein Kraftort", sagt Marianne, Sportlehrerin aus Graubünden, die mit drei Familienmitgliedern vom Lumnezia ins Sumvitg-Tal über die Greina wandert.</p><p>Ihr Nachname sei Nebensache, ab der Zweitausender-Marke verflögen alle Formalitäten, sagt sie. Nur die Schönheit der Landschaft, ihre Ursprünglichkeit zählten. Die Worte der Frau, der wir uns für die Wanderung angeschlossen haben, wiegen hier, an diesem abgelegenen Ort zwischen den Kantonen Tessin und Graubünden, besonders schwer. Denn einer der schönsten Hochebenen der Schweiz drohte buchstäblich der Untergang. </p><h2>Wasser - statt Segen, beinahe ein Fluch</h2><p>Wasser trägt zur landschaftlichen Schönheit der Greina maßgeblich bei. Aber es wäre beinahe zum Fluch geworden: Da, wo der Zufluss des Rheins ins Tal stürzt, sollte eine hohe Mauer aus sechs Kilometern Aue im Naturbecken der Bergriesen einen Stausee machen - zur Stromgewinnung durch Wasserkraft. </p><p></p><p>Erste Konzessionen gab es schon vor über hundert Jahren; Baupläne konkretisierten sich nach dem Zweiten Weltkrieg. In den Sechzigern erteilte der Kanton Graubünden sogar eine Genehmigung. Doch es gab Proteste. </p><p>Umweltschützer hielten das Stoppschild hoch, auch Geologen: "Die Probebohrungen haben gezeigt, dass der See nicht so dicht gewesen wäre. Wir gehen hier vom kristallinen Gestein ins Sediment über", sagt Bergführer Toni Trummer-Tomaschett unterwegs. Schlechter Fels also für einen Stausee. Die Kraftwerkgesellschaft gab auf.</p><p></p><p>"Es ist ein Segen, dass die Überflutung der Greina verhindert werden konnte", sagt Marianne. Mehr noch: Als Teil des "Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung" Greina - Piz Medel wurde die Hochebene, die als eine der letzten "unberührten" Hochgebirgslandschaften der Schweiz gilt, zum Landschaftsschutzgebiet.</p><p>Das war 1996. Damals bewarb sich Toni Trummer-Tomaschett als Hüttenwart beim Schweizer Alpen-Club für die Terrihütte, und er bekam den Job. Seit dreißig Jahren nun ist er hier jeden Sommer sieben Tage die Woche tätig: zwischen Grünteppich und Wasserlauf auf einem gigantischen Felsbuckel, ein paar Meter weiter unten der rauschende Rein da Sumvitg. </p><h2>Terrihütte: Trutzburg am Eingang der Greina</h2><p>Seit hundert Jahren ist die 1925 errichtete steinerne Terrihütte eine Art Trutzburg am Eingang der Greina. Vier Stunden muss man über die gängigen Routen einplanen, um allein sie zu erreichen, egal, ob wie wir über den Diesrut-Pass oder die Bündner Seite von Vrin aus kommend. Immerhin sechstausend Gäste beherbergte die Hütte im vergangenen Sommer.</p><p></p><p>Für Toni Trummer und seine Frau Doris bedeutet das: morgens die Wandergäste mit selbstgemachtem Joghurt und selbstgebackenem Brot versorgen, abends ein Vier-Gänge-Menü zaubern und zwischendurch für Ordnung sorgen. "Vom Brunnenmeister bis zum Klärwart bin ich alles", sagt der gelernte Metzger. Der Strom wird mit Wasserkraft produziert - selbstverständlich in kleinem Stil. Wasser wird vor Ort aufbereitet, Duschen gibt es nicht. </p><p>Ein Makel in der Nachhaltigkeitsbilanz der Terrihütte ist der Hubschrauber. Er bringt die Lebensmittel, nimmt den Müll mit. Notwendig wird das aber nur, da keine Straße, keine Seilbahn, ja sogar kein Strommast in der Greinaebene zu finden ist. </p><p>Stornieren Gäste wetterbedingt, verschieben die Wirtsleute die nächste Helikopter-Bestellung und besorgen das Notwendigste selbst. Doris nimmt dann den kürzesten, aber auch steilsten Abstieg ins Tal Sumvitg nach Runcahez, wo das Auto der Familie steht. Nur, dass die Wirtin denselben Weg gleich wieder zurücklegt – dieses Mal mit gefülltem Rucksack.</p><p></p><p>Ausgehend von der Terrihütte schaffen geübte Wanderer wie Doris den Weg über die Greina-Ebene an einem Tag. Die meisten aber lassen sich <a href="https://www.geo.de/wissen/forschung-und-technik/was-ist-zeit--geo-beantwortet-die-grosse-frage-34812378.html" title="Endlich verstehen: Zeit" class="autolinker">Zeit</a> und planen eine oder zwei Übernachtungen ein. Drei weitere Hütten gibt es in der Greina. "Das ist ein ruhiger Tourismus", sagt Toni. Marianne erklärt unsere Variante: "Einmal gehen wir der Greina entgegen, auf dem Rückweg folgen wir dem Wasserlauf." Auch exponierte Stellen meistert die Sportlerin ohne Stöcke und Kettennutzung, achtet aber stets darauf, dass kein Weggefährte auf der Strecke bleibt.</p><h2>Seltene Sichtung: Katze in Berglandschaft</h2><p>An diesem eher grauen Vormittag ist niemand sonst unterwegs, lediglich unterhalb der Baumgrenze überquert ein Luchs spielend leicht den Wasserfall: "Das ist einmalig", flüstert Marianne. Nur äußerst selten bekommen Wanderer die Wildkatze zu Gesicht. Die Hochebene in den Alpen ist Wildnis. Steinbock, Murmeltier und Gams sind hier die "Hüttentiere".</p><p>Die Sorge, dass Influencer und ihre stylishen Bilder die Ebene mit Wanderern fluten, teilt Hüttenwirt Toni übrigens nicht. Außerdem ziehe die Aufnahmekapazität eine Grenze ein. Im Sommer 2025 schrumpft die Zahl der Übernachtungsplätze sogar - die größte Hütte der Greina wird pünktlich zum 100. Jubiläum einmal wieder umgebaut und mit Vierbettzimmern und Badsanierung modernisiert. Statt 110 Betten sind es dann vorübergehend nur 35.</p><p></p><h2>Links, Tipps, Praktisches</h2><p><strong>Reiseziel</strong>: Die Greina ist eine Hochebene im Südosten der Schweiz. </p><p><strong>Reisezeit</strong>: Erwandern lässt sich die Greina am besten in den Sommermonaten von Tessin oder Graubünden aus.</p><p><strong>Wanderroute</strong>: Eine mögliche, mittelschwere Tour durch die Greina, für die sechseinhalb Stunden Wandern auf zwei Tage verteilt veranschlagt werden, besteht aus den Etappen Puzzatsch - Pass Diesrut - Hängebrücke Punt la Greina - Terrihütte - Crest la Greina - Alp da Tenigia - Runcahez (15 Kilometer). Weitere Touren sind möglich.</p><p><strong>Anreise</strong>: Mit dem Auto benötigt man bis Puzzatsch etwa ab Berlin zehn, ab Köln acht und ab München noch vier Stunden. Oder man nimmt den Zug bis zum nächstgelegenen Fernreisebahnhof in Chur. Von dort bis Ilanz sind es mit der Rhätischen Bahn noch 35 Minuten, dann mit dem Postbus nach Vrin. Für die Weiterfahrt hinauf nach Puzzatsch muss man sich via App anmelden. Telefonisch vorbestellt (+41 79 150 66 66) werden muss der Wanderbus bis oder ab Runcahez. </p><p><strong>Die Hütten</strong>: Die Terrihütte öffnet ab 14. Juni, eine Übernachtung mit Halbpension kostet regulär 99 Schweizer Franken, Mitglieder des Schweizer Alpen-Clubs SAC zahlen 85 Franken, Reservierungen unter terrihuette.ch; die weiteren Hütten der Greina listet surselva.info; wer in Ilanz übernachten möchte, findet im "Haus der Begegnung" im Kloster Ilanz eine preisgünstige Option: Einzelzimmer ab 75 Franken, Doppelzimmer ab 125 Franken. </p><p><strong>Geld</strong>: Ein Euro entspricht derzeit 0,94 Schweizer Franken (CHF; Stand: 30.04.2025); das Preisniveau ist hoch.</p><p><strong>Weiterführende Informationen</strong>: surselva.info</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Eine Destination, viele Möglichkeiten: Fachwerk, Burgen, Weinkeller: Acht Entdeckungen an der Mosel</title>
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      <description>Die Moselregion inspirierte schon vor 2000 Jahren die römischen Dichter, heute bringt sie uns zum Schwärmen. Wir liefern acht Tipps für Unternehmungen am Fluss</description>
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      <category>Ausflugsziele in Deutschland</category>
      <category>Deutschland Reiseführer</category>
      <category>Deutschland</category>
      <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 04:00:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Moselregion inspirierte schon vor 2000 Jahren die römischen Dichter, heute bringt sie uns zum Schwärmen. Wir liefern acht Tipps für Unternehmungen am Fluss</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p></p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Helmut Stapel</dc:creator>
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      <title>Für Mountainbiker: Neuer Bikepark öffnet nahe der Zugspitze</title>
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      <description>Rasante Abfahrten durch den Wald: Das bieten die neuen Trails knapp hinter der österreichischen Grenze.</description>
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      <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 12:09:20 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Rasante Abfahrten durch den Wald: Das bieten die neuen Trails knapp hinter der österreichischen Grenze.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Nahe von Deutschlands höchstem Berg eröffnet ein neues Areal mit Abfahrten für Mountainbiker. Der Bikepark Zugspitze liegt auf der Tiroler Seite des Gipfels und bietet drei Trails mit knapp einen bis gut vier Kilometer Länge und unterschiedlichen Schwierigkeiten.</p><p>Erreichbar ist der Park über die Ehrwalder Wettersteinbahn, gut 20 Kilometer von Garmisch-Partenkirchen entfernt. Die Eröffnung ist für den 17. Mai geplant. In den nächsten Jahren sollen weitere Strecken dazukommen.</p><p>Mit dem neuen Park baut die Tiroler Zugspitz-Arena ihr Angebot für Radurlauber weiter aus, heißt es vom Tourismusverband. Es ist der zweite Bikepark in der Region, ein erster steht schon in Lermoos-Biberwier, nur wenige Kilometer von Ehrwald entfernt.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Ozeane: Was wissen Sie über die Meere dieser Welt?</title>
      <link>https://www.geo.de/reisen/reisequiz/quiz--meere-dieser-welt-30204522.html</link>
      <description>Wie hoch ist der Salzgehalt des Toten Meeres und welches Meer birgt die tiefste Stelle der Welt? Testen Sie mit Fragen wie diesen Ihr Wissen über die Ozeane unserer Erde</description>
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      <category>Meer</category>
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      <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 08:30:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wie hoch ist der Salzgehalt des Toten Meeres und welches Meer birgt die tiefste Stelle der Welt? Testen Sie mit Fragen wie diesen Ihr Wissen über die Ozeane unserer Erde</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wie hoch ist der Salzgehalt des Toten Meeres und welches Meer birgt die tiefste Stelle der Welt? Testen Sie mit Fragen wie diesen Ihr Wissen über die Ozeane unserer Erde</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Jana Kühle</dc:creator>
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      <title>Top Ten: Für Roadtrip-Fans: Die imposantesten Straßen der Welt</title>
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      <description>Durch Regenwälder und Küstenorte, im Zickzack in die Berge oder direkt über das Meer: Wir stellen Straßen vor, die alle, die sich für Roadtrips begeistern, einmal fahren sollten</description>
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      <category>Reisen</category>
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      <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 08:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Für mehr Komfort: Powerbank, Kissen und Co: Diese Helfer machen das Reisen entspannter</title>
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      <description>Nackenschmerzen, laute Sitznachbarn und dann ist auch noch der Smartphone-Akku leer: Reisen kann eine Tortur sein. Doch man kann vorbeugen – neun nützliche Reisebegleiter im Check</description>
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      <category>Reisetipps</category>
      <category>Fernreiseziele</category>
      <category>Flugreisen</category>
      <category>Reisewissen</category>
      <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 22:05:24 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Nackenschmerzen, laute Sitznachbarn und dann ist auch noch der Smartphone-Akku leer: Reisen kann eine Tortur sein. Doch man kann vorbeugen – neun nützliche Reisebegleiter im Check</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Vor dem Urlaub steht die Anreise. Und die kann ziemlich strapaziös sein. Weil man weder Ruhe noch Ablenkung findet, schwere Beine bekommt und einem schlimmstenfalls auch noch übel wird. </p><p>Bestenfalls aber läuft alles ganz entspannt – man sitzt bequem, hat weder Schmerzen noch Unwohlsein und auch noch Unterhaltung dabei. Was dafür im Gepäck sein sollte und was man sonst noch gut auf Reisen gebrauchen kann: Diese Liste hilft beim Planen des nächsten Trips.</p><h3>1. Nackenkissen: Hals gestützt, Schlaf entspannter</h3><p>Im Flieger oder Fernbus fallen einem die Augen zu – und wenn man wieder aufwacht, ist da dieses unangenehme Ziehen im Nacken. Ein Nackenkissen kann dem vorbeugen. "Einfach, weil es den Hals stützt", sagt die Manualmedizinerin Ricarda Seemann. Der Effekt: Nacken und Halswirbelsäule geraten dadurch nicht in eine unnatürliche schiefe Haltung - wobei sie dann Spannungskräften ausgesetzt wären.</p><p>Beim Kauf sollte man auf zwei Dinge achten: Das Kissen sollte fest und dennoch anschmiegsam sein – und nicht zu klein. Ansonsten ist es keine Unterstützung für den Nacken. Legt man sich das Kissen um und neigt den Kopf zur Seite, sollte man also recht schnell Kontakt haben und auf dem Stoff aufliegen.</p><p></p><p>Ein zusammengerollter Pullover oder ein kleines Schmusekissen tun es zwar prinzipiell auch, doch das Nackenkissen hat einen Vorteil: Es verrutscht durch seine besondere Form nicht so leicht – und hilft so beim Entspannen.</p><p><strong>Spartipp</strong>: Wer sich erst am Flughafen ein Nackenkissen zulegt, zahlt oft viel zu viel. Besser schon vor der Reise bestellen oder im Sanitätshaus um die Ecke vorbeischauen, um sich das passende Kissen zu kaufen.</p><p><strong>Ricarda Seemanns Fazit:</strong> "Wenn man auf einer langen Reise schlafen will, ist das wirklich ein gutes Hilfsmittel", sagt die Expertin der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie.</p><h3>2. Reisestecker: Steckdose fremd, Strom dennoch da</h3><p>Was haben England, die USA und Australien gemeinsam? Die Sprache. Okay, was noch? Nun, unter anderem auch, dass deutsche Ladegeräte nicht in die dortigen Steckdosen passen. Es braucht Adapter. </p><p>Sie gibt es für wenige Euro als Einzelstecker für einen ganz bestimmten Steckdosentyp, oder als preisintensivere Multistecker mit Kontaktstiften für Stecker aus aller Welt. Welche Steckdosen einem auf Reisen begegnen können, listet die International Electronical Organisation (IEC) für alle Länder auf ihrer Website auf: www.iec.ch/world-plugs </p><p></p><p><strong>Fazit</strong>: Unverzichtbar in bestimmten Reisezielen, sonst bleibt das Smartphone-Display im Urlaub ziemlich schnell schwarz.</p><h3>3. Downloads: Einfache Vorbereitung, keine Langeweile</h3><p>Ja, in Zügen, Fernbussen und auch auf immer mehr Flügen gibt es inzwischen WLAN. Doch die Internetverbindung ist längst nicht immer gratis – und oft auch viel zu wacklig, um Podcasts oder gar Serien zu streamen. </p><p><strong>Vorbereitung zahlt sich aus:</strong> Je nach Abo erlauben viele Streaminganbieter, Serien, Filme oder Musik aufs Smartphone oder Tablet herunterzuladen. So kann man sie offline schauen und ist nicht auf Netz angewiesen.</p><p><strong>Fazit</strong>: Man muss nur an das Anstoßen der Downloads denken, wenn man noch im heimischen Netz ist oder das Hotel-WLAN zur Verfügung steht. Dann ist man unterwegs gegen stundenlange Langeweile gewappnet.</p><p></p><h3>4. Stützstrümpfe: Leichter Druck, mehr Wohlgefühl</h3><p>Schwere Beine sind eine typische Begleiterscheinung bei langen Flügen oder Busfahrten. Die Kombination aus langem Sitzen und wenig Bewegung lässt Flüssigkeit in den Beinen versacken. </p><p>Gegen dieses unangenehme Gefühl können handelsübliche Stützstrümpfe helfen – aus hochelastischem Material gestrickt, üben sie sanften Druck aufs Gewebe aus und helfen dabei, dass etwa das Blut besser zirkuliert. "Das kann man einfach als Wohlfühlstrumpf nutzen", sagt Gefäßmedizinerin Katja Mühlberg. Besonders profitieren nach ihrer Einschätzung Menschen, die im Alltag – gerade an heißen Tagen – das Gefühl schwerer Beine kennen.</p><p>Davon abzugrenzen sind Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen im Flieger oder Fernbus spezielle medizinische Kompressionsstrümpfe tragen sollten, die einen ganz bestimmten, festgeschriebenen Druck auf das Gewebe ausüben. Etwa, wenn man infolge einer Thrombose oder eines Krampfaderleidens zu Schwellungen neigt. "Auch Schwangeren raten wir auf langen Reisen in jedem Fall, Kompressionsstrümpfe zu tragen", sagt die Expertin der Deutschen Gesellschaft für Angiologie.</p><p><strong>Fazit</strong>: Für manche Reisende sind sie aus medizinischen Gründen notwendig, für viele andere ein Hilfsmittel für mehr Wohlgefühl.</p><h3>5. Powerbanks: Liefern Strom, retten Nerven</h3><p>Unterwegs will man über die Karten-App zum Hotel finden – und plötzlich macht der Smartphone-Akku schlapp. Für solche Fälle sind Powerbanks Gold wert. Sie liefern Strom und retten damit Zeit und Nerven. Das gilt ebenso, wenn man im Fernbus oder im Zug seine Lieblingsserie anschaut oder sein Ticket digital vorzeigen möchte, der Ladestand des Geräts aber in Richtung null Prozent geht – und keine Steckdose oder USB-Ladebuchse am Sitz ist (oder sie schlicht nicht funktioniert).</p><p>Aufpassen muss man bei der Mitnahme von Powerbanks im Flugzeug: Dort dürfen sie generell nur ins Handgepäck, und auch das gilt nur für Modelle, die eine bestimmte Nennleistung nicht übersteigen. Oft liegt die bei 100, mit Genehmigung der Airline auch mal bei 160 Wattstunden. </p><p></p><p><strong>Wichtig zu wissen:</strong> Bei immer mehr Airlines ist es verboten, die mobilen Akkus an Bord aufzuladen, oder mit ihnen etwa das Smartphone mit Strom zu versorgen. Darüber sollte man sich vorher schlaumachen. </p><p><strong>Fazit</strong>: Gerade bei längeren Reisen ohne sichere Steckdosenversorgung eigentlich unverzichtbar. Bei Flügen die Regeln zur Mitnahme beachten!</p><h3>6. Wiederbefüllbare Trinkflasche: Wasser da, Durst weg</h3><p>Wer schon häufiger geflogen ist, kennt das: Flaschen mit Wasser oder Limo müssen spätestens an der Sicherheitskontrolle weggeworfen werden – Grund sind die strengen Flüssigkeitsregeln. Eine ganz leere Flasche hingegen ist kein Problem. Sie kann mitgeführt und im Sicherheitsbereich am Hahn einfach aufgefüllt werden. </p><p><strong>Fazit</strong>: Man spart Geld, der Aufwand ist gering – und Durst kein Thema mehr. Auch im Urlaub praktisch.</p><h3>7. Noise-Cancelling-Kopfhörer: Geräusche weg, Ruhe da</h3><p>Flugzeugdröhnen, telefonierende Sitznachbarn, Kindergeschrei: Manchmal möchte man die Geräusche auf Reisen einfach ausblenden. Wer gute Noise-Cancelling-Kopfhörer hat, setzt sie in solchen Momenten auf – und hat Ruhe. </p><p>Es gibt zwei Prinzipien: Beim aktiven Noise-Cancelling werden störende Geräusche erkannt und mit einem Gegenschall unterdrückt. Bei der passiven Variante sorgt die Abdeckung des Ohrs durch die Kopfhörer für das Weghalten der Geräusche. Die müssen dafür aber wirklich perfekt sitzen, sonst funktioniert es nicht so, wie man sich das vorstellt.</p><p></p><p><strong>Fazit</strong>: Gold wert, wenn man unterwegs auch in einem wuseligen Umfeld zur Ruhe kommen will. Im Trio mit Schlafmaske und Nackenkissen (siehe oben) die perfekte Ausstattung zum Abschalten. </p><h3>8. Koffertracker: Kleiner Sender, große Wirkung</h3><p>Man steht an der Gepäckausgabe des Flughafens, doch der Koffer fehlt. Hat man einen kleinen Tracker hineingepackt, reicht nun oft schon ein kurzer Blick aufs Smartphone, um festzustellen: Er ist mitgekommen. Oder: Er ist vermutlich noch am Abflughafen. Oft sind die Airlines selbst in der Lage, die Koffer dann zuzuordnen und nachzusenden. Wichtig: Am Koffer sollte man Name und Kontaktdaten anbringen - für genau so einen Fall.</p><p>Manchmal aber kann der Tracker beim Auffinden dann doch Gold wert sein. Airlines haben teilweise Kooperationen mit Anbietern – so können Nutzer von Apples Airtags bei Kofferverlust etwa den Objektstandort des Gepäcks direkt mit vielen Airlines teilen, auch Samsung will so etwas für seine Galaxy Smarttags schrittweise ausbauen.</p><p><strong>Fazit</strong>: Sie können mitunter beim Auffinden verlorener Koffer helfen. In erster Linie sind die Sender aber eine kleine Beruhigungspille für Reisende. </p><h3>9. Reisetabletten: Übelkeit weg, Müdigkeit da </h3><p>Ob im Schiff, im Fernbus oder im Flugzeug: Die Bewegungsreize können dafür sorgen, dass einem übel wird. Der Fachbegriff für die Reisekrankheit heißt nicht ohne Grund Kinetose – vom griechischen "kinein", was Bewegung heißt. Auf die Schnelle kann es helfen, nach vorn oder aus dem Fenster zu blicken.</p><p></p><p>Auch der Sitzplatz spielt eine Rolle. "Im Auto ist der Beifahrersitz meist günstiger als die Rückbank, im Flugzeug Plätze über den Tragflächen, auf dem Schiff möglichst mittig und nahe der Wasserlinie", sagt Markus Frühwein von der Deutschen Gesellschaft für Reisemedizin. </p><p>Die Ursache für die Symptome: Das Gleichgewichtsorgan im Innenohr registriere Bewegung, während die Augen etwas anderes wahrnehmen, zum Beispiel ein Buch im Auto oder eine Kabine auf einem Schiff. "Diese widersprüchlichen Informationen passen für das Gehirn nicht zusammen." Die Folge: Man fühlt sich schlecht, neben Übelkeit sind auch Schwindel und Kopfschmerzen typische Anzeichen einer Kinetose.</p><p>Wer vorbeugen will, kann auf Medikamente setzen. Das seien zum einen Antihistaminika wie Dimenhydrinat oder Diphenhydramin, erklärt der Arzt. Sie gibt es meist rezeptfrei als Tabletten oder Kaugummis und sie wirken laut Frühwein recht zuverlässig. Allerdings können sie müde machen. Auch Mundtrockenheit oder leichte Benommenheit seien möglich.</p><p>Zum anderen gibt es verschreibungspflichtige Pflaster mit Scopolamin. Sie werden hinter das Ohr geklebt und geben den Wirkstoff langsam ab. "Es wird nur alle drei Tage gewechselt und eignet sich damit besonders für längere Reisen, etwa auf einem Schiff", sagt Frühwein. Auch hier können Nebenwirkungen auftreten, vor allem Mundtrockenheit oder Sehstörungen.</p><p><strong>Fazit</strong>: Helfen das Weglegen des Buches und der Blick aus dem Fenster nichts mehr, ersparen Reisetabletten einem vielleicht den Griff zur Spucktüte. Die Nebenwirkungen sollte man aber nicht außer Acht lassen!</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Unsicherheit durch Iran-Krieg: Flex-Tarife bei Urlaubsbuchungen gefragt - was bringen sie?</title>
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      <description>Wer für Tausende Euro seinen Urlaub bucht, macht das in diesen Tagen oft nicht ohne Bauchgrummeln. Zu unsicher scheint die Weltlage. Gut, wenn man flexibel absagen oder umbuchen kann.</description>
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      <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 13:31:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wer für Tausende Euro seinen Urlaub bucht, macht das in diesen Tagen oft nicht ohne Bauchgrummeln. Zu unsicher scheint die Weltlage. Gut, wenn man flexibel absagen oder umbuchen kann.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Steigende Lebenshaltungskosten, Unsicherheit wegen Konflikten: Das lässt die Deutschen beim Buchen ihres Urlaubs vorsichtiger werden – sie möchten sich eine Hintertür offenlassen. "Wir sehen aktuell, dass mehr Menschen nach flexiblen Tarifen fragen", berichtet die Vorsitzende des Verbands unabhängiger selbstständiger Reisebüros, Marija Linnhoff. </p><p>In unsicheren Zeiten wünschten sich viele Reisende mehr Sicherheit und die Möglichkeit, ihre Reise bei Bedarf anzupassen, so Linnhoff. Reiseveranstalter beobachten das ebenfalls: Seit Beginn des Iran-Kriegs sei die Nachfrage nach flexiblen Buchungsoptionen gestiegen, heißt es etwa von Alltours. Laut Tui sind die Tarife vor allem bei Buchungen mit größerem Vorlauf gefragt. </p><p>"Wer früh bucht, achtet eher auf Flexibilität. Wer kurzfristig reist, nutzt solche Optionen seltener", bestätigt Marija Linnhoff aus der Praxis der Reisebüros.</p><p>Reise ohne Gründe absagen - die Tarife machen es möglich</p><p>Die Flex-Tarife hatten in der Zeit der Coronapandemie ihren Aufschwung, als das Reisen von großen Unsicherheiten geprägt war. Sie erlauben eine Absage oder Umbuchung ohne Angabe von Gründen bis zu einem gewissen Datum vor der Abreise – und: ohne die sonst anfallenden Stornokosten. </p><p>Das Versprechen ist einfach: Buche und mache Dir keine Sorgen. Du kannst Dich noch umentscheiden, wenn Du kalte Füße bekommst oder Du das Geld für die Reise doch an anderer Stelle dringender benötigst.</p><p>In der Regel kostet das extra. Dass ein Anbieter wie Alltours einen Flex-Tarif kostenlos dazugibt, so wie aktuell für eine Vielzahl klassischer Pauschalreisen bei Buchungen bis Ende April, ist die Ausnahme. Bei Alltours werden ansonsten 29 Euro pro Vollzahler fällig, bei Dertour ("Flexpaket") und Tui sind es ab 59 Euro – abhängig davon, wie viel die Reise insgesamt kostet.</p><p>Was ebenfalls variiert: Bis wann die Reiseabsage möglich ist. Die Bandbreite reicht von etwa einem Monat vor Urlaubsstart bis zu etwa einer Woche vorher. Auf die Frist muss man bei der Zubuchung eines Flex-Tarifs achten.</p><p>Reiserücktrittversicherung kann Lücke schließen</p><p>Fristen von wenigen Tagen sind nicht üblich. Diese Lücke lässt sich nur mit einer Reiserücktrittversicherung zumindest teilweise schließen. Sie erstattet je nach Tarif die Stornogebühren, wenn etwa aufgrund eines Unfalls der Urlaub ganz kurzfristig platzt. Anders als ein Flex-Tarif federt diese Versicherung allerdings keine unbegründeten Reiseabsagen ab.</p><p>Was man noch beachten sollte: Nutzt man den Flex-Tarif, um seine Pauschalreise umzubuchen, können zusätzliche Kosten entstehen. "Wenn beispielsweise ein anderes Hotel, ein anderer Reisetermin oder ein anderer Flug gewählt wird und dieser teurer ist", so Marija Linnhoff, "dann muss die Differenz zum ursprünglichen Reisepreis gezahlt werden."</p><p>Flexibel bleiben bei Hotel, Zug und Flug</p><p>Flexible Buchungsoptionen gibt es nicht nur bei Pauschalreisen: Ob Hotelzimmer, Bahnfahrkarte oder Flugticket – wer die Möglichkeit haben will, seine Reisepläne noch kurzfristig zu ändern, sollte nach solchen Tarifen gucken. Dafür muss man aber in der Regel nicht nur mehr zahlen, man sollte auch genau lesen: Mitunter fallen trotzdem erhebliche Kosten an, wenn man absagt.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Iran-Krieg: Tui Cruises: Abgesagte Kreuzfahrten starten doch</title>
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      <description>Nach Wochen im Persischen Golf haben die "Mein Schiff 4" und "Mein Schiff 5" die Region verlassen können - zwei geplatzte Reisen können nun stattfinden. Auch andere Schiffe passierten die Meerenge.</description>
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      <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 08:32:56 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Nach Wochen im Persischen Golf haben die "Mein Schiff 4" und "Mein Schiff 5" die Region verlassen können - zwei geplatzte Reisen können nun stattfinden. Auch andere Schiffe passierten die Meerenge.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Nachdem die gestrandeten Kreuzfahrtschiffe "Mein Schiff 4" und "Mein Schiff 5" den Persischen Golf verlassen konnten, wird Tui Cruises zwei zunächst abgesagte Reisen der beiden Schiffe doch durchführen. Das betrifft die Kreuzfahrten im Mittelmeer Mitte Mai: für die "Mein Schiff 5" ab 17. Mai in Triest und für die "Mein Schiff 5" ab 15. Mai ab Heraklion.</p><p>Nach der Durchfahrt durch die Straße von Hormus am Samstag nehmen die Schiffe Kurs auf Kapstadt und werden dann in den regulären Fahrplan zurückgeführt, teilte Tui Cruises mit. Betroffene Gäste und Reisebüropartner werden aktuell direkt informiert. "Die Buchungen werden automatisch reaktiviert, sodass die gebuchten Reisen wie geplant stattfinden können."</p><p>Neben den beiden Tui-Cruises-Schiffen durchquerte auch die "MSC Euribia" der Schweizer Gesellschaft MSC die Meerenge. Die geplante Kreuzfahrt nach Nordeuropa mit Start ab Kiel am 16. Mai werde wie geplant stattfinden. "Gäste, deren Kreuzfahrten abgesagt wurden, haben die Möglichkeit, ihre Buchung auf diese Fahrt umzubuchen, falls sie dies wünschen", hieß es von MSC. Die Gesellschaft wollte sie direkt kontaktieren.</p><p>Schiffe saßen seit Ende Februar fest</p><p>Die Schiffe saßen wegen des Iran-Kriegs seit Ende Februar in der Region fest: die "MSC Euribia" in Dubai, die "Mein Schiff 4" in Abu Dhabi und die "Mein Schiff 5" in Doha. Die "Celestial Discovery" war am Freitag nach Angaben des Schiffsdatendienstes MarineTraffic das erste Kreuzfahrtschiff, das seit dem Kriegsbeginn die Straße von Hormus durchquerte. </p><p>Die unsichere Lage rund um die Meerenge hält indes an. Nach der kurzzeitigen Öffnung hatte der Iran sie als Reaktion auf die fortgesetzte Seeblockade iranischer Häfen durch die USA erneut gesperrt.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Traumziel der Woche: Nantes: Nach allen Regeln der Kunst</title>
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      <description>Der einst heruntergerockte Industriestandort an der Loire hat sich in eine aufregende Kultur- und Kunststadt verwandelt. Ein Traumziel in fünf Bildern</description>
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      <category>Traumziel der Woche</category>
      <category>Frankreich</category>
      <category>Loire</category>
      <category>Kunst</category>
      <category>Reisen</category>
      <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 08:00:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Katja Senjor</dc:creator>
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      <title>Pindos-Gebirge: Verborgene Wildnis: Wandern durch die tiefste Schlucht Griechenlands</title>
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      <description>In Zagori im Nordwesten Griechenlands geht es steil und tief hinab. Die Vikos-Schlucht ist nicht das einzige steinerne Wunder. Alte Brücken und Treppen verbinden Welterbe-Dörfer</description>
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      <category>Griechenland</category>
      <category>Wandern</category>
      <category>Urlaubsziele</category>
      <category>Europa</category>
      <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 07:12:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>In Zagori im Nordwesten Griechenlands geht es steil und tief hinab. Die Vikos-Schlucht ist nicht das einzige steinerne Wunder. Alte Brücken und Treppen verbinden Welterbe-Dörfer</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Es ist noch früh am Morgen, als wir uns an diesem Tag auf den Weg in die Vikos-Schlucht machen. Die Sonne geht gerade auf und färbt den Himmel in ein Aquarell aus Pink, Orange und Blau. Wir beginnen unsere Tour im Bergdorf Monodendri. Kopfsteinpflastergassen kleben am Hang. Uns begegnet keine Menschenseele. Nur ein Hund trottet daher und begleitet uns - bis zum Eingang der Vikos-Schlucht. </p><p>Die Vikos-Schlucht beginnt am Rande des Bergdorfes und ist Teil des Pindos-Gebirges im Nordwesten Griechenlands. Ihre Ausmaße sind beeindruckend: Mehr als zehn Kilometer sind es bis zu ihrem anderen Ende im Norden nahe dem Dorf Megalo Papingo. Und mehr als tausend Meter tief ist sie, begrenzt von schroffen, mancherorts fast senkrechten Kalksteinfelsen.</p><p>Damit ist sie eine der tiefsten Schluchten der Welt. Der Grand Canyon in den USA ist vom Rim (Rand) bis zum Talboden teils zwar fast doppelt so tief, dafür aber wesentlich breiter. Die Wände der Vikos-Erdfurche stehen anschaulich eng beieinander. </p><h2>Gewarnt waren wir</h2><p>Wie steil es bergab geht, erfahren wir mit jedem schweißtreibenden Schritt hinunter zum Grund der Schlucht. Schnell wird klar: Das hier ist kein Sonntagsspaziergang. Unserem Begleiter auf vier Pfoten wird es zu anstrengend, zumindest verabschiedet er sich nach den ersten Serpentinen. </p><p>Dass die Tour durch die Vikos-Schlucht kein Zuckerschlecken würde, davon hatten wir schon gehört.</p><p></p><p>"Ich musste schon vielen Wanderern auf ihrem Weg durch die Schlucht helfen", berichtet Lefteris Ladias. Er ist Bergführer und leitet zusammen mit seinem Bruder das Gästehaus "Ladias", in dem wir untergekommen sind. "Einmal habe ich sogar einen Mann durch die Schlucht getragen, da er auf halber Strecke zusammengebrochen war und nicht mehr laufen konnte." In weniger dramatischen Notlagen musste Lefteris nur mit Wasser und Nervennahrung aushelfen. </p><p>Bis nach unten schaffen wir es ohne größere Verluste. Dichter Wald aus Eichen und Buchen umgibt uns. Alles leuchtet in sattem Grün. Wir folgen dem Pfad entlang des Flussbettes, vom Wasser des Voidomatis ist nicht viel zu sehen. Mal auf, mal ab, mal quer und hin und her schlängelt sich der Weg immer weiter nach Norden.</p><p>Die Vikos-Schlucht ist das Zuhause zahlreicher Arten. Urzeitlich anmutende Farne und moosbedeckte Felsen säumen unseren Pfad. Und manchmal muss man einfach stehen bleiben, um die Schönheit aufzusaugen: An einer Felswand verliert sich eine riesige Efeuranke mit unzähligen filigranen Verästelungen in der Höhe. Das Naturkunstwerk ist in über 100 Jahren gewachsen, erfahren wir.</p><p>Auch viele Tiere leben in der Schlucht. "Ich habe schon einige wilde Tiere hier entdeckt", berichtet Lefteris. Wildschweine und Bergziegen, Adler, Schlangen, Bären, alle hat er schon gesehen. Mehr als 180 Vogelarten wurden dokumentiert und über 1.800 Pflanzenarten. </p><h2>Das Herz pumpt</h2><p>Sieben Stunden sind wir bereits unterwegs, als sich der Wald lichtet und den Blick freigibt auf das Tymfi-Bergmassiv. In bizarren Zacken thront die Bergkette über uns. So beeindruckend die Aussicht ist - sie ist auch das Signal für den Härtetest. Denn jetzt geht es wieder bergauf. Wir atmen tief durch. Das letzte Stück unserer Wanderung verlangt uns alles ab: Die Waden melden sich mit jedem Schritt, das Herz pumpt.</p><p></p><p>Schließlich erreichen wir unser Ziel: Megalo Papingo. Genau wie Monodendri ist auch dieses Nest ein typisches Zagori-Dorf, ganz aus Stein erbaut. Die Einbettung in die Berglandschaft und die traditionelle Architektur waren es der Unesco 2023 wert, insgesamt 46 solcher traditionellen Bergdörfer zum Weltkulturerbe zu erheben.</p><p>"Wenn man in dieser Region ein neues Haus bauen möchte – sei es ein Hotel, ein Restaurant oder ein Haus für die Familie - muss es aus demselben Stein und im selben Stil gebaut werden wie der Rest des Dorfes", erklärt Bergführer und Hotelier Lefteris Ladias.</p><p>Einige der Zagorochoria-Dörfer lassen sich gut erwandern. Die Wege verlaufen entlang alter gepflasterter Straßen, über Bogenbrücken und Treppen, die sich wie steinerne Schlangen die Berge hinaufwinden. Auch diese baulichen Charakteristika hob die Unesco hervor.</p><p>Also reich an Natur und Baukultur, doch einwohnerarm ist die Region Zagori. Und wenn man auf Menschen im Plural trifft, dann am ehesten in Megalo Papingo. Es ist das meistbesuchte der Zagori-Dörfer. Die Touristen seien in den vergangenen Jahren mehr geworden, hat Lefteris beobachtet. Doch von den Besuchermassen wie in Athen oder auf den griechischen Inseln scheint die Region genauso weit entfernt wie sie abgelegen ist - dort im Norden des Landes nahe der Grenze zu Albanien. </p><p></p><p>Im Licht der Abendsonne schlendern wir durch die gepflasterten Straßen Megalo Papingos vorbei an niedlichen Steinhäusern. Im Hintergrund ragen die Astraka-Türme, die mit knapp 2.500 Metern höchsten Gipfel des Tymfi-Bergmassivs, in den Himmel. Die untergehende Sonne taucht sie in ein leuchtendes Rot.</p><h2>Links, Tipps, Praktisches</h2><p><strong>Reiseziel:</strong> Die Zagori-Region liegt im Nordwesten Griechenlands. Die Schlucht liegt im Vikos-Aoos Nationalpark.</p><p><strong>Reisezeit:</strong> Die beste Zeit, die Vikos-Schlucht zu durchqueren, ist ab Februar im Frühjahr und im Herbst bis in den November. Im Sommer spendet die Vegetation in der Schlucht Schatten. Im Oktober erstrahlt die Region in schönen Herbstfarben.</p><p><strong>Anreise:</strong> Mit dem Flugzeug über Athen nach Ioannina, von dort sind es noch 40 Kilometer bis nach Monodendri. Es empfiehlt sich die Anreise mit einem Mietwagen, da die Region kaum mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen ist. Manche Unterkünfte in Zagori bieten einen Taxi-Service von Ioannina an. Alternativ per Nonstop-Flug nach Thessaloniki, das von Monodendri jedoch 290 Kilometer entfernt liegt.</p><p><strong>Einreise: </strong>Es genügt ein gültiger Personalausweis.</p><p><strong>Wandern: </strong>Es gibt mehrere Routen, der Klassiker ist der Vikos-Schlucht-Weg, 12,5 Kilometer lang und in sechs bis acht Stunden zu schaffen. Der Schwierigkeitsgrad ist mit drei von fünf Punkten eingestuft, ein Mindestalter von zwölf Jahren wird empfohlen. Man steigt insgesamt über 1.100 Meter ab und wieder über 800 Meter auf. Die Wanderung über die Vradeto-Treppen führt zum Beloi-Aussichtspunkt, wo der Blick auf die Vikos-Schlucht spektakulär ist.</p><p><strong>Unterkunft:</strong> Neben dem Hotel "Ladias" in Monodendri gibt es weitere Möglichkeiten in den der Schlucht nächstgelegenen weiteren Zagori-Dörfern Vikos, Megalo Papingo, Mikro Papingo, Aristi, Vitsa, Kapesovo und Tsepelovovon - von traditionellen Gasthäusern bis zu Boutique-Hotels.</p><p>Weiterführende Informationen: <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.discovergreece.com/" class="external-link">discovergreece.com</a></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Tschechien für Leinwandfans: Stadt der Stars: Wo in Prag Kino-Geschichte geschrieben wird</title>
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      <description>Die tschechische Hauptstadt ist ein Fixpunkt für Filmstars. Sie liefert Kulissen für Krimis, Dramen, Actionthriller. Wir stellen wichtige Drehorte vor.</description>
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      <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 02:05:08 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die tschechische Hauptstadt ist ein Fixpunkt für Filmstars. Sie liefert Kulissen für Krimis, Dramen, Actionthriller. Wir stellen wichtige Drehorte vor.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Tom Cruise rennt durch die Altstadtgasse Železná aufs Ständetheater zu, wo Mozart eine Oper dirigiert – allerdings nicht zur selben Zeit und im selben Film. Es sind Szenen aus Klassikern der Filmgeschichte, die in Prag entstanden: der Cruise-Agentenstreifen "Mission: Impossible" (1994) und "Amadeus" (1984), der acht Oscars gewann.</p><p>Zu den neuesten Titeln zählen "Blade Runner 2099", "Ein Ort, der sich Zuhause nennt" und künftige Folgen der "Zürich-Krimis", verrät Hedvika Petrzelkova, Publizistin bei der Tschechischen Filmkommission. Sie sagt: "Pro Jahr sind es etwa 30 bis 40 Projekte von Filmen und Serien."</p><p>Prag, das ist eine Stadt, die bei Produzenten und Crews offenbar ziemlich beliebt ist. Touristisch gemünzt: Wer Filmfan ist und Stadtreisen mag, ist bei der tschechischen Hauptstadt an der richtigen Adresse.</p><p>Die Vorzüge von Prag als Filmschauplatz beschreibt Petrzelkova so: "Die historische Stadt mit Gotik, Renaissance und vor allem Barock ist in einem guten Zustand. Außerdem ist es nicht so teuer wie andernorts, hier zu drehen. Und die tschechischen Filmcrews haben goldene Hände, wie man hier sagt. Sie sind bekannt dafür, alles lösen zu können." </p><p>Vergleicht man Filme und Wirklichkeit, erkennt man Prag mühelos wieder – auch wenn es nicht immer sich selbst mimt, sondern Paris, Wien, London. Neun prägnanten Stationen für einen Prag-Trip:</p><p>Altstädter Ring</p><p>Prags bedeutendster Platz, der Altstädter Ring (Staroměstské náměstí), atmet Geschichte, riecht nach den Pferden der Kutschen, stößt an herausgeputzte Fassaden und die doppeltürmige Teynkirche. "Die war im Film ‚Van Helsing‘ Notre-Dame", weiß Eva Kupr, die Filmführungen für Gäste anbietet. Auch in den US-Actionstreifen "xXx – Triple X" mit Vin Diesel und "Bangkok Dangerous" mit Nicolas Cage diente der Altstädter Ring als Szenario.</p><p>Infos: prague.eu/de/objevujte/altstadter-ring-staromestske-namesti</p><p>Karlsbrücke</p><p>Dort, wo Menschenmassen über die Moldau wogen, sprintete Tom Cruise als Agent Ethan Hunt voran - und Oscarpreisträger Jon Voight stürzte in den Fluss. In "Mission: Impossible" hatten beide keinen Blick für die Schönheiten der Stadt. </p><p></p><p>Im Horrorfilm "Das Omen" überbrachte Pfarrer Brennan (Pete Postlethwaite) dem Protagonisten Robert Thorn (Liev Schreiber) unter der Brücke schockierende Neuigkeiten. Ein Stückchen weiter, im Park auf der Kampa-Insel, versuchte Matt Damon in "Die Bourne Identität" in seiner ersten Nacht in Zürich zu schlafen. </p><p>Infos: prag.sehenswuerdigkeiten-online.de/sehenswuerdigkeiten/karlsbruecke.html</p><p>Rudolfinum</p><p>In Sichtweite der Karlsbrücke hebt sich der Neorenaissancebau des Rudolfinums ab. Eine pompöse Treppe, flankiert von Laternenkränzen, führt hinauf. Im Konzertsaal erklingen klassische Töne; hier hat die Tschechische Philharmonie ihren Sitz.</p><p></p><p>Als Location tauchte der Prunkbau in "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" mit Sean Connery, "Hannibal Rising - Wie alles begann" und "Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne" auf. "Da geht es um eine reiche, machtvolle Frau, die Sängerin werden wollte, aber nicht singen konnte. Im Film ist Prag Paris", erläutert Filmfachfrau Petrzelkova.</p><p>Infos: rudolfinum.cz/en</p><p>Bluelight Bar</p><p>Westwärts spannt sich die Karlsbrücke auf das Viertel Kleinseite (Malá Strana) zu, wo die Bar "Bluelight" kein blaues, sondern oranges Licht flutet. Im Ehedrama "Endstation Prag" lässt sich Dänemarks Schauspielstar Mads Mikkelsen am Tresen nieder und lauscht dem Livekonzert einer jungen Tschechin, mit der er eine Kurzaffäre hat.</p><p></p><p>Barkeeperin Anna Vechtikova kennt den Film von 2006 nicht, hat aber vor Jahren sich selbst in einer Episode der Reihe "Der Zürich-Krimi" gespielt. Das Resultat fand sie enttäuschend. Die Szene war rasend schnell vorbei. "Dabei wurde den ganzen Tag gedreht, ich war total platt", erinnert sie sich.</p><p>Infos: bluelightbar.cz</p><p>Nationalmuseum</p><p>Bond. James Bond. Ja, auch der war hier, in Gestalt von Daniel Craig. In "Casino Royale" fungierte das elegante Riesenfoyer des Museums am Wenzelsplatz mit seinen Bögen, Läufern und Laternchen als Hotellobby. In "Mission: Impossible" war es das Double für die US-Botschaft, in "From Hell" mit Johnny Depp für eine Medizinschule.</p><p></p><p>Und ansonsten ist das Národní muzeum die Adresse Nummer eins, wenn es um die Natur und Kulturgeschichte des Landes zählt, zu der sich auch der 100 Meter breite Bau im Neorenaissancestil selbst zählen darf. </p><p>Infos: nm.cz/en</p><p>Burg</p><p>Der weitläufige Komplex der Prager Burg (Pražský hrad), Welterbe der Unesco und heute Sitz des Präsidenten von Tschechien, hat es vielfach zu cineastischen Ehren gebracht: von "Brothers Bloom" mit Rachel Weisz und Adrien Brody bis zu "Shanghai Knights" mit Jackie Chan, wo das Matthiastor den Eingang zum Buckingham Palace vorgaukelte.</p><p></p><p>Ebenso prägnant ist der benachbarte Platz Hradschin (Hradčanské náměstí), der sich in "Les Misérables" mit Leben füllte. In "Amadeus", einem Meisterwerk von Regisseur Miloš Forman, war das Haus Nummer sieben Mozarts Haus. Wunderbar dort: das Holzportal und der Türbeschlag.</p><p>Infos: hrad.cz/en/prague-castle-for-visitors</p><p>Kloster Strahov</p><p>Die geheimnisvolle Aura des Klosters (Strahovský klášter) spüren Besucher bis heute, wenn sie an die Absperrungen zur barocken, in zwei Teile gesplitteten Klosterbibliothek treten. Umrahmt von Deckenfresken und zehntausenden Büchern, spielte die Bibliothek in "Das Omen" den Vatikan und in "Casino Royale" das britische Oberhaus.</p><p></p><p>In der Bibliothek werden geführte Touren angeboten. Auch längere Touren, die andere Bereiche des Klosters umfassen, kann man buchen.</p><p>Infos: strahovskyklaster.cz/en</p><p>St. Cyrill und Method</p><p>Diese orthodoxe Kirche ist ein Unikat, da sich Realität und Kinostoff vermischen wie nirgendwo sonst. 1942 fanden die Widerstandskämpfer, die das tödliche Attentat auf Nazi-Größe Reinhard Heydrich verübt hatten, in der Krypta Zuflucht – doch ihr Versteck wurde verraten.</p><p></p><p>Im Film "Operation Anthropoid" (2017) spielte der spätere Oscarpreisträger Cillian Murphy ("Oppenheimer") eine Hauptrolle. Laut Filmkennerin Petrzelkova kombinierte man das kirchliche Original Kostel sv. Cyrila a Metoděje mit einer Kopie in den Prager Filmstudios Barrandov.</p><p>Infos: prague.eu/de/objevujte/kirche-st-cyrill-und-method-kostel-sv-cyrila-a-metodeje/; barrandov.cz</p><p>Flussuferzone </p><p>Expertin Petrzelkova schildert die Szene so: "Ana de Armas kommt in einem Boot an und geht durch den runden Glaseingang ins "Avoid Café", doch im Film war das der Eingang zu einem Hotel." Gemeint ist der Film "From the World of John Wick: Ballerina", der Mitte 2025 in die Kinos kam.</p><p></p><p>"Mit Keanu Reeves wurde "Ballerina" auch ein Stück weiter am Fluss auf dem Schiff "Avoid Floating Gallery" gedreht", weiß Barkeeper Emil Obsluha. Kürzlich haben er und sein Kollege Michael Kadlec einen anderen Hollywoodstar hautnah kennengelernt: Orlando Bloom, der im "Avoid Café" einen Bierwerbespot drehte.</p><p>Links, Tipps, Praktisches:</p><p>Reiseziel: Prag liegt im historischen Landesteil Böhmen und ist die Hauptstadt der Tschechischen Republik.</p><p>Anreise: Mit dem Zug erreicht man Prag zum Beispiel ab Berlin ohne Umsteigen in unter vier Stunden. Mit dem Auto ist man ab Berlin zwischen vier und fünf Stunden unterwegs, ab München vier, ab Köln über sieben Stunden unterwegs. Auf Autobahnen und Schnellstraßen in Tschechien benötigen Pkw eine elektronische Vignette.</p><p>Einreise: Der Personalausweis genügt.</p><p>Touren: Über die offizielle Prag-Website lässt sich unter prague.eu/de/produkt/kamera-klappe-prag ein zweistündiger Rundgang zu den Drehorten der berühmtesten Filme buchen; ab 3.000 Kronen für bis zu zwei Teilnehmer.</p><p>Geld: Währung ist die Tschechische Krone. Vielerorts werden Euro akzeptiert; 100 Kronen sind etwa 4 Euro.</p><p>Mobilität: Das Netz der Straßenbahnen, Busse und Metros ist gut ausgebaut; eine 24-Stunden-Karte kostet 120 Kronen.</p><p>Weitere Informationen: http://prague.eu</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Bildband: Besondere Badeorte zum Eintauchen und Abschalten</title>
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      <description>Ob Badesee, Flussufer oder Pool mit Weitblick: In stillen Gewässern finden wir zu einer besonderen Ruhe. Diese Bilder zeigen paradiesische Badeorte</description>
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      <category>Sommer</category>
      <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 12:29:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ob Badesee, Flussufer oder Pool mit Weitblick: In stillen Gewässern finden wir zu einer besonderen Ruhe. Diese Bilder zeigen paradiesische Badeorte</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p></p><p>Der Bildband "Stille Wasser" stellt außergewöhnliche Badeplätze rund um den Globus vor: Von Seen und Flüssen über Thermalquellen bis hin zu imposanten Pools.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Laura Evers</dc:creator>
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      <title>Stiftung Warentest: Wo Sie beim Mietwagen besser nicht sparen sollten</title>
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      <description>Mietwagen-Vergleiche im Netz lohnen sich. Es gibt aber drei Punkte, bei denen Sparen wirklich eine schlechte Idee ist. Mit dieser Checkliste mieten und fahren Sie entspannter.</description>
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      <category>Auto</category>
      <category>Reisetipps</category>
      <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 11:23:33 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Mietwagen-Vergleiche im Netz lohnen sich. Es gibt aber drei Punkte, bei denen Sparen wirklich eine schlechte Idee ist. Mit dieser Checkliste mieten und fahren Sie entspannter.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wer den Mietwagen früh bucht, kann sparen - wer gut vergleicht, spart noch mehr. Und Vermittlungsportale im Netz sind dabei eine gute Sache, so die "Stiftung Warentest Finanzen" (5/2026). Der Rat: "Nutzen Sie am besten mehrere Portale für die Suche." Worauf man für möglichst sorglosen Urlaub sonst noch achten sollte - und ein guter Tipp für die Rückgabe.</p><h2>Vergleichsportale haben unterschiedliche Stärken</h2><p>Am besten nutzt man für die Suche nur Portale, die gezieltes Filtern nach Vertragsbedingungen wie Versicherungsschutz, Selbstbeteiligung und Co. erlauben. Suchseiten wie Mietwagen-Check, Check24 oder billiger-mietwagen.de erlauben das. Angebote von Sunny Cars oder Tui listen dagegen laut Stiftung Warentest ohnehin nur Angebote, die Mindestkriterien in Sachen Versicherung, Tankregeln und Stornierung erfüllen. </p><h2>Versicherung: Selbstbeteiligung ist keine gute Idee</h2><p>Hier lohnt Sparen nicht. Die Warentester sind da eindeutig in ihrem Urteil: "Schließen Sie nur Verträge mit einer Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung ab." So sind auch alle selbstverantworteten Schäden am Auto abgesichert. Wichtig hier: Es gibt zwei Möglichkeiten.</p><p>Vermittler erstattet Selbstbeteiligung: In diesem Fall strecken Mieter die Selbstbeteiligung vor und erhalten sie später vom Vermittlungsportal oder dessen Versicherung erstattet. Wer früh in den Mietbedingungen recherchiert, was für Nachweise in diesem Fall nötig sind, erspart sich Ärger.Keine Zahlung: Diese Variante schließt tatsächlich einen Eigenanteil aus. Außer man verstößt gegen die Vertragsbedingungen. </p><h2>Achtung Falle: die Versicherung deckt längst nicht alles ab</h2><p>Was viele nicht wissen: Die Vollkaskoversicherung hat Lücken und deckt in der Regel Schäden an Scheiben, Reifen oder Unterboden nicht ab. Auch das Dach kann von der Versicherung ausgeschlossen sein. Wird eine Zusatzversicherung dafür angeboten, ist das keine Geldschneiderei. Die Warentester raten ausdrücklich, diese Teile separat zu versichern. </p><p>Hier lohnen die Schutzpakete, die von den Vermittlungsportalen angeboten werden. Oder man schließt per Filter gleich Angebote aus, in denen diese Fahrzeugteile nicht versichert sind. Tui und Sunny Cars listen solche Angebote erst gar nicht.</p><h2>Die Sache mit der Haftpflichtversicherung</h2><p>Andere Länder, andere Sitten - und auch andere Deckungssummen. In einigen Ländern sind die Mindestdeckungssummen für KfZ-Haftpflichtversicherungen niedrig. Die gesetzlich vorgeschriebenen 1,12 Millionen Euro pro Unfall auf Zypern sind bei einem Personenschaden schnell erreicht. Wer im Schadensfall nicht schlimmstenfalls aus eigener Tasche zuzahlen will, hat zwei Möglichkeiten:</p><p>Hohe Deckungssumme wählen: Vergleichen Sie die Angebote mit Blick auf die Deckungssumme. Je höher, desto besser.</p><p>Die eigene Kfz-Versicherung prüfen: Das Zauberwort heißt "Mallorca-Police". Diese Vereinbarung gibt es in etlichen KfZ-Versicherungen und sie stockt die Deckungssummen von Mietwagen auf. Zum Teil auf das Niveau der heimischen Versicherungspolice. Achtung: Die Mallorca-Police gilt nur innerhalb Europas.</p><h2>Mietwagenkaution: Debit und Credit - schauen Sie hin</h2><p>Zum Abholen des Mietwagens braucht es die Bescheinigung vom Portal, die Fahrerlaubnis und in der Regel eine Kreditkarte. Die muss laut Stiftung Warentest auf den Namen des Hauptfahrers ausgestellt sein. Hier kann eine echte Kreditkarte nötig sein, also keine Debitkarte. Welche Karte man hat, erkennt man am Aufdruck (Debit oder Credit). </p><p></p><p>Das gilt in der Regel auch, wenn man die Buchung zu Hause noch mit der Debitkarte abwickeln kann - lesen Sie das Kleingedruckte. Das kann Frust und Kosten bei der Abholung vermeiden. </p><p>Eine Faustregel: Wird direkt vom Konto abgebucht, ist es eine Debitkarte. Bezahlt man die Beträge von der Kreditkarte monatlich, sollte es eine echte Kreditkarte sein. Im Zweifel bei der Bank nachfragen. </p><p>Die Kaution für den Mietwagen - gern mal mehr als 1.000 Euro - werden für die Mietdauer auf der Kreditkarte geblockt. Bei reinen Debitkarten kann das Probleme geben. Wer keine echte Kreditkarte hat, sollte deswegen die Filtermöglichkeiten nutzen und nach Angeboten suchen, die ohne Kreditkarte buchbar sind. Meistens sind die aber teurer.</p><h2>Dokumentieren Sie den Zustand des Miewagens</h2><p>Eigentlich selbstverständlich, geht aber in der Eile gern mal unter: die gründliche Untersuchung des Mietwagens auf Vorschäden. Stiftung Warentest rät: "Machen Sie sich die Mühe und lassen Sie Schäden in die Autoskizze des Übergabeprotokolls einzeichnen und auch bestätigen." Das schützt später vor Ärger und Kosten. Fotos vom Zustand des Wagens bei Übergabe und Detailbilder von Vorschäden helfen ebenfalls.</p><p>Dasselbe gilt für die Rückgabe nach dem hoffentlich schönen Urlaub. Bestehen Sie auf einem Rückgabeprotokoll, auch wenn das oft in der Eile vergessen wird. Fotos des Fahrzeugs von innen und außen sind zusätzliche Helfer im Streitfall. So können Sie belegen, dass der Wagen ohne Schaden abgegeben wurde.</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Surfen in Marokko: Wie ich am Ende der Wüste die perfekte Welle fand | GEOplus</title>
      <link>https://www.geo.de/reisen/reise-inspiration/surfen-in-marokko--wie-ich-am-ende-der-wueste-die-perfekte-welle-fand-37207886.html</link>
      <description>Die ersten Wellen spülen sie vom Brett, doch unsere Autorin gibt nicht auf. In Marokko sucht sie den perfekten Surfspot – und taucht ein in die Seele der nordafrikanischen Surfkultur</description>
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      <category>Marokko</category>
      <category>Surfen</category>
      <category>Fernreiseziele</category>
      <category>Afrika</category>
      <category>Abenteuer Outdoor</category>
      <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 08:32:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Emma Lehmkuhl</dc:creator>
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      <title>Sabbatical, Au-pair und Co: Bei langen Reisen: Wie teuer ist die Krankenversicherung?</title>
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      <description>Stiftung Warentest empfiehlt für alle Auslandsaufenthalte zusätzlichen Krankenversicherungsschutz. Die Preisunterschiede bei Tarifen für lange Reisen sind groß. Worauf es ankommt</description>
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      <category>Gesund im Urlaub</category>
      <category>Reisetipps</category>
      <category>Reisewissen</category>
      <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 11:38:59 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Stiftung Warentest empfiehlt für alle Auslandsaufenthalte zusätzlichen Krankenversicherungsschutz. Die Preisunterschiede bei Tarifen für lange Reisen sind groß. Worauf es ankommt</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ob Work and Travel nach dem Abi oder eine berufliche Auszeit: Wer für mehrere Monate im Ausland ist, sollte sich entsprechend für gesundheitliche Notfälle absichern. Die Stiftung Warentest empfiehlt in so einem Fall immer einen Langzeit-Auslandskrankenschutz.</p><p>Das gilt nicht nur für Länder wie die USA, Kanada und Singapur, wo die Behandlungskosten bei Erkrankungen und Verletzungen hoch sind. Sondern auch für Aufenthalte in der EU. Denn längst nicht immer zahlt die gesetzliche oder private Krankenversicherung alles. Gerade bei Krankenrücktransporten, die fünfstellige Kosten verursachen können, kann das zum Problem werden.</p><h2>Große Preisunterschiede</h2><p>Bei der Auslandskrankenversicherung hängen die Kosten maßgeblich vom Versicherungszeitraum und vom Alter ab, berichtet die Zeitschrift "Stiftung Warentest Finanzen" (Ausgabe 5/2026). Es wurden 94 Tarife für 90 bzw. 365 Tage Versicherungsdauer mit weltweiter Gültigkeit und ohne Selbstbeteiligung untersucht. Während es für junge Leute 90 Tage Schutz mitunter schon für unter 100 Euro gibt, zahlen Ältere hier in einzelnen Tarifen teils mehrere Tausend Euro.</p><p></p><p>Der Preis ist dabei kein Kriterium für guten Schutz: So bekam der teuerste 90-Tage-Schutz - 4.680 Euro für 56- bis 74-Jährige verlangt der Anbieter – nur die Testnote 4,4. Dagegen kostet der mit 1,0 benotete Tarif "ARTop mit Verlängerung" von LVM für 60- bis 74-Jährige 177 Euro. Laut den Warentestern ist dieser Tarif der günstigste unter den "sehr guten" Tarifen und damit Preis-Leistungs-Sieger. Gesamttestsieger mit der Bestnote 0,6 wurde die "Reise-Krankenversicherung" von HanseMerkur.</p><p>Spezialtarife für junge Zielgruppen wie Stipendiaten, Work-and-Traveler, Freiwilligendienstleistende oder Au-pairs nahmen die Tester ebenfalls in den Blick. Ihr Fazit dazu: Oft gibt es bei den normalen Tarifen für alle Altersgruppen günstigere Angebote. Meist werden solche Spezialtarife dann interessant, wenn man mehrere Jahre im Ausland bleiben will – viele haben eine lange maximale Versicherungsdauer von fünf Jahren.</p><h2>Lieber längere Versicherungsdauer wählen</h2><p>Die Stiftung Warentest rät, die Auslandskrankenversicherung vor der Reise abzuschließen und die Aufenthaltsdauer lieber großzügig zu kalkulieren. Endet der Trip doch früher, kann man die Beiträge anteilig zurückverlangen – dafür muss man nur Belege vorweisen können wie das Rückflugticket. Laut der Stiftung Warentest besteht ein Rechtsanspruch auf diese Erstattung.</p><p></p><p>Diese Auslandskrankenversicherungen für lange Reisen sind nicht zu verwechseln mit günstigen Reisekrankenversicherungen für kürzere Urlaube von maximal acht bis zehn Wochen. Hier gibt es laut Stiftung Warentest sehr gute Jahrespolicen teils schon für unter zehn Euro.</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Air New Zealand: Airline baut Etagenbetten in Langstreckenflieger</title>
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      <description>Ausgestreckt in einem Bett schlafen - das geht im Flieger meist nur in Business oder First Class. Eine neuseeländische Fluggesellschaft will das ändern. Das Nest in der Luft hat aber seinen Preis.</description>
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      <category>Zeit</category>
      <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 10:45:36 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ausgestreckt in einem Bett schlafen - das geht im Flieger meist nur in Business oder First Class. Eine neuseeländische Fluggesellschaft will das ändern. Das Nest in der Luft hat aber seinen Preis.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Schlafkabinen in der Economy: Das bietet Air New Zealand ab November auf Langstreckenflügen an. Die Kabinen sind Etagenbett-ähnlich angeordnet und haben Matratze, Bettzeug sowie einen Sichtschutz für die nötige Privatsphäre. Sie sollen in die neuen Boeing 787-9 Dreamliner eingebaut werden, teilt die neuseeländische Fluggesellschaft mit.</p><p>Sechs solcher Betten soll es pro Flugzeug geben – gebucht werden können sie für eine <a href="https://www.geo.de/wissen/forschung-und-technik/was-ist-zeit--geo-beantwortet-die-grosse-frage-34812378.html" title="Endlich verstehen: Zeit" class="autolinker">Zeit</a> von vier Stunden. Für jede Schlafkabine sind zunächst zwei solcher Zeitfenster pro Flug verfügbar. In Summe könnten also zwölf Passagiere die Option in Anspruch nehmen.</p><p>Wer ein Ticket für die Economy oder Premium Economy kauft, kann ab 18. Mai einen Platz im "Skynest" für Flüge ab November 2026 hinzubuchen, so die Airline. Das kostet ab 250 Euro (495 Neuseeland-Dollar) extra.</p><p></p><p>Liegen in der Economy sind nicht neu - Betten wohl schon</p><p>Laut Air New Zealand sind es die ersten Schlafkabinen dieser Art weltweit, die eine Fluggesellschaft in der Economy anbietet. </p><p>Was es in der Economy teils schon gegen Aufpreis gibt, sind Auflagen für Sitzreihen, mit denen sich drei Plätze in eine Liegefläche verwandeln lassen - bei Lufthansa zum Beispiel. </p><p>Und bei Air New Zealand. Dort heißt das Skycouch. Das Skynest baue darauf auf und biete eine neue Möglichkeit zur Erholung auf den längsten Flügen, heißt es von der Fluggesellschaft.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Raus ins Grüne: Arschlöcher und Bier: Diese Wanderwege sind kein Witz</title>
      <link>https://www.geo.de/reisen/raus-ins-gruene--arschloecher-und-bier--diese-wanderwege-sind-kein-witz-37314658.html</link>
      <description>Abertausende Kilometer an Wanderwegen durchziehen das Land, doch Sie suchen das Besondere? Nun, wir haben ein paar Ideen.</description>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Abertausende Kilometer an Wanderwegen durchziehen das Land, doch Sie suchen das Besondere? Nun, wir haben ein paar Ideen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Wandersaison hat begonnen. Frische Luft, Ruhe, Hobbits, Weitblicke, Lacher, Betätigung in der Natur, Donald Trump, Bier. Wie schön! Genau das bieten Deutschlands kurioseste Wanderwege.</p><p>Trumps Mittelfinger an der Ostsee</p><p>Beim Spaziergang streckt einem Donald Trump den Mittelfinger entgegen. Ostseeurlaubern kann das passieren – und in Klein Strömkendorf unweit von Rostock wartet nicht nur der polarisierende US-Präsident im Wald. </p><p>Trump hat illustre Gesellschaft von Lenin, Honecker, Bush (dem Jüngeren), Chruschtschow und Erdogan. Lehrpfad der unholdigen Personen heißt der gut ein Kilometer kurze Skulpturenweg offiziell, doch bekannter ist er unter seinem anderen Namen: Arschlochwandelweg.</p><p>Die Begegnung mit den Figuren solle die Besucher zum Nachdenken anregen, sagte einmal die Initiatorin Marita Gronau vom Ostsee-Gutshaus, an dem der Weg startet. Er ist kostenfrei zugänglich, auf dem Hof darf man frei parken. </p><p>Und bringt es auch mehr Gäste ins Gutshaus? "In Zahlen kann ich das so nicht sagen", schreibt Gronau auf diese Nachfrage. "Aber auf jeden Fall gibt es viele lachende Gesichter, Komplimente und Gespräche." Es werde sicher positiv wirken: "Auf jeden Fall was die Stimmung in diesen Zeiten angeht."</p><p>Viel Strecke, viel Bier</p><p>Ein Bier als Belohnung nach dem Wandern? Auf dieser Strecke ist das gar keine Frage. Der Bierfernwanderweg im Bayerischen Wald passiert diverse Brauereien (mit Biergärten). Empfohlen wird, die gut 100 Kilometer auf sechs Tage zu verteilen. Sechsmal Belohnung in Form von Hellem und Weizen.</p><p>Wer nach der sechstägigen Rundtour nicht genug hat, macht noch die zwei weiteren Etappen, von denen eine über die Grenze nach Tschechien führt – dem nächsten Bierliebhaberland. Laut dem Tourismusverband sind alle Etappen an Bus und Bahn angeschlossen: "Damit Wanderer nach dem ein oder anderen "Geschmackstest" wieder gut nach Hause kommen."</p><p></p><p>Die Kombination Bier und Wandern hat die große Wanderrunde in Deutschland natürlich nicht exklusiv. Allein in Franken gibt es eine Menge. Wer besonders viel Bier auf einem Schlag erleben will, kann den 13-Brauereien-Weg bei Bamberg gehen.</p><p>Lachhafte Wanderung</p><p>Diese Wanderung ist ein Witz. Okay, der Satz ist flach, aber man kann das schon so sagen: Denn auf dem zwölf Kilometer langen Weg rund um Rohr in Franken warten 20 Witze-Stationen. </p><p>Kostprobe gefällig? "Warum gehen Ameisen nicht in die Kirche? Weil sie in Sekten sind!" Neben solchen Flachwitzen kann man an den einzelnen Stationen QR-Codes scannen und so auf dem Smartphone Videos schauen, in denen weitere Scherze erzählt wird. </p><p>Damit dürfte der Witzewanderweg mehrere Körperpartien trainieren. Die Beinmuskeln und die Lachmuskeln – okay, der war schon wieder flach.</p><p></p><p>Mittelerde im Westerwald</p><p>Für alle, bei denen das Wissen zum Buch- und Filmepos "Herr der Ringe" bei Frodo und Gandalf endet (wie beim Autor dieses Textes), eine kurze Nachhilfe: Das Auenland ist die Heimat der Hobbits in Mittelerde. Im Fan-Wiki von Herr der Ringe wird es außerdem noch so beschrieben: "Im Auenland gab es intakte Straßen, Postämter und Tavernen in Hülle und Fülle."</p><p>Das wiederum, wenn vielleicht nicht überall in Hülle und Fülle, darf man auch im Westerwald erwarten – wo der Auenlandwanderweg liegt, auf dem man sich wie in Mittelerde fühlen soll: mit Hobbit-Hütten und bekannten Gesichtern aus Herr der Ringe wie Zauberer Gandalf, Elbenprinz Legolas oder Gollum, die vom Ring besessene Kreatur, die ihr Ausruf "Mein Schatz!" berühmt gemacht hat.</p><p>Der Rundweg in der Region Sieg ist mit drei Kilometern Länge kinderfreundlich und locker an einem Nachmittag zu schaffen.</p><p></p><p>Ein Weinchen auf dem Lecker Pfädchen</p><p>Wanderer sind durstig, das wissen nicht nur die Entwickler der Bierwanderwege. Und so haben die Initiatoren des Lecker Pfädchens im Hunsrück auf rund elf Kilometer Länge gleich drei Getränkestationen aufgestellt – bestückt mit Bier und Moselwein aus der Region. Sprudelwasser gibt es auch für alle, die lieber nüchtern Strecke machen.</p><p>Die Stationen sind nach der Winterpause seit Anfang April wieder in Betrieb. Wer sich Alkoholisches herausnehmen möchte, darf nur seinen Personalausweis nicht vergessen – denn es gibt ein Lesegerät zur Alterskontrolle. Bezahlt wird indes mit Bargeld in einer Kasse des Vertrauens. </p><p></p><p>Ganz dem Motto des Weges entsprechend gibt es laut Tourismusverband sechs Genussfenster an Aussichtspunkten und diverse Rast- und Picknickplätze.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Architektur: Monumentale Steinbauten weltweit</title>
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      <description>Uralte Pyramiden, gewaltige Tempel, mächtige Mauern – der Mensch hat im Laufe seiner Geschichte beeindruckende Bauten errichtet. Wir nehmen Sie mit zu zehn steinernen Zeitzeugen</description>
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      <category>Architektur</category>
      <category>Tempel</category>
      <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 08:04:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Helmut Stapel</dc:creator>
      <dc:creator>Solvejg Hoffmann</dc:creator>
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      <title>Beschäftigte im Ausstand: Neue Streiks bei Lufthansa: Was Passagiere wissen müssen</title>
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      <description>Der Arbeitskampf bei der Lufthansa nimmt kein Ende. Piloten, Flugbegleiter und zum Ende der Woche wieder die Piloten. Welche Rechte haben betroffene Reisende?</description>
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      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:21:23 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Der Arbeitskampf bei der Lufthansa nimmt kein Ende. Piloten, Flugbegleiter und zum Ende der Woche wieder die Piloten. Welche Rechte haben betroffene Reisende?</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Passagiere von Lufthansa müssen sich noch bis Freitag auf Flugausfälle und Verspätungen einstellen. Die Vereinigung Cockpit hat die nächsten Pilotenstreiks angekündigt. Am Donnerstag und Freitag sollen die Lufthansa und die Lufthansa Cityline bestreikt werden, nur am Donnerstag auch Eurowings. </p><p>Es ist die nächste Streikwelle, die den Konzern trifft. Die Piloten waren zuletzt erst am Wochenanfang im Streik, aktuell - Mittwoch und Donnerstag - streiken nach einem Aufruf der Gewerkschaft Ufo die Flugbegleiter bei Lufthansa und Lufthansa Cityline. </p><p>Zu spüren bekommen das die Passagiere in Form zahlreicher Streichungen.</p><p>Darauf müssen sich Passagiere einstellen</p><p>Die Lufthansa rät Passagieren, den Flugstatus zu prüfen, bevor sie zum Flughafen fahren. Wer über ein Reisebüro gebucht habe, solle sich dorthin wenden. </p><p>Wer von Annullierungen und Umbuchungen betroffen sei, den will die Airline aktiv per E-Mail über die aktuelle Situation informieren, hieß es. Möglichst viele Flüge sollen von anderen Airlines der Lufthansa-Gruppe und von Partner-Fluggesellschaften durchgeführt werden. Gleiches gilt für Eurowings.</p><p>Informationen über mögliche Umbuchungen und Erstattungen finden Betroffene auf einer aktuellen Informationsseite der Lufthansa und von Eurowings.</p><p>Doch was ist, wenn man die Beförderung in Anspruch nehmen will, und der Flug gestrichen wird? Dann bestehen grundsätzlich folgende Rechte:</p><p>1. Recht auf Ersatzbeförderung</p><p>Man hat auch bei streikbedingten Flugausfällen laut EU-Verordnung für Fluggastrechte ein Recht auf Ersatzbeförderung - das gilt ebenso bei absehbaren, großen Verspätungen von mehr als fünf Stunden. </p><p>Airlines müssen das schnellstmöglich organisieren und auch Flüge von Wettbewerbern prüfen. Lufthansa schreibt online, Passagiere würden im Fall einer Annullierung kostenlos und in der Regel automatisch auf einen anderen Flug umgebucht. Gerade bei gestrichenen innerdeutschen Verbindungen kann auch das Umwandeln in eine Bahnfahrkarte eine Option sein - bei Lufthansa geht das über den "Good for train"-Service.</p><p>Wird aber nicht zeitnah eine Ersatzbeförderung angeboten, dürften Reisende selbst aktiv werden und einen alternativen Flug buchen. Das Geld dafür können sie dann von der Lufthansa zurückfordern.</p><p>Natürlich besteht bei Flugausfällen und großen Verspätungen auch die Möglichkeit, sich den Ticketpreis erstatten zu lassen. Aber Vorsicht: Man muss sich dann selbst darum kümmern, wie man ans Ziel kommt.</p><p></p><p>2. Recht aus Verpflegung und Hotelzimmer</p><p>Man hängt am Airport fest, weil der Flug ausfällt - oder muss eine Nacht länger im Reiseland bleiben? Die Fluggesellschaft muss in solchen Fällen in gewissen Rahmen für Getränke und Essen aufkommen. Außerdem muss sie notwendige Hotelübernachtungen zahlen. Pauschalreisende müssen sich an den Veranstalter wenden, der das organisieren muss.</p><p>3. Recht auf Entschädigung</p><p>250 bis 600 Euro: Das sind Entschädigungen, die betroffenen Passagieren bei kurzfristigen Flugausfällen zustehen können - die Summe ist abhängig von der Länge des Fluges. Auch bei streikbedingten größeren Verspätungen am Ziel und bei Ersatzflügen, die mindestens eine Stunde früher als eigentlich geplant abheben, kommt das in Betracht. Das sollte man prüfen. </p><p>Grundsätzlich gilt: Streiks vom eigenen Personal gelten laut der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs nicht als außergewöhnliche Umstände, mit denen sich die Airline von Entschädigungsforderungen freimachen kann. Denn diese Streiks liegen in ihrem Einflussbereich. Bei Fluglotsenstreiks wäre das beispielsweise anders.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Küste zum Verlieben: Zehn Strände, die Südfrankreich unvergesslich machen</title>
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      <description>Azurblaues Meer, duftende Pinienhaine, Traumbuchten: An dieser Küste wird aus Badeurlaub eine Liebeserklärung ans Meer. Wir stellen die zehn schönsten Strände in Südfrankreich vor</description>
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      <category>Südfrankreich</category>
      <category>Strand</category>
      <category>Mittelmeer</category>
      <category>Urlaubsziele</category>
      <category>Europa</category>
      <category>Küste</category>
      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 08:00:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Azurblaues Meer, duftende Pinienhaine, Traumbuchten: An dieser Küste wird aus Badeurlaub eine Liebeserklärung ans Meer. Wir stellen die zehn schönsten Strände in Südfrankreich vor</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Auf einer Länge von 650 Kilometern erstreckt sich die Mittelmeerküste Südfrankreichs – von der rauen Felsküste der Côte Vermeille über die Dünenlandschaften in Okzitanien bis hin zu den glamourösen Promenaden der Côte d’Azur. Die schönsten Badestellen in Südfrankreich überzeugen mit Sandstränden, umrahmt von Pinienwäldern, und Kieselstränden mit glasklarem Wasser. Hier findet jeder den perfekten Ort für eine Auszeit am Meer. Wir stellen unsere Favoriten vor: </p><h2>Calanque d’En-Vau: Baden zwischen spektakulären Felsen</h2><p>Diesen Strand muss man sich erarbeiten, doch es lohnt sich! Die Calanque d’En-Vau liegt zwischen Cassis und Marseille <strong>im Nationalpark Calanques.</strong> Calanques sind fjordartige, schmale Buchten mit steilen Kalksteinwänden. Dort ist das Meer besonders klar und türkis, was im starken Kontrast zu den hellen Felswänden steht.  </p><p>Die Bucht ist nur zu Fuß oder per Boot erreichbar. Kajaks können beispielsweise in Port-Miou bei Cassis gemietet werden. Von dort startet auch die Wanderung zum Strand. Sie dauert zwischen ein und 1,5 Stunden. Wer den Weg auf sich nimmt, sollte unbedingt festes Schuhwerk einpacken und ausreichend Verpflegung mitnehmen. Vor Ort bietet sich dann ein einzigartiger Ausblick: Der Kieselstrand gilt als einer der schönsten Strände in Südfrankreich. Er ist <strong>eingebettet zwischen schroffen Felswänden und Pinienbäumen</strong>, das türkisblaue Meer lädt zum Schwimmen und Schnorcheln ein. Wer möglichst viel Sonne mitnehmen und Touristenmassen vermeiden möchte, besucht die Bucht schon am frühen Morgen.</p><p><strong>Hinweis:</strong> In den Sommermonaten kann der Wanderweg zum Strand zeitweise wegen Waldbrandgefahr gesperrt sein. Prüfen Sie bei einem Besuch daher vorab die Begehbarkeit.</p><h2>Plage de l'Almanarre: <strong>Zwischen Kites und Flamingos</strong></h2><p></p><p>Die <strong>mittelalterliche Hafenstadt Hyères an der Côte d’Azur </strong>bietet nicht nur gemütliche Gassen, süße Lädchen und leckeres Essen, sondern gilt vor allem auch als <strong>Wassersportparadies</strong>. Kein Wunder, schließlich liegen zu ihren Füßen einige der schönsten Strände in Südfrankreich. Am Plage de l’Almanarre auf der Halbinsel Giens trifft man auf zahlreiche Kitesurferinnen und Kitesurfer. Bei Westwind bietet das Meer perfekte Bedingungen, um sich mit Brett und Kiteschirm über die Wellen tragen zu lassen und dabei das unvergleichliche Gefühl von Freiheit zu spüren. Bei Ostwind hingegen ist es in der Bucht angenehm ruhig, sodass auch Kinder gut im flachen Wasser spielen können.</p><p>Hinter dem Strand erstreckt sich noch ein weiteres Naturparadies, denn der Plage de L’Almanarre grenzt an die vier Kilometer lange <strong>Salzstraße</strong>, die auch an den Salinen von Pesquiers vorbeiführt. Heute leben hier <strong>in einem Schutzgebiet unzählige Vogelarten</strong>, die die Besucher*innen auf ornithologischen Führungen beobachten können. Die größte Artenvielfalt herrscht Mitte April. Eine Tierart ist dabei stets der Star: Die <strong>rosafarbenen Flamingos</strong>, die durch das Wasser waten und nach Nahrung suchen. </p><h2>Plage de Notre Dame: entschleunigen auf der Insel Porquerolles</h2><p></p><p>Vor der Küste der Hafenstadt Hyères liegen mehrere Inseln, die alle einen Besuch wert sind. Für Strandurlaub in Südfrankreich eignet sich besonders die Insel Porquerolles. Per Boot oder Katamaran lässt sich das Paradies im Mittelmeer gut erreichen. Dort <strong>fahren keine Autos</strong>, weshalb Strecken entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Auf der Insel befinden sich außerdem einige der schönsten Strände in Südfrankreich. </p><p><strong>Unser Tipp: </strong>der <strong>Plage de Notre Dame </strong>– ein 800 Meter langer Sandstrand mit angrenzendem Pinienwald. Vom Hafen in Porquerolles braucht man für die drei Kilometer mit dem Fahrrad rund 20 Minuten, zu Fuß dauert es 45 Minuten bis eine Stunde. 2015 wurde dieser Strand von der europäischen Organisation zur Förderung von Kultur und Tourismus in Europa zum "schönsten Strand Europas" gewählt. Noch heute ist er ein beliebtes Ausflugsziel und Fotomotiv. </p><h2>Plage des Sablettes: Stadtstrand vor bunter Kulisse</h2><p></p><p>Kaum ein Ort an der Côte d’Azur mutet mehr wie ein Postkartenmotiv an als <strong>die bunte Stadt Menton,</strong> auch bekannt als "Stadt der Zitrone". Menton galt im 19. Jahrhundert als führende Region für die Zitronenproduktion, noch heute bekommt man hier besonders leckere Zitronen mit wenig Säure. Ein Highlight ist das <strong>alljährliche Zitronenfest</strong>, das von Mitte Februar bis Anfang März gefeiert wird. Im Sommer tummeln sich die Menschen wiederum am stadteigenen Strand, dem Plage des Sablettes. Der liegt am Fuße der rot-, orange- und gelbfarbenen Altbauten.</p><p>Doch nicht nur die Kulisse ist eindrucksvoll, das flache Ufer ist <strong>ideal für Familien</strong>. Im Kiesel-Sand-Mix können die Kleinen wunderbar spielen und buddeln. Zwischendurch geht es für eine <strong>Abkühlung ins seichte Wasser</strong>. Die Erwachsenen können sich in den Cafés rundherum ein Getränk oder Gebäck holen. Toiletten und Duschen machen den Aufenthalt besonders angenehm. Nach einem langen Tag am Strand schlendert man noch über die Promenade, die 2019 komplett erneuert wurde. Dort befindet sich nun eine Fußgängerzone mit Geschäften, Restaurants und Bars. Perfekt, um den Sonnenuntergang am Wasser zu genießen.</p><h2>Plage de l’Espiguette: Dünen, so weit das Auge reicht</h2><p></p><p>Sand, so weit das Auge reicht: Die Dünenlandschaft am Plage de l’Espiguette befindet sich nahe der Gemeinde Le Grau-du-Roi. Sie gehört zur Region Okzitanien, die sich von den Pyrenäen an der spanischen Grenze bis zum Mittelmeer erstreckt.</p><p>An diesem Strand begrüßt einen die <strong>nahezu unberührte Natur</strong>. Egal, wohin man schaut, überall ist Sand. Und der lädt nicht nur zum Verweilen, sondern auch zu einem Strandspaziergang ein. Insgesamt ist der Plage de l’Espiguette zehn Kilometer lang mit <strong>bis zu zwölf Meter hohen Dünen</strong>.</p><p>Letztere dürfen allerdings nicht betreten werden, um Flora und Fauna zu schützen. Denn in dem Naturschutzgebiet leben viele Zugvögel, die am Boden nisten, wie zum Beispiel einige Sandregenpfeiferarten. Hunde müssen daher auch an der Leine bleiben, Besucher sollten die markierten Wege nicht verlassen. </p><p><strong>Tipp:</strong> Wer weit nach Süden läuft, hat oft ganze Strandabschnitte für sich. </p><h2>Plage de Pampelonne: Plantschen wie die Reichen und Schönen nahe Saint-Tropez</h2><p></p><p>Saint-Tropez ist bekannt als Metropole der Reichen und Schönen an der Côte d’Azur. Hier liegen Yachten im Hafen, Luxusautos und teure Boutiquen zieren das Stadtbild. Doch manchmal besteht wahrer Luxus einfach nur darin, seine Füße in den warmen Sand zu graben, die Sonne im Gesicht zu spüren und aufs Meer zu schauen. Und auch das findet man in Saint-Tropez – und zwar am Plage de Pampelonne.</p><p>Er gilt als einer der <strong>berühmtesten und schönsten Strände </strong>in Südfrankreich und ist in fünf Abschnitte unterteilt, die jeweils eine eigene Zufahrtsstraße haben. Hier findet man den perfekten Mix aus Entspannung und Trubel. Vor allem morgens ist es noch ruhig und fast verschlafen. In der Luft liegt der<strong> Duft von Pinienwäldern und Salz.</strong> Im Laufe des Tages nimmt der Trubel zu, wenn die Yachten anlegen und die Bars, Beachclubs und Restaurants eröffnen. Auch Wassersportfans kommen hier nicht zu kurz: Es gibt Bootstouren, man kann Jet-Ski ausleihen, Wakeboard fahren oder Stand-Up-Paddling ausprobieren.</p><h2>Plage de la Mala: klein, aber fein</h2><p></p><p>Zwischen Nizza und Menton befindet sich ungefähr in der Mitte das Cap d’Ail mit einem der schönsten Strände der Region. Der Plage de la Mala ist mit nur 200 Meter Länge klein, aber fein. Man<strong> erreicht ihn entweder per Boot oder zu Fuß</strong>. Vom Bahnhof Cap d’Ail führt ein Küstenweg über rund 850 Meter dorthin. Für die Strecke braucht man je nach Tempo zehn bis 15 Minuten. Vor Ort erstreckt sich der Strand entlang einer begrünten Bucht. Felsen ragen rechts und links in den Himmel, und das türkise Wasser schwappt an den Strand. </p><p>Der Plage de Mala bietet eine<strong> Mischung aus Sand- und Kiesstrand</strong>. Im klaren Wasser kann man wunderbar schnorcheln oder schwimmen, wer sich in der Sonne entspannen will, mietet eine Sonnenliege oder nimmt in einem der beiden Strandrestaurants Platz, die auch jeweils über einen privaten Strandabschnitt verfügen, es gibt aber auch einen öffentlichen Bereich, um sein Handtuch auszubreiten.</p><h2>Calanque de Mugel: besondere Ausblicke im Nationalpark</h2><p></p><p>In der Nähe von Cassis, im östlichen Teil des Nationalparks Calanques, befindet sich die Calanque de Mugel. Sie unterteilt sich in die Strände Le Petit Mugel und Le Grand Mugel. Während man zu anderen Calanques oft lange wandern muss, sind diese beiden Buchten leicht zugänglich.</p><p>Der Kieselstrand von <strong>Le Petit Mugel</strong>, dem kleineren der beiden, bietet besonders klares Wasser und ein ruhiges Ambiente. <strong>Le Grand Mugel </strong>ist belebter. Hier befindet sich auch ein Restaurant.</p><p>Wer die Umgebung der Calanques erkunden will, kann den zwölf Hektar großen <strong>botanischen Park </strong>besuchen. In dem Parc de Mugel wachsen seltene Pflanzen sowie unterschiedlichste Bäume, darunter Kastanien, Johannisbrotbäume, Lorbeerbäume und Strandkiefern. Den besten Ausblick auf das Meer hat man von einem 82 Meter hohen Aussichtspunkt. Der Weg nach oben ist allerdings eher steil, daher ist festes Schuhwerk von Vorteil.</p><h2>Plage de l’Estagnol: ein flacher Strand für Familien</h2><p></p><p>Wer Strandurlaub in Südfrankreich machen möchte, sollte unbedingt den Plage de l‘Estagnol bei Bormes-les-Mimosas besuchen. Der weiße Sandstrand liegt <strong>in einer geschützten Bucht mit Pinienwäldern</strong>. Da das Wasser hier sehr flach ist, eignet er sich besonders gut für Familien mit Kindern. Vor Ort gibt es ein Restaurant, einen Strandshop, und es können Kajaks und SUP-Boards ausgeliehen werden.</p><p>Der Strand liegt rund sieben Kilometer vom Stadtzentrum von Bormes-les-Mimosas entfernt. Wer mit dem Auto anreist, findet in der Nähe einen kostenpflichtigen Parkplatz. Der Plage de l’Estagnol ist aber auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. </p><h2>Plage d'Èze-sur-Mer: Kiesstrand für Sonnenanbeter</h2><p></p><p>Der Plage d‘Èze-sur-Mer liegt zu Füßen des mittelalterlichen Dorfes Èze an der Côte d'Azur. Es befindet sich direkt an der Küstenstraße zwischen Nizza und Monaco und ist somit ideal angebunden. Der Ort Èze ist ein Highlight für sich mit seiner <strong>schönen Altstadt mit kleinen Gassen</strong>, die auf einem Hügel über dem Meer thront. Sehenswert ist der Jardin Exotique, und auch der Blick auf die Bucht lohnt sich.</p><p>Nach einem Besuch im Ort geht es runter zum Strand. Den Plage d‘Èze-sur-Mer erreicht man am besten zu Fuß – <strong>vom Bahnhof in Èze sind es nur rund 300 Meter</strong>. Parkplätze sind in der Gegend begrenzt.</p><p>Der Strand eignet sich optimal für alle, die sich bräunen wollen, denn hier gibt es wenig Schatten. Es empfiehlt sich also, einen Sonnenschirm mitzunehmen. Und wie an vielen Kieselstränden sind Wasserschuhe ein Muss, um bequem ins Meer zu gelangen. Das Wasser ist hier so klar, dass man wunderbar <strong>schnorcheln </strong>und dabei die Unterwasserwelt entdecken kann. Im Vergleich zu den Nachbarstränden führt dieser Strandzugang eher an einen ruhigen Ort. Optimal für Menschen, die Entspannung abseits der Massen suchen. </p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Maike Frye</dc:creator>
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      <title>Wegen Iran-Krieg: Tui Cruises sagt Orientreisen für Wintersaison ab</title>
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      <description>Noch immer sitzen zwei Schiffe der Reederei im Persischen Golf fest - für die nächste Wintersaison hat Tui Cruises nun Klarheit geschaffen. Sie sind damit nicht die Ersten. Was das für Reisende heißt.</description>
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      <category>Norwegen</category>
      <category>Kanaren</category>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 14:55:43 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Noch immer sitzen zwei Schiffe der Reederei im Persischen Golf fest - für die nächste Wintersaison hat Tui Cruises nun Klarheit geschaffen. Sie sind damit nicht die Ersten. Was das für Reisende heißt.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Tui Cruises hat wegen der Lage im Nahen Osten seine geplanten Orientrouten für die kommende Wintersaison abgesagt. Das betrifft Kreuzfahrten mit dem neuesten Schiff der Flotte, der "Mein Schiff Flow", zwischen Oktober 2026 und Mai 2027. Statt in den Persischen Golf mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Oman wird das Schiff zu Reisen nach Nord- und Westeuropa ablegen, unter anderem nach <a href="https://www.geo.de/reisen/reiseziele/themen/norwegen-30016766.html" title="Reiseziel: Norwegen" class="autolinker">Norwegen</a> und in Richtung <a href="https://www.geo.de/reisen/reiseziele/kanaren-inseln-des-ewigen-fruehlings-30176792.html" title="Kanaren: Kanaren" class="autolinker">Kanaren</a>. Diese neu aufgelegten Reisen seien ab Ende April buchbar. Alle betroffenen Gäste beziehungsweise Reisebüropartner seien bereits informiert worden, teilte Tui Cruises mit.</p><p>Unterdessen liegen zwei Schiffe der Reederei weiter in der Region fest: die "Mein Schiff 4" in Abu Dhabi und die "Mein Schiff 5" in Doha. Beide können den Persischen Golf wegen der angespannten Lage rund um die Straße von Hormus noch immer nicht sicher verlassen. Mehrere geplante Kreuzfahrten dieser Schiffe mussten deshalb schon abgesagt werden.</p><h2>Aida und andere hatten schon entschieden</h2><p>Auch Aida Cruises wird kommenden Winter nicht im Orient unterwegs sein. Schon Mitte März hatte die Reederei die geplanten Reisen der "Aida Prima" in der Region abgesagt. Betroffene, die bis Mitte Mai auf eine andere Reise umbuchen, bekommen laut Aida einen Bordguthabenbonus dafür. Auch MSC Cruises und Costa haben schon Kreuzfahrten in die Region für den Winter 2026/27 abgesagt. Wird eine Kreuzfahrt gestrichen, müssen betroffene Kunden nicht auf Umbuchungsangebote einer Reederei eingehen. Sie können stets auch den Reisepreis zurückverlangen.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Reiserecht: Schiffslärm in Kabine: Kreuzfahrer bekommen Entschädigung</title>
      <link>https://www.geo.de/reisen/reiserecht--schiffslaerm-in-kabine--kreuzfahrer-bekommen-entschaedigung-37308212.html</link>
      <description>Von wegen stiller Ozean: Ein Paar fand auf See nachts vor Lärm kaum Schlaf und verlangte deshalb einen Teil des Reisepreises zurück. Wie viel das Gericht ihnen zusprach.</description>
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      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 12:54:38 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Von wegen stiller Ozean: Ein Paar fand auf See nachts vor Lärm kaum Schlaf und verlangte deshalb einen Teil des Reisepreises zurück. Wie viel das Gericht ihnen zusprach.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Stören Geräusche von Motoren und Generatoren auf einem Kreuzfahrtschiff die Nachtruhe, ist das ein Reisemangel. In so einem Fall ist nach einem Urteil des Amtsgerichts Schöneberg in Berlin eine Reisepreisminderung von 20 Prozent für jeden Tag gerechtfertigt, an dem das Problem besteht. (Az.: 2 C 128/20) Über die Entscheidung hat die Fachzeitschrift "ReiseRecht aktuell" berichtet.</p><p>Geklagt hatte eine Frau, die mit ihrem Mann eine elftägige Kreuzfahrt gebucht hatte. Bereits tagsüber seien die Generatoren in der Kabine zu hören gewesen, nachts kamen dann noch die Geräusche des Schiffsmotors dazu. An Schlafen sei nicht zu denken gewesen – selbst mit Stöpseln in den Ohren.</p><p>Reisemangel angezeigt, Zeugen benannt</p><p>Bereits am ersten Tag hat sich die Passagierin wegen des Lärms an den Reiseleiter gewandt und eine andere Kabine verlangt – das war nicht möglich, weil das Schiff ausgebucht war. Einige Tage später rügte sie den Mangel gegenüber dem Reiseveranstalter.</p><p>Das alles ist wichtig, denn damit Entschädigungen wegen Reisemängeln geltend gemacht werden können, sollten Reisende sie möglichst umgehend dem Veranstalter mitteilen. Denn er muss die Möglichkeit bekommen, Abhilfe zu schaffen. Das war in dem Fall nicht möglich. </p><p>Zudem sollte man einen Reisemangel belegen können – durch Fotos, Videos oder gegebenenfalls auch mit Zeugenaussagen anderer Reisender. In diesem Fall bezeichneten andere Reisende, die in der Kabine der Kläger gewesen waren, die gemeinsame Geräuschkulisse von Generatoren und Motor laut Gericht als unzumutbar. Und bestätigten, dass der Motor teils nachts lief.</p><p>Kombination aus Generatoren und Motor ist zu viel</p><p>Tatsächlich machte das Gericht eine Unterscheidung: Die für die Stromerzeugung an Bord permanent laufenden Generatoren seien noch ein normales Betriebsgeräusch, das hinzunehmen sei. Kam allerdings noch das Motorengeräusch hinzu, habe das in dem Fall zu einer nicht hinnehmbaren Lärmbelästigung geführt.</p><p>Passierte das nur am Tag und störte den Aufenthalt in der Kabine, berechtigt das laut Urteil zu einer Minderung von zehn Prozent des Tagesreisepreises. An Tagen, wo der Motor auch nachts lief und damit die Lärmbelästigung die Nachtruhe störte, seien 20 Prozent angemessen.</p><p>Letztlich sprach das Gericht dem Paar, das gut 13.000 Euro für die Kreuzfahrt gezahlt hatte, eine Minderung in Höhe von 1.480 Euro zu.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Ornithologie: Reiseziele für Naturfreunde: Welcher Vogel lässt sich wo beobachten?</title>
      <link>https://www.geo.de/reisen/reisequiz/quiz--die-besten-reiseziele-fuer-die-vogelbeobachtung-37287840.html</link>
      <description>Manche Reiseziele ziehen Vogelliebhaber magisch an. Schließlich sieht man Kolibris und Puffins nicht alle Tage. Quizzen Sie sich durch die besten Reiseländer für Ornithologie-Fans</description>
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      <category>Quiz</category>
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      <category>Reisen</category>
      <category>Natur</category>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 07:55:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Manche Reiseziele ziehen Vogelliebhaber magisch an. Schließlich sieht man Kolibris und Puffins nicht alle Tage. Quizzen Sie sich durch die besten Reiseländer für Ornithologie-Fans</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Manche Reiseziele ziehen Vogelliebhaber magisch an. Schließlich sieht man Kolibris und Puffins nicht alle Tage. Quizzen Sie sich durch die besten Reiseländer für Ornithologie-Fans</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Iona Marie Schlußmeier</dc:creator>
    </item>
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      <title>Leinen los in London: Regent's Canal: Am Kanal durch die britische Hauptstadt</title>
      <link>https://www.geo.de/reisen/reiseziele/regent-s-canal--hausboot-urlaub-in-london-33431050.html</link>
      <description>Wie ein blaues Band zieht sich der Regent's Canal vom West End bis zur Themse. Einst wichtiger Transportweg, machen heute an seinem Ufer bunt bemalte Hausboote fest</description>
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      <category>Europa</category>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 06:40:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wie ein blaues Band zieht sich der Regent's Canal vom West End bis zur Themse. Einst wichtiger Transportweg, machen heute an seinem Ufer bunt bemalte Hausboote fest</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Mit jeder der 25 Stufen, die es hinab geht, verstummt London etwas mehr. So sehr, bis kaum mehr vorstellbar ist, dass keinen Kilometer entfernt rote Doppeldeckerbusse und schwarze Taxis durch die betriebsame Euston Road rauschen, Touristen mit Rollkoffern aus dem Bahnhof King's Cross strömen oder Harry-Potter-Fans für ein Foto am berühmten Gleis 9 ¾ Schlange stehen.</p><p>Unten am Regent's Canal ist vom "hustle und bustle", dem Trubel und Rummel, der Neun-Millionen-Metropole kaum etwas zu spüren. Unter schützenden Bäumen schmiegt sich das rote Kanalboot "Galatée" fest vertäut an seinen Liegeplatz.</p><p>Eine hölzerne Rampe führt auf den Bug, eine weitere Stufe ins Domizil: Couchecke, Klapptisch, hinter einem Schrank die Koje, die an ein kleines Wannenbad grenzt. Die wenigen Quadratmeter an Bord sind durchdacht, auch auf WLAN und Trinkwasser direkt aus dem Hahn müssen Übernachtungsgäste nicht verzichten.</p><h2>Schiffsnachbarn am Treidelpfad</h2><p>Das Heck des Schiffs bewohnen seine Eigentümer, das pensionierte Ehepaar Sarah und Simon Hodgkinson. Während die Gäste weit kürzer bleiben, ist die "Galatée" seit zehn Jahren ihr schwimmendes Zuhause.</p><p></p><p>Für den Umzug haben sie ihr Hab und Gut extrem reduziert und lernen seitdem London von einer ungewohnten Seite kennen: "Für uns ist es, als würden wir in einem Dorf leben", sagt Sarah, "man kennt und unterstützt sich hier, wir haben nette Schiffsnachbarn und können mitten im Zentrum so viel Natur genießen." Simon wiederum hat es nicht weit zum Saint Martins College of Art an Design, wo er Kunst studiert. Durch die Bullaugen geht der Blick aufs Nordufer. Radler rollen die Rampe zum Kanal hinab und fädeln sich geschickt um Flaneure, die entlang des alten Treidelpfads schlendern.</p><p>Früher klapperten hier die Hufe tausender Arbeitspferde. Denn der 14 Kilometer lange Regent's Canal war einst der geschäftigste Transportweg Londons - und verbindet seit 1820 den Grand-Union-Kanal mit der Themse. Ob Kohle, Baumaterial, Getreide aus den Midlands oder sogar Eisblöcke aus <a href="https://www.geo.de/reisen/reiseziele/themen/norwegen-30016766.html" title="Reiseziel: Norwegen" class="autolinker">Norwegen</a>: Auf schleusen- und tunnelgängigen, nur zwei Meter schmalen "Narrowboats" wurden per Wasserweg Waren nach London transportiert – gezogen von Pferden entlang der "Towpaths".</p><p></p><p>Seit den 1960er Jahren hat sich der grün-blaue Ring peu à peu zu Londons wohl längster Wohn- und Freizeitoase gewandelt. Die "Galatée" ist nur eines von schätzungsweise fast 4000 Kanalbooten auf Londons Wasserwegen. Bis in die frühen Abendstunden schippern fröhlich grüßend Freizeitkapitäne auf Ausflugs- oder Hausbooten vorbei.</p><h2>Wildlife in der City</h2><p>London scheint Meilen entfernt. Es wird eine geruhsame Nacht an Bord der "Galatée" - bis sich in den frühen Morgenstunden Eichhörnchen eine Jagd durch die Baumkronen liefern, Vögel tirilieren und erste Jogger entlang des Kanals traben. Beim Outdoor-Frühstück kann man Graureiher beobachten, keine vier Meter vom Bug entfernt. "Auch ein Fuchs hat hier sein Revier", sagt Sarah. "Deine Schuhe solltest du nachts nie draußen lassen", rät sie deshalb: Einem Gast habe der Gauner sie stibitzt und in eine Nebenstraße verschleppt.</p><p>Der Regent's Canal ist gesäumt von Märkten und Parks. Ihn zu erkunden, kommt einer Geschichtsstunde gleich. Der perfekte Auftakt: eine Bootstour von Little Venice nach Camden. Die Gäste des fast 90 Jahre alten Narrowboats "Perseus" nehmen auf schmalen grünen Ledersitzen Platz und zücken ihre Kameras. Auf den folgenden fast vier Kilometern präsentiert sich ein ebenso farbenfrohes wie gut betuchtes West-End-London.</p><p></p><p>Dicht an dicht liegen sie da, etwa die königsblaue "Cecily", die rote "Mathilda" oder das weiße Kanalboot "Philona", letzteres im Besitz eines Popstars. Wo der Kanal nördlich um den Regent's Park verläuft, ist er von mondänen Villengrundstücken gesäumt. Bald überragen riesige Gehege des Londoner Zoos die Baumkronen, bis die Fahrt am quirligen Camden Market endet.</p><h2>Früher Kohle, heute Shopping</h2><p>Weiter gen Osten spaziert, säumen weitere Kanalboote den Treidelpfad. Auf vielen Dächern sprießen Blumen, Kräuter oder Tomaten in provisorischen Körben und Kisten. Bis King's Cross ist es nicht weit. Im Zuge eines aufwendigen Bauprojekts hat sich das zuvor verfallene Gelände in ein angesagtes Quartier mit hippen Shops, Restaurants und Universität verwandelt. Wer die breiten Stufen zum Granary Square hinauf geht, blickt auf das sanierte Granary-Gebäude und die Coal Drop Yards. Ihre Namen verraten: Hier wurden einst Weizen und Kohle gelagert.</p><p>Zurück auf dem Treidelpfad kommt bald der Islington-Tunnel in Sicht. Boote auf dem Weg gen Osten scheinen von der dunklen, 885 Meter langen Röhre verschluckt zu werden, bevor sie am anderen Ende des lebendigen Stadtviertels The Angel wieder das Tageslicht erblicken. Der Fußweg verläuft auf dieser Passage oberirdisch, vorbei am Chapel Market.</p><p></p><p>Für weitere sieben Kilometer erstreckt der Kanal sein blaues Band bis zur Themse. Je weiter man ihm entlang durch Londons East End folgt, desto weniger touristisch wird es. Auch in angrenzenden Oasen wie dem weitläufigen Victoria Park trifft man selten auf Besucher.</p><h2>Stets in Bewegung: die "continuous cruisers"</h2><p>Am Wegesrand warten nette Zufallsbegegnungen, darunter Lizzie und Jan. Auf dem Bug ihrer "Harvest Moon" genießen sie die Nachmittagssonne. Erst vor einigen Monaten haben die 26-jährige Requisitenherstellerin und der 30-jährige Regionalmanager einer Charity-Organisation ihre teure Mietwohnung gegen ein Leben auf dem Hausboot getauscht.</p><p>Während die "Galatée" dauerhaft an einem privaten wie begehrten Liegeplatz vertäut ist, zählt das junge Pärchen - wie gut die Hälfte aller "boaters" - zu den sogenannten "continuous cruisers" und sind stets in Bewegung. Gegen eine Lizenz von 1000 Pfund im Jahr dürfen sie für je zwei Wochen an öffentlichen Liegeplätzen im Londoner Kanalsystem festmachen.</p><p></p><p>"Es ist relativ einfach, einen neuen Platz zu finden, auch wenn die Boote an beliebten Plätzen oft nebeneinander festmachen müssen", sagt Jan. "Dann müssen wir etwa auch den Wassertank auffüllen. So fünf Stunden in der Woche sind wir mit derartigen Wartungsarbeiten beschäftigt." Den Lebensstil genössen sie, auch wenn er mit mehr Arbeit verbunden sei.</p><h2>Wenn der Winter kommt</h2><p>Auch am Endpunkt des Kanals, in der mondänen Marina Limehouse Basin, liegen heute Narrowboats. "Wie romantisch Sie es hier haben!", entfährt es einem. "Ja", ruft eine Hausbootbewohnerin zurück: "Jetzt scheint die Sonne, aber warten Sie nur, bis der Winter kommt."</p><p>Sarah und Simon Hodgkinson indes freuen sich bereits darauf, ihren Ofen anzufeuern - und die nächste Kunstausstellung zu planen. Dann wandelt sich die "Galatée" zur Pop-up-Galerie am Treidelpfad. Auch das dürfte sehenswert sein.</p><h2>Londons Regent's Canal</h2><p><strong>Reiseziel: </strong>Der Regent's Canal erstreckt sich über die Stadtbezirke City of Westminster, Camden, Islington, Hackney und Tower Hamlets.</p><p><strong>Anreise und Formalitäten: </strong>Anreise über die Londoner Flughäfen Heathrow, Stansted, Luton, Gatwick. Oder per Zug in Verbindung mit dem Eurostar. Für die Einreise ist ein gültiger Reisepass notwendig.</p><p><strong>Übernachtungen auf einem Kanalboot: </strong>Die meisten Übernachtungen auf Londoner Kanalbooten können über Plattformen wie Airbnb oder Book a Houseboat gebucht werden. Auch der Anbieter The Boat House bietet Unterkünfte zu Wasser.</p><p><strong>Rund um den Regent's Canal: </strong>Bootstouren zwischen Little Venice und Camden online buchbar über London Waterbus Company oder Jason's Trip. Im London Canal Museum am Battlebridge Basin wird die Geschichte des Kanals lebendig.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Stauprognose: Die Ruhe kehrt zurück auf die Autobahnen - eigentlich</title>
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      <description>Endlich entspannter unterwegs? Trotz Ferienende und Frühlingsausflügen bleibt’s am Wochenende eher ruhig. Allerdings können 826 Baustellen und Vollsperrungen für Trubel sorgen. Wo dauert es länger?</description>
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      <category>Bremen</category>
      <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 10:40:54 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Endlich entspannter unterwegs? Trotz Ferienende und Frühlingsausflügen bleibt’s am Wochenende eher ruhig. Allerdings können 826 Baustellen und Vollsperrungen für Trubel sorgen. Wo dauert es länger?</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Autofahrer dürften sich aktuell vor allem beim Tanken über die hohen Spritpreise aufregen. Da trifft es sich gut, dass die Nerven in anderen Situationen entspannter bleiben können. So kehrt am kommenden Wochenende (17. bis 19. April) "wieder Ruhe auf den Straßen ein", so der Auto Club Europa (ACE).</p><p>Da falle auch das Ende der Osterferien im Saarland und in Thüringen nur gering ins Gewicht. Laut ADAC bringt etwa das Ferienende in Thüringen nur leichten Rückreiseverkehr aus dem Süden und von der Ostseeküste. Der wiederum kann sich dann - vor allem bei schönem Frühlingswetter - zusammen mit zahlreichen Tagesausflüglern speziell am Sonntagnachmittag bemerkbar machen.</p><p>Ansonsten dürften sich bei schönem Wetter einige Wander- und Wochenendausflügler speziell am Freitagnachmittag sowie am Samstagvormittag auf den Weg in die Alpen oder zu anderen Ausflugszielen machen. Regional kann es rund um Stuttgart wegen des Stuttgarter Frühlingsfestes (18. April bis 10. Mai) zu mehr Verkehr kommen. </p><p>Baustellen sind Nadelöhre und der Elbtunnel wird wieder gesperrt</p><p>Im Prinzip herrscht Normalbetrieb auf den Autobahnen. Dazu zählt aber eben auch wieder der typische Berufsverkehr, speziell am Freitagnachmittag. Gewarnt wird zudem vor höherer Staugefahr im Bereich von Baustellen, von denen der ADAC aktuell 826 zählt. Damit sei der jahreszeitliche Höchststand noch nicht erreicht.</p><p>Auch bei Sperrungen von Autobahnteilstücken kann es natürlich länger dauern. Prominentes Beispiel: Im Norden beginnt auf der A 7 (Hannover – Flensburg) am Freitag (22.00 Uhr) zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Heimfeld (32) und Hamburg-Stellingen (26) in beiden Richtungen die Vollsperrung des Elbtunnels, die bis Montagmorgen (5.00 Uhr) anhält. Eine Umleitung ist eingerichtet.</p><p>Der ACE erwartet auf folgenden Autobahnen mehr Verkehr und Staus (oft in beiden Richtungen):</p><p>A 1Köln – Dortmund – Münster – <a href="https://www.geo.de/reisen/reiseziele/staedtereise-bremen-30185452.html" title="Städtereise: Bremen" class="autolinker">Bremen</a> – Hamburg – LübeckA 3Würzburg – Frankfurt – Köln – OberhausenA 5Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – BaselA 6Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – NürnbergA 7Flensburg – Hamburg – Hannover – Würzburg – Ulm – Füssen/ReutteA 8Karlsruhe – Stuttgart – Ulm – München – SalzburgA 10Berliner RingA 59Düsseldorf – Köln – BonnA 81Heilbronn – StuttgartA 93Kiefersfelden – RosenheimA 99Autobahnring München</p><p>Für Österreich erwarten die Verkehrsclubs ebenfalls keine größeren Verzögerungen auf den Transitstrecken. "Transitreisende sollten bis auf wenige Ausnahmen zügig vorankommen", sagt etwa der ACE voraus.</p><p>Doch Probleme drohen auf wichtigen Autobahnen in Österreich weiterhin durch Baustellen. Das gilt etwa für die Brennerautobahn aufgrund der Generalsanierung der Luegbrücke. Daher kann es gerade zu Stoßzeiten immer wieder zu Verzögerungen und Staus kommen.</p><p>Der ADAC stellt online weitere Informationen bereit. Auch auf dem nicht mehr grundsätzlich gesperrten Reschenpass (B 180) ist weiterhin mit Behinderungen zu rechnen.</p><p>Wartezeiten an den Grenzen sind weiter möglich</p><p>Wegen der stichprobenhaften Einreisekontrollen an der deutschen Grenze kann es speziell an den Übergängen von Österreich – Suben (A 3), Walserberg (A 8) und Kiefersfelden (A 93) – zu Wartezeiten kommen.</p><p>Die aktuellen Reisezeiten in Echtzeit lassen sich für viele wichtige Transitkorridore des österreichischen Autobahnnetzes in nördlicher und südlicher Richtung auf der Website der Asfinag ansehen.</p><p>Auch in der Schweiz geht es meist reibungslos</p><p>In der Schweiz rechnet der ACE mit Ausnahme des Berufsverkehrs am Freitag mit einem vergleichsweise moderaten Verkehrsaufkommen. Zu Verzögerungen komme es am ehesten auf der Gotthardroute vor dem Tunnel. "Längere Wartezeiten" sind demnach jedoch nicht zu erwarten.</p><p>Der ADAC nennt neben der Gotthardroute (A 2) die Lage zudem noch auf folgenden Strecken aufgrund von Bauarbeiten als "angespannt":</p><p>A 1 Bern – Zürich – St. MargrethenA3 Basel – Zürich – Chur</p><p>                   ASFINAG-Reisezeiten                           ADAC-Infos zur Sanierung der Lueg-Brücke auf der Brennerautobahn               </p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Psychologie: Warum wir uns im Urlaub so schnell verlieben</title>
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      <description>Sonne, Strand, Sommerflirt: Psychologin und Paarberaterin Lisa Fischbach erklärt, wie Urlaubsromanzen entstehen – und woran wir erkennen, ob daraus eine echte Beziehung werden kann</description>
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      <category>Urlaub</category>
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      <category>Psychologie</category>
      <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 07:17:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Sonne, Strand, Sommerflirt: Psychologin und Paarberaterin Lisa Fischbach erklärt, wie Urlaubsromanzen entstehen – und woran wir erkennen, ob daraus eine echte Beziehung werden kann</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p><strong>GEO:</strong> <strong>Frau Fischbach, stimmt der Eindruck: Wir verlieben uns im Urlaub schneller als zu Hause?</strong></p><p>Lisa Fischbach: Ja. Ohne Verpflichtungen und mit weniger Stress sind die Voraussetzungen fürs Verlieben besser. Wir können uns dann emotional oft viel schneller öffnen.</p><p><strong>Was macht der Urlaub psychologisch mit uns, bevor überhaupt ein Flirt beginnt?</strong></p><p>Urlaub versetzt uns in eine positiven emotionale Stimmungslage. Wir sind vom Korsett der Pflichten, To-Dos und Timings befreit. Neue Reize und ein Gefühl von Freiheit kurbeln Dopamin an. Zudem sind wir offener, neugieriger und entspannter – genau die innere Haltung, die Nähe überhaupt erst möglich macht. Es entsteht Raum für eine andere Wahrnehmung und echte Begegnungen, noch bevor der erste Flirt beginnt.</p><p><strong>Der Urlaub ist ja eine Art Ausnahmezustand. Ist das aus psychologischer Sicht eine gute Voraussetzung, um sich zu verlieben?</strong></p><p>Absolut, allerdings mit Einschränkungen. Die emotionale Offenheit und das Loslassen von Alltagspflichten begünstigen Nähe und spontane Verbindung. Gleichzeitig fehlt aber der Realitätscheck: Wir erleben den anderen in einem nicht typischen Kontext, fern von Stress, Verantwortung und Arbeit. Das kann Gefühle intensivieren, aber auch verzerren. Verlieben gelingt im Urlaub leichter – die Frage ist eher, wie tragfähig dieses Gefühl außerhalb dieser besonderen Bedingungen bleibt.</p><p><strong>Was unterscheidet denn einen Urlaubsflirt von einer Urlaubsliebe?</strong></p><p>Der Unterschied liegt in der Tiefe der emotionalen Verbindung. Ein reiner Flirt bleibt meist auf körperlicher Anziehung und dem Urlaubszauber beschränkt. Eine echte Urlaubsliebe entsteht, wenn beide sich auch emotional öffnen – über Werte, Ziele und Träume sprechen. Dann wird aus der oberflächlichen Anziehung echte Nähe.</p><p><strong>Eignen sich bestimmte Urlaubsarten besonders, sich unterwegs zu verlieben? Und gibt es Reiseziele, an denen es Ihrer Erfahrung nach besonders häufig funkt?</strong></p><p>Ja, vor allem Reisen mit viel sozialer Interaktion. Gruppenreisen, Backpacking oder Aktivitäten wie Surfcamps oder Wanderreisen fördern Begegnungen auf Augenhöhe. Orte mit entspannter, offener Atmosphäre begünstigen ebenfalls Kontakt. Weniger entscheidend ist das konkrete Reiseziel als die Struktur: Wer alleine reist oder in offenen Settings unterwegs ist, hat schlicht mehr Gelegenheiten für Begegnung – und damit auch fürs Verlieben.</p><p></p><p><strong>Urlaubsromanzen wirken oft in kürzester </strong><a href="https://www.geo.de/wissen/forschung-und-technik/was-ist-zeit--geo-beantwortet-die-grosse-frage-34812378.html" title="Endlich verstehen: Zeit" class="autolinker"><strong>Zeit</strong></a><strong> sehr tief. Was beschleunigt diese Gefühle?</strong></p><p>Das Tempo beim Verlieben kommt durch mehrere Faktoren: hohe emotionale Verfügbarkeit, ständige gemeinsame Zeit, der Reiz des Neuen und das Wissen um die begrenzte Zeit. Unter diesen Bedingungen werden wir intensiv vom Kuschelhormon Oxytocin überflutet. Gleichzeitig idealisieren wir den anderen, weil wir ihn nur in seiner besten Version erleben. </p><p><strong>Sie arbeiten mit Singles und Paaren: Gibt es typische Persönlichkeits‑ oder Bindungstypen, die sich besonders schnell im Urlaub verlieben?</strong></p><p>Menschen mit einem sicherem Bindungsstil und hoher Offenheit für neue Erfahrungen verlieben sich im Urlaub eher schneller. Auch Menschen, die einen unsicher-vermeidenden Bindungsstil haben, können sich auf einen Urlaubs-Crush leichter einlassen, weil das Risiko von zu großer Nähe geringer zu sein scheint – die gemeinsame Zeit ist ja begrenzt. Gleichzeitig spielen Lebensphasen eine Rolle: Wer gerade offen für Veränderung ist oder sich nach Nähe sehnt, ist empfänglicher für Verliebtheit. Der Urlaub kann wie ein Katalysator wirken und Wünsche verstärken.</p><p><strong>Was passiert psychologisch, wenn wir mit einer Urlaubsliebe im Gepäck nach Hause kommen?</strong></p><p>Dann prallen zwei Welten aufeinander. Die Beziehung muss sich plötzlich im Alltag bewähren – mit Zeitdruck, Verpflichtungen und realistischen Erwartungen. Die rosarote Brille bekommt Kratzer. Es werden Unterschiede sichtbar, die der Urlaub überspielt hat. Im gewohnten Umfeld und Alltag zeigen sich Seiten der Persönlichkeit, die oft von der "Urlaubs-Persönlichkeit" abweichen. Daher steht das Miteinander auf einer Bewährungsprobe – man muss sich ein zweites Mal kennenlernen. </p><p><strong>Viele erzählen, dass der "Zauber" nach der Rückkehr bröckelt. Woran merken Menschen, dass es eher eine kurze Affäre war als eine tragfähige Beziehung?</strong></p><p>Ein wichtiges Zeichen ist, wenn die Verbindung im Alltag schnell an Tiefe verliert. Wenn Gespräche oberflächlicher werden, gemeinsame Zukunft kaum Thema ist oder die Motivation sinkt, sich real zu sehen, spricht das eher für eine situative Romanze. Auch wenn man merkt, dass man sich vor allem nach dem Gefühl im Urlaub sehnt – weniger nach der konkreten Person – ist das ein Hinweis auf eine eher kurzfristige Verbindung.</p><p><strong>Was raten Sie Klient*innen, die kurz davor sind, für eine Urlaubsromanze ihr Leben umzukrempeln – Job kündigen, umziehen, alles auf eine Karte setzen?</strong></p><p>Große Entscheidungen sollten nie aus einer emotionalen Hochphase heraus getroffen werden. Wichtig ist, die Beziehung im Alltag zu testen: Besuche, gemeinsames Planen, auch Konflikte erleben. Erst wenn sich zeigt, dass die Verbindung auch unter realen Bedingungen trägt, kann man über größere Schritte nachdenken. Gefühle allein sind keine ausreichende Entscheidungsgrundlage, gerade der Hormon-Cocktail beim Verlieben vernebelt die Sinne.</p><p><strong>Aus Ihrer Erfahrung: Unter welchen Bedingungen hat eine Urlaubsliebe realistische Chancen, eine stabile Beziehung zu werden?</strong></p><p>Wenn beide nach dem Urlaub aktiv den Alltag teilen, regelmäßig Zeit einplanen und offen über Erwartungen sprechen. Wichtig ist auch, dass man ähnliche Lebensziele und Werte hat. Das zeigt sich meist erst im alltäglichen Leben.</p><p><strong>Gibt es Warnsignale, bei denen Sie klar sagen würden: Das ist eher ein schönes Ferienkapitel – bitte nicht zur Lebensentscheidung machen.</strong></p><p>Wenn sich zu Hause deutlich große Unterschiede in Lebensstil oder Werten zeigen, die im Urlaub nicht Thema waren oder überlagert wurden, lohnt sich ein zweiter, kritischer Blick. Auch wenn man merkt, dass die Anziehung vor allem auf dem Urlaubsfeeling beruhte. Ferienstimmung, Abenteuer, Party und Alkohol können Gefühle einseitig beeinflussen. Besonders vorsichtig sollte man sein, wenn sich Altlasten zeigen – etwa, wenn einer von beiden schon vor der Reise emotional nicht frei war. </p><p><strong>Wenn Sie unseren Leser*innen abschließend einen Tipp mitgeben könnten: Wie lässt sich eine Urlaubsromanze so leben, dass sie guttut, ganz gleich, wie sie endet?</strong></p><p>Ganz bei sich bleiben und sich bewusst machen, wie es sich anfühlt, wenn nach dem Urlaub alles enden könnte. Auf jeden Fall offen über Gefühle und Erwartungen sprechen. So bleibt die Erfahrung auch dann wertvoll, wenn es kein "danach" gibt.</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Corinna Heinicke</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Traumziel der Woche: Costa de la Luz: Mehr als nur Traumstrände</title>
      <link>https://www.geo.de/reisen/reise-inspiration/costa-de-la-luz--spaniens-wilde-kueste-34556610.html</link>
      <description>Spaniens Süden begeistert mit wilder Natur, charmanten Dörfern und weiten Stränden. Wer surfen, wandern und Natur genießen möchte, wird die "Küste des Lichts" lieben</description>
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      <category>Traumziel der Woche</category>
      <category>Spanien</category>
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      <category>Reisetipps</category>
      <category>Meer</category>
      <category>Atlantik</category>
      <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 07:06:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Spaniens Süden begeistert mit wilder Natur, charmanten Dörfern und weiten Stränden. Wer surfen, wandern und Natur genießen möchte, wird die "Küste des Lichts" lieben</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p></p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Helmut Stapel</dc:creator>
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      <title>Hamburg: Die Reeperbahn – 400 Jahre und stetig im Wandel</title>
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      <description>Die berühmteste Straße der Republik steckt voller Geschichte - und ist weit mehr als eine sündige Meile. Ortsbesuch auf dem Kiez, wo Beatles-Fans beim Friseur niederknien und Tätowierer Promis sind.</description>
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      <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 22:05:08 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die berühmteste Straße der Republik steckt voller Geschichte - und ist weit mehr als eine sündige Meile. Ortsbesuch auf dem Kiez, wo Beatles-Fans beim Friseur niederknien und Tätowierer Promis sind.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p> Eva Decker ist keine Hamburgerin. Und doch gibt es, wenn es um die Geschichte der Reeperbahn geht, kaum eine kundigere Gästeführerin als die gebürtige Wienerin. </p><p>Für Decker ist die Geschichte von St. Pauli und damit die der Reeperbahn zu einem Lebensthema geworden. Zehn Jahre lang war sie wissenschaftliche Leiterin des St. Pauli Museums. </p><p>Dieses Museum – nicht zu verwechseln mit dem FC St. Pauli – gibt es nicht mehr. Also hat die 52-Jährige ausgewählte Exponate an verschiedenen Originalschauplätzen platziert. Der Titel ihrer Führung: "Reliquien der Reeperbahn". Die Straße feiert dieses Jahr ihren 400. Geburtstag.</p><p>Anfänge der Amüsierkultur</p><p>Die Runde beginnt bei den "Tanzenden Türmen". Die zwei markanten Hochhäusern markieren den östlichen Eingang. Von hier bis zum Nobistor, dem anderen Ende der Reeperbahn, sind es rund 930 Meter. "Ab 1626 wurden hier Schiffstaue hergestellt", sagt die freiberufliche Historikerin Decker. </p><p></p><p>Den Reepschlägern, die vorher im Schatten des nahen Michel ihre Taue fertigten und wegen des Baues der Wallanlagen umziehen mussten, verdankt die Straße ihren Namen. Es waren angesehene und gut bezahlte Handwerker. Die Schiffstakelage, die sie herstellten, mussten einiges aushalten. </p><p>Frühe Hinweise auf ihr Wirken finden sich auch in einer Karte von 1786, die Decker nun hochhält. In dieser Karte war die Reeperbahn noch eine staubige Landstraße außerhalb der Stadtmauern von Hamburg. Dann zeigt Decker eine Lithographie aus dem Jahre 1826: Man sehe "flanierendes Bildungsbürgertum" und im Hintergrund den "Trichter". Anfangs ein schlichter Pavillon wurde er später ein populäres Konzerthaus. </p><p>Der Trichter markiert die Anfänge der Amüsierkultur auf St. Pauli. Im "Arcotel Onyx", einem Hotel neben den Tanzenden Türmen, präsentiert Decker in einer Vitrine das feine Besteck, mit dem einst im Trichter getafelt wurde. Dann holt sie ein Fotoalbum heraus, mit Autogrammkarten und Bildern aus dem Trichter, aufgenommen in den 1940er Jahren – auch in der NS-Zeit lief das Varieté-Programm weiter. </p><p></p><p>Ein Stück Tankstelle in der Tiefgarage</p><p>Fast zeitgleich entstand ein Foto, das Bauarbeiten auf dem benachbarten Spielbudenplatz zeigt, "dem Kulturpflaster St. Paulis". Damals entstand hier ein Bunker, der nach dem Krieg, so planten es bereits die Nationalsozialisten, als Tiefgarage genutzt werden sollte. </p><p>Decker lotst ihre Gäste durch die Tiefgarage zu einem Schild, dass so ziemlich das Einzige ist, was von der legendären Esso-Tankstelle geblieben ist, die früher jeder Kiezgänger kannte, weil man dort rund um die Uhr tanken konnte. Seit 2014 klafft eine große Brache, wo die Tankstelle stand. Im Kiezjargon der "Platz der leeren Versprechungen". </p><p>In der unmittelbaren Nachbarschaft sind die Holzbuden, die Schausteller Ende des 18. Jahrhunderts errichteten, längst Spielstätten gehobener Unterhaltung gewichen. Einige, wie das Panoptikum oder das St. Pauli Theater, haben mehr als ein Jahrhundert auf dem Buckel.</p><p>Die Wache gegenüber von St. Liederlich</p><p>Das gilt auch für die Davidwache, die ihren Sitz seit 1914 mitten im Amüsierviertel hat. "Strategisch günstig gelegen", sagt Decker. </p><p>Denn auf der anderen Straßenseite beginnt "St. Liederlich", wie diese Ecke schon in den 1840er Jahren genannt wurde. Damals gab es in der Davidstraße mehrere größere Bordelle. In der Zeit entdeckten die Seeleute das Viertel. Kurz zuvor war in Höhe der heutigen Landungsbrücken ein neuer Hafen entstanden. Das Gewerbe expandierte. </p><p>Um 1900 reagierte die Stadt und erlaubte Bordelle nur noch in wenigen Straßen, von denen die Herbertstraße heute die bekannteste ist. Die Sichtblenden zu beiden Seiten dieser Straße wurden 1933 von den Nationalsozialisten errichtet, die das Gewerbe eindämmen und kontrollieren wollten. Seit 2024 stehen die Sichtblenden unter Denkmalschutz.</p><p></p><p>Eine Meile im Wandel</p><p>Am Hans-Albers-Platz stoppt Decker vor einem Laden, der "Rotlicht" heißt. Im Schaufenster: ein Paar knallrote Moonboots. Sie wärmten einst die Füße einer Prostituierten. Und doch ist "die sündigste Meile der Welt" ein Bild, das nicht mehr so ganz passen will, weil die Reeperbahn sich wandelt: immer weniger Rotlicht, immer mehr Musik- und Unterhaltungsprogramm. </p><p>Es ist eine Gemengelage, die fasziniert, die Touristen von nah und fern anlockt, Pärchen und Punker genauso wie Landfrauen-Gruppen und Junggesellenabschiede. </p><p>Sicher, wenn ein Szene-Typ wie Marco Apfler um die Ecke kommt, dann drehen sich die Leute um, dann lebt vielleicht auch das eine oder andere Vorurteil auf. Der Tätowierer, selbst von Kopf bis Fuß zugestochen, ist quasi ein Werbeträger in eigener Sache und hat keine Scheu, sich ablichten zu lassen. Schon gar nicht, wenn man mit Eva Decker unterwegs ist. Man kennt sich im Viertel. </p><p></p><p>Frisieren lassen wie die Beatles</p><p>Und dann waren da ja noch die Beatles. Die Liverpooler Jungs kamen 1960, noch gänzlich unbekannt, nach Hamburg. Ihre Musik: Rock 'n' Roll. Ihr Haarschnitt: von gestern. </p><p>Astrid Kirchherr, eine Hamburger Fotografin, machte nicht nur die ersten professionellen Bilder der Band, sondern soll auch zur Schere gegriffen haben. Formvollendet wurden die berühmten Pilzköpfe dann schräg gegenüber der Davidwache – im Salon Harry, Hamburgs ältestem Herrenfriseur. </p><p>Noch heute lassen sich hier Bands, die auf der Reeperbahn auftreten, vorab die Haare richten, erzählt Franz Stenzel, einer der Betreiber des Salons. Die Beatles selbst hat er nicht erlebt. Sein prominentester Kunde war Uwe Seeler, Hamburgs berühmtester Fußballer. </p><p>Beatles-Fans kommen heute noch regelmäßig und knien vor den alten Friseurstühlen nieder. Eine weitere Pilgerstätte ist das "Zwick", halb Kneipe, halb Museum, mit der weltweit größten Sammlung an Bassgitarren, darunter – sicher verwahrt hinter Glas und handsigniert – eine von Paul McCartney.</p><p></p><p>Blättern in den Nackedei-Magazinen</p><p>Gegen Ende der Tour steuert Decker das Erotic Art Museum an. Besucher können hier "in den ersten Nackedei-Magazinen" blättern und einige der vielen Briefe lesen, die in den 1980er Jahren an Domenica Niehoff geschrieben wurden, zu jener Zeit die prominenteste Prostituierte Deutschlands. </p><p>Ekkehart Opitz hat das kleine private Museum gegründet. Er steht neben einer lebensgroßen Werbetafel mit einem Pin-up-Girl und erläutert die Gesetzgebung, mit der zu Kaisers Zeiten das Ausstellen unzüchtiger Schriften und Abbildungen unter Strafe gestellt wurde. Sein Museum ist voll davon. </p><p></p><p>Links und Tipps</p><p>Die Feierlichkeiten zum 400. Geburtstag der Reeperbahn beginnen offiziell am 30. April auf dem Spielbudenplatz. Geplant sind zahlreiche weitere Veranstaltungen. Näheres unter: www.400jahre-reeperbahn.de</p><p>Informationen zu Eva Decker und ihren Touren gibt es unter www.eva-decker.de, zum Erotic Art Museum von Ekkehart Opitz unter www.erotic-art-museum.com. Gemeinsam arbeiten Decker und Opitz an einem "Museum ohne Mauern", das die Geschichte der Reeperbahn auch über das Jubiläumsjahr hinaus dezentral erlebbar macht.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Auszeit im Grünen: Acht Naturcampingplätze rund um Berlin</title>
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      <description>Manchmal reicht ein Wochenende: Zelten am Waldrand, Stockbrot über dem Lagerfeuer, Frühstück am Seeufer – diese Plätze vor den Toren Berlins sind kleine Paradiese für Naturfans</description>
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      <category>Ausflugsziele in Deutschland</category>
      <category>Berlin</category>
      <category>Buchtipp</category>
      <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 09:44:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Corinna Heinicke</dc:creator>
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      <title>Größter See Südostasiens: Kambodschas schwimmende Dörfer</title>
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      <description>Eintauchen in eine der ungewöhnlichsten Wasserlandschaften Südostasiens: Das Leben am Tonle Sap ist geprägt von schwimmenden Dörfern und uralten Traditionen. Erkunden lässt sich alles per Boot.</description>
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      <category>Kambodscha</category>
      <category>Zeit</category>
      <category>Bangkok</category>
      <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 02:00:36 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Eintauchen in eine der ungewöhnlichsten Wasserlandschaften Südostasiens: Das Leben am Tonle Sap ist geprägt von schwimmenden Dörfern und uralten Traditionen. Erkunden lässt sich alles per Boot.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Straßen gibt es hier nicht: Stattdessen tuckern bunte Boote zwischen Häusern hindurch, Fischer stehen hüfttief im Wasser und ganze Dörfer scheinen zu schweben - auf meterhohen Stelzen. Eine Bootstour auf dem Tonle Sap entführt Besucher in eine fremde Welt, in der Wasser vollkommen den Alltag und den Takt bestimmt.</p><p>Der größte See Südostasiens liegt nur eine Fahrstunde von Siem Reap entfernt. Die Kleinstadt mit internationalem Flughafen ist das Tor zu den weltberühmten Tempeln von Angkor - und gewissermaßen auch das Tor zum Tonle Sap.</p><p></p><p>Hier im Zentrum von <a href="https://www.geo.de/reisen/reiseziele/kambodscha-reisen-im-reich-der-khmer-30176862.html" title="Südostasien: Kambodscha" class="autolinker">Kambodscha</a> lässt sich eine Lebensweise entdecken, die aus der <a href="https://www.geo.de/wissen/forschung-und-technik/was-ist-zeit--geo-beantwortet-die-grosse-frage-34812378.html" title="Endlich verstehen: Zeit" class="autolinker">Zeit</a> gefallen scheint - zugleich geht man am Tonle Sap aber auch mit der Zeit: Mehrere der "floating villages" (schwimmenden Dörfer) sind auf Touristen eingestellt.</p><p>Besonders beliebt für einen Tagesausflug sind die Gemeinden Kampong Phluk und Kampong Khleang. Zum typischen Programm gehören Fahrten durch die Dörfer, vorbei an Wohnhäusern, Schulen und Pagoden.</p><p>Mit dem Boot zur Schule </p><p>Die Kinder lernen hier schon früh den Umgang mit Booten - und paddeln am Morgen meist selbstständig zur Schule. Ihre Väter sind größtenteils Fischer. Je nachdem wie das Wasser steht, werfen sie ihre Netze von Booten aus. Oder im Wasser stehend. Der Tonle Sap ist eines der fischreichsten Binnengewässer der Welt und eine wichtige Lebensader für ganz Kambodscha. </p><p></p><p>Das Boot tuckert derweil immer weiter über das braune Wasser, vorbei an Mangroven und Reisfeldern. Nach etwa einer Stunde wird der Blick auf den offenen See frei, der sich wie ein Meer bis zum Horizont ausdehnt.</p><p>Der See verändert seine Größe</p><p>In der Regenzeit von Mai bis Oktober vervielfacht der See seine Größe. Er kann bis zu 250 Kilometer lang und 100 Kilometer breit werden. Das liegt daran, dass der Tonle-Sap-Fluss, der den See mit dem Strom Mekong verbindet, zweimal im Jahr seine Fließrichtung ändert - ein ganz spezielles Phänomen. </p><p>"In der Regenzeit führt der Mekong so viel Wasser, dass er den Tonle-Sap-Fluss zurückdrückt - dann fließt dieser in den See hinein statt aus ihm heraus", sagt Reiseführer Sin Peng. In der Trockenzeit ist es umgekehrt: Der Pegel des Mekong sinkt, der Tonle-Sap-Fluss fließt wieder aus dem See heraus. </p><p></p><p>Delikatesse am Straßenrand</p><p>Auf der Rückfahrt nach der Bootstour kann man am Straßenrand die Verarbeitung der Fische nach einer uralten Technik beobachten: Die Tiere werden nach dem Fang ausgenommen, in Salzlaken eingelegt und später über offenen Holzfeuern langsam geräuchert. Ein würzig-süßer Rauchduft wabert allerorts durch die feuchte Luft. </p><p></p><p>Das Räuchern dient nicht nur dem Geschmack, sondern vor allem der Haltbarmachung. Fisch ist die wichtigste Eiweißquelle und sichert einen Großteil der Ernährung der Bevölkerung ab. In lokalen Restaurants können Touristen den geräucherten Fisch in Suppen oder Salaten kosten - ein passender Abschluss für jeden Trip zum Tonle Sap.</p><p>Tipps und Praktisches</p><p>Anreise: Von verschiedenen Metropolen in Südostasien, etwa <a href="https://www.geo.de/reisen/reiseziele/bangkok-thailands-schillernde-hauptstadt-30179956.html" title="Fernreise: Bangkok" class="autolinker">Bangkok</a>, Singapur oder Kuala Lumpur, gibt es Direktflüge nach Siem Reap. Der See Tonle Sap liegt eine Autostunde von der Kleinstadt entfernt.</p><p>Touren: Am einfachsten ist es, direkt beim Hotel nach Touren zu fragen, die von dort - auch als Privattour - schnell organisiert werden können. Es gibt alternativ zahlreiche Tourenanbieter im Internet. Ein Tagesausflug kann mit einem Besuch des beeindruckenden Khmer-Tempels Beng Mealea aus dem 12. Jahrhundert verbunden werden.</p><p>Beste Reisezeit: Speziell in der Regenzeit zwischen Mai und Oktober lohnt ein Ausflug - dann erreicht der See seine maximale Ausdehnung und die Stelzenhäuser stehen tief im Wasser.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Schmelzendes Eis: Auf Abschiedstour? Mit Schneeschuhen über den Gletscher</title>
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      <description>"Ewiges Eis", das war einmal! Weltweit schrumpfen die Gletscher, auch in den Alpen. Was ich in der Schweiz bei einer Wanderung im Eis über die Vergänglichkeit gelernt habe.</description>
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      <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 22:05:15 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>"Ewiges Eis", das war einmal! Weltweit schrumpfen die Gletscher, auch in den Alpen. Was ich in der Schweiz bei einer Wanderung im Eis über die Vergänglichkeit gelernt habe.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Eben noch höre ich Bässe, die vom Bergrestaurant Längfluh über die Piste schallen, und kaum, dass ich mich versehe, ist da nur noch das Knirschen der Schneeschuhe im knietiefen Pulver. Keine fünf Minuten ist es her, dass mein Bergführer Aldo Lomatter ein dünnes Absperrseil am Pistenrand angehoben hat und wir querfeldein los gewandert sind. </p><p>Das Seil, das an meinen Gurt geknotet ist, soll ich stets vor mir lassen. "Es kann auf dem Boden schleifen, aber zieh es nicht hinter dir her", sagt Aldo, mit dem ich für die nächsten dreieinhalb Stunden durch ein blaues Band verbunden sein werde. Der 72-Jährige geht voran, "spurt" den Weg für uns. </p><p>Im Schlepptau, etwa hundert Meter hinter uns, haben wir eine zweite Gruppe - einen Bergführer und zwei weitere Gäste. "Er kommt nicht aus der Gegend", sagt Aldo. Deshalb wird er seinem jungen Kollegen heute zeigen, wie man sich am besten einen Weg durch die Gletscherlandschaft sucht. Wer könnte das besser als Aldo, der über sich sagt, dass er hier gezeugt und geboren wurde, aufgewachsen ist - und sterben wird. </p><p>Der Feegletscher, auf dem wir im beginnenden Schweizer Frühling unterwegs sind, bewegt sich am Tag 30 bis 40 Zentimeter, erklärt Aldo. Heißt: Was heute ist, kann morgen schon weg sein - oder zumindest anders aussehen.</p><p>Das Eis ist immer geschmolzen - aber nicht so schnell</p><p>Ist das Eis, auf dem ich mich bewege, zum unwiederbringlichen Schmelzen verurteilt - und welche Folgen hätte das? Lokal, regional und vielleicht sogar global? "Dass Gletscher schmelzen, gab es schon immer - sie sind dann immer wieder gewachsen", sagt Aldo und spricht von "Schwankungen".</p><p>Also doch alles halb so wild? Dann setzt er nach: "Was jetzt anders ist, ist die Geschwindigkeit." Er zeigt Richtung Saas-Fee und erzählt, dass der Gletscher in den 1970ern noch bis ganz unten gereicht habe. Dort, wo heute Bäume stehen, war damals, als er die Prüfung zum Bergführer gemacht hat, noch Eis, sagt er. Die Form der Landschaft lässt das erahnen. </p><p></p><p>Allein in den Schweizer Alpen ist das Gletschereis seit 2015 um ein Viertel zurückgegangen, sagt Matthias Huss von der ETH Zürich, den ich kurz nach meiner Gletscherwanderung um Einschätzung bitte. Er ist Glaziologe und Leiter des Schweizer Gletschermessnetzes Glamos. Rund 30 Prozent der hiesigen Gletscher seien auch dann nicht mehr zu retten, wenn die internationalen Klimaziele erreicht würden, sagt er. </p><p>Zumindest "mein" Gletscher ist aber erst mal nicht in akuter Gefahr. Ein Grund dafür: Er erstreckt sich heute noch von rund 4.200 Metern über dem Meeresspiegel bis auf etwa 2.150 Meter. "Der Feegletscher ist vergleichsweise gut ans heutige Klima angepasst und schmilzt daher weniger schnell - aber auch er geht zurück", sagt Huss. </p><p>Die Landschaft zerklüftet - da ist es: das ewige Eis</p><p>Aldo hatte zu Beginn der Tour betont, dass ich das Seil zwischen uns nicht hinter mir her schleifen soll. Diese Warnung wiederholt er nun, und sagt: "Wenn ich in eine Spalte falle, fällst du auf den Bauch und kannst so den Sturz bremsen - auch für dich". Dem gewitzten Bergführer entgeht mein verdutzter Blick nicht: "Ich komm' dann schon wieder raus, oder er hilft mir." Er zeigt auf seinen Begleiter, der mit seiner kleinen Seilschaft noch immer in einigem Abstand hinter uns her stapft.</p><p>Wir sind etwa eine halbe Stunde durch den kniehohen Schnee gewandert. Während bisher die Schneedecke glatt wie ein frisch bezogenes Bett vor uns lag, zerklüftet die Landschaft nun zunehmend. Erst erheben sich dicke Eisblöcke neben uns, dann, ein paar Meter weiter, geht es steil nach unten - ebenfalls entlang von massiven Eiswänden. Der Blauton ist sehr hell, nah dran an Weiß, aber mit einer faszinierenden Tiefe. Der Schnee liegt als dünne Schicht obendrauf wie Zuckerguss. </p><p></p><p>Immer wieder checkt Aldo, ob ich mich an die Seildisziplin halte. Er stochert mit seinen Stöcken im Schnee, tastet vorsichtig mit den Schneeschuhen und ist doch erstaunlich flott. Sein Lehrling ist maximal halb so alt, aber wenn Aldo nicht wartet, können er und seine Gruppe kaum aufschließen - obwohl die Spur schon da ist. Nur ab und zu wartet Aldo und lässt den jungen Kollegen mal spuren, ruft nach ihm, gibt ihm per Armbewegungen Richtungsempfehlungen, beobachtet, was er tut.</p><p>Als Aldo und ich kurz warten, erzählt er, dass er zwei Mal zwei Wochen am Meer Urlaub gemacht hat: "Die schlimmste Zeit meines Lebens", sagt er. </p><p>Wärmere Sommer belasten die Eispanzer</p><p>Wir stecken unsere Jacken in die Rucksäcke. Für mich fühlt es sich an wie 15 Grad, doch das täuscht. "Auch wenn es sich durch die Sonne warm anfühlt, die Temperatur ist kaum über null Grad. Sonst würde das ganze Eis ja schmelzen", sagt Aldo. </p><p>Wenn die Sonne mir aber jetzt schon so warm vorkommt und die Temperaturen im März bereits um den Gefrierpunkt liegen, was passiert dann im Sommer mit dem Eis? Matthias Huss wird mir später erklären, dass die Temperaturen in der Schweiz durch die Lage in den Bergen abseits der Küsten in den vergangenen 75 Jahren um drei bis vier Grad gestiegen sind: "Die Sommer sind in den Alpen extrem viel wärmer geworden - das geht am Eis nicht spurlos vorbei.",</p><p>Schlecht ist für Gletscher auch, wenn es zu wenig Schnee gibt. Und dieses Problem nimmt durch den Klimawandel ebenfalls zu. Schnee habe zwei wichtige Funktionen, so der Glaziologe. Im Frühjahr und Sommer schützt er die Eisschicht vor Hitze: Je länger er liegt, desto weniger Eis schmilzt. Und er nährt den Gletscher - aber nur, wenn er das ganze Jahr über liegen bleibt. Denn dann wird in den höchsten Lagen aus Schnee Firn und aus Firn nach einigen Jahrzehnten Gletschereis. </p><p>"Wenn nur noch altes Eis da ist, das nach und nach abschmilzt, aber nichts nachkommt, dann ist der Gletscher nur noch ein Relikt aus der Vergangenheit, das langsam verschwindet", sagt Huss. Das sei etwa bei den vier verbliebenen deutschen Gletschern schon der Fall.</p><p>Brücken aus Schnee und Türme aus Eis</p><p>Als ich auf der Wanderung schon denke, es kann kaum beeindruckender werden, passieren wir über eine Art kleine Brücke eine breite und recht tiefe Gletscherspalte. "Der Übergang ist nur aus Schnee, da ist kein Eis drunter, siehst du?", fragt Aldo, als wir die Stelle überquert haben. </p><p></p><p>Und es wird noch besser, denn auf einmal sind sie da, der Grund dafür, warum ich diese Gletschertour unbedingt machen wollte: Séracs, Türme aus Eis. Einer sieht aus wie eine Welle, die während des Brechens einfach eingefroren ist. Daneben ragt ein etwa drei Meter hoher Eisobelisk auf, die Sonne schimmert durch ihn hindurch.</p><p>Und dann löst Aldo unser Band, und spricht eine neue Warnung aus: "Jetzt vorsichtig gehen, immer erst mal testen mit dem Schuh." Wir laufen nicht mehr quer über das Eisfeld, sondern tasten uns am felsigen Hang entlang, zurück in Richtung von Skifahrern, Snowboarderinnen und Musik. </p><p>Als die Seilbahnstation Spielboden in einiger Entfernung unter uns hinter einer Felswand sichtbar wird, grinst Aldo mich an: "Wenn du willst, kannst du die letzten Meter auf dem Hintern zurücklegen." Also setze ich mich auf den Po und rutsche die etwa hundert Meter den Hang herunter. Und dann bin ich zurück aus dem "ewigen Eis", das in Wirklichkeit so vergänglich ist.</p><p>Alles wird anders werden</p><p>Matthias Huss wird mir einige Tage später sagen, dass das Gletscherschmelzen in den Alpen keine Katastrophe für uns bedeuten muss. Das sehe etwa in den Anden oder Zentralasien ganz anders aus, weil dort das ohnehin knappe Wasser noch rarer werde. Aber die Landschaft würde sich auch hier in Europa extrem verändern. </p><p>Als Beispiel nennt der Glaziologe den Aletschgletscher um die Ecke. Er ist der größte Gletscher der Alpen. An seiner tiefsten Stelle ist das Eis 800 Meter dick. "Irgendwann werden wir dort ein tiefeingeschnittenes Tal haben, mit einem Gletschersee und bewaldeten Hängen." Das sei auch attraktiv, aber eben ganz anders als heute. </p><p></p><p>Auf dem Feegletscher wird es laut Matthias Huss wahrscheinlich auch in 50 Jahren noch Skipisten geben. "Aber es wird exklusiver, weil der Schnee sich auch im Winter ins Hochgebirge zurückzieht", sagt der Wissenschaftler. Das heißt auch: Winterurlaub wird voraussichtlich teurer, weniger Menschen können es sich leisten. </p><p>Urlaub in den Bergen sei weiter möglich, natürlich. Der Fokus liege jedoch zunehmend auf Sommeraktivitäten: Wandern, Seilgärten, Sommerrodelbahnen. Auch schön, aber nicht dasselbe. </p><p>Der Mensch habe ein zu kurzes Erinnerungsvermögen, sagt Huss noch. Was er nicht kennt, vermisst er auch nicht. "Aber das Bild der Alpen, das von Schnee und Eis geprägt ist, ist dann nur noch Nostalgie."</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Wunderschöne Blütenpracht: Elf Orte in Deutschland, um die Kirschblüte in voller Pracht zu erleben</title>
      <link>https://www.geo.de/reisen/reise-inspiration/kirschbluete-in-deutschland--die-schoensten-orte-30471170.html</link>
      <description>Im April öffnen die Kirschbäume hierzulande ihre Knospen. In Japan wird die Sakura mit einer Blütenschau, gefeiert. Doch auch vor der Haustür lässt sich das Fernweh stillen</description>
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      <category>Deutschland</category>
      <category>Frühling</category>
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      <category>Ausflugsziele in Deutschland</category>
      <category>Deutschland Reiseführer</category>
      <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 07:25:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Im April öffnen die Kirschbäume hierzulande ihre Knospen. In Japan wird die Sakura mit einer Blütenschau, gefeiert. Doch auch vor der Haustür lässt sich das Fernweh stillen</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p></p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Rebecca Häfner</dc:creator>
    </item>
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      <title>Bikepacking: Wiebke Lühmann kündigte ihren Job und fuhr mit dem Rad quer durch Afrika | GEOplus</title>
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      <description>Hitze, Schlamm, Überwindung – Wiebke Lühmann fuhr mit dem Fahrrad allein von Freiburg nach Kapstadt. Ihre Einsicht: Die größte Herausforderung ist die eigene Angst</description>
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      <category>Abenteuer Outdoor</category>
      <category>Abenteuer</category>
      <category>Afrika</category>
      <category>Fahrrad</category>
      <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 04:00:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Lars Abromeit</dc:creator>
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      <title>Karibik: Ab auf die Insel! Tipps für Barbados</title>
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      <description>Das ganze Jahr über sommerliche Temperaturen, Palmenstrände, die Atlantikwellen gleich nebenan – Barbados ist Karibik pur. Wir stellen die östlichste Insel der Kleinen Antillen vor</description>
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      <category>Inseln</category>
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      <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 06:49:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Das ganze Jahr über sommerliche Temperaturen, Palmenstrände, die Atlantikwellen gleich nebenan – Barbados ist Karibik pur. Wir stellen die östlichste Insel der Kleinen Antillen vor</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p></p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Helmut Stapel</dc:creator>
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    <item>
      <title>Top Ten: Zehn Orte, die man mit eigenen Augen gesehen haben sollte</title>
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      <description>Ob Nordlichter in Skandinavien oder die Tempelstadt Angkor Wat – diese Reiseziele sollten Sie unbedingt einmal besuchen</description>
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      <category>Reiseziele</category>
      <category>Reisen</category>
      <category>Weltreise</category>
      <category>Fernreiseziele</category>
      <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 11:49:00 GMT</pubDate>
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      <title>Rekordwissen: Wie gut kennen Sie die Superlative unseres Planeten?</title>
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      <description>Wie extrem ist unsere Erde? Testen Sie Ihr Wissen über ihre Rekorde – von der längsten Hängebrücke über den heißesten bewohnten Ort bis zum höchsten Wasserfall der Welt</description>
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      <dc:creator>Corinna Heinicke</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Traumziel der Woche: Jenseits vom Brocken: So vielseitig ist der Harz</title>
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      <description>Zwischen Bergbau, Fachwerk und Hexentanz entfaltet sich im Harz eine sagenhafte Magie, die weit über den berühmten Brocken hinausgeht. Eine Entdeckungsreise im Herzen Deutschlands</description>
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      <category>Traumziel der Woche</category>
      <category>Deutschland</category>
      <category>Deutschland Reiseführer</category>
      <category>Wandern in Deutschland</category>
      <category>Wandern</category>
      <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 08:00:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Iona Marie Schlußmeier</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Raus an die Luft: Wandern in Südtirol: Die ersten Touren im Frühjahr</title>
      <link>https://www.geo.de/reisen/wandern-in-suedtirol--touren-fuer-den-fruehling-34417012.html</link>
      <description>An den Südhängen und in manchen Tlern sind die Wege schon frei. Jetzt lockt das frische Grün und oft schon ein strahlendes Blütenmeer. Wir zeigen, wo man nun am schönsten wandert</description>
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      <category>Südtirol</category>
      <category>Wandern</category>
      <category>Italien</category>
      <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 15:30:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>An den Südhängen und in manchen Tlern sind die Wege schon frei. Jetzt lockt das frische Grün und oft schon ein strahlendes Blütenmeer. Wir zeigen, wo man nun am schönsten wandert</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p></p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Barbara Schaefer</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Farbenfrohe Architektur : Vietnams Kirchen verbinden westlichen Stil mit asiatischer Leichtigkeit</title>
      <link>https://www.geo.de/reisen/reisewissen/vietnams-kirchen-verbinden-westlichen-stil-mit-asiatischer-leichtigkeit-37271486.html</link>
      <description>Sie stehen für Kolonialismus und Widerstand gleichermaßen: Peter Steinhauer fotografiert Kirchen in Vietnam</description>
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      <category>Religion</category>
      <category>Christentum</category>
      <category>Reisewissen</category>
      <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 15:06:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Jenny Niederstadt</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Frankreich: Wo der wilde Pfeffer wächst: Gourmet-Tour auf der Île de Ré</title>
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      <description>"La Blanche" wird die Insel genannt, die Weiße – wegen ihrer berühmten Salzgärten. Auch Algen, Austern und Wiesenkräuter verfeinern die Küche – die allein eine Reise lohnt</description>
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      <category>Frankreich</category>
      <category>Zeit</category>
      <category>Algarve</category>
      <category>Radreise</category>
      <category>Inseln</category>
      <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 13:38:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>"La Blanche" wird die Insel genannt, die Weiße – wegen ihrer berühmten Salzgärten. Auch Algen, Austern und Wiesenkräuter verfeinern die Küche – die allein eine Reise lohnt</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Salz liegt in der Luft, wenn Romain Pédurant sich auf sein Fahrrad schwingt und zu seinen Gärten auf der anderen Seite der Île de Ré radelt. Der ehemalige Sportstudent lebt in La Couarde-sur-Mer zwischen Dünenpfaden und verwinkelten Gassen.</p><p>Als Tennislehrer fing er auf der Insel einst an, und immer noch sind die Sommermonate seine arbeitsintensivste <a href="https://www.geo.de/wissen/forschung-und-technik/was-ist-zeit--geo-beantwortet-die-grosse-frage-34812378.html" title="Endlich verstehen: Zeit" class="autolinker">Zeit</a>, aber nunmehr Sonne, Wind und Gezeiten die Taktgeber: Pédurant ist Salzproduzent - und dabei auf die Launen der Natur angewiesen.</p><p>Etwa die Flut: Sie spült Meerwasser in Verdunstungsbecken. Dann die Sonne: Ihre Strahlung sorgt für die rechte Kristallisation an der Wasseroberfläche, aber nur, wenn der Wind nicht zu sehr bläst.</p><p>Dann kommt Pédurant selbst ins Spiel: Mit einer langen Holzharke erntet er die empfindlichen Salzkristalle, pure Handarbeit. "C’est la fleur de l’eau": Als die Blume des Wassers bezeichnet er seine Ausbeute, in Abwandlung des bekannten Fleur de Sel, das als das teuerste Salz gilt. Dem Salz, besser gesagt seiner Farbe, hat die Insel ihren Beinamen zu verdanken: "La Blanche". Sie aber nur auf das Salz zu reduzieren, das würde ihr nicht gerecht.</p><h2>Fahrradtour durch die Salzwiesen</h2><p>Salzernte ist harte Arbeit, der Radweg dahin ist es nicht: Von Saint-Martin-de-Ré, Hauptort der Insel, führt ein Küstenweg Richtung Loix - auf der einen Seite Austernfischer und Meerblick, auf der anderen Weinbau und frisches Grün. Es ist eine kurzweilige Tour auf glattem Asphalt. Das Radwegenetz auf der Insel umfasst 140 Kilometer, und zur Hochsaison kann es schon mal voll werden zwischen den Salzwiesen im Norden und den breiten Sandstränden im Süden.</p><p></p><p>Dabei wurde auf der Insel auf schmalen Wegen zu den Sumpfgärten schon lange geradelt, lange, bevor es die auch hier prominent vertretenen E-Bikes gab. Zu Pédurants Becken etwa gelangt man nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Von April bis September erklärt Romain Pédurant hier Inselbesuchern seine Arbeit. </p><p>Auf dem Markt von La Couarde-sur-Mer preist er sein Produkt schließlich offiziell als Fleur de Sel an: Für die hauchdünne Salzkruste sind Gourmets bereit, tief in die Tasche zu greifen. In der <a href="https://www.geo.de/reisen/reiseziele/algarve-wildromantische-schoenheit-des-suedens-30167872.html" title="Traumziel der Woche: Algarve" class="autolinker">Algarve</a> gibt es Fleur de Sel, auch auf Sizilien oder Mallorca, und die Île de Ré kann da mithalten - mindestens, geht es nach Adrien Formica: "Das Fleur de Sel der Insel ist exzellent. Es ist eines der reinsten, das ich jemals probieren durfte."</p><p>Der gelernte Koch und frühere Chef-Pâtissier eines Pariser Sterne-Lokals war ursprünglich auf die Insel gekommen, um einem Kollegen in Saint-Martin-de-Ré für 14 Tage auszuhelfen. Aus Liebe zum Licht, der Landschaft und lokalen Küche sind nun schon über fünf Jahre daraus geworden.</p><h2>Die Speisekarte als Spielwiese</h2><p>Mittlerweile leitet Formica im Nachbarort La Flotte die Brasserie eines Hotels, und er hat Pläne: Er möchte sie um eine Sterne-Gastronomie erweitern. Bis dahin ist die Speisekarte so etwas wie seine Spielwiese: Lachs-Algen-Tartar in einem Püree aus Ananas-Passionsfrucht oder geräucherte Jakobsmuscheln mit Selleriepüree in einer süßsauren Soße aus Karamell und der Braunalge Kombu hat er seinen Gästen etwa schon vorgesetzt - und deren Reaktionen genau beobachtet. </p><p></p><p>Neben dem feinen Salz sind Algen und Austern ein typisches kulinarisches Thema auf der Insel - und weitere Pflanzen mit Meerbezug, die die Küche veredeln. "Nach Kombu wird hier an der Küste getaucht, dann wird die Alge in der Sonne getrocknet", sagt Formica. So behalte sie alle Vitamine. "Wir sollten sie viel häufiger essen, sie ist nährstoffreich und günstig zu haben."</p><p>Das gelte auch für Queller, Meerfenchel und andere Salzwiesenkräuter. "Sie haben einen überraschenden Geschmack und werden vielfach unterschätzt", so der Küchenchef. Zur Verfeinerung seiner Desserts, etwa einer Schokoladentorte, kommt schon mal der "poivre des marais" infrage, der wilde Inselpfeffer. Sein Tipp für Muschelfans: die traditionellen Austernhütten. Hier kann man die Muscheln direkt beim Erzeuger schlürfen. Lokale Produzenten bieten Austernführungen an.</p><h2>Mönche legten erste Salinen an</h2><p>Auch das Bio-Weingut "Domaine Arica" in Loix weiht Gäste bei Rundgängen in Geschäfte und Geschichte ein. Die Ortschaft ist vom Meer und den Salinen umgeben, quasi eine Insel auf der Insel, zusammengehalten durch abgelagerten Sand und Schlamm. Mitarbeiter Thierry Sarrat sagt: "Im zwölften Jahrhundert war das hier noch eine Inselgruppe, von den Seeleuten Archipel Arica genannt." Die ganze Île de Ré fügte sich einst durch Sedimentablagerungen aus mehreren Inseln erst zusammen.</p><p>Im Mittelalter brachten die Zisterziensermönche den Weinanbau an die Nordküste. Dort in unmittelbarer Nähe zum Meer wachsen einzelne Rebsorten noch heute. Die Erträge werden auf dem Arica-Anwesen weiterverarbeitet und in Eichenfässern oder Edelstahltanks vergoren.</p><p></p><p>Die Zisterziensermönche legten zur Salzgewinnung auch die ersten Salinen an. Das Salz war lange Zeit für die Konservierung von Lebensmitteln unabdingbar und machte die Insulaner einst reich. Heute steht der Tourismus bei den Einnahmen an erster Stelle und der Inselbeiname "La Blanche" nicht nur für die weiten weißen Salzgärten bei Loix, sondern auch die vielen weiß getünchten Häuser - ob Ferienunterkünfte oder Zweitwohnsitze.</p><p>Seit die drei Kilometer lange Pont de l’île de Ré die Insel mit dem Festland bei La Rochelle verbindet, hat der Fremdenverkehr deutlich zugenommen. 1988 wurde sie eröffnet, was auch die Immobilienpreise steigen ließ. "Vor dem Bau der Brücke war es eine Insel der Landwirte: Kartoffeln, Austern, Wein", sagt Adrien Formica. Und bevor die Mönche kamen, ein sumpfiger und eher unwirtlicher Landtupfer vor der französischen Atlantikküste.</p><p></p><p>In freien Stunden und am liebsten bei Sonnenuntergang wählt Formica den Küstenweg Richtung der Klosterruine Abbaye des Châteliers, ältestes religiöses Bauwerk der Insel und ebenfalls eine Hinterlassenschaft der Mönche. Dort lässt er sich die Seeluft und den Duft von Strandkräutern um die Nase wehen, auch hier, wie an vielen anderen Orten der Insel sprießt der "poivre des marais". Für Formica steht fest: Er bleibt, wo der Pfeffer wächst. Auf "La Blanche", der weißen Atlantikinsel der Feinschmecker.</p><h2>Links, Tipps, Praktisches</h2><p><strong>Reiseziel: </strong>Die Île de Ré im Département Charente-Maritime liegt vor der französischen Atlantikküste bei La Rochelle. Sie ist rund 30 mal 5 Kilometer groß.</p><p><strong>Beste Reisezeit: </strong>Frühjahr oder Herbst. Im Juli und im Herbst wird es aufgrund der örtlichen Schulferien voll. </p><p><strong>Anreise und Mobilität: </strong>Ab Paris fährt der Schnellzug TGV in gut drei Stunden bis La Rochelle, weiter geht es mit dem Bus 150 in alle Inselorte. Für die Brückennutzung per Pkw fallen Mautgebühren an; Fahrräder und Fußgänger zahlen keine Gebühr. Auf der Insel gibt es an vielen Orten Anbieter von Leihrädern.</p><p><strong>Aktivitäten:</strong> In Loix erzählt ein Museum (Ecomusée du Marais Salant; marais-salant.com) die Geschichte der örtlichen Salzgewinnung, Exkursionen zum Salzgarten zählen zum Angebot. Bei geführten Radtouren stehen auch Stopps bei der Winzergenossenschaft oder Austernzüchtern auf dem Programm. Auch auf eigene Faust lässt sich die Insel im Sattel gut erkunden. Auf zwei Rädern kommt schnell von den Salzwiesen im Norden zu den breiten Sandstränden im Süden. Durch die Salzgärten führen Wanderwege.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Island: Thingvellir-Nationalpark: Wie von einem anderen Planeten</title>
      <link>https://www.geo.de/reisen/reiseziele/thingvellir-nationalpark--wie-von-einer-anderen-welt-37225910.html</link>
      <description>Geysire, Weiten, Vulkane – Island beeindruckt mit einzigartigen Landschaften. Der Thingvellir-Nationalpark vereint all das. Wir stellen ihn in unserer Serie "Wildes Europa" vor</description>
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      <category>Wildes Europa</category>
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      <category>Naturschutz</category>
      <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:43:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Geysire, Weiten, Vulkane – Island beeindruckt mit einzigartigen Landschaften. Der Thingvellir-Nationalpark vereint all das. Wir stellen ihn in unserer Serie "Wildes Europa" vor</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p></p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Helmut Stapel</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Deutschland: Monrealer Ritterschlag – ein Traumpfad durch die Eifel</title>
      <link>https://www.geo.de/reisen/reiseziele/auf-traumpfaden-durch-die-eifel-30181176.html</link>
      <description>Einmal ins Mittelalter? Bitte hier entlang! Durch die Eifel führt eine der schönsten Rundwanderungen unserer Zeit, der Traumpfad Monrealer Ritterschlag</description>
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      <category>Deutschland</category>
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      <category>Deutschland Reiseführer</category>
      <category>GEO Saison</category>
      <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 12:31:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Einmal ins Mittelalter? Bitte hier entlang! Durch die Eifel führt eine der schönsten Rundwanderungen unserer Zeit, der Traumpfad Monrealer Ritterschlag</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Zwei Burgen sollt ihr sein! Links ragt der schlanke Turm der Philippsburg aus dem Wald über Monreal, rechts scheint der Koloss der Löwenburg das Fachwerkdorf in der Eifel zerdrücken zu wollen. Dazwischen hangelt sich ein steiler Aufstieg den Hang hoch. An einem Pfosten prangt unübersehbar das orangefarbene Traumpfad-Logo, und ich ahne: Meine Wanderung über den Monrealer Ritterschlag wird zur schweißtreibenden Herausforderung.</p><p>Fünfzehn Minuten vergehen, Ginster wuchert mannshoch und verstellt die Sicht. Noch eine Wegkehre, und die Löwenburg taucht vor mir auf. Geschafft, fast, bis auf ein paar letzte Stufen, die sich im kühlen Bergfried-Innern verdrehen. Oben herrscht Stille.</p><p></p><p>Unten im Tal säumen vorbildlich sanierte Fachwerkgiebel die kopfsteingepflasterten Gassen. Mittendurch gluckert die Elz, ein quecksilbriges Eifelflüsschen. Kein Wunder, dass Monreal 2004 beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" den ersten Platz gemacht hat. Und kein Wunder, dass hier ein Traumpfad voller landschaftlicher Höhepunkte beginnt – was bei mehr als 500 zu bewältigenden Höhenmetern wortwörtlich zu verstehen ist.</p><h2>Nach der Burg ist vor dem Abgrund</h2><p>An einem Steilhang schrumpft der Pfad auf Handtuchbreite. Fels links, Abgrund rechts, und der Blick stürzt in die Tiefe, wo die Elz durch den lichten Wald schimmert.</p><p>Zwanzig etwas bange Minuten später ein anderes Bild. Auf dem "Schnürenhof", der sich in eine Talmulde duckt, streicheln Kinder die Kälber. Eine dicke Eiche breitet sich schützend über einer Bank aus. Hinter dem Hof plätschert noch immer die Elz. Hofbäuerin Uschi Ludwig kennt ihre Wanderer: "Manche wollen nach dem ersten schwierigen Abschnitt am liebsten wieder umkehren", erklärt sie mir. Sie rede dann auf die Verzagten ein, "denn das Schönste kommt ja noch!"</p><p></p><p>Was sie meint, ist der Ausblick auf den Hochbermel, wo die Eifel mit buntem Buchen- und Eichenlaub den <a href="https://www.geo.de/reisen/reise-inspiration/die-schoensten-orte-der-ostkueste-nordamerikas-30167544.html" title="Bunte Farbenpracht: Indian Summer" class="taxonomy-entity autolinker">Indian Summer</a> probt. Unvergesslich auch der schmale Felsgrat, der sich zwischen schrundigen Krüppeleichen ins Thürelztal zieht. Serpentinen um Serpentinen geht es hinab, bis der Traumpfad noch mal anhebt und über einen zweiten, noch schmaleren Grat verläuft.</p><p>In einer Kapelle sind die Kerzen angezündet. Es riecht nach Pilzen, feuchtem Laub, Moos. Dann tauchen die Burgen von Monreal wieder über einer Wiesenkuppe auf, und die Haflinger hinterm Gatter wiehern wie zur Begrüßung. Ich lege einen Schritt zu. Mal sehen, ob die Kräfte noch reichen, um ein zweites Mal den Bergfried hochzustürmen.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Klaus Simon</dc:creator>
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      <title>Wunderschönes Farbenmeer: Die besten Orte, um die Kirschblüte in Japan zu sehen</title>
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      <description>Zwischen März und Mai verwandelt die Kirschblüte in Japan das Land in ein Farbenmeer. Wir verraten die schönsten Orte, um die japanische Kirschblüte zu sehen</description>
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      <category>Japan</category>
      <category>Asien</category>
      <category>Fernreiseziele</category>
      <category>Frühling</category>
      <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 06:45:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Zwischen März und Mai verwandelt die Kirschblüte in Japan das Land in ein Farbenmeer. Wir verraten die schönsten Orte, um die japanische Kirschblüte zu sehen</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><h2>Japanische Kirschblüte in Tokio</h2><p><strong>Sakura:</strong> Ende März bis Anfang April</p><p><strong>Hanami:</strong> Lassen Sie sich unter einem Meer aus Blüten treiben: Am <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="http://visit-chiyoda.tokyo/" class="external-link">nördlichen Burggraben des Kaiserpalasts</a> gleiten Sie im Ruderboot unter dem dichten Blütendach Hunderter Kirschbäume über das Wasser. Während des Hanami haben die begehrten Bootsverleihe sogar bis in die Abendstunden geöffnet, wenn die Yoshino-Blüten vor dem Nachthimmel im Licht der Schweinwerfer strahlen. Nicht erschrecken: Die Warteschlangen an den Verleihstationen sind entsprechend lang!</p><p></p><h2>Japanische Kirschblüte in Kumamoto</h2><p></p><p><strong>Sakura:</strong> Ende März bis Anfang April</p><p><strong>Hanami:</strong> Mehr als 100 Kirschbäume strecken ihre blütenbesetzten Äste über dem <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="http://kumamoto-guide.jp/" class="external-link">Wandelgarten Suizenji</a> aus. Dessen schmale Pfade und Brücken winden sich durch sorgsam gepflegte Grünanlagen, um und über einen flachen Karpfenteich und hin zu abgelegenen Hanami-Spots unter den Kirschblüten. Wenn Sie hier bis zur Abenddämmerung verweilen, leitet Ihnen eine Schleuse aus Licht den Weg zurück: Orangefarbene Laternen glühen am Wegesrand.</p><p></p><p><strong>Bester Foto-Spot:</strong> Der wohl beeindruckendste Kirschbaum Japans hat im Isshingyo-Park, östlich Kumamotos, Wurzeln geschlagen: Vor dem 400 Jahre alten und 14 Meter hohen Giganten sollten Sie unbedingt ein Sakura-Selfie schießen.</p><h2>Japanische Kirschblüte in Hiroshima</h2><p></p><p><strong>Sakura:</strong> Anfang April</p><p><strong>Hanami:</strong> Wie eine Insel liegt die Karpfenburg mitten in Hiroshima, durch einen Festungsgraben von der übrigen Stadt getrennt. Nachdem die Burg beim Atombombenabwurf 1945 völlig zerstört worden war, wurde Hiroshimas Wahrzeichen in den 50er-Jahren von Grund auf neu errichtet. Kein Wunder, dass Besucher dazu aufgefordert sind, mit diesem Hanami-Spot besonders achtsam umzugehen. Die Beine dürfen Sie bei Ihrem Picknick aber trotzdem ganz leger über dem Burggraben baumeln lassen. 21-1 Moto-machi, Naka-ku, Hiroshima-shi, Hiroshima-ken</p><p><strong>Empfohlener Snack:</strong> Während der Sakura-Zeit rollen Straßenhändler ihre Wägelchen unter die Kirschbäume der Stadt und verkaufen Takoyaki: kleine Teigkugeln, mit einem Stück Oktopusarm gefüllt.</p><h2>Japanische Kirschblüte in Kanazawa</h2><p></p><p><strong>Sakura:</strong> Anfang bis Mitte April</p><p><strong>Hanami:</strong> Wie rosarote Perlen reihen sich am Fluss des <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://visitkanazawa.jp/" class="external-link">Gartens Kenrokuen</a> ab April üppig blühende Kirschbäume aneinander. Etwas früher im Jahr und etwas südlicher im Park läuten derweil die Pflaumenbäume mit ihren weißen Blüten den Frühling ein. Inmitten dieser Pracht steht die Statue einer zweibeinigen Laterne, das Wahrzeichen des Parks, das zwischen den Wunderwerken des Gartens beinahe untergeht. Nicht umsonst zählt der Kenrokuen zu den schönsten Parkanlagen des Landes.</p><p><strong>Sakura-Tee:</strong> Kehren Sie in eines der Kenrokuen-Teehäuser ein. In vielen japanischen Teestuben wird im Frühjahr Sakura-Tee ausgeschenkt, ein heller Aufguss aus den Blüten des Kirschbaums.</p><h2>Japanische Kirschblüte in Sendai</h2><p></p><p><strong>Sakura: </strong>Mitte April</p><p><strong>Hanami:</strong> Schieben Sie den dichten Blütenvorhang beiseite und genießen Sie das Bühnenspiel im Mikamine-Park: Umringt von Kirschbäumen liegt eine schier endlose Wiese, von deren Rand aus Eltern aus erster Reihe beobachten, wie ihre Kinder auf der Grünfläche toben und sich im Sumo-Ringen üben. Ein fröhliches Naturschauspiel, das für den steilen, 30-minütigen Fußmarsch zum Park entlohnt. 1-15 Mikamine, Taihaku-ku, Sendai-shi, Miyagi-ken</p><p><strong>Kirschblüten-Zugfahrt: </strong>In Funaoka, etwa 25 Zugminuten südlich von Sendai, fahren Sie in einer türkisfarbenen Einschienenbahn durch die Baumkronen: Endstation ist der Funaokajo-Park, die eigentliche Attraktion aber schon der Blick aus dem Hangwagen in die dichte Blütenpracht neben den Schienen. 95-1 Tateyama Funaoka, Shibata-machi, Shibata-gun, Miyagi-ken</p><h2>Japanische Kirschblüte in Hirosaki</h2><p></p><p><strong>Sakura:</strong> Ende April bis Anfang Mai</p><p><strong>Hanami:</strong> Das prächtigste Hanami-Fest des Nordens wird im Park der <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="http://hirosakipark.jp/en/" class="external-link">Burg Hirosaki</a> gefeiert. Die Kronen der Kirschbäume sind hier so dicht wie nirgendwo sonst – mit Abertausenden Blüten, die besonders farbintensiv blühen. Mehr als 50 verschiedene Kirschbaumarten übertreffen einander in Schönheit und Anmutung. Und auf dem Burggraben liegt mit Ende des Sakura eine dichte Blütendecke, die das Wasser beinahe vollständig bedeckt.</p><p><strong>Panoramablick: </strong>Über dem Kirschblütenmeer ragt der zu dieser Jahreszeit noch mit Schnee bedeckte Iwaki-Berg auf. Kaufen Sie sich ein Ticket für die Burg Hirosaki, von hier haben Sie die gegensätzliche Landschaft komplett vor der Linse.</p><h2>Japanische Kirschblüte in Saporo</h2><p></p><p><strong>Sakura:</strong> Anfang Mai</p><p><strong>Hanami:</strong> Den <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="http://moerenumapark.jp/" class="external-link">Moerenuma-Park</a> zieren geometrische Statuen aus Glas und Stahl, akkurat angelegte Grünflächen wechseln sich mit betonierten Plätzen und Springbrunnen ab. Kaum vorstellbar, dass in der modernistischen Parkanlage wildwachsende Kirschbäume blühen. Damit Sie Ihr Hanami nicht völlig erschöpft feiern, sollten Sie den Moerenuma per Fahrrad erkunden. Dieser Park ist riesig!</p><p><strong>Mitfeiergelegenheit:</strong> Neigt sich die Kirschblütenzeit dem Ende zu, bedeutet das für die Japaner noch lange nicht, ihre Feierlichkeiten zu stoppen: Schließlich blühen in Sapporo ab Mitte Mai lila Fliederbüsche, bunte Tulpen und pinkfarbene Shibazakura (Rasen-Kirschblüten) – Anlass für ein weiteres Blütenfest: das Sapporo Lilac Festival.</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Iona Marie Schlußmeier</dc:creator>
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      <title>Wales entdecken: Die perfekten Stopps auf einer Reise durch Wales</title>
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      <description>Von den lieblichen Küsten im Süden über die schneebestäubten Gipfel im Landesinneren hoch zu den rauen Klippen im Norden. Ankerpunkte für eine perfekte Rundreise durch Wales</description>
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      <category>Rundreise</category>
      <category>Großbritannien Reiseführer</category>
      <category>Großbritannien</category>
      <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 08:27:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Von den lieblichen Küsten im Süden über die schneebestäubten Gipfel im Landesinneren hoch zu den rauen Klippen im Norden. Ankerpunkte für eine perfekte Rundreise durch Wales</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p></p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Julia Großmann-Krieger</dc:creator>
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      <title>Von Kimchi bis K-Pop: Was wissen Sie über Südkorea?</title>
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      <description>Südkorea liegt im Trend: K‑Pop, K‑Beauty und koreanisches Streetfood begeistern die Welt. Aber wie gut kennen Sie das Land wirklich? Finden Sie es heraus – im großen Südkorea‑Quiz!</description>
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      <category>Quiz</category>
      <category>Südkorea</category>
      <category>Kultur</category>
      <category>Geografie</category>
      <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 07:33:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Corinna Heinicke</dc:creator>
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      <title>Traumziel der Woche: Fünf Highlights, die Bangkok unvergesslich machen</title>
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      <description>Wer Bangkok besucht, kommt an Buddha-Statuen und Streetfood nicht vorbei – und entdeckt dabei noch viel mehr. Ein Trip in die meistbesuchte Stadt der Welt</description>
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      <category>Traumziel der Woche</category>
      <category>Bangkok</category>
      <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 08:00:00 GMT</pubDate>
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