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    <title>GEO.de RSS-Feed - Reisen</title>
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    <pubDate>Thu, 07 May 2026 00:59:20 GMT</pubDate>
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      <title>GEO.de RSS-Feed - Reisen</title>
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      <title>Fußball und Jubiläen: USA vor der WM: Was Touristen beachten müssen</title>
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      <description>Bin ich willkommen? Das Image der Vereinigten Staaten ist angekratzt, viele Menschen haben Bauchgrummeln beim Gedanken an eine Reise ins Land. Zurecht? Antworten auf wichtige Fragen.</description>
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      <pubDate>Wed, 06 May 2026 22:05:06 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Bin ich willkommen? Das Image der Vereinigten Staaten ist angekratzt, viele Menschen haben Bauchgrummeln beim Gedanken an eine Reise ins Land. Zurecht? Antworten auf wichtige Fragen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Am 11. Juni beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft. Der Blick richtet sich dabei vor allem auf die USA – mit 78 der 104 Partien steigt dort ein Großteil der Spiele, jeweils 13 Partien finden in Mexiko und Kanada statt, bis dann am 19. Juli alles vorbei ist.</p><p>Neben der WM feiern die Vereinigten Staaten 2026 auch 250 Jahre Unabhängigkeit und die berühmteste Straße des Landes, die Route 66, wird 100 Jahre alt. Doch der erhoffte Ansturm von Touristen bleibt aus. </p><p>Dazu hat die Politik von US-Präsident Donald Trump beigetragen. Die umstrittenen Razzien der Einwanderungsbehörde ICE, Einreiseverbote für Bürger bestimmter Länder, Pläne für strengere Einreisekontrollen. Vieles hat Urlauber in der jüngeren Vergangenheit verunsichert oder irritiert und für rückläufige Besucherzahlen gesorgt.</p><p>Was ist der Effekt der gesunkenen Nachfrage nach USA-Reisen?</p><p>Für alle, die bald einen USA-Urlaub buchen wollen: ein positiver. "Die Preise haben sich deutlich nach unten bewegt – bei Airlines, Hotels und vor allem auch bei Mietwagen", sagt Timo Kohlenberg, der Geschäftsführer des Veranstalters America Unlimited. Dazu komme der günstige Dollar-Kurs, der die Reisepreise zusätzlich drücke. "Eigentlich", sagt Kohlenberg, "ist momentan der beste Zeitpunkt, um in die USA zu fahren." </p><p>Selbst in den elf US-WM-Städten sind laut den Analysten von Lighthouse Intelligence die durchschnittlichen Zimmerraten an WM-Spieltagen im Sommer rückläufig: So kostete ein Hotelzimmer in New York bei Buchung Mitte April im Schnitt 464 US-Dollar je Nacht, Ende Dezember waren es noch 609 Dollar.</p><p>Dennoch: Wer sich rund um die WM in Spielorten wie New York, Miami oder Los Angeles aufhält, wird mit hohen Preisen rechnen müssen - egal, ob Fußball-Fan oder nicht. Das gilt auch für Essen oder Fahrten mit Bahnen oder Taxis.</p><p>Doch ist man als Tourist willkommen?</p><p>"Vor Ort merkt man davon kaum etwas. Die Menschen sind offen und herzlich – viele sehen die politische Lage selbst durchaus sehr kritisch", so Kohlenberg. Er war allein vergangenes Jahr viermal im Land. Auch Kunden meldeten ihm immer wieder, sie seien überrascht, wie reibungslos alles ablaufe. Er spricht von einem "verzerrten Bild", davon wie die Situation hierzulande dargestellt und wahrgenommen wird, und wie man sie dort erlebt.</p><p>Auch bei der Einreise muss man nach Darstellung verschiedener Veranstalter wie Dertour oder Canusa Touristik keine Probleme befürchten, sofern man einen gültigen Reisepass hat und beim Antrag für die Einreisegenehmigung Esta alles korrekt und wahrheitsgemäß ausgefüllt hat. "Wir hatten noch nie eine Abweisung an der Grenze in all den Jahren", sagt auch Kohlenberg.</p><p>Die größte Herausforderung für deutsche Reisende wartet somit vermutlich vor dem Abflug – bei der Genehmigung für die visafreie Einreise, kurz Esta.</p><p>Was muss ich zur Esta wissen?</p><p>Ohne sie kommt man nicht ins Land. Der Antrag sei in den vergangenen Jahren deutlich anspruchsvoller und kostenintensiver geworden, sagt Alexander Braun vom Visa-Dienst Bonn. Der Preis wurde vergangenen Herbst fast verdoppelt – auf nun 40 US-Dollar (rund 34 Euro).</p><p>Der Antrag kann auf der Website der Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP oder über die Esta-Mobile-App (iOS und Android) gestellt werden. Reisende müssen persönliche Daten angeben und Fragen, etwa zum Reisezweck und zur eigenen Gesundheit, beantworten. Auch Fotos des Reisepasses und des Gesichts – als Selfie – müssen hochgeladen werden.</p><p>Wie lange dauert es, bis die Genehmigung erfolgt?</p><p>Hat man alles ausgefüllt und abgeschickt, dauert es nach Angaben des Visa-Dienstes Bonn im Regelfall nur wenige Stunden bis zur Genehmigung. Darüber wird man dann per E-Mail benachrichtigt. </p><p>Vorsicht: Wird die Esta abgelehnt, muss man ein Visum beantragen, um in die USA einreisen zu können. Je nach Konsulat und verfügbaren Terminen dauert das den Fachleuten zufolge um die sechs Wochen. </p><p>Wer auf eine mögliche Ablehnung noch reagieren können will, beantragt die Esta also mit ausreichend Vorlauf. Einmal ausgestellt, ist sie maximal zwei Jahre gültig – läuft der verknüpfte Reisepass eher ab, erlischt auch die Esta.</p><p>Wo lauern beim Esta-Antrag Fallstricke?</p><p>Das Wichtigste sei, auf die korrekten Passdaten zu achten, heißt es vom Visa-Dienst Bonn. Wenn das System die Daten vom hochgeladenen Passfoto ausliest, schleichen sich hin und wieder Fehler ein. </p><p>Für Verunsicherung kann die lange Liste der Social-Media-Plattformen sorgen, für welche die Mitgliedschaft nachgefragt wird: Das ist dem Visa-Dienst zufolge aber noch keine Pflichtangabe und könne aktuell noch einfach übersprungen werden. Wer dazu dennoch Angaben machen will, muss seine jeweiligen Profilnamen angeben – aber keine Zugangsdaten oder Passwörter.</p><p>Bei den sogenannten Sicherheitsfragen (Punkt 8 im Antrag) gilt: Beantwortet man eine davon mit "Ja", wird die Esta abgelehnt, so der Visa-Dienst Bonn. In diesem Fall kommen Reisende nicht um einen Visumsantrag herum. </p><p>Eine Ausnahme gilt für die Frage bezüglich Reisen nach Irak, Syrien, Libyen, Somalia, Jemen, Iran, Kuba, Nordkorea oder Sudan seit März 2011 – und zwar für Kuba. Hier erfolgt die Ablehnung nur für Reisen ab Januar 2021. Ist man davor in den Karibikstaat gereist, sollte man "Ja" ankreuzen und dann die genaue Aufenthaltsdauer und den Reisezweck angeben.</p><p>Flunkern ist nicht ratsam: Selbst, wenn im eigenen Reisepass keine Einreisestempel nach Kuba sein sollten, könnte die Datenerfassung der US-Behörden auch auf Passagierlisten von Airlines und Kreuzfahrtgesellschaften zugreifen. Visa-Fachmann Alexander Braun warnt: "Unwahre Angaben führen bestenfalls zur Ablehnung und im ungünstigsten Fall erst bei der Einreise zur Sanktionierung bis hin zu Inhaftierung und Abschiebung."</p><p>Was ist, wenn ich von Mexiko oder Kanada in die USA einreise?</p><p>Auch dann muss man die Esta oder ein Visum an der Grenze vorweisen können.</p><p>Stichwort Mexiko und Kanada: Wie sind dort die Einreiseregeln?</p><p>Für Mexiko, wo in Monterrey, Guadalajara und Mexiko-Stadt Spiele der Fußball-WM stattfinden, reicht ein gültiger Reisepass aus. Reist man über den Landweg ein, muss man laut dem Auswärtigen Amt jedoch zusätzlich die Touristenkarte FFM ("Forma Migratoria Múltiple") haben – sie kann vorab online beantragt werden. Wer im Flugzeug anreist, benötigt diese Karte demnach nicht.</p><p>Für die Einreise nach Kanada mit den WM-Austragungsorten Toronto und Vancouver benötigen deutsche Reisende neben einem gültigen Reisepass eine Einreisegenehmigung, die sie online auf der Website der kanadischen Regierung beantragen müssen. Anders als bei der Esta lauern bei der kanadischen ETA laut dem Visa-Dienst Bonn keine besonderen Fallstricke beim Ausfüllen.</p><p>Das Auswärtige Amt rät jedoch, den Antrag nicht auf den letzten Drücker zu stellen. Denn wird er abgelehnt, sei mit langen Bearbeitungszeiten zu rechnen. Der Kostenpunkt für die ETA liegt bei sieben Kanada-Dollar (rund vier Euro). Sie bis zu fünf Jahre gültig, sofern der Reisepass nicht vorher abläuft.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Erzgebirge: Neue Plattform in Sachsen bietet Ausblick auf Bergbau-Folgen</title>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Der Uranbergbau hat einst weite Regionen in Sachsen und Ostthüringen geprägt. An dieses Erbe wird an mehreren Orten erinnert - ein weiterer ist nun dazugekommen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Touristen im Erzgebirge können eine neue Aussichtsplattform besuchen und damit einen Eindruck von den Folgen des Bergbaus in der Region bekommen. Sie steht am Wismut-Schacht 371 bei Hartenstein südöstlich von Zwickau. </p><p>Von der Plattform aus haben Besucher einerseits eine eindrucksvolle Sicht auf die einstige Haldenlandschaft von Aue-Bad Schlema und Schneeberg, die heute renaturiert ist, wie die Geschäftsführerin der Wismut Stiftung, Julia Dünkel, sagte. Zudem biete sich mit der ehemaligen Skiptrasse, auf der früher nicht brauchbares Gestein auf die Halde transportiert wurde, auch eine Sichtachse zum historischen Förderturm von Schacht 371.</p><p>Der Uranbergbau und seine Folgen</p><p>Die Schachtanlage 371 und die renaturierte Haldenlandschaft stehen in der Montanregion Erzgebirge für die Phase des Uranbergbaus. Das Bergbauunternehmen Wismut hatte nach dem Zweiten Weltkrieg in Sachsen und Thüringen Uran abgebaut und aufbereitet für Atomwaffen und Kernkraftwerke in der damaligen Sowjetunion. Dabei entstanden immense Umweltschäden. Nach der Wiedervereinigung kam das Unternehmen in Bundesbesitz mit dem Auftrag, diese Altlasten zu sanieren.</p><p>Um die verbleibenden materiellen und immateriellen Hinterlassenschaften - das sogenannte Wismut-Erbe - soll sich die vor einigen Jahren ins Leben gerufene Stiftung kümmern. Dazu zählen etwa geologische Archivalien, das Traditionswesen der Bergleute und Erinnerungen von Zeitzeugen, aber auch Literatur, Filme und mehr als 4.000 Kunstwerke. Dazu sind ein digitaler sowie zwei physische Präsentationsorte vorgesehen: Schacht 371 im sächsischen Hartenstein sowie Ronneburg in Ostthüringen.</p><p>Ausstellung im Maschinenhaus an einzelnen Wochenenden</p><p>Neben der neuen Aussichtsplattform lockt in Hartenstein das Maschinenhaus am Schacht 371 an ausgewählten Wochenenden (06./07.06.; 04./05.07.; 12./13.09. und 26./27.09.) mit der Ausstellung "No Secret", die den Arbeitsalltag und den weltpolitischen Kontext des Uranbergbaus in der DDR, seine Folgen für Mensch und Umwelt sowie die Sanierung der Altlasten seit der Wiedervereinigung in den Blick nimmt. </p><p>Außerdem wird am Standort eine Sammlung von Mineralien des ehemaligen Bergbaubetriebes Aue gezeigt - an sieben Tagen in diesem Jahr. Die genauen Daten gibt es unter www.wismut.de/standorte/wismut-erleben/lagerstaettensammlung.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Vorarlberg und Tirol: Bergstiefel statt Ski: Hoch hinaus auf dem Arlberg Trail</title>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Der Arlberg ist vor allem für betriebsamen Wintersport bekannt. Im Sommer entdeckt man die hochalpine Gegend auf dem Fernwanderweg Arlberg Trail in entrückter Einsamkeit - bei bezahlbaren Preisen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Auf dem Arlberg Trail ist aller Anfang leicht. Vom sommerverschlafenen St. Anton aus geht es früh mit der Galzigbahn auf 2.082 Meter Höhe. Doch nach der Seilbahn wird es knackig: Je nach Route liegen bis zu 42 Kilometer Wanderweg und 6.132 Höhenmeter vor einem, dazwischen drei Übernachtungen, wahlweise mit Gepäckservice zwar. Aber vor allem auf der letzten Etappe muss man trittsicher und schwindelfrei sein.</p><p>Dafür erlebt man die Gegend am Arlberg in einer Ruhe, wie sie im winterlichen Skibetrieb, für den man hier bekannt ist, kaum denkbar ist. Wo im Winter Skifahrermassen entlang brettern, ist es nun leer und still. Nur das ferne Rauschen der Gebirgsbäche ist allenthalben zu hören. Es geht los: Gleich hinter der Bergstation führt ein Trampelpfad weg von der Piste und auf den Fernwanderweg. </p><p>1. Etappe: St. Anton - Stuben</p><p>Zwischen wilden Blaubeeren und purpurfarbener Schneeheide beginnt der vielleicht geheimnisvollste Abschnitt, dessen Mystik sich erst entfaltet, wenn regenschwere Wolken das alpine Panorama verbergen. Nebel wabert über die kristallklaren Albonaseen und hüllt die Natur in sepiafarbene Schleier. "Sie gehören zu den schönsten Seenlandschaften der Alpen", sagt Bergführer Martin, der es schließlich wissen muss.</p><p>Und doch ist trotz Ferienzeit kaum jemand unterwegs - weder am höchsten Punkt des sich kreuzenden Jakobswegs noch entlang der Hospiz Alm von St. Christoph. Ursprünglich dazu gedacht, erschöpfte Wanderer aufzupäppeln, trifft sich hier jedes Jahr ab Dezember die genussfreudige High Society, um sich an der gigantischen Bordeaux-Sammlung zu laben.</p><p>An diesem Ort wurde 1901 der Ski-Club Arlberg gegründet, einer der ersten seiner Art weltweit. Wenig später brachte der Visionär Hannes Schneider mit seinen neuartigen Skikursen die Wiege des alpinen Skisports endgültig zum Schaukeln. Bis in den 1960er-Jahren die Anzahl der Winter- die der Sommergäste erstmals überstieg.</p><p></p><p>Nun geht es hinauf in leise, baumlose Höhen, die kein Skifahrer je erreicht. Der Pfad führt über ein riesiges, von Wasserfällen durchzogenes Blaubeerfeld, durch das es sich kilometerweit naschen ließe. Zumindest probieren sollte man, denn die Früchtchen schmecken nicht nur besser als ihre Supermarktversion, sie enthalten auch mehr Vitamine und entzündungshemmende Inhaltsstoffe. </p><p>Blaubeerbeseelt geht es weiter: über nasse Wiesen und matschige Hochmoorlandschaften, hinab auf endlosen Serpentinen, bis sich die ersten Dächer von Stuben zeigen. Die Sauna ist heiß, das Gepäck ist auch schon da.</p><p>Einkehren: Kaltenberghütte (nach ca. acht Kilometern) - Kleinod mit leckerem Kaiserschmarrn, nur Barzahlung</p><p>2. Etappe: Stuben - Lech</p><p>Die Arlberg-Region ist niederschlagsreich. Das sorgt im Winter für Schneegarantie und heute für einen vernebelten Aufstieg nach Zürs. Tropfender Dunst hängt in den dschungelgrün bewachsenen Felsen fest. Auch das hat Charme. "Vielleicht sehen wir einen Berggorilla", scherzt Martin. Immerhin ein schwarzglänzender Alpensalamander lässt sich blicken.</p><p>Oben in Zürs liegt der Hund begraben. Einwohner gibt es kaum, die Geschäfte sind geschlossen. Warten auf die Skisaison. Nur ein Hotel hat geöffnet. Ein Experiment sei das, erklärt Katharina Laimer vom Tourismusverband St. Anton. "Wir sind auf Skitourismus gepolt. Mehr als drei Viertel der Gäste kommen im Winter."</p><p>Weil die touristische Infrastruktur nun mal da ist, möchte man dies auch im Sommer nutzen. Der 2021 eröffnete Arlberg Trail ist solch ein Versuch. Gepäcktransport und Übernachtungen in schicken Wellnesshotels zum halben Preis sollen die Weitwanderlust entfachen.</p><p></p><p>Bislang ist der Drei-Tages-Trip noch ein Geheimtipp: Denn die Region wird weiterhin hauptsächlich fürs Wintervergnügen wahrgenommen. Darüber freuen sich bislang alle, die den Arlberg Trail gehen. Denn der Fernwanderweg ist kaum frequentiert. In vielen beliebten Wanderregionen tritt man sich dagegen zur Saison auf die Füße.</p><p>Unterdessen haben sich die Wolken verzogen, und die Seekopfbahn bringt die wenigen Arlberg-Trailer hinauf zum türkisblauen Zürsersee. Kühen ausweichend geht es weiter hoch zum Madlochjoch. Ein bunt blühendes Bergwiesenplateau breitet sich aus.</p><p>Dann ein Piff, dann noch einer. Zwei Köpfchen lugen hervor. Wir sind in der Heimat der Murmeltiere. Dann zeigt sich der schroffe Gipfel der Damülser Mittagsspitze und weist den Weg Richtung Lech. Es ist ein langer, felsiger Abstieg.</p><p>Einkehren: "Bergrestaurant Seekopf" (nach ca. fünf Kilometern) - Hüttengerichte und heimische Klassiker wie Käsespätzle</p><p>3. Etappe: Lech - St. Anton</p><p>"Der Zauber des Weitwanderns ist", sagt Martin, der Bergführer, "dass jeder Tag vorgegeben ist. Du startest in der Früh und hast abends ein Ziel. Also gehst du los. Am nächsten Morgen wieder. Irgendwann verlassen die Gedanken deinen Kopf. Du setzt einfach nur einen Fuß vor den anderen." Corona hat die Sehnsucht nach diesem Zustand und damit Weitwandern zum Trend gemacht, der bis heute anhält.</p><p></p><p>Spätestens auf 2.350 Metern, irgendwo zwischen Monzabonsee und der Hochtalsenke Ochsengümple, stellt sich dieser Zustand ein. Hier gibt es weder Häuser noch Strommasten oder sonstige Anzeichen von Zivilisation. Nur raue hochalpine Wildheit. Der Blick ist weit und wunderbar. Über einen Bergkamm wandert wie bestellt eine Steinbockfamilie, ein Adler zieht Kreise. Murmeltiere sind auch wieder da.</p><p>Mittagspause auf der Stuttgarter Hütte bei Ang Kami Lama. Der aus einem nepalesischen Bergdorf stammende Sherpa hat schon Wanderer auf den Mount Everest gebracht. Heute serviert der 40-Jährige zwischen Gebetsfahnen, Filzhüten, Buddha und Kuckucksuhr Momo-Teigtaschen nach Familienrezept. "Ich komme vom Berg, ich kann nur auf dem Berg existieren", sagt er.</p><p> </p><p>Sobald der Winter naht, packt ihn Heimweh. Dann schließt er die Hütte ab und begibt sich auf Himalaya-Expeditionen. Im Frühling zurück, müssen ihm die Alpen unglaublich klein vorkommen. </p><p></p><p>Doch unterschätzen sollte man die Berge nie: Nicht umsonst heißt der letzte Abschnitt des Arlberg Trails auch Königsetappe. Sie ist nur für trittsichere und schwindelfreie Wanderer geeignet. Alternativ bietet sich ab Stuttgarter Hütte ein zauberhafter Pfad nach Zürs an. Von dort fahren Busse nach St. Anton. Ganz gleich, auf welchem Weg der Arlberg Trail sein Ende findet – er lässt jeden von Bergglück durchströmt zurück.</p><p>Einkehren: Stuttgarter Hütte (nach ca. sechs Kilometern) - die Momo-Teigtaschen probieren!</p><p>Links, Tipps, Praktisches:</p><p>Reiseziel: Die Arlberg-Region gehört zu den bekanntesten, ältesten und größten Wintersportdestinationen Europas, ist Schauplatz zahlreicher Kultfilme sowie Promi-Treff. Kenner wissen die Bergwelt auch im Sommer zu schätzen.</p><p>Anreise: Ab München verkehren mehrmals täglich Züge nach St. Anton mit einmaligem Umsteigen.</p><p>Der Arlberg Trail: Die etwa 42 Kilometer lange Wanderroute über mittelschwere Bergwege verbindet St. Anton, St. Christoph, Stuben, Zürs, Lech und führt wieder zurück nach St. Anton. Die reine Gehzeit kann mit 20 Stunden angesetzt werden. Höchster Punkt ist die Bergstation Valluga I (2.647 m), tiefster St. Anton (1.304 m). Bis auf Weiteres sind die Vallugabahn I und II laut Trail-Website außer Betrieb, es werden Alternativrouten empfohlen: arlbergtrail.com/etappen. Für jede Etappe gibt es auch eine familienfreundliche oder eine anspruchsvollere Variante. </p><p>Veranstalter: Über die Website arlbergtrail.com können Komplettpakete mit vier Hotelnächten, Frühstück, Gepäcktransport und auf Wunsch Bergführer gebucht werden (ab 595 Euro pro Person). Hinzu kommt das Arlberg Trail Ticket für vier Lifte (regulär 72 Euro).</p><p>Beste Wanderzeit: Juni bis September</p><p>Übernachten: Hotels bieten vergünstigte Sommerpreise an - unter anderem das "Hotel zur Alten Post" in St. Anton, das "Das Johann" in Stuben oder das "Hotel Gotthard" in Lech.</p><p>Weitere Infos: stantonamarlberg.com/de/sommer/wandern/arlberg-trail</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Lange Reisen: Nutzen Sie Nackenkissen? Es könnte helfen</title>
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      <description>Viele schwören auf die anschmiegsamen Reisebegleiter – und tatsächlich können sie Schmerzen vorbeugen. Eine Medizinerin erklärt, worauf es bei der Auswahl ankommt und welche Alternativen es gibt.</description>
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      <pubDate>Tue, 05 May 2026 09:27:08 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Viele schwören auf die anschmiegsamen Reisebegleiter – und tatsächlich können sie Schmerzen vorbeugen. Eine Medizinerin erklärt, worauf es bei der Auswahl ankommt und welche Alternativen es gibt.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ob im Flugzeug, in der Bahn oder im Fernbus: Auf langen Reisen fallen den meisten auch im Sitzen irgendwann die Augen zu. Der Kopf kippt ab und nach dem Nickerchen tut der Hals weh. Genau hier setzen die an Flughäfen und Bahnhöfen omnipräsenten Nackenkissen an.</p><p>Die Orthopädin Ricarda Seemann erklärt im Interview, wann sie helfen und warum ihr Ratschlag für entspanntes Reisen dennoch ein anderer ist.</p><p>Frau Seemann, viele Reisende schwören auf Nackenkissen. Bringen die wirklich was?</p><p>Ricarda Seemann: Ja, durchaus. Wenn man in einer eigentlich unbequemen Position sitzt, sorgen sie dafür, dass der Nacken und die Halswirbelsäule nicht in eine zu unnatürliche Haltung geraten und damit Spannungskräften ausgesetzt sind. Denn schläft man ein, entspannt sich auch die Muskulatur – kippt der Kopf, unterstützen die Muskeln die Halswirbelsäule nicht mehr so gut wie sonst. Das sorgt für Schmerzen. Das Nackenkissen kann hier stützen und damit zumindest vorbeugen.</p><p>Wie sollte ein Nackenkissen beschaffen sein, damit es gut hilft?</p><p>Seemann: Ich würde auf ein weiches, aber dennoch festes Material achten. Es sollte kein harter Schaumstoff sein, denn damit bringt man den Hals wieder in eine Zwangshaltung. Und es sollte nicht zu klein sein. Legt man es sich um, sollte der Kopf relativ bald Kontakt zum Kissen haben. Das muss man ausprobieren. Eine genaue Richtschnur zu geben, ist schwierig, aber wenn bei gerader Haltung ein bis zwei Fingerbreit Platz zwischen Kopf und Kissen sind, dürfte das eine gute Größe sein.</p><p>Oft werden auch aufblasbare Reisekissen als Werbegeschenke verteilt, die aber meist deutlich kleiner sind. Wenn man nichts anderes zur Hand hat, funktioniert das natürlich auch, aber wenn man öfter reist, lohnt sich vielleicht die Anschaffung eines hochwertigeren Produktes.</p><p>Gibt es noch Alternativen?</p><p>Seemann: Theoretisch kann man den Kopf mit sehr vielen Dingen stützen. Ein normales Kissen oder ein zusammengerollter Pullover tun es schon auch mal. Nackenkissen sind aber insofern praktisch, weil sie ihre Form schon haben und behalten. Man muss sie nicht erst zurecht klopfen. Und sie verrutschen nicht, wenn man einschläft.</p><p>Doch selbst mit Nackenkissen ist Schlafen auf Reisen aus ganz vielen Gründen oft keine erholsame Sache – vor allem, wenn man sich eben nicht lang hinlegen kann. Mein Rat ist deshalb: Statt unterwegs zu schlafen, lieber die Reise auf zwei Tage ausdehnen. Und sich zwischendurch eine erholsame Übernachtung bei Freunden oder in einem Hotel gönnen.</p><p>ZUR PERSON: PD Dr. Ricarda Seemann ist Orthopädin und Manualmedizinerin an der Berliner Charité und in eigener Praxis. Sie leitet die Arbeitsgemeinschaft Manuelle Medizin der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie. Seemann selbst hat kein Nackenkissen: "Denn ich kann lange Flugreisen nicht ausstehen und verbringe meine Urlaube am liebsten an der Nordsee – auf dem Weg werden liebe Freunde besucht, sodass ich gar nicht in die Verlegenheit komme, im Zug schlafen zu müssen."</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Anbieter wollen Kasse machen: Flüge: Vorsicht vor Abzocke bei Online-Check-in</title>
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      <description>Man wollte nur einchecken – und hat plötzlich ein teures Abo? Genau davor warnen Verbraucherschützer nach zahlreichen Beschwerden. Was dahintersteckt und worauf Flugreisende achten sollten.</description>
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      <pubDate>Tue, 05 May 2026 08:36:08 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Man wollte nur einchecken – und hat plötzlich ein teures Abo? Genau davor warnen Verbraucherschützer nach zahlreichen Beschwerden. Was dahintersteckt und worauf Flugreisende achten sollten.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wer sich vor dem Flug online eincheckt, sollte genau hinschauen, ob es sich tatsächlich um die Website der Fluggesellschaft handelt. Denn das Europäische Verbraucherzentrum warnt vor Abzockmaschen rund um den Online-Check-in. Drittanbieter hängen sich demnach gezielt an stark gesuchte Airlines und versuchen, damit Kasse zu machen.</p><p>Sie versprechen, für ganz geringe Summen das Einchecken abzuwickeln, Sitzplätze zu reservieren oder Bordkarten bereitzustellen. Doch zum einen werden Betroffenen dabei häufig noch zusätzliche Leistungen und teure Abos untergejubelt. Zum anderen werden die versprochenen Dienstleistungen dann teils nicht einmal erbracht, wie die Verbraucherschützer auf Basis zahlreicher Beschwerden berichten, die sie nach eigenen Angaben zu solchen Fällen bekommen haben.</p><p>Wie Betroffene auf die Seiten der Drittanbieter gelangen</p><p>In vielen Fällen landen Betroffene demnach über eine Suchmaschinenanfrage auf den Seiten der Drittanbieter. Zum Beispiel, wenn sie mit den Schlagwörtern "Airline xy, Online-Check-in" suchen und dann nicht genau schauen, ob es sich wirklich um die Seite der Fluggesellschaft handelt.</p><p>Grundsätzlich ist es immer ratsam, das Einchecken direkt bei der Airline abzuwickeln – nicht nur wegen der unnötigen Kosten und Abofallengefahr bei den Drittanbietern. Außerdem ist damit sichergestellt, dass man Informationen etwa über verschobene Flugzeiten aus erster Hand bekommt. Sind Drittanbieter zwischengeschaltet, können die Informationswege unübersichtlich werden.</p><p>Auch bei Services am Flughafen aufmerksam sein</p><p>Die Verbraucherschützer beobachten, dass es solche Anbieter auch gezielt bei Dienstleistungen an Flughäfen versuchen – konkret etwa bei den "Fast Tracks", also vorher buchbaren Zeitfenstern für einen schnelleren Weg durch die Sicherheitskontrolle. </p><p>Auch hier sollten Reisende genau schauen, dass sie die Buchung tatsächlich über die Website des Flughafens abwickeln und nicht auf Drittanbieterseiten, die "wie ein praktischer Service wirken – und im Kleingedruckten dann ein Abo mitverkaufen", wie das Verbraucherzentrum schreibt.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Unter anderem für Dubai: Reisewarnung aufgehoben: Was das für Urlauber bedeutet</title>
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      <description>Für die Vereinigten Arabischen Emirate, Oman und andere Länder im Nahen Osten gilt nicht mehr die höchste außenamtliche Warnstufe. Das hat Auswirkungen auf Flüge und Reisen.</description>
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      <pubDate>Mon, 04 May 2026 12:29:06 GMT</pubDate>
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      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-05-04T12:29:06Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Für die Vereinigten Arabischen Emirate, Oman und andere Länder im Nahen Osten gilt nicht mehr die höchste außenamtliche Warnstufe. Das hat Auswirkungen auf Flüge und Reisen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Das Auswärtige Amt hat seit Ende Februar bestehende Reisewarnungen für mehrere Golfstaaten aufgehoben. Darunter sind die Vereinigten Arabischen Emirate mit den Metropolen Dubai und Abu Dhabi. Was heißt das für Reisende? Antworten auf wichtige Fragen:</p><p>Was hat sich geändert?</p><p>Das Auswärtige Amt warnt nicht mehr vor Reisen in folgende Staaten: Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Oman, Katar, Bahrain und Jordanien. Doch es rät weiterhin "dringend" von Reisen in diese Länder ab. Die Sicherheitslage in der Region bleibe höchst volatil, eine erneute Verschärfung samt erheblicher Einschränkungen des Flugverkehrs könne nicht ausgeschlossen werden. </p><p>Hintergrund ist der Krieg zwischen Israel, den USA und dem Iran – aktuell gilt eine Waffenruhe.</p><p>Was ist nun der Unterschied?</p><p>Reisewarnungen werden ausgesprochen, wenn davon ausgegangen werden muss, "dass jedem Reisenden eine konkrete Gefahr für Leib und Leben droht", so das Auswärtige Amt. Sie haben mehr Gewicht als ein Sicherheitshinweis wie das dringende Abraten, der nun gilt. </p><p>Welche praktischen Folgen hat das?</p><p>Zwar ist eine Reisewarnung kein Reiseverbot, doch Reiseveranstalter bieten in aller Regel keine Reisen in Länder an, für die so eine Warnung gilt. </p><p>Jetzt, wo die höchste Warnstufe aufgehoben wurde, könnten die Reiseveranstalter selbst entscheiden, ob Pauschalreisen in diese Regionen angeboten und durchgeführt werden, teilte der Deutsche Reiseverband mit. Das gilt auch für Transitflüge über Drehkreuze wie Dubai, Abu Dhabi oder Doha in Katar. Bei Rückfragen zu Pauschalreisen mit Umstiegen in diesen Ländern sollten sich Reisende an den Veranstalter oder ihr Reisebüro wenden.</p><p>Mit der Aufhebung der Reisewarnungen für Ziele im Nahen Osten werden Reisen dorthin wieder aufgenommen, Buchungen seien damit wieder möglich, heißt es von Deutschlands größtem Reiseveranstalter Tui. Und weil die großen Flughäfen in der Golfregion zahlreiche Umsteigeverbindungen nach Asien und zu Zielen im Indischen Ozean bieten, verbessert sich laut einem Tui-Sprecher durch die aufgehobenen Warnungen auch wieder die Anbindung Richtung Osten.</p><p>Für Urlauber stellt sich die Frage: Was ist, wenn eine schon länger gebuchte Reise nach Dubai oder in den Oman oder ein Urlaub mit einem Umsteigeflug an einem der Drehkreuze zeitnah durchgeführt werden soll - und ich mich trotzdem nicht gut dabei fühle, diese Reise anzutreten?</p><p>Ich will nicht in die Region reisen oder dort umsteigen - und nun?</p><p>Bei einer Reisewarnung ist diese Frage noch einfach zu beantworten: Dann können Urlauber in aller Regel von selbst ohne anfallende Stornierungskosten vom Reisevertrag zurücktreten – die Reisewarnung gilt als "starkes Indiz", dass die Pauschalreise oder auch der Flug an das Reiseziel von unvermeidbaren, außergewöhnlichen Umständen erheblich beeinträchtigt wird, erklärt Reiserechtler Paul Degott.</p><p>Mit Blick auf den jetzt geltenden Sicherheitshinweis sagt der Anwalt: "Ob sich dieses starke Indiz nun maßgeblich abgeschwächt hat, wenn das Auswärtige Amt von einer Reisewarnung zu einem dringenden Abraten kommt, sehe ich nicht."</p><p>Wenn man die Reise kurzfristig absagt und den Reisepreis vom Veranstalter zurückverlangt, müsste man ohnehin noch näher begründen, warum man das tut. Die Hinweise des Auswärtigen Amtes seien als "amtliche Meinung, was die Sicherheitslage in den betreffenden Ländern angeht", dann ein Teil davon, so Degott. Weitere Belege könnten etwa Presseberichte sein.</p><p>Der Rechtsanwalt rät aber, im Zweifel das Gespräch mit dem Veranstalter zu suchen. Zum Beispiel bei einer Pauschalreise mit Flug nach Fernost – ob Umstiege an einem der Golfdrehkreuze geplant sind und ob es im Zweifel auch anders gehen könnte.</p><p>Der Deutsche Reiseverband betonte in seiner Mitteilung: Die Entscheidung, welche Reisen und Flüge Veranstalter ihren Kunden anbieten, erfolge unter Beachtung der Fürsorgepflichten, die sie haben.</p><p>Gilt das alles auch für Einzelbuchungen?</p><p>Nein, darauf haben die Einschätzungen des Auswärtigen Amtes keinen Einfluss. Wer etwa mit Etihad oder Qatar Airways Flüge in oder über diese Länder bucht, muss das Risiko selbst einschätzen und tragen. Das gilt auch für Hotelbuchungen, die man einzeln getätigt hat.</p><p>Dann gilt: Kann die Dienstleistung, also der Flug oder die Übernachtung, angeboten werden, muss man sie in Anspruch nehmen – oder eben die Stornierungskosten tragen, die bei einer Absage womöglich anfallen.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Stauprognose: Reibungslos läuft es auf den Autobahnen - mit Ausnahmen</title>
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      <description>Schulferien in Hamburg und Frühlingsfeste sorgen für mehr Verkehr. Richtung Nord- und Ostsee wird's voller. Wo ACE und ADAC Staus und Engpässe in Deutschland, Österreich und der Schweiz erwarten.</description>
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      <pubDate>Mon, 04 May 2026 10:53:51 GMT</pubDate>
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      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-05-04T10:53:51Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Schulferien in Hamburg und Frühlingsfeste sorgen für mehr Verkehr. Richtung Nord- und Ostsee wird's voller. Wo ACE und ADAC Staus und Engpässe in Deutschland, Österreich und der Schweiz erwarten.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Nach dem langen, auf den Straßen zuweilen quirligen ersten Maiwochenende dürfte das kommende (8. bis 10. Mai) in der Regel entspannter ablaufen. Allerdings gibt es Ausnahmen: Die Routen Richtung Nord- und Ostsee füllen sich voraussichtlich stärker, weil in Hamburg Schulferien beginnen, so der Auto Club Europa (ACE). Daneben dürfte es vor allem bei schönem Frühlingswetter viel Ausflugsverkehr rund um die Naherholungsgebiete geben.</p><p>Am Freitag ist ab dem frühen Mittag mit mehr Verkehr durch Feierabend- und Wochenendpendlerverkehr zu rechnen. Das macht sich vor allem rund um die Ballungsräume bemerkbar, speziell im Norden rund um Hamburg und auf den Routen zu den Küsten.</p><p>Am Samstag erwarten der ACE und der ADAC ein leicht bis moderat erhöhtes und spürbares Reiseverkehrsaufkommen. Am ehesten dürfte es im Bereich von Baustellen oder wegen Pannen und Unfällen Probleme geben.</p><p>Tagesausflügler und regionale Feste sorgen für mehr Verkehr</p><p>Am Sonntag könnten sich dann viele Tagesausflügler auf den Weg in die Naherholungsgebiete machen. Auch Familienbesuche stehen bei vielen auf dem Programm, denn der 10. Mai ist Muttertag. Ab dem späten Nachmittag füllen sich voraussichtlich die entsprechenden Rückreiserouten, es wird aber nur mit vereinzelten Verzögerungen gerechnet. </p><p>Zudem sorgen regionale Feste in und um verschiedene Metropolen für volle Straßen. So laufen etwa der Hafengeburtstag in Hamburg, der Cannstatter Wasen in Stuttgart und das Münchner Frühlingsfest.</p><p>Der ACE und der ADAC erwarten auf folgenden Autobahnen mehr Verkehr und Staus (oft in beiden Richtungen):</p><p>A 1Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – KölnA 2Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig – MagdeburgA 3Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt und Linz – PassauA 4Heerlen/Aachen – Köln – Olpe und Chemnitz – Dresden – GörlitzA 5Hattenbacher Dreieck – Frankfurt/Main – Karlsruhe – BaselA 6Mannheim – Heilbronn – NürnbergA 7Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel und Ulm – Füssen/ReutteA 8Karlsruhe – Stuttgart – Ulm – München – SalzburgA 9Berlin – Halle/LeipzigA 10Berliner RingA 45Dortmund – Hagen – GießenA 59Düsseldorf – Köln – BonnA 61Ludwigshafen – Koblenz – MönchengladbachA 81Heilbronn – StuttgartA 93Kiefersfelden – RosenheimA 96München – LindauA 99Autobahnring München</p><p>Für wichtige Transitstrecken in Österreich erwarten die Verkehrsclubs eine angespannte Lage, Staus sind einzuplanen. Unter anderem gilt das für die Tauern- (A 10) und die Inntal-Autobahn (A 12). </p><p>Am Freitag und Samstag liegt der Schwerpunkt eher in südlicher Richtung. Am Samstagnachmittag und Sonntag füllen sich die Routen verstärkt gen Norden. Zudem dürften sich am Sonntag viele Ausflügler auf den Weg machen. </p><p>Probleme drohen weiterhin auf wichtigen Autobahnen durch Baustellen. Das gilt etwa für die Brennerautobahn (A 13) aufgrund der Generalsanierung der Luegbrücke. Daher kann es gerade zu Stoßzeiten immer wieder zu Verzögerungen und Staus kommen. Zudem steht laut ADAC vom 4. bis 9. Mai tagsüber in beiden Fahrtrichtungen jeweils nur eine Fahrspur zur Verfügung. Insbesondere zu verkehrsstarken Zeiten seien Staus wahrscheinlich. Der ADAC stellt online weitere Informationen bereit.</p><p>Auch auf dem nicht mehr grundsätzlich gesperrten Reschenpass (B 180) ist weiterhin mit Behinderungen zu rechnen.</p><p>Wartezeiten an den Grenzen sind weiter möglich</p><p>Wegen der stichprobenhaften Einreisekontrollen an der deutschen Grenze kann es speziell an den Übergängen von Österreich – Suben (A 3), Walserberg (A 8) und Kiefersfelden (A 93) – zu Wartezeiten kommen.</p><p>Die aktuellen Reisezeiten in Echtzeit lassen sich für viele wichtige Transitkorridore des österreichischen Autobahnnetzes in nördlicher und südlicher Richtung auf der Website der Asfinag ansehen.</p><p>In der Schweiz geht es meist reibungslos</p><p>In der Schweiz rechnet der ACE mit Ausnahme des Berufsverkehrs am Freitag mit einem moderaten Verkehrsaufkommen, auch auf der Gotthardroute (A 2). Vor dem Tunnel bleiben die Wartezeiten "in der Regel kurz und beschränken sich auf die Stoßzeiten", also den Freitagnachmittag (Süden) und den Sonntagnachmittag (Norden).</p><p>Der ADAC zählt neben der Gotthardroute noch folgende Strecken "zu den staugefährdeten Routen":</p><p>A 1 Bern – Zürich – St. MargrethenA 3 Basel – Zürich – Chur</p><p>                   ASFINAG-Reisezeiten                           ADAC-Infos zur Sanierung der Lueg-Brücke auf der Brennerautobahn                           ADAC-Infos zur Situation auf der Reschenpass-Route               </p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Besser schlummern in Bayern: Reisetrend Schlaftourismus: Traumurlaub in Füssen</title>
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      <description>Entspannst du noch, oder pennst du schon? In der Stadt im Allgäu lernen übernächtigte Urlauber endlich wieder richtig zu schlafen. Mit Methoden, die weit über die übliche Erholung hinausgehen.</description>
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      <pubDate>Sun, 03 May 2026 06:00:08 GMT</pubDate>
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      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2026-05-03T06:00:08Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Entspannst du noch, oder pennst du schon? In der Stadt im Allgäu lernen übernächtigte Urlauber endlich wieder richtig zu schlafen. Mit Methoden, die weit über die übliche Erholung hinausgehen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>"Wussten Sie, warum Bauern ihre Babys niemals im Heu schlafen lassen?", fragt Dr. Ina Schicker, während sie mit getrockneten Pflanzenteilen gefüllte Schraubgläser vor sich aufbaut. "Weil es so stark sediert, dass kleine Kinder nur schwer wieder wach zu bekommen sind."</p><p>Auch Zirbenholzspäne, Baldrian, Lavendel, Hopfen oder Rosenblüten wirken nachweislich schlaffördernd, erklärt die Heilkräuterexpertin die Kneipp’sche Naturapotheke während ihres Schlummerkissen-Workshops, in dem die Teilnehmer an gefüllten Leinensäckchen schnuppern, bis sich wohlige Müdigkeit breitmacht. Denn: "Im Duft liegt die Ruhe", sagt Schicker.</p><p>Weltweiter Boom</p><p>Ihr Workshop ist Teil eines fünftägigen Schlaf-Lern-Programms im bayerischen Kneippheilbad Füssen, das den Trend Schlaftourismus entdeckt hat. Geschulte Schlaflotsen weisen übermüdeten Gästen während dieser Zeit den Weg in den ersehnten Tiefschlaf.</p><p></p><p>Schlaftourismus boomt weltweit. Statt mit Action oder Sightseeing locken immer mehr Hotels mit erholsamen Nächten bis hin zu medizinischen Schlaf-Retreats. Je erholsamer die Nächte, desto schöner der Urlaub: Die Erfolgsformel ist simpel. Die Zielgruppe ist riesig.</p><p>Allein in Deutschland sind Schlafprobleme in der Bevölkerung verbreitet, wie Studien und Umfragen immer wieder zeigen. Mit welchen Methoden der Geplagte ins Reich der Träume geleitet werden soll, ist auch eine Frage des Budgets.</p><p>So setzt das am Fuße des Himalaya gelegene Fünf-Sterne-Haus "Six Senses" auf tibetische Heilkunst, während das vom balinesischen Dschungel umgebene Luxusresort "Buhan" mit Massagezeremonien im Einklang der Natur wirbt. Kostenpunkt: mehrere Tausend Euro, Jetlag inklusive. Ist das der Preis für guten Schlaf?</p><p>Den Elektrosmog ausknipsen</p><p>Beim Füssener Schlafschnupperkurs im "Biohotel Eggensberger" geht es bodenständiger zu. Dennoch erfüllt Inhaber Andreas Eggensberger als einer von sieben zertifizierten Schlafgastgebern strenge Vorgaben: hochwertige Matratzen, schlaffördernde Lichtsysteme, Verdunklungsvorhänge, Kissen-Menüs. Ganz wichtig: der Gute-Nacht-Schalter auf jedem Zimmer, um WLAN und störenden Elektrosmog auszuknipsen.</p><p></p><p>"In einer strahlungsarmen Umgebung regeneriert sich der Körper besser." In seiner Rolle als Schlaflotse hat Eggensberger zudem für jeden Schlummer-Kummer ein offenes Ohr und meist gleich die passende Lösung parat. "Mal muss ich den Lattenrost neu einstellen, mal ein anderes Kissen bringen, mal helfen Schlaftee oder Wärmflasche." Jede Prinzessin auf der Erbse wäre entzückt. </p><p>Wie bei den fernen Luxuspendants setzt das Füssener Schlummerseminar ebenfalls auf traditionelles Heilwissen: die 150 Jahre alten Lehren von Pfarrer Sebastian Kneipp. Die auf den fünf Säulen Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen, Wasser und Balance basierende Philosophie ist seit 2015 im Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes gelistet und aktueller denn je.</p><p>Suche nach innerer Ordnung</p><p>So lautet eine der zentralen Botschaften: Für gesunden Schlaf braucht es innere Ordnung. Doch wo findet man sie?</p><p>"Bei den Bäumen", sagt Naturtherapeutin Miriam Kußmaul und nimmt die Schlafsuchenden mit zum Waldbad im vernebelten Faulenbacher Tal. "Was hörst du? Was fühlst du? Was riechst du?" Tief einatmen, ein Fuß vor den anderen, eins werden mit der Natur, den Kopf von Gedanken leeren. Eintauchen ins Allgäuer Alpenglühen.</p><p>"In Füssen", sagt Stadtführerin Sonja Unold, die mit ihrem meditativen Stadtrundgang verborgene Schönheiten sichtbar machen will. Er beginnt am Ort des ewigen Schlafs, dem Alten Friedhof vor der Bergkulisse, vorbei am Franziskanerkloster. Weiter geht es treppab durch das über 600 Jahre alte Bleichertor, bis an das Ufer des Lech, der als einer der letzten verbliebenen Wildflüsse der nördlichen Alpen gilt. Angesichts dieser Ursprünglichkeit hört die Zeit für einen kurzen Moment auf zu existieren. </p><p></p><p>"In einem selbst", finde man die innere Ordnung, sagt Psychologe Sascha Maurer, der in seinem Kurs erklärt, wie wichtig es ist, auf seine innere Uhr zu hören. "Lebe nach deinem Rhythmus, folge deinen Ritualen, dann kommt auch der Geist zur Ruhe." Falls das Gedankenkarussell doch zu übernehmen droht, helfe das Mantra: Ich bin entspannt und freue mich darauf, jetzt zu schlafen. </p><p>"Im Wasser", ist der Tipp des Kneipp-Bademeisters Andreas Eggensberger für die Suchenden. Seit vielen Jahren schwört er auf die Kneipp’sche Hydrotherapie. Dass tägliche Güsse über Arme und Unterschenkel die Schlafqualität tatsächlich verbessern können, belegte er in einer gemeinsam mit Forschern der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführten Studie. Und so offenbaren sich mit jedem weiteren der 14 Programmpunkte neue Antworten, die dem Schlaf nach und nach seine Leichtigkeit zurückgeben sollen.</p><p></p><p>Wie es nach fünf Tagen voller Achtsamkeit, Yoga, Meditation, gesunder Ernährung, Kneipp-Anwendungen, Spaziergängen, wohligen Düften und Mind-Coaching tatsächlich um die innere Ordnung bestellt ist, lässt sich in Eggensbergers kleinem Schlaflabor messen. Wechseln sich nach zwei Tiefschlafphasen Leicht- und Traumschlaf im 90-Minuten-Rhythmus ab? Glückwunsch! "So sieht gesunder Schlaf aus!" Auf dem Diagramm kann Eggensberger sogar ablesen, welche Träume besonders aufwühlend waren.</p><p>Der Stoff, aus dem die Träume sind</p><p>Dies führt zu einem der größten Träumer der Geschichte, der sich zu Kneipps Lebzeiten im nur wenige Kilometer entfernten Schloss Neuschwanstein die Nächte um die Ohren schlug. König Ludwig II. war berüchtigt für seine Insomnie.</p><p>Vielleicht war es seine innere Unruhe (oder nach Kneipp: Unordnung), die ihn magische Welten unter golden bemalten Sternenhimmeln erschaffen ließ. Einsam, aber umgeben von kunstvoll gestalteten Wänden, erweckte er die darauf abgebildeten Heldensagen, Paradiesvögel, Schwäne und verwunschenen Wälder mit dem Flackern Hunderter Kerzen zum Leben. Bis heute fühlt sich der Gang durch seine verzauberten Gemächer seltsam entrückt an.</p><p></p><p>Träume sind kostbar, vielleicht sogar lebenswichtig. Auch für die psychische Gesundheit. Indem sie helfen, Erlebtes zu verarbeiten, erledigen sie wichtige Aufräumarbeiten im Gehirn. Doch braucht es dafür den Schlaf. Ein Jammer, dass der unglückliche Märchenkönig dem Herrn Kneipp nie begegnet ist und auch keinen Schlaflotsen bitten konnte, ihm den Lattenrost neu einzustellen oder das Kissen-Menü zu bringen.</p><p>Links, Tipps, Praktisches:</p><p>Reiseziel: Füssen liegt im bayerischen Teil Schwabens im Südwesten Bayern. </p><p>Anreise: Mit dem Auto ist man ab München rund zwei, ab Stuttgart drei Stunden unterwegs, ab Berlin etwa sieben und ab Hamburg acht Stunden. Mit der Regionalbahn ist man ab München gut zwei Stunden unterwegs (bahn.de)</p><p>Unterkunft: Sieben Füssener Hotels und Ferienwohnungen bieten als zertifizierte Schlafgastgeber ganzjährig optimierte Schlummerbedingungen für ihre Gäste, unter anderem mit hochwertigen Bettensystemen, Schlafdiagnostik, Duftölen und geschulten Schlaflotsen; Übernachtung pro Person ab 55 Euro (fuessen.de/besser-schlafen-schlafgastgeber/unterkuenfte).</p><p>Schnupperkurs im Schlafenlernen: Füssen Tourismus macht das Pauschalangebot "Schlaf-Schnuppern", fünf Nächte inklusive verschiedener Kurse und Workshops kosten ab 700 Euro pro Person; nächste Termine sind im Oktober und November (fuessen.de/wohlbefinden/gesundheitskompetenz/gesundheitspauschalen).</p><p>Kompaktkur: Für Menschen mit Schlafstörungen ohne organische Ursache bietet das Therapiezentrum Eggensberger im Ortsteil Hopfen am See dreiwöchige Kompaktkuren, die von Krankenkassen bezuschussbar sind. Der nächste Termin ist im April 2027 (schlaf-eggensberger.de).</p><p>Weitere Infos zur Urlaubsregion: fuessen.de; allgaeu.de</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Helfer bei Auf- und Abstieg: Darauf kommt es bei Wanderstöcken wirklich an</title>
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      <description>Wie finde ich die passende Länge? Was ist beim Material wichtig? Und warum sollte man Wanderstöcke manchmal lieber weglassen? Die wichtigsten Tipps für den Einsatz zum Start der Wandersaison.</description>
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      <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 09:12:20 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wie finde ich die passende Länge? Was ist beim Material wichtig? Und warum sollte man Wanderstöcke manchmal lieber weglassen? Die wichtigsten Tipps für den Einsatz zum Start der Wandersaison.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wanderstöcke geben Halt und entlasten die Beine. Sie können auf der Bergtour und beim Waldspaziergang nützlich sein – solange die Stöcke zum Körper passen und man sie überlegt einsetzt. Worauf es ankommt:</p><p>Richtige Länge</p><p>Mit einer einfachen Formel kommt man zur korrekten Stocklänge: Körpergröße mal 0,7. Bei einer 1,80 Meter großen Person wären das zum Beispiel 1,26 Meter. Fünf bis zehn Zentimeter Spielraum nach oben und unten sind laut der Stiftung Warentest ratsam, um sie bei bergigen Passagen justieren zu können – dabei gilt: im Anstieg die Stöcke etwas kürzer einstellen, im Abstieg länger.</p><p>Für das Wandern in der Ebene gilt: Der Stock sollte so lang eingestellt sein, dass er auf dem Boden aufsetzt, wenn die Ellenbogen 90 Grad gebeugt sind.</p><p>Passendes Material</p><p>Teleskopmodelle lassen sich in- und auseinander schieben, Faltmodelle zusammen und auseinander klappen. Erstere sind auch zusammengeschoben teils noch so lang, dass sie außen an den Rucksack geschnallt werden müssen, wenn man sie nicht nutzt. Letztere passen mit ihrem kleineren Packmaß in der Regel gut ins Innenfach.</p><p>Modelle aus Carbon seien oft leichter und dämpften Vibrationen besser, schätzt der Tüv Süd ein. Aluminiumstöcke wiederum gelten laut der Prüforganisation als widerstandsfähiger gegenüber Stößen – gerade im alpinen Gelände könne Bruchfestigkeit ein entscheidendes Kriterium sein. </p><p>Die Stöcke haben Spitzen, die sich auf Waldböden, Geröll und Wiesen bewähren. Für Asphaltwege gibt es oft Aufsätze aus Gummi, die auf diesem Belag das Material schonen und zusätzlichen Grip geben.</p><p>Korrekte Anwendung</p><p>Die Hände gehören von unten durch die Schlaufe, um einen sicheren Griff zu haben. Ausnahme: Bei schwierigen Abstiegen nimmt man sie lieber aus den Schlaufen, damit man die Hände zum Abfangen frei hat, falls man hinfällt.</p><p>Beim Aufstieg können die Stöcke parallel aufgesetzt werden, sodass die Arme zusätzlichen Schub geben, wenn man hohe Absätze überwinden muss. Geht es steil bergab, kann man die Stöcke vor sich setzen und so auch den Oberkörper zum Abfedern nutzen. Doch Vorsicht: Rutschen die Spitzen ab, drohen Stürze. Das kann vor allem auf Gestein schnell passieren.</p><p>Ein weiterer Punkt: Schiebt sich der Stock beim Abstieg plötzlich zusammen, ist das gefährlich. Deshalb sollte man immer wieder prüfen, ob die Verschlüsse fest sind - gerade bei Teleskopstöcken.</p><p>Überlegter Einsatz</p><p>Der Deutsche Alpenverein rät, die Stöcke vor allem dann einzusetzen, wenn man deren Unterstützung benötigt. Um etwa Kraftspitzen auf die Knie bei sehr hohen Stufen oder im Abstieg zu puffern. Bei langen Touren können die Stöcke durch die Belastungsverteilung auf Beine und Arme die Ermüdung verzögern, sodass man länger durchhält.</p><p>Doch es gibt auch Gründe, sie mal wegzulassen: Durch das Gehen ohne Stöcke werde die neuromuskuläre Feinabstimmung in den Beingelenken geschult und das helfe, Knie fit und gesund zu halten, erläutert der Alpenverein. Außerdem könne intensiver Stockeinsatz die Handgelenke überlasten.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Wandern in den Bergen: Rinder auf dem Wanderweg: So kommen Sie sicher vorbei</title>
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      <description>Sie gehören zur Alpenidylle wie die Berge und die Hütten. Allerdings sind Rinder keine Kulisse, sondern Tiere, denen man mit Respekt begegnen sollte. Wer das missachtet, bringt sich in Gefahr.</description>
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      <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 22:05:08 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Sie gehören zur Alpenidylle wie die Berge und die Hütten. Allerdings sind Rinder keine Kulisse, sondern Tiere, denen man mit Respekt begegnen sollte. Wer das missachtet, bringt sich in Gefahr.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Läuft ein Wanderer in den Bergen herum, auf einmal steht da ein Rind. Klingt wie der Beginn eines Witzes, ist in den Alpen jedoch eine ernste Sache. Denn viele Wanderwege führen über die zahlreichen Almen.</p><p>Und dort gilt: Tiere sind Tiere, keine Kulisse. Was ist zu tun, wenn mal ein Rind im Weg steht oder gar aggressiv wird? Fragen und Antworten zum richtigen Wanderverhalten auf Almen:</p><p>Wo trifft man auf Tiere?</p><p>Rinder weiden oft in leichter erreichbaren Gegenden, wo auch viele Wege entlangführen. Dann kann es zu Begegnungen kommen.</p><p>"Almen sind primär Weidegebiete, dementsprechend ist wahrscheinlich, dort auf Vieh zu treffen", sagt Judith Haaser von der Landwirtschaftskammer des österreichischen Bundeslandes Tirol. </p><p>Allein in Tirol werden rund 110.000 Rinder, 68.000 Schafe, 3.000 Pferde und 6.000 Ziegen "gealpt", wie es in der Fachsprache heißt. Das heißt, sie leben im Sommer in den Bergen. Der Almauftrieb, wenn die Tiere aus den Tälern auf die Bergweiden gebracht werden, ist je nach Region zwischen Anfang Mai und Ende Juni – am häufigsten rund um Pfingsten.</p><p>Wie hoch ist das Risiko bei Begegnungen?</p><p>Es passiert äußerst selten, doch Kühe haben Wanderer in der Vergangenheit schon angegriffen und schwer oder tödlich verletzt. 2024 wurde eine Wanderin im Schlossalmgebiet im Salzburger Land von einer Rinderherde niedergetrampelt. Solche tragischen Fälle machen deutlich, welche Wucht die Tiere entwickeln können – und dass man das nicht unterschätzen darf.</p><p>Jeder Unfall sei einer zu viel, so Haaser. Zugleich sagt sie: "Wenn man allerdings bedenkt, wie viel Vieh und wie viele Menschen sich auf den Almen tummeln, ist die Zahl der Zwischenfälle glücklicherweise sehr gering."</p><p>"Leider merken wir immer wieder, dass der Respekt vor Rindern fehlt", sagt sie. Haaser schildert etwa, dass in sozialen Netzwerken Bilder von Kindern zu sehen sind, die von ihren Eltern auf eine Kuh gesetzt wurden. Doch eine Alm ist kein Streichelzoo. Man müsse sich an Regeln halten und schlaumachen. In den Wandergebieten gibt es Flyer und Schilder zum korrekten Verhalten.</p><p>Welche Verhaltensregeln sollten Wanderer beachten?</p><p>"Wichtig ist, Tiere nicht zu provozieren, nicht versuchen zu streicheln und einfach generell Abstand zu halten", sagt Judith Haaser.</p><p>Tatsächlich sind Rinder meist friedlich. Wer die Almen ruhig und ohne hektische Bewegungen auf den markierten Wegen durchschreitet, macht laut dem Deutschen Alpenverein alles richtig. </p><p>Weil Rinder sich um den Verlauf von Wanderwegen mitunter nicht wirklich scheren, kann es sein, dass sie mal im Weg stehen – dann sollte man einfach einen Bogen um sie machen. Wichtig ist, die Rinder nicht zu erschrecken, denn sie sind schreckhaft. Und man sollte sie nicht mit den Augen fixieren.</p><p>Wo ist Vorsicht geboten?</p><p>Vor allem bei Kühen mit Nachwuchs. Mutterkühe haben einen ausgeprägten Schutzinstinkt und wollen ihre Kälber vor Gefahren schützen, heißt es auf dem Portal sichere-almen.at, das vom österreichischen Landwirtschaftsministerium verantwortet wird. Hier gilt umso mehr: nicht stören, nicht streicheln. Und vor allem mit Hunden vorsichtig sein.</p><p>Gerade Mutterkühe nehmen Hunde oft als Bedrohung wahr. Wer mit Hunden wandert, sollte das Queren von Kuhweiden vermeiden und Wege suchen, die um Weideflächen herumführen. Geht es nicht anders, sollte man den Hund an der kurzen Leine führen. Bei einem Angriff gilt aber: sofort Leine loslassen.</p><p></p><p>Auf welche Warnzeichen sollte man achten?</p><p>Wirken Kühe unruhig, sollte man die Weidefläche zügig verlassen. Es sei in der Regel bereits von Weitem zu erkennen, ob Kühe "auf Krawall gebürstet" seien, so der Deutsche Alpenverein. Das Senken des Kopfes, Scharren, Brüllen oder Schnauben sind typische Drohgebärden.</p><p>Nähert sich eine Kuh, gilt der Rat: ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen. Im "alleräußersten Notfall" kann man der Kuh auf die Nase schlagen, heißt es vom Alpenverein. Zum Beispiel mit einem Wanderstock.</p><p>Und was ist mit anderen Tieren?</p><p>In erster Linie trifft man bei Bergwanderungen auf Rinder und nur gelegentlich auf Ziege und Schafen, wie Julian Rohn vom Deutschen Alpenverein berichtet. Die Verhaltensregeln seien aber für alle Tiere gleich: Abstand halten und Weidegebiet ruhig und zügig durchqueren.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Ausweichverkehr: Fahrverbote in Tirol ab 1. Mai wieder in Kraft</title>
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      <description>Im Schritttempo auf der Autobahn - den Stau umfahren? In Tirol wird dieser Taktik wieder ein Riegel vorgeschoben. Was Urlauber wissen müssen.</description>
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      <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 11:52:03 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Im Schritttempo auf der Autobahn - den Stau umfahren? In Tirol wird dieser Taktik wieder ein Riegel vorgeschoben. Was Urlauber wissen müssen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>In Tirol gelten zum Start der Sommersaison ab 1. Mai wieder Fahrverbote für Ausweichrouten von viel genutzten Fernstraßen für Urlauber auf Durchreise. An allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen und außerdem am 29. Mai und 2. Oktober. Die Regelung gilt bis 1. November.</p><p>Mit der Maßnahme soll die Verkehrsbelastung auf den Nebenstrecken der Urlauber-Routen reduziert werden. Das gilt unter anderem für Straßen entlang der Fernpass-Route und der Inntalautobahn, so der ADAC. Der Verkehrsclub listet auf seiner Website die betroffenen Straßen detailliert auf. Genaue Informationen und Karten gibt es online auch vom Land Tirol.</p><p>Wer in der Region Urlaub macht, darf die für den Transitverkehr gesperrten Strecken natürlich befahren. Buchungsbestätigungen und genaue Angaben zum Zielort sollte man im Fall einer Kontrolle aber parat haben.</p><p>Navis im Visier</p><p>Zur Eindämmung nehmen die Behörden verstärkt Navigationsgeräte in den Blick. Sie sollen Autofahrern bestenfalls keine Ausweichrouten vorschlagen. Die Fahrverbote werden in das Verkehrsinformationssystem des Innenministeriums eingespielt und stünden so den Navi-Betreibern zur Verfügung, schreibt das Land Tirol. Damit sollen die Geräte die Strecken so berechnen, dass es zu keinem Ausweichverkehr komme. </p><p>Schlägt das Navi dennoch eine Ausweichroute vor, sollte man zweimal überlegen. Wer beim Umfahren betroffener Strecken ertappt wird, riskiert Bußgelder. Über die konkrete Höhe schreibt das Land Tirol nichts, aber es macht deutlich: "Mit Strafen ist zu rechnen."</p><p>Hunderttausende zurückgeschickte Autofahrer</p><p>Im vergangenen Jahr waren nach Angaben des Landes Tirol während der Sommersaison rund 516.000 Fahrzeuge zurück auf die Hauptverkehrsrouten verwiesen worden. In der zu Ende gegangenen Wintersaison vom 20. Dezember bis Ostermontag waren es 411.000 Fahrzeuge. Allein auf der Transitroute am Fernpass seien 173.000 Autofahrer registriert worden, die verbotenerweise einen Stau umfahren wollten.</p><p>Auch entlang von Hauptreiserouten in Vorarlberg und in Salzburg müssen Urlauber zu Stoßzeiten im Sommer wieder mit Abfahr- und Durchfahrverboten rechnen, so der österreichische Verkehrsclub ÖAMTC. An den Autobahnen 7, 8 und 93 im Süden Deutschlands gibt es ebenfalls teils Durchfahrverbote für Transitreisende.</p><p>                   Land Tirol zu Abfahrverboten                           ADAC zu Abfahrverboten               </p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Südwesten Afrikas: Reisemediziner: Viele Malariafälle in beliebter Safariregion</title>
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      <description>In Namibia werden deutlich mehr Ansteckungen mit der Tropenkrankheit registriert als saisonal üblich. Worauf Reisende jetzt achten sollten.</description>
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      <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 11:22:38 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>In Namibia werden deutlich mehr Ansteckungen mit der Tropenkrankheit registriert als saisonal üblich. Worauf Reisende jetzt achten sollten.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Reisemediziner warnen vor ungewöhnlich stark ansteigenden Malaria-Fallzahlen in Namibia. Urlauber in dem Land in Afrikas Südwesten sollten sich konsequent vor Mückenstichen schützen, heißt es vom Centrum für Reisemedizin. Schwerpunktmäßig betroffen sei die für Safaris und Rundreisen bei Touristen beliebte Sambesi-Region im Nordosten Namibias.</p><p>"Die Dynamik des aktuellen Ausbruchs übertrifft die üblichen saisonalen Entwicklungen deutlich", sagt der wissenschaftliche Leiter des CRM, Tomas Jelinek, laut einer Mitteilung. "Reisende sollten die Situation ernst nehmen und sich entsprechend vorbereiten."</p><p>Lange Kleidung und Moskitonetze über dem Bett</p><p>Dazu zählt, vor Ort lange Kleidung zu tragen, vor allem in den Abend- und Nachtstunden. Denn die übertragenden Anopheles-Mücken sind dämmerungs- und nachtaktiv. Freie Hautstellen können mit Mückenspray (auch: Repellents) eingesprüht werden. Über den Betten sollten Moskitonetze gespannt oder entsprechende Gitter an den Fenstern angebracht sein.</p><p>Gegen Malaria gibt es auch eine medikamentöse Prophylaxe. Ob die angebracht ist, ist rechtzeitig vor Abreise individuell ärztlich abzuklären. Es kann ratsam sein, Notfallmedikamente für eine Selbsttherapie dabei zu haben – vor allem in Regionen mit eingeschränkter medizinischer Versorgung.</p><p>Bei diesen Symptomen auch an Malaria denken</p><p>Hat man Symptome wie Fieber-, Kopf- und Gliederschmerzen, sollte man möglichst umgehend eine Arztpraxis aufsuchen. Auch, wenn die Beschwerden durch eine mögliche Notfallselbsttherapie schon nachlassen.</p><p>Bei unklaren fiebrigen Infekten nach der Heimkehr sollte man die zurückliegende Tropenreise beim Arzt erwähnen – Malaria kann auch Wochen oder Monate nach dem Stich der Mücke noch ausbrechen. Die Erkrankung kann lebensbedrohlich sein. Wird sie früh erkannt und behandelt, heilt sie aber in aller Regel folgenlos aus.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Italienische Schweiz: Tessin: Zwischen Glamour, Gourmetküche und Alpenidyll</title>
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      <description>Der südlichste Kanton der Schweiz lockt mit alpiner Bodenständigkeit und italienischem Dolce Vita. Stiller Genuss und aufregender Glamour sind oft nur Minuten voneinander entfernt.</description>
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      <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 22:05:09 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Der südlichste Kanton der Schweiz lockt mit alpiner Bodenständigkeit und italienischem Dolce Vita. Stiller Genuss und aufregender Glamour sind oft nur Minuten voneinander entfernt.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Während in abgelegenen Tälern nur wilde Bäche und Winde in den Bäumen rauschen, knattern am Lago Maggiore Sportwagen und Motorroller durch enge Altstadtgassen. Daniel Schälli liebt beides: das Treiben am Lago und die Ruhe der Valli.</p><p>Als passionierter Radfahrer genießt der Schweizer jede freie Minute auf Touren in Seitentäler. Als Hotelier, der in seiner Karriere verschiedene Hotels in Ascona und Locarno führte, aber lebt er von den zahlungskräftigen Urlaubern.</p><p></p><p>Vor allem während der "Moon &amp; Stars"-Konzerte im Juli und des Filmfestivals auf der Piazza Grande im August verwandeln sich die Luxushotels in Locarno und dem Nachbarort Ascona in Bühnen für Stars und Sternchen. "Während der Events hatte ich schon Hollywood-Stars wie Meg Ryan und Oscar-Preisträgerin Hillary Swank oder den italienischen Sänger Eros Ramazzotti zu Gast", berichtet Schälli. </p><p>Im Sommer herrscht Hochbetrieb. Voll besetzte Ausflugsdampfer bahnen vor Locarno und Ascona hupend durch lahme Tretboote und schnelle Motorjachten ihren Weg in die Nachbarorte oder zum botanischen Garten auf den Brissago-Inseln. Und selbst die ansonsten so ruhig daliegenden Tälern hoch über dem Lago Maggiore sind zu dieser Zeit mancherorts belebt. </p><p>Instagram-Star "Ponte dei Salti"</p><p>So stauen sich im Verzasca-Tal Autos, Motorräder und Busse - der Grund ist die berühmte "Ponte dei Salti" aus dem 17. Jahrhundert: Kühn schwingt sich die Steinbrücke über die türkisfarbene Verzasca, deren starke Strömung sich durch Granitfelsen gefressen hat. Wunderbar anzusehen, zweifelsohne.</p><p></p><p>Doch Schälli bevorzugt für seine Touren das ruhigere Valle Maggia. Auf dem Radweg strampelt er bis Bignasco und dann hoch ins enge Val Bavona, wo San Carlo am Talschluss mehr als 1.000 Meter hoch liegt. "Die Anstrengung lohnt sich, da die Natur einfach traumhaft ist", schwärmt Schälli. Tatsächlich kommt man sich auf dem Weg zum 108 Meter hinunterstürzenden Wasserfall bei Foroglio zuweilen vor wie im Dschungel.</p><p>In Peccia passiert man die Bildhauerschule, wo jedes Jahr fünf Künstler aus der ganzen Welt sechsmonatige Stipendien erhalten. Den "Artists in Residence" können Besucher im wahrsten Sinne über die Schulter schauen. Viele arbeiten dort mit Peccia-Marmor und Vallemaggia-Granit.</p><p>Steine, die der Tessiner Stararchitekt Mario Botta auch für seine Kirche in Mogno verwendet hat. Rund um das gestreifte Gotteshaus in Mogno und in vielen anderen Orten in den Tälern werden auch immer mehr verfallende Rustici - traditionelle Häuser im Tessin - für zivilisationsgeplagte Großstädter saniert.</p><p>Vom sterbenden Dorf zum Hotel</p><p>In Corippo im Tal der Verzasca entstand zudem das erste "Albergo diffuso" (aufgeteiltes Hotel) des Kantons. Restaurant und Rezeption befinden sich im Haupthaus, die Zimmer in verschiedenen, sanierten Häusern. Verbunden sind sie nicht durch Hotelflure, sondern Gassen.</p><p>So kehrt Leben in verlassene Dörfer zurück, in denen bitterarme Familien noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts ihre 8- bis 12-jährigen Söhne für ein paar Münzen als "lebende Besen" an Kaminfeger in Norditalien verkauften.</p><p></p><p>An die wie Sklaven gehaltenen "Spazzacamini", die Kaminfegerkinder, erinnert das Schornsteinfegermuseum im italienischen Santa Maria Maggiore rund 30 Kilometer westlich von Locarno. Erst durch den 1882 eröffneten Gotthard-Eisenbahntunnel und den folgenden Tourismus kamen die Tessiner zu Wohlstand.</p><p>Mercato del Gusto-Festival in Ascona </p><p>Das Bodenständige und das Mondäne verschmelzen nirgendwo so schön wie beim jüngsten Gourmet-Festival des Tessin. Der Mercato del Gusto wird an jedem ersten Juni-Sonntag von einer Gruppe ausgerichtet, zu der neben dem Hotel "Castello del Sole" in Ascona auch zwei Landwirtschaftsbetriebe gehören: Die Cantina alla Maggia baut im fruchtbaren Flussdelta der Maggia Wein, das Gut Terreni alla Maggia vor allem Risotto-Reis an.</p><p>Zum Mercato bieten kleine Produzenten vieles, was das Tessin für Genießer so einladend macht: Wein, Käse, Honig, Marmeladen, Pilze, Pasta, Risotto, Fisch- und Wild-Spezialitäten. Highlights aber sind die Stände der Starköche, die Gastgeber Mattias Roock einlädt.</p><p></p><p>Der Deutsche ist selbst Sternekoch, seine "Locanda Barbarossa" im "Castello del Sole" gehört zu den besten Restaurants der Südschweiz. In seinem Parademenü Sapori del nostro orto (Aromen aus unserem Garten) verwendet Roock in jedem Gang Zutaten aus seinem riesigen Obst-, Gemüse- und Kräutergarten, den er mit vielen exotischen Spezies gleich neben der Küche angelegt hat. </p><p>Feine Küche für wenig Geld</p><p>Sternemenüs sind nicht für jedermann erschwinglich. Der Eintritt zum Mercato del Gusto dagegen ist frei und jede Probierportion mit sieben Franken für Schweizer Verhältnisse spottbillig. Die dort aufgebotenen Stars werden vom Restaurantführer Guide Michelin regelmäßig mit Sternen ausgezeichnet. "Es ist doch schön, wenn jeder es sich leisten kann, einmal Gerichte dieser Köche zu probieren", meint Roock. </p><p></p><p>Neben dem Zweisternekoch Marco Campanella aus dem "La Brezza" im "Hotel Eden Roc" in Ascona kam auch schon Dreisternekoch Andreas Caminada. Für ein Selfie mit dem Schweizer Koch-Superstar standen viele Besucher aufgeregt Schlange - sogar einige aus den abgelegenen Tälern, die sich eigentlich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen.</p><p>Links, Tipps, Praktisches:</p><p>Reiseziel: Der Lago Maggiore liegt im Süden des Schweizer Kantons Tessin.</p><p>Beste Reisezeit: Frühjahr bis Herbst.</p><p>Anreise: mit Bahn oder Auto durch den Gotthard-Tunnel. Die nächsten Airports mit Direktflügen aus Deutschland befinden sich in Zürich und Mailand.</p><p>Genießer-Festival: Der Mercato del Gusto findet 2026 am 7. Juni von 11 bis 17 Uhr statt, der Eintritt ist frei, jede Probierportion kostet 7 Franken (umgerechnet 7,60 Euro). (www.cantinaallamaggia.ch/de/veranstaltungen/mercato-del-gusto-2026).</p><p>Weitere Infos: ascona-locarno.com; verzasca.ch; ticino.ch; myswitzerland.com</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Fluggastrechte: Airline muss Schnaps nicht zahlen - aber Bier</title>
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      <description>Festsitzenden Passagieren stehen Mahlzeiten und Erfrischungen zu. Doch was zählt als Erfrischung? Dazu urteilen Gerichte immer wieder. Eine Frage dabei: Was dient noch der Flüssigkeitszufuhr?</description>
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      <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 08:32:20 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Festsitzenden Passagieren stehen Mahlzeiten und Erfrischungen zu. Doch was zählt als Erfrischung? Dazu urteilen Gerichte immer wieder. Eine Frage dabei: Was dient noch der Flüssigkeitszufuhr?</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Der Flug verspätet sich um mehrere Stunden oder fällt aus und man hängt am Flughafen fest. In dem Fall können sich Passagiere in der EU auf Kosten der Airline verpflegen lassen bzw. selbst verpflegen. Doch es gibt Grenzen bei Kost und Logis. </p><p>So können alkoholische Getränke zwar erstattungsfähig sein, aber nicht alle: Für Kräuterschnaps muss die Airline nicht zahlen, urteilte das Amtsgericht Köln. Über diese Entscheidung berichtete nun das Rechtsportal "beck-aktuell".</p><p>Die Airline hatte es abgelehnt, die alkoholischen Getränke zu erstatten, die eine festsitzende Familie nach einem Flugausfall konsumiert hatte (wohlgemerkt, die Erwachsenen). Doch das Gericht sah das anders: Die Ausgaben für Bier, Radler und Wein, die in den zwei Tagen Warterei – so lange dauerte es bis zum Ersatzflug – konsumiert wurden, seien zu erstatten.</p><p>Die Passagiere müssen hydriert bleiben</p><p>Grund: Warum müssen Airlines nach EU-Recht Essen und Getränke bei längeren Wartezeiten bereitstellen bzw. sie erstatten, wenn sich die Fluggäste selbst kümmern müssen? Unter anderem, damit die Flüssigkeitszufuhr bei den Passagieren sichergestellt ist, wie das Amtsgericht betonte.</p><p>Dabei machte das Gericht aber auch einen Unterschied: Drei Wein, acht Bier und ein Radler (so die genaue Auflistung) an zwei Tagen sind so im Rahmen. Wenig Alkohol, kein übermäßiger Konsum: Das war nach Ansicht des Gerichts im Sinne der Flüssigkeitszufuhr noch zweckdienlich, auch weil sich die entwässernde Wirkung des Alkohols dann nicht bemerkbar mache.</p><p>Bei Hochprozentigem zog das Gericht aber die Grenze. Die geltend gemachten 14 Euro für Kräuterschnaps musste die Airline nicht bezahlen. Weder notwendig noch angemessen, bemerkte das Gericht zum Spirituosen-Konsum. (Az.: 164 C 1107/24)</p><p>Urteile aus der Vergangenheit - Cocktail nein, Bier ja</p><p>Gerichte haben in der Vergangenheit schon häufiger darüber entschieden, was zu "Mahlzeiten und Erfrischungen" nach den EU-Passagierrechten zählt – und was nicht mehr. Dabei wichen sie immer wieder voneinander ab.</p><p>So hielt das Amtsgericht Düsseldorf im Jahr 2019 "Champagnercocktails und Dessertwein" für erstattungsfähig (Az.: 27 C 257/18), während das Amtsgericht Hannover 2023 entschied, dass Passagiere kein Geld für Aperol Spritz zurückverlangen können (Az.: 513 C 8538/22).</p><p>Und das Amtsgericht Memmingen entschied 2021: Bei Bier sei die Grenze zwischen Erfrischung und Genuss noch nicht überschritten, bei Wein schon (Az.: 11 C 157/21). Für das Kölner Gericht war Wein nun wiederum in Ordnung.</p><p>Das Landgericht Düsseldorf hielt 2024 in einem Beschluss fest: Die Formulierung "Erfrischungen" in der zugrundeliegenden Verordnung schließe alkoholische Getränke als Verpflegung nicht aus. Dient die Erfrischung Genuss oder Grundbedürfnis? Auch dazu treffe die Verordnung keine Aussage. Alkohol sei damit als Verpflegung nicht ausgeschlossen (Az.: 22 S 175/24).</p><p>Fazit: Nicht über die Stränge schlagen</p><p>Was bleibt als Erkenntnis? Weil bei der Verpflegung auf Kosten der Airline generell nicht über die Stränge geschlagen werden sollte, sollte man maßhalten. Ein Bier? Kein Problem. Ein Wein? Vermutlich auch nicht. Bestellt man allerdings Cocktails oder Schnäpse, kann das auf den eigenen Geldbeutel gehen.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Aktivtourismus: Fernradweg in Bayern wächst über die Grenze</title>
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      <description>Von München aus lässt es sich über Hunderte Kilometer entlang alter Salzhandelswege radeln. Die Strecke ist nun noch einmal erweitert worden – um einen Schlenker nach Österreich</description>
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      <category>Radreise</category>
      <category>Fahrrad</category>
      <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 14:27:39 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Von München aus lässt es sich über Hunderte Kilometer entlang alter Salzhandelswege radeln. Die Strecke ist nun noch einmal erweitert worden – um einen Schlenker nach Österreich</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Salzschleife führt als Fernradweg in einem großen Bogen entlang historischer Salzhandelswege durch Bayerns Südosten - und macht nun auch einen Abstecher über die Grenze nach Österreich. Eine 67 Kilometer lange Erweiterung führt von Bad Reichenhall über Hallein bis nach Salzburg, wie der Tourismusverband Oberbayern mitteilt. </p><p></p><p>Über weitere Strecken führt die Salzschleife entlang der Flüsse Inn, Salzach und Saalach. Städte entlang des mehr als 450 Kilometer langen Radwegs sind unter anderem Mühldorf, Rosenheim und Berchtesgaden. Der vorgeschlagene Start der Tour ist in München, wo sie nach neun Abschnitten wieder hinführt. Man kann aber auch einzelne Etappen fahren, abkürzen oder eben um einen Abstecher nach Salzburg verlängern.</p><h2>Weitere Schleifen im Zeichen von Hopfen und Kunst</h2><p>Die Salzschleife ist einer von drei sogenannten Wasser-Radlwegen in der Region. Es gibt noch die Hopfenschleife (270 km), die nördlich von München durch die Hopfenanbaugebiete der Hallertau bis nach Ingolstadt und zurück führt. Und die Kunstschleife, die aus München südlich bis an die Alpen nach Garmisch-Partenkirchen und von dort wieder zurück in die bayerische Landeshauptstadt verläuft (340 km).</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Feiertagsverkehr: Hohe Staugefahr zum Tanz in den Mai</title>
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      <description>Vor dem langen Wochenende wird einer der staureichsten Tage des Jahres erwartet. Wer flexibel reisen kann, ist im Vorteil. Wann und wo es besonders voll werden könnte - der Überblick.</description>
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      <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 10:06:49 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Vor dem langen Wochenende wird einer der staureichsten Tage des Jahres erwartet. Wer flexibel reisen kann, ist im Vorteil. Wann und wo es besonders voll werden könnte - der Überblick.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Vor dem langen Wochenende um den 1. Mai müssen sich Autofahrer auf Verzögerungen auf den Autobahnen einstellen. "Der 30. April zählt regelmäßig zu den staureichsten Tagen des Jahres", warnt der ADAC. Denn viele Menschen nutzen den günstig gelegenen Feiertag und damit das verlängerte Wochenende für Kurzurlaube und Ausflüge, dazu kommen die zahlreichen Pendlerinnen und Pendler.</p><p>Besonders hoch sei die Staugefahr am Donnerstagnachmittag und -abend sowie am Freitagvormittag auf den Routen in Richtung Süden, in die Alpen, zu den Küsten und in andere Ausflugsregionen, so der Verkehrsclub. Am Sonntag (3. Mai) sei nachmittags mit mehr Rückreiseverkehr als üblich zu rechnen. </p><p>Wer flexibel sei, fährt lieber Freitagfrüh statt Donnerstagnachmittag, rät der Auto Club Europa (ACE). Der ACE rechnet im Gegensatz zum ADAC für den Feiertag auf den Fernstraßen nur selten mit Behinderungen.</p><p>Insgesamt mit mehr Verkehr und damit Verzögerungen ist laut beiden Verkehrsclubs zum langen Feiertagswochenende (30. April bis 3. Mai) in den Großräumen Berlin, Hamburg, München und Stuttgart sowie Rhein-Main, Rhein-Ruhr und Rhein-Neckar zu rechnen. Und zudem auf diesen Autobahnen (oft in beiden Richtungen):</p><p>A 1Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Dortmund – KölnA 2Dortmund – Hannover – BerlinA 3Arnheim – Köln – Frankfurt – Würzburg – NürnbergA 4Heerlen/Aachen – Köln – Olpe; Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden - GörlitzA 5Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – BaselA 6Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – NürnbergA 7Flensburg – Hamburg – Hannover – Würzburg – Ulm – Füssen/ReutteA 8Karlsruhe – Stuttgart – München – SalzburgA 9Berlin – Leipzig – Nürnberg – MünchenA 10Berliner RingA 12Berliner Ring – Frankfurt (Oder)A 13Berliner Ring – DresdenA 27Bremen – BremerhavenA 40Venlo – Duisburg – Essen – DortmundA 42Dortmund – Kamp-LintfortA 44Dortmund – KasselA 45Dortmund – GießenA 46Düsseldorf – WuppertalA 52Düsseldorf – EssenA 57Krefeld – KölnA 61Mönchengladbach – Koblenz – LudwigshafenA 81Heilbronn – StuttgartA 93Kiefersfelden – RosenheimA 96München – LindauA 99Autobahnring München</p><p>Nicht nur bei uns ist Feiertag</p><p>In vielen Nachbarländern – unter anderem in Frankreich, Polen, Belgien und Österreich – ist der 1. Mai ebenfalls ein Feiertag, und so sind auch dort insbesondere am Donnerstag, aber auch am Sonntag durch den Rückreiseverkehr Verzögerungen wahrscheinlicher.</p><p>Staustrecken in Österreich, der Schweiz und Italien</p><p>Für Österreich nennt der ADAC als Staustrecken explizit die Tauernautobahn (A 10) und die Inntalautobahn (A 12) sowie:</p><p>den Reschenpass (B 180), der immer wieder für Stunden wegen Bauarbeiten gesperrt wird. Es gibt eine Umleitung, aber die dauert länger.die Brennerautobahn (A 13) mit dem Baustellen-Nadelöhr Luegbrücke.</p><p>Auch auf italienischer Seite könnte es auf dem Brenner (A 22) länger dauern. Mehr Geduld ist außerdem auf den Staatsstraßen im Puster-, Grödner- und Gadertal sowie im Vinschgau gefragt. </p><p>In der Schweiz, wo der 1. Mai ebenfalls in den meisten Kantonen frei ist, sind sowohl der Gotthard-Tunnel (A 2) als auch die Ausweichroute über den San-Bernardino-Tunnel (A 13) staugefährdet. Gleiches gilt laut ADAC für die A 1 (Bern – St. Margrethen) und die A 3 (Basel – Chur).</p><p>Auch an den Grenzen nach Deutschland kann es wegen stichprobenartiger Einreisekontrollen länger dauern.</p><p>                   ADAC-Infos zur Sanierung der Lueg-Brücke auf der Brennerautobahn                           ADAC-Infos zur Situation auf der Reschenpass-Route               </p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Freie Tage: Warum uns Kurzurlaube so gut tun – und wie man sie am besten gestaltet</title>
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      <description>Mini-Urlaube tun gut – wenn man sie richtig angeht. Welche typischen Erholungsfallen man vermeiden sollte und wie sich das Maximum an Entspannung herausholen lässt</description>
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      <category>Urlaub</category>
      <category>Gesundheit</category>
      <category>Psyche</category>
      <category>Stress</category>
      <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 09:28:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Mini-Urlaube tun gut – wenn man sie richtig angeht. Welche typischen Erholungsfallen man vermeiden sollte und wie sich das Maximum an Entspannung herausholen lässt</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Abwesenheitsnotiz an, Laptop zu: Vielleicht sind es nur ein paar freie Tage. Kein großer Urlaub, kein Flug ans Meer. Und doch liegt in diesen kleinen Auszeiten eine stille Verheißung: einmal durchatmen, länger schlafen, wieder spüren, wie sich ein Tag anfühlt, der nichts von einem will. </p><p></p><p>Warum gerade solche Kurzurlaube oft mehr bewirken, als man denkt – und wie man sie so gestaltet, dass sie wirklich erholen: Expertinnen ordnen ein.</p><h2>Warum sind Kurzurlaube wichtig für die Erholung? </h2><p>Studien zeigen, dass Erholungseffekte relativ schnell einsetzen, wenn man frei hat. "Aus wissenschaftlicher Perspektive kann man sagen, dass bereits vier Tage Urlaub das Stresslevel reduzieren", sagt Maike Sauermann, Wirtschaftspsychologin und Gesundheitswissenschaftlerin vom IFBG (ehemals: Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung). </p><p>Kurzurlaube tun uns dabei auf psychischer und physischer Ebene gut. Sauermann zufolge verbessert sich zum Beispiel die Schlafqualität, wir erleben mehr positive Emotionen, unser Nervensystem reguliert sich.</p><p></p><p>Aber: "Erholung lässt sich nicht bunkern", sagt die Psychologin Bettina Kapfer, die sich als Coachin auf das Thema Stressreduktion fokussiert hat. Meist lassen Erholungseffekte bereits eine Woche nach der Rückkehr aus dem Urlaub wieder nach, zeigen Studien - unabhängig von der Dauer des Urlaubs. Forschende empfehlen deshalb, regelmäßig kurze Urlaube zu planen, um sich aufbauenden Stress immer wieder zu unterbrechen.</p><p>Kurze Auszeiten haben auch eine präventive Wirkung: "Durch regelmäßige Kurzurlaube haben wir ein geringeres Risiko, in eine Erschöpfungsfalle zu geraten", sagt Sauermann. Pauschale Empfehlungen, wie viele Kurzurlaube pro Jahr guttun, gibt es der Expertin zufolge nicht – es geht vielmehr um die Regelmäßigkeit an Kurzurlauben.</p><h2>Wie gestaltet man kurze Auszeiten am besten? </h2><p>Maike Sauermann empfiehlt, möglichst einen Kontrast zum Joballtag zu schaffen. Wer etwa mehrere Wochen lang hauptsächlich am Schreibtisch saß und einen relativ unbewegten Alltag hatte, dem tut es gut, eine kurze Auszeit bewegt zu gestalten. Wer hingegen körperlich arbeitet, profitiert von einem gemütlichen Urlaub.</p><p></p><p>Erholung ist aber individuell. Bettina Kapfer rät, vor allem auf die eigenen Bedürfnisse zu schauen: "Wir sollten in uns reinspüren, was wir gerade brauchen." Den einen bringen ein paar Tage auf der Couch maximale Entspannung, andere suchen Abenteuer und außergewöhnliche Erlebnisse - die findet man eher unterwegs. </p><p>Und auch Schlaf ist essenziell für die Erholung, so Kapfer. Wer im eigenen Bett immer noch am besten schläft, erholt sich vielleicht zu Hause nachhaltiger als unterwegs.</p><h2>Was hilft uns, wirklich von Arbeit und Alltagsstress abzuschalten?</h2><p>Entscheidend dafür, wie gut wir uns erholen, ist vor allem die Qualität des Urlaubs und wie gut wir abschalten können. "Es kommt nicht so sehr darauf an, was wir machen, sondern wie wir uns dabei fühlen", sagt Maike Sauermann.</p><p></p><p>Bettina Kapfer rät dazu, nicht erreichbar zu sein. Arbeitsgeräte wie Laptop oder Diensthandy verbannt man am besten aus dem Sichtbereich. Wer sich schwertut, während des Urlaubs gar nicht in die Mails zu gucken, kann sich weniger einschneidende Regeln setzen. Etwa, nur einmal pro Tag das Postfach zu checken.</p><p>Zutaten für gute Erholung bietet das DRAMMA-Modell. Es zeigt sechs zentrale psychologische Bedürfnisse, die während der Freizeit erfüllt werden sollten, damit Erholung und Wohlbefinden nachhaltig steigen. "Je mehr Aspekte dieses Modells erfüllt sind, desto erholter fühlt man sich", sagt Sauermann.</p><h2>Diese sechs Erfahrungen sind demnach für Erholung wichtig: </h2><ul class="rte--list"><li>D – Detachment: mentales Abschalten von Arbeit und Verpflichtungen</li><li>R – Relaxation: körperliche und geistige Entspannung</li><li>A – Autonomy: Selbstbestimmung darüber, wie wir unsere freie Zeit nutzen</li><li>M – Mastery: Erleben von Kompetenz und persönlicher Weiterentwicklung durch neue Herausforderungen</li><li>M – Meaning: sinnvolle Aktivitäten, die innere Zufriedenheit geben</li><li>A – Affiliation: soziale Verbundenheit und Beziehungen</li></ul><h2>Was ist vor und nach dem Urlaub wichtig, um möglichst viel Erholung mitzunehmen?</h2><p>Maike Sauermann empfiehlt, vor dem Kurzurlaub rechtzeitig Tempo herauszunehmen und "frühzeitig einen Gang runterschalten." Etwa, indem man sich fragt: "Muss ich wirklich jede Aufgabe erledigt haben, bevor ich in den Urlaub gehe, oder kann ich auch Dinge delegieren oder mir Zwischenziele setzen und später weitermachen?"</p><p></p><p>Eine gute Idee ist es, den Abwesenheitsassistent im Mailprogramm schon am Tag vor dem Urlaub sowie für ein bis zwei Tage nach der Rückkehr zu aktivieren. So bleibt mehr Ruhe, um wieder im Job anzukommen. Hilfreich kann es auch sein, vor und nach einer Reise extra Zeitpuffer einzuplanen, um wieder entspannt in den Alltag zu starten, so Kapfer.</p><p>Sauermann schlägt vor, "nicht mit einer kompletten Arbeitswoche einzusteigen, sondern zum Beispiel an einem Mittwoch aus dem Urlaub zurückzukehren". Dann steht nach drei Arbeitstagen schon das nächste Wochenende an. Zusätzlich kann ein "geistiger Mikrourlaub" helfen, die Erholung zu erhalten – etwa, indem man sich in kurzen Pausen den Urlaubsort bewusst noch einmal mit allen Sinnen vorstellt.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>"Neckarline": Neue rekordverdächtige Hängebrücke am Neckar</title>
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      <description>Auf 60 Metern Höhe über den Fluss spazieren - eine neue Brücke in Rottweil macht das möglich. Auch ihre Länge von mehr als einem halben Kilometer ist gewaltig. Doch da gibt es noch Längere im Land.</description>
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      <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 08:57:05 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Auf 60 Metern Höhe über den Fluss spazieren - eine neue Brücke in Rottweil macht das möglich. Auch ihre Länge von mehr als einem halben Kilometer ist gewaltig. Doch da gibt es noch Längere im Land.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>606 Meter lang ist die neue Fußgänger-Hängebrücke im Südwesten Baden-Württembergs. Sie spannt sich in Rottweil über den Neckar. Besucher können in bis zu 60 Metern Höhe über den Fluss spazieren. </p><p>Die "Neckarline" genannte Brücke verbindet die Innenstadt mit dem bei Touristen beliebten verschnörkelten TK-Elevator-Testturm für Aufzüge auf der anderen Seite des Neckartals. Dessen 232 Meter hohe Aussichtsplattform ist tatsächlich Spitze in Deutschland und rund 29 Meter höher als die des Berliners Fernsehturms.</p><h2>Wo in Deutschland noch längere Hängebrücken stehen</h2><p>Die Hängebrücke in Rottweil ist zwar die längste in Baden-Württemberg, allerdings nicht im Bundesgebiet. Spitzenreiter ist hier der rund 100 Meter hohe und 665 Meter lange Skywalk im nordhessischen Willingen. Auch der bis zu 60 Meter hohe und 617 Meter lange Highwalk in Rotenburg an der Fulda ist ein Stückchen länger als die neue Brücke über den Neckar.</p><p></p><p>Wer eine noch längere Brücke sucht, muss über die Grenze schauen: Am Glatzer Schneeberg (Králický Sněžník) im Nordosten Tschechiens steht die Sky Bridge 721 mit einer Länge von - Überraschung - 721 Metern.</p><h2>Was die Brücke in Rottweil für Besucher kostet</h2><p>Zurück nach Rottweil: Der Besuch der neuen Brücke kostet Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren 13,50 Euro. Kinder von 6 bis 14 Jahren zahlen 11 Euro. Hunde dürfen mit. Die Tickets sind für Hin- und Rückweg gültig.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Nach Angriff in Polen: Bären: Wo es sie gibt und was bei einer Begegnung zu tun ist</title>
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      <description>In Polen starb kürzlich eine Frau bei einem Angriff. Wie sollte man sich verhalten, wenn man auf einen Bären trifft?   </description>
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      <category>Bären</category>
      <category>Europa</category>
      <category>Wildnis</category>
      <category>Verhalten</category>
      <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 08:13:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>In Polen starb kürzlich eine Frau bei einem Angriff. Wie sollte man sich verhalten, wenn man auf einen Bären trifft?</p><p> </p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>In vielen Ländern Europas gibt es Braunbären – und dort machen die Bären manchmal Schlagzeilen, die Urlauber beunruhigen können. So wie aktuell im Südosten Polens: In einem Waldgebiet nahe der Ortschaft Plonna verletzte ein Bär eine Frau tödlich. </p><h2>Sind Braunbären eine realistische Gefahr für Wanderer und was ist zu tun, wenn man auf einen trifft?</h2><p>"Die Wahrscheinlichkeit, tatsächlich auf einen Braunbären zu treffen, ist sehr gering", informiert die Organisation World Wide Fund for Nature (WWF). Denn Braunbären sind grundsätzlich sehr scheue Tiere. Sie gehen dem Menschen aus dem Weg, wo immer es ihnen möglich ist - sofern sie mitbekommen haben, dass ein Mensch in der Nähe ist.</p><p>Deshalb der erste Tipp bei Unsicherheit: Reden Sie beim Wandern lauter, singen Sie und meiden Sie dichtes Gebüsch, so der WWF. Wichtig auch: Lassen Sie keine Essensreste liegen, denn Futterquellen locken Bären in die Nähe von Menschen. </p><h2>Meistens hat der Bär einen Menschen weder gehört noch gerochen, wenn es doch zu einer Begegnung kommt. Was ist dann zu tun? </h2><p>"Bleiben Sie ruhig stehen und machen den Bären durch lautes Reden und Bewegen der Arme auf sich aufmerksam", rät der WWF. Während einer Bärenbegegnung sollte man nicht weglaufen und dem Bären gleichzeitig auch keine Angst machen. </p><p></p><p>Das bedeutet: Nicht mit Steinen oder Stöcken werfen, und nicht versuchen, den Bären mit drohenden Gesten oder unkontrollierten Bewegungen zu verscheuchen. Und, das sollte selbstverständlich sein: Verzichten Sie auch zugunsten Ihrer eigenen Sicherheit auf ein Foto. Ziehen Sie sich nun langsam zurück - in die Richtung, aus der Sie gekommen sind.</p><p>Übrigens: Wenn sich der Bär aufrichtet, ist das keine Drohgebärde seinerseits. Das tut er, um sich einen besseren Überblick zu verschaffen. </p><p>In einigen wenigen Fällen kommt es leider doch zu einem Angriff. In einem solchen Fall sollten Sie sich mit dem Gesicht zum Boden und den Händen im Nacken auf die Erde legen. </p><p></p><p>"Stellen Sie sich tot und wehren Sie sich nicht", raten die Naturschützer. So wirke man am wenigsten bedrohlich. Idealerweise tritt der Bär dann den Rückzug an. Ist er weit genug weg, können Sie sich zurückziehen.</p><h2>Wo könnten Urlauber auf Braunbären treffen? </h2><p>Laut dem WWF gibt es weltweit noch etwa 200.000 Braunbären (Stand 2023). Die größte Population lebe in Russland. In Europa gebe es derzeit rund 17.000 Braunbären, die meisten von ihnen leben in den Karpaten. </p><p></p><p>Kleine Bestände wurden in den Alpen und dem Dinarischen Gebirge, Schweden und Norwegen, Italien, Spanien, Bulgarien und Griechenland gesichtet. In Deutschland gab es Braunbären mutmaßlich zuletzt zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Abgesehen von einem kleinen Gastauftritt: Problembär Bruno machte 2006 die deutsch-österreichische Grenze unsicher.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Iran-Krieg und seine Folgen: Kerosinmangel? Bei Flugabsage kann Entschädigung winken</title>
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      <description>Flug gestrichen, weil Treibstoff fehlt? Das ist aktuell nicht ausgeschlossen. Wer seine Rechte kennt, kann bis zu 600 Euro Ausgleichszahlung bekommen – was gilt und wie man seine Rechte geltend macht.</description>
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      <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 12:56:25 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Flug gestrichen, weil Treibstoff fehlt? Das ist aktuell nicht ausgeschlossen. Wer seine Rechte kennt, kann bis zu 600 Euro Ausgleichszahlung bekommen – was gilt und wie man seine Rechte geltend macht.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Kerosin wird wegen des Iran-Kriegs knapper und teurer. Flugausfälle können der Verbraucherzentrale Sachsen zufolge damit zunehmen, gerade auf Kurzstrecken innerhalb von Europa. Von Streichungen betroffene Reisende sollten dann ihre Ansprüche auf Entschädigungen nach EU-Recht prüfen lassen.</p><p>Sich pauschal auf höhere Gewalt berufen und Entschädigungen damit abwehren, das können Airlines in solchen Fällen laut den Verbraucherschützern längst nicht immer. Finanziell oder logistisch bedingte Engpässe – etwa ein Kerosinmangel – gelten demnach "in der Regel nicht automatisch als außergewöhnliche Umstände".</p><p>Maßgeblich sei, ob die Airline im Einzelfall alles unternommen hat, um den Flug durchzuführen. Sei der Ausfall darauf zurückzuführen, dass keine rechtzeitige Treibstoffbeschaffung organisiert oder zu wenig Reserve eingeplant wurde, könnte eine Entschädigung fällig werden. Die liegt bei 250 bis 600 Euro.</p><p>Entscheidend ist auch der Zeitpunkt der Absage: Entschädigungsansprüche kommen nur bei Absagen infrage, die binnen 14 Tagen vor Abflug erfolgen. </p><p>Was man als Passagier bei Flugabsagen nach EU-Regeln unabhängig vom Zeitpunkt und der Begründung immer hat, ist ein Recht auf Ersatzbeförderung (etwa durch Umbuchung) sowie gegebenenfalls auf eine Hotelübernachtung auf Kosten der Airline, falls man am Flughafen festhängt.</p><p>So machen Passagiere ihre Rechte geltend</p><p>Sind Reisende von Flugproblemen betroffen, sollten sie alle Unterlagen (Buchungsbestätigungen, Mails der Airline, etc.) und Belege für Auslagen (etwa fürs Hotelzimmer) aufheben. Das ist wichtig, um Ansprüche später auch durchsetzen und sich das Geld zurückholen zu können.</p><p>Um die Ansprüche geltend zu machen, können Selbsthilfe-Tools von der Verbraucherzentrale oder dem Europäischen Verbraucherzentrum (mit einem Musterbriefgenerator) helfen. Auf der Basis kann man sich direkt an die Airline wenden, das geht oft online.</p><p>Blockt die Fluggesellschaft ab, können sich Betroffene in vielen Fällen an die Schlichtungsstelle Reise &amp; Verkehr wenden. Sie prüft den Fall kostenlos juristisch und macht dann gegebenenfalls einen Schlichtungsvorschlag.</p><p>Eine weitere Option sind Fluggasthelfer-Portale, die für den Passagier die Auseinandersetzung mit der Airline übernehmen – dafür im Erfolgsfall aber einen Anteil der Entschädigungssumme als Provision einkassieren. </p><p>Bei diesen Dienstleistern empfiehlt das Ratgeberportal Finanztip, auf eine transparente Ausweisung der Kosten zu achten. Gute Anbieter zeichnet laut dem Portal zudem aus, wenn sie neben Entschädigungen auch angefallene Kosten für Hotel, Taxi und Co. für den Passagier zu erstreiten versuchen.</p><p>Pauschalreisende können Ansprüche gegen Veranstalter erheben</p><p>Hat man eine Flugpauschalreise gebucht, können bei verschobenen Abflügen auch gegenüber dem Veranstalter Ansprüche bestehen – so etwas zählt als Reisemangel und berechtigt dazu, den Reisepreis anteilig zu mindern.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>In Kanadas Einsamkeit: Was passiert, wenn nichts passiert? Tagebuch einer Auszeit</title>
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      <description>Eine Woche allein in einer abgelegenen Hütte im Norden British Columbias: kein Empfang, keine Straßen, kein menschlicher Laut. Ein Experiment im Muskwa-Kechika – eine Wildnis fast so groß wie Irland.</description>
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      <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 06:10:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Eine Woche allein in einer abgelegenen Hütte im Norden British Columbias: kein Empfang, keine Straßen, kein menschlicher Laut. Ein Experiment im Muskwa-Kechika – eine Wildnis fast so groß wie Irland.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Zeit fernab jeder Verbindlichkeit, irgendwo zwischen Wald, Wasser und dem Gefühl, plötzlich mutterseelenallein zu sein: Genau das hatte ich gewollt. Jetzt liegt dieser Plan vor mir wie eine leere Seite – verheißungsvoll. Und zugleich beunruhigend. Diese Geschichte beginnt dort, wo die Vertrautheit langsam ausfranst und die Stille mehr Raum bekommt, als mir lieb ist. Zunächst jedenfalls...</p><h2>Tag 1: Ankunft und ein Schuss in der Stille</h2><p>Die blaugelbe Twin Otter der Northern Rockies Lodge brummt dicht über die Ausläufer der Rocky Mountains – eine düstere, latent gewaltbereit wirkende Welt aus kahlen Gipfeln und messerscharfen Graten. Das alles hat nichts mit den fotogenen Publikumslieblingen am Icefields Parkway gemein.</p><p>Buschpilot Urs Schildknecht kippt das kompakte Wasserflugzeug in eine enge Kurve. "Da unten ist sie", ruft er – meine Hütte am Netson Lake. Ein roter Punkt zwischen tiefgrünem Wald und tiefblauem Seeufer an einem langen See zwischen steilen Bergen, mitten in der riesigen Muskwa Kechika Management Area. Es ist das größte Schutzgebiet in den kanadischen Rocky Mountains. Eine straßenlose Wildnis.</p><p>Noch ehe ich mich sortiert habe, hebt Urs wieder ab. Die Motoren dröhnen leiser, dann verschlucken die Berge auch das letzte vertraute Geräusch. In die Euphorie des Abenteurers mischt sich die Unsicherheit des Stubenhockers. Eine ganze Woche? Hier? Ganz allein?</p><p></p><p>Meine Welt ist auf Briefmarkengröße geschrumpft: eine Blockhütte mit Sonnensegel auf dem Dach, ein Schuppen, ein Generator, ein Plumpsklo, eine Feuerstelle. Dahinter: eine Mauer aus hohen Nadelbäumen und dichtem Unterholz. Die beiden Pfade sind kurz und enden nach wenigen Minuten an der Mündung eines Baches in den See und an Urs’ Anlegestelle. Für Tapetenwechsel gibt es nur ein Kanu. Internet? Haha. Jetzt bloß keine Panik.</p><p>Die Hütte: hinten vier Holzpritschen mit Schaumgummimatratzen, vorn ein Ess-Wohn-Bereich mit Tisch, Sitzbank und Gaskocher, Regal mit Plastikgeschirr und Ofen. Eimer zum Wasserholen gleich neben der Tür, und eine Axt zum Holzhacken. Urs hat mir gezeigt, was wichtig ist: Gasflaschen wechseln, Generator starten, Batterieregler verstehen.</p><p>Eigentlich sollte mich das beruhigen. Stattdessen stolpere ich bis Sonnenuntergang durch mein neues Reich, unsicher, ob es der unebene Boden ist oder ich selbst wanke. Immer dabei: Bärenspray. Ich spähe in die grüne Wand hinter der Hütte, horche, halte den Atem an.</p><p>Schaue über die Schulter, klatsche in die Hände. Es sei ein gutes Jahr für die Grizzlys der Gegend, hat man mir erzählt. Nun spukt diese eigentlich ja schöne Info durch meinen Hypothalamus wie Chucky, die Mörderpuppe. Mein Großstadtkopf lässt bei jedem Rascheln Horrorszenarien aufkommen.</p><p>Bald allein im Dunkeln zu sitzen, beschäftigt mich jedoch mehr. Ich werfe den Ofen an. Immerhin Knistern und Wärme geben mir ein heimeliges Gefühl. Ich schäle Kartoffeln und Karotten, lege ein Stück Fleisch in die Pfanne, schaue aus dem Fenster auf den See. Später lese ich. Der Minutenzeiger meiner Uhr schleppt sich durch die Stunden.</p><p></p><p>Um neun ist die Welt draußen pechschwarz. Ich gehe schlafen. Gegen drei bin ich hellwach. Zu Hause gibt es Netflix, hier nur meine Gedanken. Ich lege Holz nach, setze mich vor die offene Ofenluke und lausche in die Nacht. Kein vertrautes Grundrauschen. Nichts. Der Netson Lake glimmt im Mondlicht wie ein atmendes Wesen.</p><p>Plötzlich zerreißt ein Schuss die Stille – ganz nah. Es muss eine harmlose Erklärung geben. Muss. Trotzdem schiebe ich den Türriegel vor – und da erwischt sie mich kalt: die Ruhe. Kompromisslose, nicht verhandelbare Ruhe. Radikale Stille, die alles ausblendet, woran ich mich sonst orientiere. In dieser ersten Nacht ist das nicht gerade ein Wellnessmoment.</p><h2>Tag 2: Routine und ein galoppierender Elch</h2><p>Um sechs wird es hell. Gaskocher an, Instantkaffee. Morgendunst hängt über dem See, das Kanu ist taunass. Der Bug braucht Ballast, um kein Problem mit dem Wind zu bekommen. Zwei Eistaucher schwimmen rufend aufeinander zu.</p><p>Ich werde ruhiger. Hacke Holz, entsorge Abwasser in der Grube hinter dem Plumpsklo, hole Wasser vom Bach, wuchte zwei dicke Steine ins Kanu und mache eine Paddeltour am Seeufer entlang. </p><p>Als ich das Kanu wieder an Land ziehe, kracht es gewaltig. An Urs' Anlegestelle stürzt ein kapitaler Elch im Galopp aus dem Wald in den See. Ein paar köstliche Minuten lang schwimmt er zum anderen Ufer, seine gewaltigen Schaufeln glitzern nass im Sonnenlicht.</p><p></p><p>Der Tag folgt einfachen Abläufen. Zur Haushaltsführung gesellen sich fluchend verlegtes Bärenspray suchen, Fliegen in der Hütte jagen, fegen, abwaschen und Abwasser entsorgen. Alltagsarbeit hat die Anspannung ersetzt. </p><p>Nachmittags sitze ich neben meiner Tür in der Sonne und lese. Die Bärenangst ist noch da, findet aber allmählich ihren Platz. Abends Schnitzel mit Kartoffel-Möhren-Mus. Danach springe ich in den See und tauche unter - zum ersten Mal Genuss pur. Um 21 Uhr macht die große Batterie schlapp. Ich stolpere mit Taschenlampe und Bärenspray hinaus und lasse den Generator über Nacht laufen.</p><h2>Tag 3 und die folgenden: Zwecklose Zeit und Zen-Momente</h2><p>Die Tage greifen ineinander, verschmelzen fast. Irgendwann vergesse ich sogar das verdammte Bärenspray. Die Highlights: die beiden herrlichen Trompeter-Schwäne, die eines Morgens dicht über dem Wasser vorbeifliegen. Mein Elch, der wieder vorbeischwimmt. Das auf mich zu wackelnde Stachelschwein, das erst umkehrt, als ich mich leise räuspere. Die Kanutouren frühmorgens und vor Sonnenuntergang, wenn der Netson Lake spiegelglatt vor mir liegt – Zen pur. Und das "Schuss"-Rätsel wird gelöst: Es sind Kiefernzapfen, die – peng, peng – bei Wind auf das Blechdach des Schuppens krachen.</p><p>Es passiert nichts – gemessen am Maßstab daheim. Ich arbeite langsam, mit vielen Pausen. Oft sitze ich einfach nur da, höre Wind und Wellen zu – und denke an nichts. Manchmal minutenlang.</p><p></p><p>Anfangs kommt noch dieses leise Ziehen im Kopf: "Müsstest du nicht etwas Nützliches tun?" Die Stimme der ständigen Produktivität. Vielleicht zur Mündung gehen, da stehen Fische, im Schuppen hängt eine Angel. Oder was aufräumen. Oder den schmutzigen Kanuboden mit einem Lappen ... </p><p>Allmählich kapiere ich, dass es okay ist, einfach hier zu sein. Die Hütte, der See, das Licht - sie existieren, auch, ohne dass ich etwas leiste. Und falls mich der Aktionismus doch mal packt, mache ich Holzspäne. Anzünder brauche ich immer.</p><h3>Verbindung nach draußen</h3><p>Wie ich für den Notfall aufgestellt bin? Natürlich geht der Veranstalter auf Nummer sicher, das muss er. Deshalb ist ein kleines Ding mit dem Charme eines Autoschlüssels dabei: ein inReach-Kommunikator, ein Satellitengerät, mit dem ich kurze Textnachrichten schicken und im Notfall einen SOS-Button drücken kann. Auch mein Handy hat eine Satellitenfunktion. Keine Anrufe, keine Videos, kein Tiktok-Tinnitus – nur Texten.</p><p>Eigentlich wollte ich genau das vermeiden. Aber irgendwann schreibe ich doch nach Hause, einen beruhigenden Gruß. Kaum abgeschickt, rutsche ich in die alte Falle: Warten. Erwartung. Als hinge von der Antwort irgendetwas ab. Ich erwische mich bei einem vertrauten Reflex: Handy raus, swipen wollen, irgendetwas checken. Auch wenn es nichts zu checken gibt. Hauptsache, es knistert im Kopf.</p><p></p><p>Aber hier knistert nur das Feuer. Ein Ping, dann die Antwort. Ein kurzer Text, zwei Herzen. Und plötzlich wirkt das, worauf ich so gewartet habe, seltsam belanglos. Nicht unwichtig – sondern klein. Klein gegenüber dem Netson Lake, der auch an diesem Abend daliegt wie eine Glasplatte. Klein gegenüber der Mauer aus Nadelbäumen, die im Abendlicht stehen wie uralte Wächter. Klein gegenüber diesem klaren Licht, das niemals langweilt. Danach nutze ich das Handy nur noch für Fotos. Ich beginne, der Stille zu vertrauen.</p><h2>Die Rückkehr</h2><p>Am letzten Tag höre ich Urs' Twin Otter lange, bevor ich sie sehe. Ich bin bereit - und enttäuscht zugleich. Ich habe mich doch eingelebt! Ich versuche ein Resümee: Was passierte, als nichts passierte? Ich höre wieder - den See, den Wind, den Wald, den eigenen Kopf.</p><p>Und irgendwann auch das, was sonst unter dem Dauerlärm zu Hause verloren geht. Die Distanz zur Welt draußen schrumpft auf ein einziges Satelliten-Ping, das plötzlich völlig genügt. Während die Hütte unter mir kleiner wird, denke ich: Wie schön, dass solche Orte nicht erklären, sondern einfach wirken. Das ist das Beste, was man mitnehmen kann.</p><h3>Links, Tipps, Praktisches:</h3><p><strong>Reiseziel</strong>: Das Schutzgebiet Muskwa-Kechika (muskwa-kechika.com) erstreckt sich im Nordosten British Columbias (BC) über 64.000 Quadratkilometer.</p><p><strong>Beste Reisezeit</strong>: Ende Juni bis Ende September</p><p><strong>Anreise</strong>: Nonstop-Flug ab Frankfurt/Main oder München nach Vancouver mit Lufthansa, Air Canada oder saisonal auch Condor. Weiter mit dem Mietwagen über den Alaska Highway bis zur Northern Rockies Lodge am Muncho Lake (1.800 Kilometer Fahrt) oder mit lodge-eigener Liard Air nach Fort Nelson, weiter per Shuttle zur Lodge; die letzte Etappe mit Buschflugzeug zur Hütte.</p><p><strong>Einreise</strong>: Reisepass plus elektronische Reisegenehmigung (eTA; 7 Kanadische Dollar)</p><p><strong>Unterkunft/Anbieter:</strong> Backcountry-Aufenthalte in nur per Buschflugzeug erreichbaren Outpost Cabins organisiert die Northern Rockies Lodge (nrlodge.com). Die Lodge selbst bietet Restaurant, Tankstelle, Kanuverleih sowie Cottages und Chalets. Unter dem Label Backcountry-Abenteuer operieren mehrere Anbieter, darunter auch die Purcell Mountain Lodge, ebenfalls in BC, oder Skookum Backcountry Adventures im benachbarten Yukon.</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Für mehr Komfort: Powerbank, Kissen und Co: Diese Helfer machen das Reisen entspannter</title>
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      <description>Nackenschmerzen, laute Sitznachbarn und dann ist auch noch der Smartphone-Akku leer: Reisen kann eine Tortur sein. Doch man kann vorbeugen – neun nützliche Reisebegleiter im Check</description>
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      <category>Flugreisen</category>
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      <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 22:05:24 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Nackenschmerzen, laute Sitznachbarn und dann ist auch noch der Smartphone-Akku leer: Reisen kann eine Tortur sein. Doch man kann vorbeugen – neun nützliche Reisebegleiter im Check</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Vor dem Urlaub steht die Anreise. Und die kann ziemlich strapaziös sein. Weil man weder Ruhe noch Ablenkung findet, schwere Beine bekommt und einem schlimmstenfalls auch noch übel wird. </p><p>Bestenfalls aber läuft alles ganz entspannt – man sitzt bequem, hat weder Schmerzen noch Unwohlsein und auch noch Unterhaltung dabei. Was dafür im Gepäck sein sollte und was man sonst noch gut auf Reisen gebrauchen kann: Diese Liste hilft beim Planen des nächsten Trips.</p><h3>1. Nackenkissen: Hals gestützt, Schlaf entspannter</h3><p>Im Flieger oder Fernbus fallen einem die Augen zu – und wenn man wieder aufwacht, ist da dieses unangenehme Ziehen im Nacken. Ein Nackenkissen kann dem vorbeugen. "Einfach, weil es den Hals stützt", sagt die Manualmedizinerin Ricarda Seemann. Der Effekt: Nacken und Halswirbelsäule geraten dadurch nicht in eine unnatürliche schiefe Haltung - wobei sie dann Spannungskräften ausgesetzt wären.</p><p>Beim Kauf sollte man auf zwei Dinge achten: Das Kissen sollte fest und dennoch anschmiegsam sein – und nicht zu klein. Ansonsten ist es keine Unterstützung für den Nacken. Legt man sich das Kissen um und neigt den Kopf zur Seite, sollte man also recht schnell Kontakt haben und auf dem Stoff aufliegen.</p><p></p><p>Ein zusammengerollter Pullover oder ein kleines Schmusekissen tun es zwar prinzipiell auch, doch das Nackenkissen hat einen Vorteil: Es verrutscht durch seine besondere Form nicht so leicht – und hilft so beim Entspannen.</p><p><strong>Spartipp</strong>: Wer sich erst am Flughafen ein Nackenkissen zulegt, zahlt oft viel zu viel. Besser schon vor der Reise bestellen oder im Sanitätshaus um die Ecke vorbeischauen, um sich das passende Kissen zu kaufen.</p><p><strong>Ricarda Seemanns Fazit:</strong> "Wenn man auf einer langen Reise schlafen will, ist das wirklich ein gutes Hilfsmittel", sagt die Expertin der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie.</p><h3>2. Reisestecker: Steckdose fremd, Strom dennoch da</h3><p>Was haben England, die USA und Australien gemeinsam? Die Sprache. Okay, was noch? Nun, unter anderem auch, dass deutsche Ladegeräte nicht in die dortigen Steckdosen passen. Es braucht Adapter. </p><p>Sie gibt es für wenige Euro als Einzelstecker für einen ganz bestimmten Steckdosentyp, oder als preisintensivere Multistecker mit Kontaktstiften für Stecker aus aller Welt. Welche Steckdosen einem auf Reisen begegnen können, listet die International Electronical Organisation (IEC) für alle Länder auf ihrer Website auf: www.iec.ch/world-plugs </p><p></p><p><strong>Fazit</strong>: Unverzichtbar in bestimmten Reisezielen, sonst bleibt das Smartphone-Display im Urlaub ziemlich schnell schwarz.</p><h3>3. Downloads: Einfache Vorbereitung, keine Langeweile</h3><p>Ja, in Zügen, Fernbussen und auch auf immer mehr Flügen gibt es inzwischen WLAN. Doch die Internetverbindung ist längst nicht immer gratis – und oft auch viel zu wacklig, um Podcasts oder gar Serien zu streamen. </p><p><strong>Vorbereitung zahlt sich aus:</strong> Je nach Abo erlauben viele Streaminganbieter, Serien, Filme oder Musik aufs Smartphone oder Tablet herunterzuladen. So kann man sie offline schauen und ist nicht auf Netz angewiesen.</p><p><strong>Fazit</strong>: Man muss nur an das Anstoßen der Downloads denken, wenn man noch im heimischen Netz ist oder das Hotel-WLAN zur Verfügung steht. Dann ist man unterwegs gegen stundenlange Langeweile gewappnet.</p><p></p><h3>4. Stützstrümpfe: Leichter Druck, mehr Wohlgefühl</h3><p>Schwere Beine sind eine typische Begleiterscheinung bei langen Flügen oder Busfahrten. Die Kombination aus langem Sitzen und wenig Bewegung lässt Flüssigkeit in den Beinen versacken. </p><p>Gegen dieses unangenehme Gefühl können handelsübliche Stützstrümpfe helfen – aus hochelastischem Material gestrickt, üben sie sanften Druck aufs Gewebe aus und helfen dabei, dass etwa das Blut besser zirkuliert. "Das kann man einfach als Wohlfühlstrumpf nutzen", sagt Gefäßmedizinerin Katja Mühlberg. Besonders profitieren nach ihrer Einschätzung Menschen, die im Alltag – gerade an heißen Tagen – das Gefühl schwerer Beine kennen.</p><p>Davon abzugrenzen sind Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen im Flieger oder Fernbus spezielle medizinische Kompressionsstrümpfe tragen sollten, die einen ganz bestimmten, festgeschriebenen Druck auf das Gewebe ausüben. Etwa, wenn man infolge einer Thrombose oder eines Krampfaderleidens zu Schwellungen neigt. "Auch Schwangeren raten wir auf langen Reisen in jedem Fall, Kompressionsstrümpfe zu tragen", sagt die Expertin der Deutschen Gesellschaft für Angiologie.</p><p><strong>Fazit</strong>: Für manche Reisende sind sie aus medizinischen Gründen notwendig, für viele andere ein Hilfsmittel für mehr Wohlgefühl.</p><h3>5. Powerbanks: Liefern Strom, retten Nerven</h3><p>Unterwegs will man über die Karten-App zum Hotel finden – und plötzlich macht der Smartphone-Akku schlapp. Für solche Fälle sind Powerbanks Gold wert. Sie liefern Strom und retten damit Zeit und Nerven. Das gilt ebenso, wenn man im Fernbus oder im Zug seine Lieblingsserie anschaut oder sein Ticket digital vorzeigen möchte, der Ladestand des Geräts aber in Richtung null Prozent geht – und keine Steckdose oder USB-Ladebuchse am Sitz ist (oder sie schlicht nicht funktioniert).</p><p>Aufpassen muss man bei der Mitnahme von Powerbanks im Flugzeug: Dort dürfen sie generell nur ins Handgepäck, und auch das gilt nur für Modelle, die eine bestimmte Nennleistung nicht übersteigen. Oft liegt die bei 100, mit Genehmigung der Airline auch mal bei 160 Wattstunden. </p><p></p><p><strong>Wichtig zu wissen:</strong> Bei immer mehr Airlines ist es verboten, die mobilen Akkus an Bord aufzuladen, oder mit ihnen etwa das Smartphone mit Strom zu versorgen. Darüber sollte man sich vorher schlaumachen. </p><p><strong>Fazit</strong>: Gerade bei längeren Reisen ohne sichere Steckdosenversorgung eigentlich unverzichtbar. Bei Flügen die Regeln zur Mitnahme beachten!</p><h3>6. Wiederbefüllbare Trinkflasche: Wasser da, Durst weg</h3><p>Wer schon häufiger geflogen ist, kennt das: Flaschen mit Wasser oder Limo müssen spätestens an der Sicherheitskontrolle weggeworfen werden – Grund sind die strengen Flüssigkeitsregeln. Eine ganz leere Flasche hingegen ist kein Problem. Sie kann mitgeführt und im Sicherheitsbereich am Hahn einfach aufgefüllt werden. </p><p><strong>Fazit</strong>: Man spart Geld, der Aufwand ist gering – und Durst kein Thema mehr. Auch im Urlaub praktisch.</p><h3>7. Noise-Cancelling-Kopfhörer: Geräusche weg, Ruhe da</h3><p>Flugzeugdröhnen, telefonierende Sitznachbarn, Kindergeschrei: Manchmal möchte man die Geräusche auf Reisen einfach ausblenden. Wer gute Noise-Cancelling-Kopfhörer hat, setzt sie in solchen Momenten auf – und hat Ruhe. </p><p>Es gibt zwei Prinzipien: Beim aktiven Noise-Cancelling werden störende Geräusche erkannt und mit einem Gegenschall unterdrückt. Bei der passiven Variante sorgt die Abdeckung des Ohrs durch die Kopfhörer für das Weghalten der Geräusche. Die müssen dafür aber wirklich perfekt sitzen, sonst funktioniert es nicht so, wie man sich das vorstellt.</p><p></p><p><strong>Fazit</strong>: Gold wert, wenn man unterwegs auch in einem wuseligen Umfeld zur Ruhe kommen will. Im Trio mit Schlafmaske und Nackenkissen (siehe oben) die perfekte Ausstattung zum Abschalten. </p><h3>8. Koffertracker: Kleiner Sender, große Wirkung</h3><p>Man steht an der Gepäckausgabe des Flughafens, doch der Koffer fehlt. Hat man einen kleinen Tracker hineingepackt, reicht nun oft schon ein kurzer Blick aufs Smartphone, um festzustellen: Er ist mitgekommen. Oder: Er ist vermutlich noch am Abflughafen. Oft sind die Airlines selbst in der Lage, die Koffer dann zuzuordnen und nachzusenden. Wichtig: Am Koffer sollte man Name und Kontaktdaten anbringen - für genau so einen Fall.</p><p>Manchmal aber kann der Tracker beim Auffinden dann doch Gold wert sein. Airlines haben teilweise Kooperationen mit Anbietern – so können Nutzer von Apples Airtags bei Kofferverlust etwa den Objektstandort des Gepäcks direkt mit vielen Airlines teilen, auch Samsung will so etwas für seine Galaxy Smarttags schrittweise ausbauen.</p><p><strong>Fazit</strong>: Sie können mitunter beim Auffinden verlorener Koffer helfen. In erster Linie sind die Sender aber eine kleine Beruhigungspille für Reisende. </p><h3>9. Reisetabletten: Übelkeit weg, Müdigkeit da </h3><p>Ob im Schiff, im Fernbus oder im Flugzeug: Die Bewegungsreize können dafür sorgen, dass einem übel wird. Der Fachbegriff für die Reisekrankheit heißt nicht ohne Grund Kinetose – vom griechischen "kinein", was Bewegung heißt. Auf die Schnelle kann es helfen, nach vorn oder aus dem Fenster zu blicken.</p><p></p><p>Auch der Sitzplatz spielt eine Rolle. "Im Auto ist der Beifahrersitz meist günstiger als die Rückbank, im Flugzeug Plätze über den Tragflächen, auf dem Schiff möglichst mittig und nahe der Wasserlinie", sagt Markus Frühwein von der Deutschen Gesellschaft für Reisemedizin. </p><p>Die Ursache für die Symptome: Das Gleichgewichtsorgan im Innenohr registriere Bewegung, während die Augen etwas anderes wahrnehmen, zum Beispiel ein Buch im Auto oder eine Kabine auf einem Schiff. "Diese widersprüchlichen Informationen passen für das Gehirn nicht zusammen." Die Folge: Man fühlt sich schlecht, neben Übelkeit sind auch Schwindel und Kopfschmerzen typische Anzeichen einer Kinetose.</p><p>Wer vorbeugen will, kann auf Medikamente setzen. Das seien zum einen Antihistaminika wie Dimenhydrinat oder Diphenhydramin, erklärt der Arzt. Sie gibt es meist rezeptfrei als Tabletten oder Kaugummis und sie wirken laut Frühwein recht zuverlässig. Allerdings können sie müde machen. Auch Mundtrockenheit oder leichte Benommenheit seien möglich.</p><p>Zum anderen gibt es verschreibungspflichtige Pflaster mit Scopolamin. Sie werden hinter das Ohr geklebt und geben den Wirkstoff langsam ab. "Es wird nur alle drei Tage gewechselt und eignet sich damit besonders für längere Reisen, etwa auf einem Schiff", sagt Frühwein. Auch hier können Nebenwirkungen auftreten, vor allem Mundtrockenheit oder Sehstörungen.</p><p><strong>Fazit</strong>: Helfen das Weglegen des Buches und der Blick aus dem Fenster nichts mehr, ersparen Reisetabletten einem vielleicht den Griff zur Spucktüte. Die Nebenwirkungen sollte man aber nicht außer Acht lassen!</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Sabbatical, Au-pair und Co: Bei langen Reisen: Wie teuer ist die Krankenversicherung?</title>
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      <description>Stiftung Warentest empfiehlt für alle Auslandsaufenthalte zusätzlichen Krankenversicherungsschutz. Die Preisunterschiede bei Tarifen für lange Reisen sind groß. Worauf es ankommt</description>
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      <category>Reisetipps</category>
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      <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 11:38:59 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Stiftung Warentest empfiehlt für alle Auslandsaufenthalte zusätzlichen Krankenversicherungsschutz. Die Preisunterschiede bei Tarifen für lange Reisen sind groß. Worauf es ankommt</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ob Work and Travel nach dem Abi oder eine berufliche Auszeit: Wer für mehrere Monate im Ausland ist, sollte sich entsprechend für gesundheitliche Notfälle absichern. Die Stiftung Warentest empfiehlt in so einem Fall immer einen Langzeit-Auslandskrankenschutz.</p><p>Das gilt nicht nur für Länder wie die USA, Kanada und Singapur, wo die Behandlungskosten bei Erkrankungen und Verletzungen hoch sind. Sondern auch für Aufenthalte in der EU. Denn längst nicht immer zahlt die gesetzliche oder private Krankenversicherung alles. Gerade bei Krankenrücktransporten, die fünfstellige Kosten verursachen können, kann das zum Problem werden.</p><h2>Große Preisunterschiede</h2><p>Bei der Auslandskrankenversicherung hängen die Kosten maßgeblich vom Versicherungszeitraum und vom Alter ab, berichtet die Zeitschrift "Stiftung Warentest Finanzen" (Ausgabe 5/2026). Es wurden 94 Tarife für 90 bzw. 365 Tage Versicherungsdauer mit weltweiter Gültigkeit und ohne Selbstbeteiligung untersucht. Während es für junge Leute 90 Tage Schutz mitunter schon für unter 100 Euro gibt, zahlen Ältere hier in einzelnen Tarifen teils mehrere Tausend Euro.</p><p></p><p>Der Preis ist dabei kein Kriterium für guten Schutz: So bekam der teuerste 90-Tage-Schutz - 4.680 Euro für 56- bis 74-Jährige verlangt der Anbieter – nur die Testnote 4,4. Dagegen kostet der mit 1,0 benotete Tarif "ARTop mit Verlängerung" von LVM für 60- bis 74-Jährige 177 Euro. Laut den Warentestern ist dieser Tarif der günstigste unter den "sehr guten" Tarifen und damit Preis-Leistungs-Sieger. Gesamttestsieger mit der Bestnote 0,6 wurde die "Reise-Krankenversicherung" von HanseMerkur.</p><p>Spezialtarife für junge Zielgruppen wie Stipendiaten, Work-and-Traveler, Freiwilligendienstleistende oder Au-pairs nahmen die Tester ebenfalls in den Blick. Ihr Fazit dazu: Oft gibt es bei den normalen Tarifen für alle Altersgruppen günstigere Angebote. Meist werden solche Spezialtarife dann interessant, wenn man mehrere Jahre im Ausland bleiben will – viele haben eine lange maximale Versicherungsdauer von fünf Jahren.</p><h2>Lieber längere Versicherungsdauer wählen</h2><p>Die Stiftung Warentest rät, die Auslandskrankenversicherung vor der Reise abzuschließen und die Aufenthaltsdauer lieber großzügig zu kalkulieren. Endet der Trip doch früher, kann man die Beiträge anteilig zurückverlangen – dafür muss man nur Belege vorweisen können wie das Rückflugticket. Laut der Stiftung Warentest besteht ein Rechtsanspruch auf diese Erstattung.</p><p></p><p>Diese Auslandskrankenversicherungen für lange Reisen sind nicht zu verwechseln mit günstigen Reisekrankenversicherungen für kürzere Urlaube von maximal acht bis zehn Wochen. Hier gibt es laut Stiftung Warentest sehr gute Jahrespolicen teils schon für unter zehn Euro.</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Stiftung Warentest: Wo Sie beim Mietwagen besser nicht sparen sollten</title>
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      <description>Mietwagen-Vergleiche im Netz lohnen sich. Es gibt aber drei Punkte, bei denen Sparen wirklich eine schlechte Idee ist. Mit dieser Checkliste mieten und fahren Sie entspannter.</description>
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      <category>Reisetipps</category>
      <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 11:23:33 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Mietwagen-Vergleiche im Netz lohnen sich. Es gibt aber drei Punkte, bei denen Sparen wirklich eine schlechte Idee ist. Mit dieser Checkliste mieten und fahren Sie entspannter.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wer den Mietwagen früh bucht, kann sparen - wer gut vergleicht, spart noch mehr. Und Vermittlungsportale im Netz sind dabei eine gute Sache, so die "Stiftung Warentest Finanzen" (5/2026). Der Rat: "Nutzen Sie am besten mehrere Portale für die Suche." Worauf man für möglichst sorglosen Urlaub sonst noch achten sollte - und ein guter Tipp für die Rückgabe.</p><h2>Vergleichsportale haben unterschiedliche Stärken</h2><p>Am besten nutzt man für die Suche nur Portale, die gezieltes Filtern nach Vertragsbedingungen wie Versicherungsschutz, Selbstbeteiligung und Co. erlauben. Suchseiten wie Mietwagen-Check, Check24 oder billiger-mietwagen.de erlauben das. Angebote von Sunny Cars oder Tui listen dagegen laut Stiftung Warentest ohnehin nur Angebote, die Mindestkriterien in Sachen Versicherung, Tankregeln und Stornierung erfüllen. </p><h2>Versicherung: Selbstbeteiligung ist keine gute Idee</h2><p>Hier lohnt Sparen nicht. Die Warentester sind da eindeutig in ihrem Urteil: "Schließen Sie nur Verträge mit einer Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung ab." So sind auch alle selbstverantworteten Schäden am Auto abgesichert. Wichtig hier: Es gibt zwei Möglichkeiten.</p><p>Vermittler erstattet Selbstbeteiligung: In diesem Fall strecken Mieter die Selbstbeteiligung vor und erhalten sie später vom Vermittlungsportal oder dessen Versicherung erstattet. Wer früh in den Mietbedingungen recherchiert, was für Nachweise in diesem Fall nötig sind, erspart sich Ärger.Keine Zahlung: Diese Variante schließt tatsächlich einen Eigenanteil aus. Außer man verstößt gegen die Vertragsbedingungen. </p><h2>Achtung Falle: die Versicherung deckt längst nicht alles ab</h2><p>Was viele nicht wissen: Die Vollkaskoversicherung hat Lücken und deckt in der Regel Schäden an Scheiben, Reifen oder Unterboden nicht ab. Auch das Dach kann von der Versicherung ausgeschlossen sein. Wird eine Zusatzversicherung dafür angeboten, ist das keine Geldschneiderei. Die Warentester raten ausdrücklich, diese Teile separat zu versichern. </p><p>Hier lohnen die Schutzpakete, die von den Vermittlungsportalen angeboten werden. Oder man schließt per Filter gleich Angebote aus, in denen diese Fahrzeugteile nicht versichert sind. Tui und Sunny Cars listen solche Angebote erst gar nicht.</p><h2>Die Sache mit der Haftpflichtversicherung</h2><p>Andere Länder, andere Sitten - und auch andere Deckungssummen. In einigen Ländern sind die Mindestdeckungssummen für KfZ-Haftpflichtversicherungen niedrig. Die gesetzlich vorgeschriebenen 1,12 Millionen Euro pro Unfall auf Zypern sind bei einem Personenschaden schnell erreicht. Wer im Schadensfall nicht schlimmstenfalls aus eigener Tasche zuzahlen will, hat zwei Möglichkeiten:</p><p>Hohe Deckungssumme wählen: Vergleichen Sie die Angebote mit Blick auf die Deckungssumme. Je höher, desto besser.</p><p>Die eigene Kfz-Versicherung prüfen: Das Zauberwort heißt "Mallorca-Police". Diese Vereinbarung gibt es in etlichen KfZ-Versicherungen und sie stockt die Deckungssummen von Mietwagen auf. Zum Teil auf das Niveau der heimischen Versicherungspolice. Achtung: Die Mallorca-Police gilt nur innerhalb Europas.</p><h2>Mietwagenkaution: Debit und Credit - schauen Sie hin</h2><p>Zum Abholen des Mietwagens braucht es die Bescheinigung vom Portal, die Fahrerlaubnis und in der Regel eine Kreditkarte. Die muss laut Stiftung Warentest auf den Namen des Hauptfahrers ausgestellt sein. Hier kann eine echte Kreditkarte nötig sein, also keine Debitkarte. Welche Karte man hat, erkennt man am Aufdruck (Debit oder Credit). </p><p></p><p>Das gilt in der Regel auch, wenn man die Buchung zu Hause noch mit der Debitkarte abwickeln kann - lesen Sie das Kleingedruckte. Das kann Frust und Kosten bei der Abholung vermeiden. </p><p>Eine Faustregel: Wird direkt vom Konto abgebucht, ist es eine Debitkarte. Bezahlt man die Beträge von der Kreditkarte monatlich, sollte es eine echte Kreditkarte sein. Im Zweifel bei der Bank nachfragen. </p><p>Die Kaution für den Mietwagen - gern mal mehr als 1.000 Euro - werden für die Mietdauer auf der Kreditkarte geblockt. Bei reinen Debitkarten kann das Probleme geben. Wer keine echte Kreditkarte hat, sollte deswegen die Filtermöglichkeiten nutzen und nach Angeboten suchen, die ohne Kreditkarte buchbar sind. Meistens sind die aber teurer.</p><h2>Dokumentieren Sie den Zustand des Miewagens</h2><p>Eigentlich selbstverständlich, geht aber in der Eile gern mal unter: die gründliche Untersuchung des Mietwagens auf Vorschäden. Stiftung Warentest rät: "Machen Sie sich die Mühe und lassen Sie Schäden in die Autoskizze des Übergabeprotokolls einzeichnen und auch bestätigen." Das schützt später vor Ärger und Kosten. Fotos vom Zustand des Wagens bei Übergabe und Detailbilder von Vorschäden helfen ebenfalls.</p><p>Dasselbe gilt für die Rückgabe nach dem hoffentlich schönen Urlaub. Bestehen Sie auf einem Rückgabeprotokoll, auch wenn das oft in der Eile vergessen wird. Fotos des Fahrzeugs von innen und außen sind zusätzliche Helfer im Streitfall. So können Sie belegen, dass der Wagen ohne Schaden abgegeben wurde.</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Surfen in Marokko: Wie ich am Ende der Wüste die perfekte Welle fand | GEOplus</title>
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      <description>Die ersten Wellen spülen sie vom Brett, doch unsere Autorin gibt nicht auf. In Marokko sucht sie den perfekten Surfspot – und taucht ein in die Seele der nordafrikanischen Surfkultur</description>
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      <category>Marokko</category>
      <category>Surfen</category>
      <category>Fernreiseziele</category>
      <category>Afrika</category>
      <category>Abenteuer Outdoor</category>
      <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 08:32:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Emma Lehmkuhl</dc:creator>
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      <title>Küste zum Verlieben: Zehn Strände, die Südfrankreich unvergesslich machen</title>
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      <description>Azurblaues Meer, duftende Pinienhaine, Traumbuchten: An dieser Küste wird aus Badeurlaub eine Liebeserklärung ans Meer. Wir stellen die zehn schönsten Strände in Südfrankreich vor</description>
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      <category>Südfrankreich</category>
      <category>Strand</category>
      <category>Mittelmeer</category>
      <category>Urlaubsziele</category>
      <category>Europa</category>
      <category>Küste</category>
      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 08:00:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Azurblaues Meer, duftende Pinienhaine, Traumbuchten: An dieser Küste wird aus Badeurlaub eine Liebeserklärung ans Meer. Wir stellen die zehn schönsten Strände in Südfrankreich vor</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Auf einer Länge von 650 Kilometern erstreckt sich die Mittelmeerküste Südfrankreichs – von der rauen Felsküste der Côte Vermeille über die Dünenlandschaften in Okzitanien bis hin zu den glamourösen Promenaden der Côte d’Azur. Die schönsten Badestellen in Südfrankreich überzeugen mit Sandstränden, umrahmt von Pinienwäldern, und Kieselstränden mit glasklarem Wasser. Hier findet jeder den perfekten Ort für eine Auszeit am Meer. Wir stellen unsere Favoriten vor: </p><h2>Calanque d’En-Vau: Baden zwischen spektakulären Felsen</h2><p>Diesen Strand muss man sich erarbeiten, doch es lohnt sich! Die Calanque d’En-Vau liegt zwischen Cassis und Marseille <strong>im Nationalpark Calanques.</strong> Calanques sind fjordartige, schmale Buchten mit steilen Kalksteinwänden. Dort ist das Meer besonders klar und türkis, was im starken Kontrast zu den hellen Felswänden steht.  </p><p>Die Bucht ist nur zu Fuß oder per Boot erreichbar. Kajaks können beispielsweise in Port-Miou bei Cassis gemietet werden. Von dort startet auch die Wanderung zum Strand. Sie dauert zwischen ein und 1,5 Stunden. Wer den Weg auf sich nimmt, sollte unbedingt festes Schuhwerk einpacken und ausreichend Verpflegung mitnehmen. Vor Ort bietet sich dann ein einzigartiger Ausblick: Der Kieselstrand gilt als einer der schönsten Strände in Südfrankreich. Er ist <strong>eingebettet zwischen schroffen Felswänden und Pinienbäumen</strong>, das türkisblaue Meer lädt zum Schwimmen und Schnorcheln ein. Wer möglichst viel Sonne mitnehmen und Touristenmassen vermeiden möchte, besucht die Bucht schon am frühen Morgen.</p><p><strong>Hinweis:</strong> In den Sommermonaten kann der Wanderweg zum Strand zeitweise wegen Waldbrandgefahr gesperrt sein. Prüfen Sie bei einem Besuch daher vorab die Begehbarkeit.</p><h2>Plage de l'Almanarre: <strong>Zwischen Kites und Flamingos</strong></h2><p></p><p>Die <strong>mittelalterliche Hafenstadt Hyères an der Côte d’Azur </strong>bietet nicht nur gemütliche Gassen, süße Lädchen und leckeres Essen, sondern gilt vor allem auch als <strong>Wassersportparadies</strong>. Kein Wunder, schließlich liegen zu ihren Füßen einige der schönsten Strände in Südfrankreich. Am Plage de l’Almanarre auf der Halbinsel Giens trifft man auf zahlreiche Kitesurferinnen und Kitesurfer. Bei Westwind bietet das Meer perfekte Bedingungen, um sich mit Brett und Kiteschirm über die Wellen tragen zu lassen und dabei das unvergleichliche Gefühl von Freiheit zu spüren. Bei Ostwind hingegen ist es in der Bucht angenehm ruhig, sodass auch Kinder gut im flachen Wasser spielen können.</p><p>Hinter dem Strand erstreckt sich noch ein weiteres Naturparadies, denn der Plage de L’Almanarre grenzt an die vier Kilometer lange <strong>Salzstraße</strong>, die auch an den Salinen von Pesquiers vorbeiführt. Heute leben hier <strong>in einem Schutzgebiet unzählige Vogelarten</strong>, die die Besucher*innen auf ornithologischen Führungen beobachten können. Die größte Artenvielfalt herrscht Mitte April. Eine Tierart ist dabei stets der Star: Die <strong>rosafarbenen Flamingos</strong>, die durch das Wasser waten und nach Nahrung suchen. </p><h2>Plage de Notre Dame: entschleunigen auf der Insel Porquerolles</h2><p></p><p>Vor der Küste der Hafenstadt Hyères liegen mehrere Inseln, die alle einen Besuch wert sind. Für Strandurlaub in Südfrankreich eignet sich besonders die Insel Porquerolles. Per Boot oder Katamaran lässt sich das Paradies im Mittelmeer gut erreichen. Dort <strong>fahren keine Autos</strong>, weshalb Strecken entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Auf der Insel befinden sich außerdem einige der schönsten Strände in Südfrankreich. </p><p><strong>Unser Tipp: </strong>der <strong>Plage de Notre Dame </strong>– ein 800 Meter langer Sandstrand mit angrenzendem Pinienwald. Vom Hafen in Porquerolles braucht man für die drei Kilometer mit dem Fahrrad rund 20 Minuten, zu Fuß dauert es 45 Minuten bis eine Stunde. 2015 wurde dieser Strand von der europäischen Organisation zur Förderung von Kultur und Tourismus in Europa zum "schönsten Strand Europas" gewählt. Noch heute ist er ein beliebtes Ausflugsziel und Fotomotiv. </p><h2>Plage des Sablettes: Stadtstrand vor bunter Kulisse</h2><p></p><p>Kaum ein Ort an der Côte d’Azur mutet mehr wie ein Postkartenmotiv an als <strong>die bunte Stadt Menton,</strong> auch bekannt als "Stadt der Zitrone". Menton galt im 19. Jahrhundert als führende Region für die Zitronenproduktion, noch heute bekommt man hier besonders leckere Zitronen mit wenig Säure. Ein Highlight ist das <strong>alljährliche Zitronenfest</strong>, das von Mitte Februar bis Anfang März gefeiert wird. Im Sommer tummeln sich die Menschen wiederum am stadteigenen Strand, dem Plage des Sablettes. Der liegt am Fuße der rot-, orange- und gelbfarbenen Altbauten.</p><p>Doch nicht nur die Kulisse ist eindrucksvoll, das flache Ufer ist <strong>ideal für Familien</strong>. Im Kiesel-Sand-Mix können die Kleinen wunderbar spielen und buddeln. Zwischendurch geht es für eine <strong>Abkühlung ins seichte Wasser</strong>. Die Erwachsenen können sich in den Cafés rundherum ein Getränk oder Gebäck holen. Toiletten und Duschen machen den Aufenthalt besonders angenehm. Nach einem langen Tag am Strand schlendert man noch über die Promenade, die 2019 komplett erneuert wurde. Dort befindet sich nun eine Fußgängerzone mit Geschäften, Restaurants und Bars. Perfekt, um den Sonnenuntergang am Wasser zu genießen.</p><h2>Plage de l’Espiguette: Dünen, so weit das Auge reicht</h2><p></p><p>Sand, so weit das Auge reicht: Die Dünenlandschaft am Plage de l’Espiguette befindet sich nahe der Gemeinde Le Grau-du-Roi. Sie gehört zur Region Okzitanien, die sich von den Pyrenäen an der spanischen Grenze bis zum Mittelmeer erstreckt.</p><p>An diesem Strand begrüßt einen die <strong>nahezu unberührte Natur</strong>. Egal, wohin man schaut, überall ist Sand. Und der lädt nicht nur zum Verweilen, sondern auch zu einem Strandspaziergang ein. Insgesamt ist der Plage de l’Espiguette zehn Kilometer lang mit <strong>bis zu zwölf Meter hohen Dünen</strong>.</p><p>Letztere dürfen allerdings nicht betreten werden, um Flora und Fauna zu schützen. Denn in dem Naturschutzgebiet leben viele Zugvögel, die am Boden nisten, wie zum Beispiel einige Sandregenpfeiferarten. Hunde müssen daher auch an der Leine bleiben, Besucher sollten die markierten Wege nicht verlassen. </p><p><strong>Tipp:</strong> Wer weit nach Süden läuft, hat oft ganze Strandabschnitte für sich. </p><h2>Plage de Pampelonne: Plantschen wie die Reichen und Schönen nahe Saint-Tropez</h2><p></p><p>Saint-Tropez ist bekannt als Metropole der Reichen und Schönen an der Côte d’Azur. Hier liegen Yachten im Hafen, Luxusautos und teure Boutiquen zieren das Stadtbild. Doch manchmal besteht wahrer Luxus einfach nur darin, seine Füße in den warmen Sand zu graben, die Sonne im Gesicht zu spüren und aufs Meer zu schauen. Und auch das findet man in Saint-Tropez – und zwar am Plage de Pampelonne.</p><p>Er gilt als einer der <strong>berühmtesten und schönsten Strände </strong>in Südfrankreich und ist in fünf Abschnitte unterteilt, die jeweils eine eigene Zufahrtsstraße haben. Hier findet man den perfekten Mix aus Entspannung und Trubel. Vor allem morgens ist es noch ruhig und fast verschlafen. In der Luft liegt der<strong> Duft von Pinienwäldern und Salz.</strong> Im Laufe des Tages nimmt der Trubel zu, wenn die Yachten anlegen und die Bars, Beachclubs und Restaurants eröffnen. Auch Wassersportfans kommen hier nicht zu kurz: Es gibt Bootstouren, man kann Jet-Ski ausleihen, Wakeboard fahren oder Stand-Up-Paddling ausprobieren.</p><h2>Plage de la Mala: klein, aber fein</h2><p></p><p>Zwischen Nizza und Menton befindet sich ungefähr in der Mitte das Cap d’Ail mit einem der schönsten Strände der Region. Der Plage de la Mala ist mit nur 200 Meter Länge klein, aber fein. Man<strong> erreicht ihn entweder per Boot oder zu Fuß</strong>. Vom Bahnhof Cap d’Ail führt ein Küstenweg über rund 850 Meter dorthin. Für die Strecke braucht man je nach Tempo zehn bis 15 Minuten. Vor Ort erstreckt sich der Strand entlang einer begrünten Bucht. Felsen ragen rechts und links in den Himmel, und das türkise Wasser schwappt an den Strand. </p><p>Der Plage de Mala bietet eine<strong> Mischung aus Sand- und Kiesstrand</strong>. Im klaren Wasser kann man wunderbar schnorcheln oder schwimmen, wer sich in der Sonne entspannen will, mietet eine Sonnenliege oder nimmt in einem der beiden Strandrestaurants Platz, die auch jeweils über einen privaten Strandabschnitt verfügen, es gibt aber auch einen öffentlichen Bereich, um sein Handtuch auszubreiten.</p><h2>Calanque de Mugel: besondere Ausblicke im Nationalpark</h2><p></p><p>In der Nähe von Cassis, im östlichen Teil des Nationalparks Calanques, befindet sich die Calanque de Mugel. Sie unterteilt sich in die Strände Le Petit Mugel und Le Grand Mugel. Während man zu anderen Calanques oft lange wandern muss, sind diese beiden Buchten leicht zugänglich.</p><p>Der Kieselstrand von <strong>Le Petit Mugel</strong>, dem kleineren der beiden, bietet besonders klares Wasser und ein ruhiges Ambiente. <strong>Le Grand Mugel </strong>ist belebter. Hier befindet sich auch ein Restaurant.</p><p>Wer die Umgebung der Calanques erkunden will, kann den zwölf Hektar großen <strong>botanischen Park </strong>besuchen. In dem Parc de Mugel wachsen seltene Pflanzen sowie unterschiedlichste Bäume, darunter Kastanien, Johannisbrotbäume, Lorbeerbäume und Strandkiefern. Den besten Ausblick auf das Meer hat man von einem 82 Meter hohen Aussichtspunkt. Der Weg nach oben ist allerdings eher steil, daher ist festes Schuhwerk von Vorteil.</p><h2>Plage de l’Estagnol: ein flacher Strand für Familien</h2><p></p><p>Wer Strandurlaub in Südfrankreich machen möchte, sollte unbedingt den Plage de l‘Estagnol bei Bormes-les-Mimosas besuchen. Der weiße Sandstrand liegt <strong>in einer geschützten Bucht mit Pinienwäldern</strong>. Da das Wasser hier sehr flach ist, eignet er sich besonders gut für Familien mit Kindern. Vor Ort gibt es ein Restaurant, einen Strandshop, und es können Kajaks und SUP-Boards ausgeliehen werden.</p><p>Der Strand liegt rund sieben Kilometer vom Stadtzentrum von Bormes-les-Mimosas entfernt. Wer mit dem Auto anreist, findet in der Nähe einen kostenpflichtigen Parkplatz. Der Plage de l’Estagnol ist aber auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. </p><h2>Plage d'Èze-sur-Mer: Kiesstrand für Sonnenanbeter</h2><p></p><p>Der Plage d‘Èze-sur-Mer liegt zu Füßen des mittelalterlichen Dorfes Èze an der Côte d'Azur. Es befindet sich direkt an der Küstenstraße zwischen Nizza und Monaco und ist somit ideal angebunden. Der Ort Èze ist ein Highlight für sich mit seiner <strong>schönen Altstadt mit kleinen Gassen</strong>, die auf einem Hügel über dem Meer thront. Sehenswert ist der Jardin Exotique, und auch der Blick auf die Bucht lohnt sich.</p><p>Nach einem Besuch im Ort geht es runter zum Strand. Den Plage d‘Èze-sur-Mer erreicht man am besten zu Fuß – <strong>vom Bahnhof in Èze sind es nur rund 300 Meter</strong>. Parkplätze sind in der Gegend begrenzt.</p><p>Der Strand eignet sich optimal für alle, die sich bräunen wollen, denn hier gibt es wenig Schatten. Es empfiehlt sich also, einen Sonnenschirm mitzunehmen. Und wie an vielen Kieselstränden sind Wasserschuhe ein Muss, um bequem ins Meer zu gelangen. Das Wasser ist hier so klar, dass man wunderbar <strong>schnorcheln </strong>und dabei die Unterwasserwelt entdecken kann. Im Vergleich zu den Nachbarstränden führt dieser Strandzugang eher an einen ruhigen Ort. Optimal für Menschen, die Entspannung abseits der Massen suchen. </p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Maike Frye</dc:creator>
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      <title>Ornithologie: Reiseziele für Naturfreunde: Welcher Vogel lässt sich wo beobachten?</title>
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      <description>Manche Reiseziele ziehen Vogelliebhaber magisch an. Schließlich sieht man Kolibris und Puffins nicht alle Tage. Quizzen Sie sich durch die besten Reiseländer für Ornithologie-Fans</description>
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      <category>Ornithologie</category>
      <category>Fernreiseziele</category>
      <category>Reisen</category>
      <category>Natur</category>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 07:55:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Iona Marie Schlußmeier</dc:creator>
    </item>
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      <title>Psychologie: Warum wir uns im Urlaub so schnell verlieben</title>
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      <description>Sonne, Strand, Sommerflirt: Psychologin und Paarberaterin Lisa Fischbach erklärt, wie Urlaubsromanzen entstehen – und woran wir erkennen, ob daraus eine echte Beziehung werden kann</description>
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      <category>Urlaub</category>
      <category>Liebe</category>
      <category>Beziehung</category>
      <category>Psychologie</category>
      <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 07:17:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Sonne, Strand, Sommerflirt: Psychologin und Paarberaterin Lisa Fischbach erklärt, wie Urlaubsromanzen entstehen – und woran wir erkennen, ob daraus eine echte Beziehung werden kann</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p><strong>GEO:</strong> <strong>Frau Fischbach, stimmt der Eindruck: Wir verlieben uns im Urlaub schneller als zu Hause?</strong></p><p>Lisa Fischbach: Ja. Ohne Verpflichtungen und mit weniger Stress sind die Voraussetzungen fürs Verlieben besser. Wir können uns dann emotional oft viel schneller öffnen.</p><p><strong>Was macht der Urlaub psychologisch mit uns, bevor überhaupt ein Flirt beginnt?</strong></p><p>Urlaub versetzt uns in eine positiven emotionale Stimmungslage. Wir sind vom Korsett der Pflichten, To-Dos und Timings befreit. Neue Reize und ein Gefühl von Freiheit kurbeln Dopamin an. Zudem sind wir offener, neugieriger und entspannter – genau die innere Haltung, die Nähe überhaupt erst möglich macht. Es entsteht Raum für eine andere Wahrnehmung und echte Begegnungen, noch bevor der erste Flirt beginnt.</p><p><strong>Der Urlaub ist ja eine Art Ausnahmezustand. Ist das aus psychologischer Sicht eine gute Voraussetzung, um sich zu verlieben?</strong></p><p>Absolut, allerdings mit Einschränkungen. Die emotionale Offenheit und das Loslassen von Alltagspflichten begünstigen Nähe und spontane Verbindung. Gleichzeitig fehlt aber der Realitätscheck: Wir erleben den anderen in einem nicht typischen Kontext, fern von Stress, Verantwortung und Arbeit. Das kann Gefühle intensivieren, aber auch verzerren. Verlieben gelingt im Urlaub leichter – die Frage ist eher, wie tragfähig dieses Gefühl außerhalb dieser besonderen Bedingungen bleibt.</p><p><strong>Was unterscheidet denn einen Urlaubsflirt von einer Urlaubsliebe?</strong></p><p>Der Unterschied liegt in der Tiefe der emotionalen Verbindung. Ein reiner Flirt bleibt meist auf körperlicher Anziehung und dem Urlaubszauber beschränkt. Eine echte Urlaubsliebe entsteht, wenn beide sich auch emotional öffnen – über Werte, Ziele und Träume sprechen. Dann wird aus der oberflächlichen Anziehung echte Nähe.</p><p><strong>Eignen sich bestimmte Urlaubsarten besonders, sich unterwegs zu verlieben? Und gibt es Reiseziele, an denen es Ihrer Erfahrung nach besonders häufig funkt?</strong></p><p>Ja, vor allem Reisen mit viel sozialer Interaktion. Gruppenreisen, Backpacking oder Aktivitäten wie Surfcamps oder Wanderreisen fördern Begegnungen auf Augenhöhe. Orte mit entspannter, offener Atmosphäre begünstigen ebenfalls Kontakt. Weniger entscheidend ist das konkrete Reiseziel als die Struktur: Wer alleine reist oder in offenen Settings unterwegs ist, hat schlicht mehr Gelegenheiten für Begegnung – und damit auch fürs Verlieben.</p><p></p><p><strong>Urlaubsromanzen wirken oft in kürzester </strong><a href="https://www.geo.de/wissen/forschung-und-technik/was-ist-zeit--geo-beantwortet-die-grosse-frage-34812378.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Endlich verstehen: Zeit" class="autolinker"><strong>Zeit</strong></a><strong> sehr tief. Was beschleunigt diese Gefühle?</strong></p><p>Das Tempo beim Verlieben kommt durch mehrere Faktoren: hohe emotionale Verfügbarkeit, ständige gemeinsame Zeit, der Reiz des Neuen und das Wissen um die begrenzte Zeit. Unter diesen Bedingungen werden wir intensiv vom Kuschelhormon Oxytocin überflutet. Gleichzeitig idealisieren wir den anderen, weil wir ihn nur in seiner besten Version erleben. </p><p><strong>Sie arbeiten mit Singles und Paaren: Gibt es typische Persönlichkeits‑ oder Bindungstypen, die sich besonders schnell im Urlaub verlieben?</strong></p><p>Menschen mit einem sicherem Bindungsstil und hoher Offenheit für neue Erfahrungen verlieben sich im Urlaub eher schneller. Auch Menschen, die einen unsicher-vermeidenden Bindungsstil haben, können sich auf einen Urlaubs-Crush leichter einlassen, weil das Risiko von zu großer Nähe geringer zu sein scheint – die gemeinsame Zeit ist ja begrenzt. Gleichzeitig spielen Lebensphasen eine Rolle: Wer gerade offen für Veränderung ist oder sich nach Nähe sehnt, ist empfänglicher für Verliebtheit. Der Urlaub kann wie ein Katalysator wirken und Wünsche verstärken.</p><p><strong>Was passiert psychologisch, wenn wir mit einer Urlaubsliebe im Gepäck nach Hause kommen?</strong></p><p>Dann prallen zwei Welten aufeinander. Die Beziehung muss sich plötzlich im Alltag bewähren – mit Zeitdruck, Verpflichtungen und realistischen Erwartungen. Die rosarote Brille bekommt Kratzer. Es werden Unterschiede sichtbar, die der Urlaub überspielt hat. Im gewohnten Umfeld und Alltag zeigen sich Seiten der Persönlichkeit, die oft von der "Urlaubs-Persönlichkeit" abweichen. Daher steht das Miteinander auf einer Bewährungsprobe – man muss sich ein zweites Mal kennenlernen. </p><p><strong>Viele erzählen, dass der "Zauber" nach der Rückkehr bröckelt. Woran merken Menschen, dass es eher eine kurze Affäre war als eine tragfähige Beziehung?</strong></p><p>Ein wichtiges Zeichen ist, wenn die Verbindung im Alltag schnell an Tiefe verliert. Wenn Gespräche oberflächlicher werden, gemeinsame Zukunft kaum Thema ist oder die Motivation sinkt, sich real zu sehen, spricht das eher für eine situative Romanze. Auch wenn man merkt, dass man sich vor allem nach dem Gefühl im Urlaub sehnt – weniger nach der konkreten Person – ist das ein Hinweis auf eine eher kurzfristige Verbindung.</p><p><strong>Was raten Sie Klient*innen, die kurz davor sind, für eine Urlaubsromanze ihr Leben umzukrempeln – Job kündigen, umziehen, alles auf eine Karte setzen?</strong></p><p>Große Entscheidungen sollten nie aus einer emotionalen Hochphase heraus getroffen werden. Wichtig ist, die Beziehung im Alltag zu testen: Besuche, gemeinsames Planen, auch Konflikte erleben. Erst wenn sich zeigt, dass die Verbindung auch unter realen Bedingungen trägt, kann man über größere Schritte nachdenken. Gefühle allein sind keine ausreichende Entscheidungsgrundlage, gerade der Hormon-Cocktail beim Verlieben vernebelt die Sinne.</p><p><strong>Aus Ihrer Erfahrung: Unter welchen Bedingungen hat eine Urlaubsliebe realistische Chancen, eine stabile Beziehung zu werden?</strong></p><p>Wenn beide nach dem Urlaub aktiv den Alltag teilen, regelmäßig Zeit einplanen und offen über Erwartungen sprechen. Wichtig ist auch, dass man ähnliche Lebensziele und Werte hat. Das zeigt sich meist erst im alltäglichen Leben.</p><p><strong>Gibt es Warnsignale, bei denen Sie klar sagen würden: Das ist eher ein schönes Ferienkapitel – bitte nicht zur Lebensentscheidung machen.</strong></p><p>Wenn sich zu Hause deutlich große Unterschiede in Lebensstil oder Werten zeigen, die im Urlaub nicht Thema waren oder überlagert wurden, lohnt sich ein zweiter, kritischer Blick. Auch wenn man merkt, dass die Anziehung vor allem auf dem Urlaubsfeeling beruhte. Ferienstimmung, Abenteuer, Party und Alkohol können Gefühle einseitig beeinflussen. Besonders vorsichtig sollte man sein, wenn sich Altlasten zeigen – etwa, wenn einer von beiden schon vor der Reise emotional nicht frei war. </p><p><strong>Wenn Sie unseren Leser*innen abschließend einen Tipp mitgeben könnten: Wie lässt sich eine Urlaubsromanze so leben, dass sie guttut, ganz gleich, wie sie endet?</strong></p><p>Ganz bei sich bleiben und sich bewusst machen, wie es sich anfühlt, wenn nach dem Urlaub alles enden könnte. Auf jeden Fall offen über Gefühle und Erwartungen sprechen. So bleibt die Erfahrung auch dann wertvoll, wenn es kein "danach" gibt.</p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Corinna Heinicke</dc:creator>
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    <item>
      <title>Rekordwissen: Wie gut kennen Sie die Superlative unseres Planeten?</title>
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      <description>Wie extrem ist unsere Erde? Testen Sie Ihr Wissen über ihre Rekorde – von der längsten Hängebrücke über den heißesten bewohnten Ort bis zum höchsten Wasserfall der Welt</description>
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      <category>Quiz</category>
      <category>Geografie</category>
      <category>Erde</category>
      <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 07:34:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Corinna Heinicke</dc:creator>
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      <title>Frankreich: Wo der wilde Pfeffer wächst: Gourmet-Tour auf der Île de Ré</title>
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      <category>Frankreich</category>
      <category>Zeit</category>
      <category>Algarve</category>
      <category>Radreise</category>
      <category>Inseln</category>
      <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 13:38:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>"La Blanche" wird die Insel genannt, die Weiße – wegen ihrer berühmten Salzgärten. Auch Algen, Austern und Wiesenkräuter verfeinern die Küche – die allein eine Reise lohnt</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Salz liegt in der Luft, wenn Romain Pédurant sich auf sein Fahrrad schwingt und zu seinen Gärten auf der anderen Seite der Île de Ré radelt. Der ehemalige Sportstudent lebt in La Couarde-sur-Mer zwischen Dünenpfaden und verwinkelten Gassen.</p><p>Als Tennislehrer fing er auf der Insel einst an, und immer noch sind die Sommermonate seine arbeitsintensivste <a href="https://www.geo.de/wissen/forschung-und-technik/was-ist-zeit--geo-beantwortet-die-grosse-frage-34812378.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Endlich verstehen: Zeit" class="autolinker">Zeit</a>, aber nunmehr Sonne, Wind und Gezeiten die Taktgeber: Pédurant ist Salzproduzent - und dabei auf die Launen der Natur angewiesen.</p><p>Etwa die Flut: Sie spült Meerwasser in Verdunstungsbecken. Dann die Sonne: Ihre Strahlung sorgt für die rechte Kristallisation an der Wasseroberfläche, aber nur, wenn der Wind nicht zu sehr bläst.</p><p>Dann kommt Pédurant selbst ins Spiel: Mit einer langen Holzharke erntet er die empfindlichen Salzkristalle, pure Handarbeit. "C’est la fleur de l’eau": Als die Blume des Wassers bezeichnet er seine Ausbeute, in Abwandlung des bekannten Fleur de Sel, das als das teuerste Salz gilt. Dem Salz, besser gesagt seiner Farbe, hat die Insel ihren Beinamen zu verdanken: "La Blanche". Sie aber nur auf das Salz zu reduzieren, das würde ihr nicht gerecht.</p><h2>Fahrradtour durch die Salzwiesen</h2><p>Salzernte ist harte Arbeit, der Radweg dahin ist es nicht: Von Saint-Martin-de-Ré, Hauptort der Insel, führt ein Küstenweg Richtung Loix - auf der einen Seite Austernfischer und Meerblick, auf der anderen Weinbau und frisches Grün. Es ist eine kurzweilige Tour auf glattem Asphalt. Das Radwegenetz auf der Insel umfasst 140 Kilometer, und zur Hochsaison kann es schon mal voll werden zwischen den Salzwiesen im Norden und den breiten Sandstränden im Süden.</p><p></p><p>Dabei wurde auf der Insel auf schmalen Wegen zu den Sumpfgärten schon lange geradelt, lange, bevor es die auch hier prominent vertretenen E-Bikes gab. Zu Pédurants Becken etwa gelangt man nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Von April bis September erklärt Romain Pédurant hier Inselbesuchern seine Arbeit. </p><p>Auf dem Markt von La Couarde-sur-Mer preist er sein Produkt schließlich offiziell als Fleur de Sel an: Für die hauchdünne Salzkruste sind Gourmets bereit, tief in die Tasche zu greifen. In der <a href="https://www.geo.de/reisen/reiseziele/algarve-wildromantische-schoenheit-des-suedens-30167872.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Traumziel der Woche: Algarve" class="autolinker">Algarve</a> gibt es Fleur de Sel, auch auf Sizilien oder Mallorca, und die Île de Ré kann da mithalten - mindestens, geht es nach Adrien Formica: "Das Fleur de Sel der Insel ist exzellent. Es ist eines der reinsten, das ich jemals probieren durfte."</p><p>Der gelernte Koch und frühere Chef-Pâtissier eines Pariser Sterne-Lokals war ursprünglich auf die Insel gekommen, um einem Kollegen in Saint-Martin-de-Ré für 14 Tage auszuhelfen. Aus Liebe zum Licht, der Landschaft und lokalen Küche sind nun schon über fünf Jahre daraus geworden.</p><h2>Die Speisekarte als Spielwiese</h2><p>Mittlerweile leitet Formica im Nachbarort La Flotte die Brasserie eines Hotels, und er hat Pläne: Er möchte sie um eine Sterne-Gastronomie erweitern. Bis dahin ist die Speisekarte so etwas wie seine Spielwiese: Lachs-Algen-Tartar in einem Püree aus Ananas-Passionsfrucht oder geräucherte Jakobsmuscheln mit Selleriepüree in einer süßsauren Soße aus Karamell und der Braunalge Kombu hat er seinen Gästen etwa schon vorgesetzt - und deren Reaktionen genau beobachtet. </p><p></p><p>Neben dem feinen Salz sind Algen und Austern ein typisches kulinarisches Thema auf der Insel - und weitere Pflanzen mit Meerbezug, die die Küche veredeln. "Nach Kombu wird hier an der Küste getaucht, dann wird die Alge in der Sonne getrocknet", sagt Formica. So behalte sie alle Vitamine. "Wir sollten sie viel häufiger essen, sie ist nährstoffreich und günstig zu haben."</p><p>Das gelte auch für Queller, Meerfenchel und andere Salzwiesenkräuter. "Sie haben einen überraschenden Geschmack und werden vielfach unterschätzt", so der Küchenchef. Zur Verfeinerung seiner Desserts, etwa einer Schokoladentorte, kommt schon mal der "poivre des marais" infrage, der wilde Inselpfeffer. Sein Tipp für Muschelfans: die traditionellen Austernhütten. Hier kann man die Muscheln direkt beim Erzeuger schlürfen. Lokale Produzenten bieten Austernführungen an.</p><h2>Mönche legten erste Salinen an</h2><p>Auch das Bio-Weingut "Domaine Arica" in Loix weiht Gäste bei Rundgängen in Geschäfte und Geschichte ein. Die Ortschaft ist vom Meer und den Salinen umgeben, quasi eine Insel auf der Insel, zusammengehalten durch abgelagerten Sand und Schlamm. Mitarbeiter Thierry Sarrat sagt: "Im zwölften Jahrhundert war das hier noch eine Inselgruppe, von den Seeleuten Archipel Arica genannt." Die ganze Île de Ré fügte sich einst durch Sedimentablagerungen aus mehreren Inseln erst zusammen.</p><p>Im Mittelalter brachten die Zisterziensermönche den Weinanbau an die Nordküste. Dort in unmittelbarer Nähe zum Meer wachsen einzelne Rebsorten noch heute. Die Erträge werden auf dem Arica-Anwesen weiterverarbeitet und in Eichenfässern oder Edelstahltanks vergoren.</p><p></p><p>Die Zisterziensermönche legten zur Salzgewinnung auch die ersten Salinen an. Das Salz war lange Zeit für die Konservierung von Lebensmitteln unabdingbar und machte die Insulaner einst reich. Heute steht der Tourismus bei den Einnahmen an erster Stelle und der Inselbeiname "La Blanche" nicht nur für die weiten weißen Salzgärten bei Loix, sondern auch die vielen weiß getünchten Häuser - ob Ferienunterkünfte oder Zweitwohnsitze.</p><p>Seit die drei Kilometer lange Pont de l’île de Ré die Insel mit dem Festland bei La Rochelle verbindet, hat der Fremdenverkehr deutlich zugenommen. 1988 wurde sie eröffnet, was auch die Immobilienpreise steigen ließ. "Vor dem Bau der Brücke war es eine Insel der Landwirte: Kartoffeln, Austern, Wein", sagt Adrien Formica. Und bevor die Mönche kamen, ein sumpfiger und eher unwirtlicher Landtupfer vor der französischen Atlantikküste.</p><p></p><p>In freien Stunden und am liebsten bei Sonnenuntergang wählt Formica den Küstenweg Richtung der Klosterruine Abbaye des Châteliers, ältestes religiöses Bauwerk der Insel und ebenfalls eine Hinterlassenschaft der Mönche. Dort lässt er sich die Seeluft und den Duft von Strandkräutern um die Nase wehen, auch hier, wie an vielen anderen Orten der Insel sprießt der "poivre des marais". Für Formica steht fest: Er bleibt, wo der Pfeffer wächst. Auf "La Blanche", der weißen Atlantikinsel der Feinschmecker.</p><h2>Links, Tipps, Praktisches</h2><p><strong>Reiseziel: </strong>Die Île de Ré im Département Charente-Maritime liegt vor der französischen Atlantikküste bei La Rochelle. Sie ist rund 30 mal 5 Kilometer groß.</p><p><strong>Beste Reisezeit: </strong>Frühjahr oder Herbst. Im Juli und im Herbst wird es aufgrund der örtlichen Schulferien voll. </p><p><strong>Anreise und Mobilität: </strong>Ab Paris fährt der Schnellzug TGV in gut drei Stunden bis La Rochelle, weiter geht es mit dem Bus 150 in alle Inselorte. Für die Brückennutzung per Pkw fallen Mautgebühren an; Fahrräder und Fußgänger zahlen keine Gebühr. Auf der Insel gibt es an vielen Orten Anbieter von Leihrädern.</p><p><strong>Aktivitäten:</strong> In Loix erzählt ein Museum (Ecomusée du Marais Salant; marais-salant.com) die Geschichte der örtlichen Salzgewinnung, Exkursionen zum Salzgarten zählen zum Angebot. Bei geführten Radtouren stehen auch Stopps bei der Winzergenossenschaft oder Austernzüchtern auf dem Programm. Auch auf eigene Faust lässt sich die Insel im Sattel gut erkunden. Auf zwei Rädern kommt schnell von den Salzwiesen im Norden zu den breiten Sandstränden im Süden. Durch die Salzgärten führen Wanderwege.</p></div></div>]]></content:encoded>
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