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    <title>GEO.de RSS-Feed - Gesundheit</title>
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    <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 05:40:11 GMT</pubDate>
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      <title>GEO.de RSS-Feed - Gesundheit</title>
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      <title>Ambivalente Gefühle: Urlaub und Co.: Was, wenn ich Schönes nicht genießen kann?</title>
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      <description>Reise, Hochzeit, Konzert: Ertappen wir uns dabei, etwas Schönes nicht auszukosten, melden sich schnell Schuldgefühle. Dabei gibt es dafür meist einen Grund. Eine Expertin verrät, wie man ihn aufspürt.</description>
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      <pubDate>Sun, 31 May 2026 22:05:08 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Reise, Hochzeit, Konzert: Ertappen wir uns dabei, etwas Schönes nicht auszukosten, melden sich schnell Schuldgefühle. Dabei gibt es dafür meist einen Grund. Eine Expertin verrät, wie man ihn aufspürt.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Das Konzert, das das Highlight des Monats werden sollte. Der Urlaub, auf den man wochenlang hingefiebert hat. Oder sogar die eigene Hochzeit - der angeblich schönste Tag im Leben. </p><p>Doch ist das Ereignis dann da, kann man es einfach nicht genießen. Wie kann das sein? Laut Michaela Wegener von der Deutschen Gesellschaft für Positive Psychologie (DGPP) ist das gar nicht so ungewöhnlich. </p><p>Sie ermutigt dazu, ungute Gefühle in so einer Situation als Informationsquelle zu betrachten. Irgendetwas will es einem sagen: „Und wenn ich verstanden habe, was, wird das Gefühl sich verändern. Wahrscheinlich geht es sogar weg.“</p><p>Neben dem Schönen ist da oft noch etwas anderes</p><p>Was kann dahinterstecken? Vielleicht ist da Stress, weil man sich unbewusst unter Druck setzt, den Tag zu genießen oder für andere genießbar zu gestalten. Klassiker: die eigene Hochzeit. „Ich übernehme so sehr Verantwortung dafür, dass es schön wird, dass ich es genau deswegen selbst nicht mehr genießen kann“, beschreibt Michaela Wegener. </p><p>Zum anderen können äußere Faktoren, die uns herausfordern, das Schöne überlagern. Treffe ich bei einer Familienfeier etwa auf Verwandte, mit denen es Konflikte gibt? Oder kann der Urlaub gar nicht so erholsam sein, weil ich kleine Kinder dabeihabe? „Dann sind da zwei Gefühle gleichzeitig“, so die Psychologin.</p><p>Wichtig: In manchen Fällen steckt hinter dem Phänomen, Schönes nicht genießen zu können, auch eine sogenannte Anhedonie. Sie ist ein Symptom von Depressionen und Psychosen. Wer sich zusätzlich im Alltag antriebslos fühlt oder familiär mit Psychosen vorbelastet ist, sollte das ärztlich abklären lassen.</p><p>Und nun: Ist das Ereignis noch zu retten?</p><p>Was hilft akut, wenn ich merke, dass ich etwas eigentlich Schönes nicht genießen kann? „Manchmal hilft es tatsächlich, eine Runde weinen zu gehen“, sagt Michaela Wegener. Denn: In dem Moment, wo wir wahrnehmen und anerkennen, wie wir uns wirklich fühlen, passiert schon ganz viel. Innerlich kehrt dann ein Stück Ruhe ein. </p><p>Selbstreflexion ist dafür das A und O: Wenn ich verstehe, woher das ungute Gefühl kommt, das sich über die Freude gelegt hat, kann ich Strategien entwickeln, damit umzugehen. Also etwa schauen: Wie lässt sich der innere Stress reduzieren? Oder: Wie gehe ich mit einem Konflikt um, sodass ich eine Feier trotzdem noch genießen kann? </p><p>Dabei geht es auch darum, realistische Erwartungen zu entwickeln. „Wenn ich zum Beispiel mit kleinen Kindern in den Urlaub fahre und erwarte, mich zu entspannen, dann muss ich das verdammt gut planen und bestimmt auch Abstriche machen“, sagt Michaela Wegener.</p><p>Fazit: Ertappen wir uns dabei, etwas Schönes nicht zu genießen, ist es in vielen Fällen noch zu retten. Wer unguten Gefühlen zunächst Raum lässt, macht Platz dafür, dass sich im Anschluss auch wieder Freude breit machen kann.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Umfrage zu ePA: Elektronische Patientenakte: Wo gibt es Hilfe bei Fragen?</title>
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      <description>Seit 2025 gibt es die elektronische Patientenakte. Doch viele Versicherte scheinen Hilfsangebote dazu gar nicht zu kennen. Das zeigt eine Umfrage der Verbraucherzentrale Hamburg.</description>
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      <pubDate>Fri, 29 May 2026 15:13:28 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Seit 2025 gibt es die elektronische Patientenakte. Doch viele Versicherte scheinen Hilfsangebote dazu gar nicht zu kennen. Das zeigt eine Umfrage der Verbraucherzentrale Hamburg.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wer Fragen zur elektronischen Patientenakte (ePA) hat, erhält Unterstützung. Gesetzlich Versicherte können sich dafür an ihre Krankenkasse wenden. Das gilt auch, wenn man Probleme beim Einrichten der App oder beim Verwalten der ePA hat - etwa Akten löschen oder Funktionen widersprechen will. Oder wenn man wissen will, wer wann auf die ePA zugegriffen hat. </p><p>Die Krankenkassen sind nämlich gesetzlich dazu verpflichtet, eine ePA-Ombudsstelle einzurichten, so die Verbraucherzentrale Hamburg. Die Ombudsstelle muss auch helfen, wenn man den Zugriff auf Inhalte für bestimmte Praxen, Krankenhäuser oder Apotheken einschränken will.</p><p>Vor allem Ältere kennen die Anlaufstelle kaum</p><p>Doch diese Unterstützung scheinen viele Versicherte nicht zu kennen. Darauf lässt zumindest eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Verbraucherschützer schließen. Auf die Frage, ob die Versicherten wissen, dass bei ihrer Krankenkasse eine ePA-Ombudsstelle gibt, antwortete demnach rund Dreiviertel der gesetzlich Versicherten mit „Nein“ (76 Prozent). Besonders gering war die Bekanntheit bei älteren Menschen. </p><p>Daher haben die Verbraucherschützer auf ihrer Internetseite eine Übersicht zu ausgewählten Ombudsstellen veröffentlicht.</p><p>Viele Versicherte wussten laut Umfrage auch nicht, dass für sie bereits eine elektronische Patientenakte angelegt wurde. Nur 25 Prozent gaben in der Onlinebefragung an, dass sie ihre ePA aktiv verwalten. </p><p>Gut zu wissen: Dokumente oder Befunde können die Ombudsstellen laut Verbraucherschützern übrigens nicht einsehen.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Was aktuell gilt: Pflegebedürftig? Wann das Sozialamt aufs Eigenheim zugreift</title>
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      <description>Wer zahlt, wenn das Geld fürs Pflegeheim nicht reicht? Ein Unions-Politiker fordert, das Eigenheim Pflegebedürftiger verwerten zu können. Aber worin unterscheidet sich die Forderung vom Status quo?</description>
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      <pubDate>Fri, 29 May 2026 12:21:23 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wer zahlt, wenn das Geld fürs Pflegeheim nicht reicht? Ein Unions-Politiker fordert, das Eigenheim Pflegebedürftiger verwerten zu können. Aber worin unterscheidet sich die Forderung vom Status quo?</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Egal ob Pflegegrad 1, 3 oder 5: Die Pflegeversicherung kommt nicht für alle Kosten auf, die Pflegebedürftigen durch den Pflegeaufwand entstehen. Insbesondere bei der Unterbringung im Pflege- oder Seniorenheim bleibt deshalb oft ein gehöriger Eigenanteil an Pflegebedürftigen hängen. Geld, das im Alter vielleicht gar nicht im benötigten Umfang vorhanden ist. Nun hat sich Unions-Fraktionsvize Albert Stegemann (CDU) gegenüber der „Bild“ für mehr Eigenverantwortung ausgesprochen - und gefordert, dass im Zweifel auch das Eigenheim eines Pflegebedürftigen zur Finanzierung der Pflegekosten verwertet werden müsse. Aber ist das wirklich neu?</p><p>Nein, mitnichten. Aktuell ist es so, dass Pflegebedürftige, die die Kosten, die ihnen im Rahmen ihrer Hilfebedürftigkeit entstehen und nicht von der Pflegeversicherung gedeckt sind, beim Sozialamt eine finanzielle „Hilfe zur Pflege“ beantragen können, teilt eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) mit: „Das Sozialamt prüft dann, ob und in welchem Umfang eigenes Vermögen eingesetzt werden muss.“</p><p>Wer noch erhebliches Barvermögen besitzt, muss dieses dann unter Umständen zunächst bis zu einem Freibetrag von 10.000 Euro aufbrauchen. Zusätzlich kann für Pflegebedürftige, die Leistungen der „Hilfe zur Pflege“ erhalten, ein weiterer Freibetrag von bis zu 25.000 Euro als Freibetrag angemessen gelten und erhalten bleiben. </p><p>Unterliegt die Immobilie dem Schonvermögen?</p><p>Auch eine Immobilie kann schon jetzt vom Sozialamt zur Finanzierung der Pflegekosten herangezogen werden, sofern sie nicht dem sogenannten Schonvermögen unterliegt. Geschützt sei die Immobilie derzeit, wenn sie als angemessen gilt und bei ambulanter Pflege selbst bewohnt oder bei vollstationärer Pflege vom Ehepartner bewohnt wird, so die BMG-Sprecherin. </p><p>Ob eine Immobilie angemessen ist oder nicht, hängt unter anderem von der Anzahl der Bewohner, dem Wohnbedarf, der Grundstücks- beziehungsweise der Hausgröße, dem Zuschnitt und der Ausstattung des Wohngebäudes sowie dem Wert des Grundstücks ab.</p><p>Übrigens: Auch unterhaltsverpflichtete Angehörige - etwa Kinder - können vom Sozialamt finanziell in Anspruch genommen werden, wenn deren „jährliches Bruttoeinkommen den Betrag von 100.000 Euro übersteigt“, sagt die BMG-Sprecherin. Auf deren Vermögen kommt es dabei nicht an.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Postkommotionelles Syndrom: Sie verletzte sich nur leicht am Kopf. Danach war ihr Alltag ein anderer | GEOplus</title>
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      <description>Unsere Autorin erlebt nach einem Fahrradunfall neurologische Beschwerden. Und findet heraus: Im Klinikalltag werden postkommotionelle Symptome leicht übersehen. Was Betroffenen hilft </description>
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      <title>Symptomatik: Meine Krankheit belastet mein Sexleben – was kann ich tun? | GEOplus</title>
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      <description>Körperliche Beeinträchtigungen, Schmerzen und Medikationen können Intimität stark erschweren. Wie lernen Betroffene, damit umzugehen – und was können Partnerpersonen tun?</description>
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      <pubDate>Fri, 29 May 2026 06:43:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Nina Zorn</dc:creator>
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      <title>Sehbehinderung: 7 Tipps: So kocht man gut mit schlechten Augen</title>
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      <description>Wer nicht (mehr) gut gucken kann, findet Kochen schnell sehr anstrengend. Mit kleinen Tricks wird es aber entspannter und sicherer. Einer davon: Fleisch in der 6-Uhr-Position auf den Teller legen.</description>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wer nicht (mehr) gut gucken kann, findet Kochen schnell sehr anstrengend. Mit kleinen Tricks wird es aber entspannter und sicherer. Einer davon: Fleisch in der 6-Uhr-Position auf den Teller legen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Scharfe Messer, heiße Herdplatten: Schon mit guten Augen ist Kochen manchmal nicht ohne. Doch was, wenn man einen relevanten Teil seines Sehvermögens verloren hat - etwa im Alter? Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband gibt Tipps, damit die Zubereitung von Mahlzeiten stressfrei und ohne Verletzungen klappt. </p><p>Tipp 1: Auf Kontraste setzen </p><p>Kohlrabi, Hähnchenfilet oder Feta auf einem hellen Brettchen zerkleinern? Das ist mit einer Sehbehinderung ein schwieriges Unterfangen, denn Lebensmittel und Unterlage sind dann kaum zu unterscheiden. </p><p>Besser ist es, wenn ein deutlicher Kontrast zwischen beiden besteht. Der DBSV rät daher, sich ein helles und ein dunkles Brettchen anzuschaffen. </p><p>Kühlschranktürgriff, Mülleimer, Geschirrschublade: Auch sie sind am besten so gestaltet, dass sie einen Kontrast zur Umgebung bilden. Dabei helfen kontrastfarbene Klebestreifen. </p><p>Tipp 2: Nicht blenden lassen </p><p>Ist die Arbeitsfläche gut ausgeleuchtet, sieht man besser, was man da gerade schnippelt oder verrührt. Eine Möglichkeit ist, Leuchtleisten mit Klebeband unter dem Hängeschrank zu befestigen. Die Arbeitsoberfläche sollte aus einem gedeckten, nicht spiegelndem Material bestehen - Blendungen können nämlich irritieren. </p><p>Tipp 3: Feste Küchenordnung einhalten</p><p>Ist das Pfeffer - oder Zimt? Gewürzstreuer sehen sich oft sehr ähnlich, Verwechslungen können aber die ganze Mahlzeit ruinieren. Farbiges Klebeband oder tastbare Buchstaben helfen dabei, sie einfach zu unterscheiden. </p><p>Nicht nur im Gewürzregal gilt: Ordnung ist ein Muss. Sind Lebensmittel, Küchengeräte stets am selben Ort zu finden, erleichtert das die Orientierung. </p><p>Tipp 4: Zutaten mit Pizzaschneider oder Reibe zerkleinern </p><p>Viele Zutaten lassen sich auch ohne ein scharfes Küchenmesser, an dem man sich schnell mal schneidet, kleinbekommen. Kräuter etwa lassen sich mit einem Pizzaroller zerkleinern. Manches Gemüse lässt sich auch mit der Hobelfläche einer Reibe in Scheiben schneiden - am besten mit einem Fingerschutz. </p><p>Tipp 5: Heiße Flächen mit feuchten Fingern anfassen </p><p>Steht der Topf richtig auf der Herdplatte? Ist das Schnitzel in der Pfanne schon richtig heiß? Wer Dinge anfassen muss, die knallheiß sein könnten, tut das am besten mit angefeuchteten Fingern, um Verbrennungen zu vermeiden. So verdunstet nämlich zunächst das Wasser unter den Fingern und bildet ein Dampfpolster - das schützt die Haut. </p><p>Tipp 6: Das Fleisch auf 6 Uhr platzieren </p><p>Beim Befüllen des Tellers kann man sich an einer Uhr orientieren - und Speisen immer auf den gleichen „Uhrzeiten“ platzieren, wie der DBSV rät. So weiß man stets, wo was ist. Fleisch sollte man dabei immer auf 6 Uhr platzieren - so lässt es sich am besten schneiden. </p><p>Tipp 7: Hilfsmittel nutzen </p><p>Diverse Helfer erleichtern das Kochen mit Sehbehinderung: </p><p>Ein Milchwächter - eine Platte, die man in den Topf legt - gibt ein Geräusch von sich, wenn Nudelwasser oder auch Milch im Topf kocht. So lässt sich einem Überkochen vorbeugen.Es gibt Messbecher mit fühlbaren Innenmarkierungen und „sprechende“ Küchenwaagen.Schneidebretter mit einem Knick in der Mitte erleichtern es, Gemüse und Co. in den Topf zu befördern, ohne dass etwas danebengeht. Mit Doppelpfannen wird das Wenden von Fleisch, Omelett und Co. leichter - man dreht einfach die ganze Pfanne um. </p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Fragen und Antworten: Neuer Trend? Wie Fachleute Nikotinzahnstocher einschätzen</title>
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      <description>Sie sind von den herkömmlichen hölzernen Stäbchen optisch kaum zu unterscheiden. Laut Experten bergen Nikotinzahnstocher jedoch ein Suchtpotenzial – besonders bei jungen Menschen</description>
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      <category>Drogen</category>
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      <pubDate>Fri, 29 May 2026 08:19:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Sie sind von den herkömmlichen hölzernen Stäbchen optisch kaum zu unterscheiden. Laut Experten bergen Nikotinzahnstocher jedoch ein Suchtpotenzial – besonders bei jungen Menschen</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Rauchen, Vapen – und nun Stochern? Immer wieder kommen Produkte mit Nikotin in neuer Form auf den Markt. Noch recht unbekannt sind die sogenannten Nikotinzahnstocher. Wie die herkömmlichen Zahnstocher sehen die kleinen, hölzernen Stäbchen recht unscheinbar aus – doch sie können süchtig machen. In einer Schule in Bayern sind deswegen Zahnstocher seit einigen Monaten gänzlich verboten. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick. </p><h2>Wie funktionieren diese Zahnstocher? </h2><p>Die kleinen Holzstäbchen sind mit Aromen und Nikotin überzogen. "Das Nikotin wird durch Lutschen oder Kauen abgelöst und über die Mundschleimhaut aufgenommen", erklärt Stefanie Eckhardt, Leiterin im Referat Suchtprävention im Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG).</p><p></p><p>Optisch sind die Produkte zudem nicht sicher von gewöhnlichen Zahnstochern zu unterscheiden, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) mitteilt. </p><h2>Wie viel Nikotin enthalten sie? </h2><p>Laut BIÖG stecken in der Regel zwischen 2 und 3 Milligramm Nikotin in einem Nikotinzahnstocher – in manchen Produkten sind es gar 6. Zum Vergleich: In einer Zigarette stecken rund 10 Milligramm Nikotin. Der Nikotingehalt und das damit verbundene Abhängigkeitspotential dieser Zahnstocher berge ein vergleichbar hohes Risiko wie andere Nikotinprodukte.</p><p>"Wie viel davon aufgenommen wird, kommt natürlich darauf an, wie intensiv ich dieses Produkt nutze", erklärt Andrea Rabenstein, Suchtmedizinerin in der Tabakambulanz des LMU Klinikums in München. "Aber die subjektiven Effekte, die wir bisher von unseren Nutzern erfahren konnten, sind schon ähnlich der, der Zigarette". </p><h2>Was ist das Schädliche an Nikotin? </h2><p>Unabhängig davon, wie es konsumiert wird, hat Nikotin ein hohes Suchtpotential, wie Eckhart erklärt. Es kann es durch den Konsum zu Vergiftungserscheinungen wie Schwindel, Übelkeit oder Erbrechen kommen und den die Herzfrequenz sowie den Blutdruck erhöhen. </p><p></p><p>Zudem kann Nikotinkonsum langfristig unter anderem die Entwicklung von Tumoren sowie mutmaßlich das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen, wie die <a rel="nofollow noopener" target="_blank" href="https://www.dhs.de/suechte/risiken/" class="external-link">Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen</a> erklärt.</p><h2>Seit wann gibt es Nikotinzahnstocher? </h2><p>Seit etwa zehn bis 15 Jahren seien diese Zahnstocher als alternative Nikotinprodukte erhältlich, heißt es vom BfR. Deutlich mehr Bekanntheit erlangten sie in den vergangenen Monaten, als im Dezember eine Münchner Realschule Zahnstocher gänzlich auf dem Schulgelände verboten. Der Grund: Dort seien vermehrt Nikotinzahnstocher im Umlauf gewesen. Den Lehrern sei es schlicht unmöglich gewesen, diese von herkömmlichen zu unterscheiden.</p><p></p><h2>Kann man sie in Deutschland kaufen?</h2><p>Zumindest nicht regulär im Einzelhandel. "Diese Produkte sind in Deutschland nicht zugelassen und dürfen demnach nicht verkauft werden", heißt es vom BIÖG. Über Umwege könne man sie jedoch online kaufen.</p><h2>Wie erforscht sind sie?</h2><p>Laut Suchtmedizinerin Rabenstein gibt es bisher nicht viele Studien. Sie und ihr Team untersuchen seit vielen Jahren verschiedene Nikotinprodukte. Für ihre aktuelle Erhebung haben sie Nikotinzahnstocher eingebunden. "Ich denke, im Herbst werden wir das Ergebnis haben."</p><p>Auch in der Deutschen Befragung zum Rauchverhalten (Debra) wurden die Produkte bei der Erhebung im März erstmals aufgenommen, wie Studienleiter Daniel Kotz mitteilt. Dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit liegen nach eigenen Angaben bislang keine Daten zur bundesweiten Verbreitung vor. </p><h2>Wie schätzen Experten den Effekt bei Kindern und Jugendlichen ein?</h2><p>Ähnlich wie bei Vapes wird bei Nikotinzahnstochern mit süßen Aromen und einer ansprechenden Aufmachung gelockt, wie Eckhardt vom BIÖG erläutert. "Das macht diese Produkte besonders für junge Menschen attraktiv." </p><p></p><p>"Meine Sorge ist, dass noch ein Produkt auf dem Markt ist, was Kinder und Jugendliche anspricht und Nikotin in deren tägliches Verhalten bringt", sagt Rabenstein. Denn das könne zu einem großen Suchtpotenzial führen. "Je früher eine Substanz in das jugendliche Gehirn gelangt, desto schwieriger ist es, diese wieder loszuwerden. Und desto mehr wird diese in das Verhalten und in die Biologie des Konsumenten integriert."</p><p>Ob sich die Nikotinzahnstocher langfristig durchsetzen, sei abzuwarten. "Ich kann keinen richtigen Trend sehen. Ich sehe nur, dass vor allem Vapes eine große Zunahme und Beliebtheit haben", sagt Rabenstein. Im Moment sei das noch ein Nischenprodukt. Aber: Die Nikotinzahnstocher seien "tatsächlich mehr präsent, als wir das erwartet hatten."</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Interview: "Die natürliche Geburt ist eine moderne Erfindung" | GEOplus</title>
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      <description>Kaum eine andere Spezies quält sich so sehr mit dem Gebären wie wir Menschen. Historikerin Helena Barop spricht über Fledermäuse, Liegestühle und falsche Vorstellungen von Natürlichkeit</description>
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      <category>Geschichte</category>
      <category>Gesundheit</category>
      <category>Schwangerschaft</category>
      <category>Frauen</category>
      <category>Buchtipp</category>
      <pubDate>Thu, 28 May 2026 08:50:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Katharina von Ruschkowski</dc:creator>
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      <title>Studie zeigt: nicht schlau!: Wie Alles-oder-nichts-Denken Fitness-Routinen bremst</title>
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      <description>Wenn die Bedingungen für den perfekten Run nicht stimmen, läuft man lieber gar nicht. Warum „Ganz oder gar nicht“-Denken Fitness-Routinen sabotiert und was dagegen hilft.</description>
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      <pubDate>Thu, 28 May 2026 10:46:16 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wenn die Bedingungen für den perfekten Run nicht stimmen, läuft man lieber gar nicht. Warum „Ganz oder gar nicht“-Denken Fitness-Routinen sabotiert und was dagegen hilft.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>„Fünf Kilometer schaffe ich heute nicht, da lauf ich lieber gar nicht“ oder „Ein 15-Minuten-Training bringt jetzt auch nichts mehr, ich fang nächste Woche an“: Werfen Sie Ihre Sport-Routine schnell über Bord, wenn Sie Ihre Trainingspläne nicht perfekt einhalten können? Mit dieser Alles-oder-nichts-Mentalität sind Sie nicht allein.</p><p>Sie hält viele Menschen davon ab, ihre Fitness-Ziele zu erreichen und etwa am regelmäßigen Sport dranzubleiben. Das legt die Untersuchung eines Forschungsteams um die Verhaltenswissenschaftlerin Michelle Segar (University of Michigan) nahe. Die gute Nachricht vorab: Ein verpasstes Training ist in der Regel kein Problem.</p><p>In ihrer Studie, auf die American Psychological Association in ihrem aktuellen Newsletter verweist, beschreiben die Forschenden ein Muster, bei dem Menschen lieber komplett auf Bewegung verzichten, wenn sie ihren Trainingsplan nicht exakt so umsetzen können, wie vorgesehen – statt ihn flexibel anzupassen.</p><p>Typische Gedankenmuster</p><p>Die Forschenden führten für die Untersuchung Gespräche mit Erwachsenen, die angaben, schon regelmäßig an einer Sport-Routine gescheitert zu sein. Die Studie identifiziert vier typische Denkmuster einer Alles-oder-nichts-Mentalität:</p><p>Erstens haben Betroffene starre Vorstellungen davon, was als „richtiges“ Training gilt. Ein kurzes oder weniger intensives Training zählt für sie nicht.Zweitens suchen sie aktiv nach Gründen, warum Sport gerade nicht passt – etwa weil er als anstrengend oder unangenehm empfunden wird.Drittens gilt Bewegung in Konkurrenz mit anderen Pflichten als verzichtbar. Wenn der Tag eng wird, ist Sport schnell das Erste, was gestrichen wird.Viertens sind viele ratlos angesichts ihrer eigenen Inaktivität: Sie können nicht erklären, warum sie nicht trainieren, obwohl sie früher positive Erfahrungen mit Sport gemacht haben.</p><p>Kurz, aber trotzdem</p><p>Es gibt aber Wege, diese meist unbewusst ablaufenden Gedankenmuster zu überlisten. Die Forschenden empfehlen vor allem, den Perfektionsanspruch zu senken und flexibel zu bleiben. </p><p>Statt nur einen Plan A zu haben, kann ein Plan B die Hürde deutlich senken: Wenn es mit dem Joggen nicht klappt, tun auch 15 Minuten zügiges Gehen gut. Statt im Fitness-Studio kann man auch ein kurzes Sport-Programm zu Hause absolvieren - ganz nach dem Motto „alles besser als nichts“.</p><p>Entscheidend ist nicht, dass jede Einheit optimal ist – sondern dass Bewegung nicht jedes Mal ein großes Projekt sein muss. Außerdem sollte man sich nicht selbst dafür verurteilen, wenn es mal nicht klappt: Viele orientieren sich den Studienautoren zufolge an Fitness-Idealen, die sich im Alltag kaum dauerhaft erfüllen lassen.</p><p>Die Kern-Botschaft: Ein verpasstes Training ist meist nicht das Problem. Der Knackpunkt ist die Schlussfolgerung daraus. Wer statt „ganz oder gar nicht“ öfter „kurz, aber trotzdem“ wählt, gibt der eigenen Routine eine realistischere Chance.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Krebserkrankungen: Hautkrebs-Fälle haben sich in 20 Jahren nahezu verdoppelt</title>
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      <description>Die Zahl der Hautkrebs-Fälle steigt seit Jahren. Allerdings werden durch regelmäßige Screenings wohl auch mehr Fälle erkannt. Auch bei den Todesfällen ist die Tendenz steigend</description>
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      <category>Haut</category>
      <category>Gesundheit</category>
      <category>Medizin</category>
      <pubDate>Thu, 28 May 2026 11:26:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Zahl der Hautkrebs-Fälle steigt seit Jahren. Allerdings werden durch regelmäßige Screenings wohl auch mehr Fälle erkannt. Auch bei den Todesfällen ist die Tendenz steigend</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>In deutschen Krankenhäusern sind zuletzt fast doppelt so viele Menschen mit Hautkrebs behandelt worden wie noch vor 20 Jahren. 2024 waren es 120.100 stationär mit Hautkrebs behandelte Patienten und damit 95 Prozent mehr als 2004, wie aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. </p><p></p><p>Ein Grund ist die alternde Bevölkerung: Das Hautkrebsrisiko steigt mit dem Alter deutlich an. Mutmaßlich werden heute zudem deutlich mehr Fälle überhaupt erkannt: Seit 2008 können Versicherte ab 35 Jahren alle zwei zum Hautkrebs-Screening gehen – dies steht allerdings aktuell auf dem Prüfstand. </p><h2>Mehr Hautkrebs-Tote – vor allem Ältere betroffen</h2><p>Auch die Zahl der Todesfälle durch Hautkrebs hat zugenommen: 4.600 Menschen starben 2024 an Hautkrebs, das waren dem Statistischen Bundesamt zufolge 65 Prozent mehr als noch 20 Jahre zuvor. Hautkrebs liegt damit über dem Durchschnitt: Im selben Zeitraum stieg die Zahl der Krebstoten in Deutschland insgesamt um rund zehn Prozent. Mehr als die Hälfte der 2024 an Hautkrebs Gestorbenen war 80 Jahre oder älter (knapp 53 Prozent). </p><p></p><p>Vor allem die Fälle von hellem Hautkrebs haben in den Krankenhäusern zugenommen: Sie haben sich der Statistik zufolge in dem 20-Jahres-Zeitraum um 117 Prozent gesteigert. Bei schwarzem Hautkrebs waren es rund 42 Prozent mehr Fälle. </p><p>Laut dem Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums ist der wichtigste Risikofaktor für fast alle Hautkrebsarten UV-Strahlung (ultraviolette Strahlung). Konsequenter Sonnenschutz – unter anderem durch Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor – wird deshalb dringend empfohlen.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Gute Nachrichten für Eltern: Keine Weichmacher: Kinder-Sonnencremes überzeugen im Test</title>
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      <description>Bedenkliche UV-Filter, verbotener Weichmacher: Was zuletzt über Kindersonnencremes zu lesen war, hat viele Eltern beunruhigt. Eine aktuelle Untersuchung zeigt: Die Hersteller sind aktiv geworden.</description>
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      <pubDate>Thu, 28 May 2026 05:00:06 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Bedenkliche UV-Filter, verbotener Weichmacher: Was zuletzt über Kindersonnencremes zu lesen war, hat viele Eltern beunruhigt. Eine aktuelle Untersuchung zeigt: Die Hersteller sind aktiv geworden.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>„Verbotener Weichmacher in Kinderurin nachgewiesen - Sonnencreme im Verdacht!“ Schlagzeilen wie diese haben in den vergangenen Jahren Eltern besorgt. </p><p>Mütter und Väter können nun am Sonnencreme-Regal wieder entspannter sein - zumindest wenn es nach einer aktuellen Untersuchung der Zeitschrift „Öko-Test“ geht (Ausgabe 6/2026). </p><p>22 Sonnencremes für Kinder haben sich die Testerinnen und Tester angeschaut - und in keiner davon gesundheitlich bedenkliche Inhaltsstoffe entdeckt. 13 schneiden mit der Bestnote „sehr gut“ ab. Bedenkliche UV-Filter, verbotene Weichmacher? Fehlanzeige. </p><p>Die Vorgeschichte: Was war mit Weichmachern im Urin? </p><p>Anfang 2024 hatte das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW in Urinproben von Kindergartenkindern den Stoff MnHexP nachgewiesen. Kurz danach entdeckte das Umweltbundesamt diesen auch im Urin von Erwachsenen. Dabei handelt es sich um ein Abbauprodukt des Weichmachers DnHexP. In der EU ist er in Kosmetik verboten, weil er als fortpflanzungsschädigend gilt. </p><p>Rasch rückte eine Produktgruppe als Ursache in den Fokus: Sonnencremes. Denn: Bei der Herstellung des UV-Filters DHHB („Diethylamino HydroxybenzoylHexyl Benzoat“) kann es zu Verunreinigungen mit DnHexP kommen. </p><p>Im Mai 2025 fand „Öko-Test“ in einer Untersuchung von 25 Kindersonnencremes siebenmal den verbotenen Weichmacher. Es gab im Test aber auch Sonnencremes mit dem UV-Filter DHHB, die nicht mit DnHexP belastet waren. </p><p>Immerhin: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) schrieb mit Blick auf die Weichmacher-Nachweise, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht zu erwarten seien. „Öko-Test“ rechnete vergangenes Jahr mit Blick auf die am stärksten belastete Sonnencreme vor: Eltern müssten ihr Kind täglich mit mehr als einem Kilo davon einschmieren, damit es bedenklich viel von dem Weichmacher aufnehmen könnte. </p><p>Die neuen Erkenntnisse von „Öko-Test“ </p><p>In der aktuellen „Öko-Test“-Untersuchung ist das Bild ein ganz anderes: Nur in einem von 22 untersuchten Produkten konnten die Testerinnen und Tester DnHexP nachweisen - und auch hier lediglich in Spuren, also deutlich weniger als ein Milligramm pro Kilogramm. </p><p>Diese Marke müssen die Sonnencreme-Hersteller ab Januar 2027 einhalten - und schaffen es allesamt bereits jetzt. „In allen anderen Produkten, selbst in solchen, die DHHB enthalten, war DnHexP überhaupt nicht nachweisbar“, schreibt „Öko-Test“.</p><p>Gute Nachrichten für Eltern also. Und doch haben einige Produkte kleinere Schwächen: Eine Sonnencreme etwa erreicht nicht ganz den ausgelobten Lichtschutzfaktor von 50+, schützt aber dennoch gut. Schlechter als „befriedigend“ schneidet keine Sonnencreme ab. </p><p>Das sind die Preissieger </p><p>Wer sein Kind mit einer „sehr guten“ Sonnencreme zum möglichst kleinen Preis einschmieren will, kann zu einem dieser Produkte greifen: </p><p>Lacura Sun Kids Sonnenmilch 50+ (Aldi Süd, 3,45 Euro pro 200 Milliliter)Lavozon Kids Sonnenmilch 50 (Müller Drogeriemarkt, 4,25 Euro pro 200 Milliliter) Sundance Kids Sonnenmilch 50 (Dm, 4,25 Euro pro 200 Milliliter)</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Überdosiert?: „Öko-Test“: Magnesium-Präparate sind oft unnötig</title>
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      <description>Als Tablette nach dem Sport oder als Kapsel für einen besseren Schlaf: Magnesium-Präparate versprechen viel Gutes. „Öko-Test“ hat 28 Produkte untersucht und kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis.</description>
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      <pubDate>Thu, 28 May 2026 05:00:05 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Als Tablette nach dem Sport oder als Kapsel für einen besseren Schlaf: Magnesium-Präparate versprechen viel Gutes. „Öko-Test“ hat 28 Produkte untersucht und kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Im Handel gibt es viele Magnesium-Präparate, insbesondere für Sportler, Schwangere oder Senioren. Diese Nahrungsergänzungsmittel versprechen unter anderem, Muskelkrämpfen vorzubeugen oder den Schlaf zu fördern.</p><p>Kein Wunder: Der Körper braucht Magnesium. Der Mineralstoff ist unter anderem für unsere Knochen wichtig sowie die Funktion von Muskeln und Nerven. Doch was bringen solche Nahrungsergänzungsmittel wirklich?</p><p>„Öko-Test“: Jedes zweite Produkt überdosiert</p><p>Die Zeitschrift „Öko-Test“ (06/2026) hat 28 reine Magnesium-Präparate untersucht. Die Kosten lagen zwischen 2 Cent und 1,25 Euro pro empfohlener Tagesdosis.</p><p>Das Ergebnis: Jedes zweite Produkt war aus Sicht der Tester überdosiert - da es über der Tagesdosis von 250 Milligramm Magnesium lag, die das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt. </p><p>Einige Produkte enthielten zudem unerwünschte Zusatzstoffe, wie synthetisch hergestellte Süßstoffe. Diese stehen im Verdacht, sich ungünstig auf Mikroorganismen im Darm sowie den Blutzuckerspiegel auszuwirken. Auch Verdichtungsmittel und Emulgatoren wurden gefunden.</p><p>Fazit: Statt die Magnesium-Präparate mit Testnoten zu bewerten, stuft „Öko-Test“ alle als „unnötig“ ein und vergibt diesmal nur drei Farben - abgestuft je nach Zusatzstoffen, Dosierung und Anzahl an Mängeln:</p><p>6 Präparate sind gelb markiert13 Präparate hellrot 9 Präparate dunkelrot</p><p>Warum stuft „Öko-Test“ die Mittel als „unnötig“ ein?</p><p>Aus Sicht von „Öko-Test“ brauchen gesunde Menschen in der Regel keine extra Magnesium-Präparate, wenn sie sich ausgewogen ernähren. Gute Magnesium-Lieferanten sind etwa:</p><p>NüsseVollkornprodukteBlattgemüseFischMilchMineralwasserdunkle Schokolade</p><p>Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) schreibt: „Ein Magnesiummangel ist bei einer ausgewogenen Ernährung bei stoffwechselgesunden Personen relativ selten.“ Bislang gebe es auch „keine konsistenten Hinweise auf einen Mehrbedarf an Magnesium während des Stillens“ oder für Schwangere. </p><p>Welche Ausnahmen gibt es?</p><p>Liegt eine Stoffwechselstörung, kann die Einnahme von Magnesium laut „Öko-Test“ sinnvoll sein. Man sollte solche Präparate jedoch nie ohne Rücksprache mit seinem Arzt oder seiner Ärztin einnehmen. Besonders Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion könnten solche Präparate sonst sogar schaden.</p><p>Zu viel Magnesium könne bei manchen Erwachsenen auch zu Durchfall führen - laut Verbraucherzentrale ist dies schon ab einer Magnesiumzufuhr von 300 Milligramm pro Tag möglich. Auch Übelkeit oder Erbrechen könnte drohen und in Extremfällen kardiovaskuläre Symptome - sprich Herz-Kreislauf-Probleme verursachen, schreibt „Öko-Test“ mit Hinweis auf Angaben der DGE.</p><p>Und hilft Magnesium gegen Wadenkrämpfe?</p><p>Das ist bislang laut „Öko-Test“ nicht wissenschaftlich belegt. Die Empfehlung: regelmäßige Dehnübungen. Und ausreichend Trinken nicht vergessen. Denn auch Flüssigkeitsmangel kann unter anderem zu Wadenkrämpfen führen. Weitere Ursachen könnten falsches Schuhwerk oder eine Überforderung der Muskeln sein.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Neurowissenschaft: Wie das Gehirn Liebe lernen kann  | GEOplus</title>
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      <description>Lange galt: Wer in der Kindheit keine sichere Bindung erworben hat, bleibt auf der Schattenseite der Beziehungswelt. Amir Levine zeigt, dass Bindungsfähigkeit erlernbar ist </description>
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      <category>Gehirn</category>
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      <category>Beziehung</category>
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      <pubDate>Wed, 27 May 2026 14:13:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Stefanie Maeck</dc:creator>
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      <title>Hirnforschung: Schlüssel verlegt? Namen vergessen? So trainieren Sie Ihr Gedächtnis | GEOplus</title>
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      <description>Unser Gehirn vergisst ständig. Und das nervt. Doch mit vier überraschend einfachen Methoden lassen sich Namen, Fakten, Daten deutlich stabiler abspeichern – sogar im Schlaf</description>
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      <category>Hirnforschung</category>
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      <pubDate>Wed, 27 May 2026 07:46:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Rainer Harf</dc:creator>
    </item>
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      <title>Menstruationshygiene und mehr: Mythencheck zur Periode: Was bei Tampons, Tassen &amp; Co. gilt</title>
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      <description>Schadstoffe, TSS und Spirale: Was steckt wirklich hinter den Risiken von Tampon, Tasse &amp; Periodenunterwäsche? Experten klären auf – und räumen mit Halbwahrheiten auf.</description>
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      <pubDate>Wed, 27 May 2026 07:43:45 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Schadstoffe, TSS und Spirale: Was steckt wirklich hinter den Risiken von Tampon, Tasse &amp; Periodenunterwäsche? Experten klären auf – und räumen mit Halbwahrheiten auf.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Schwämme aus dem Meer als nachhaltiges Menstruationsprodukt? Giftstoffe in Tampons? Und was hat die Menstruationstasse mit der Spirale zu tun? Rund um die Periode kursieren viele Halbwahrheiten.</p><p>Grundsätzlich sollte „jede Frau und jedes Mädchen das Periodenprodukt wählen, mit dem sie sich am wohlsten fühlt“, heißt es vom Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte (BVF). Zum Welttag der Menstruationshygiene (28. Mai) klärt der Verband auf. 5 Fakten zu Menstruationsprodukten:</p><p>1. TSS betrifft nicht nur Tampon-Nutzerinnen</p><p>Plötzliches Fieber, Kopfschmerzen und ein Blutdruckabfall, der sich etwa durch Schwindel bemerkbar macht: Das sind die Symptome eines toxischen Schocksyndroms (TSS). Viele bringen es ausschließlich mit Tampons in Verbindung. Das ist jedoch irreführend. Die durch Bakterien ausgelöste Erkrankung kann zum Beispiel auch im Zusammenhang mit Menstruationstassen oder -schwämmchen auftreten. </p><p>Um das Risiko für TSS zu verringern, gilt: Binden, Tampons und Co. sollten regelmäßig und mit gewaschenen Händen gewechselt werden. Wiederverwendbare Produkte wie Menstruationstassen oder Periodenunterwäsche müssen gründlich ausgespült und ausgekocht beziehungsweise bei hoher Temperatur gewaschen werden.</p><p>2. Pestizide in Tampons? Entwarnung vom BfR</p><p>Immer wieder sorgen Berichte über Schadstoffe in Tampons für Verunsicherung. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gibt jedoch Entwarnung: Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Schwermetalle und Pestizide seien bei der Nutzung von Tampons nicht zu erwarten.</p><p>3. Menstruationstasse und Spirale: Komplikationen möglich</p><p>Die Menstruationstasse gilt als nachhaltige und auf Dauer kosteneffiziente Alternative. Frauen, die zur Verhütung eine Spirale verwenden, sollten jedoch aufpassen: In seltenen Fällen kann das Saugprinzip der Tasse den Sitz der Spirale beeinflussen oder sie sogar lösen. Rücksprache mit der Frauenärztin ist hier ratsam.</p><p>4. Periodenunterwäsche: Auf Biozide achten</p><p>Mehrlagige Periodenslips sind praktisch und nachhaltig – beim Kauf lohnt jedoch ein Blick auf die Inhaltsstoffe. Manche Produkte enthalten Biozide wie Silberchlorid in der Saugschicht, die unangenehme Gerüche verhindern sollen. Mögliche gesundheitliche Auswirkungen dieser Substanzen sind laut Experten noch nicht abschließend geklärt.</p><p>Das BfR empfiehlt für Periodenslips grundsätzlich eine Waschtemperatur von 60 Grad, auch wenn das Material darunter leidet. Erst dann würden alle Bakterien abgetötet.</p><p>5. Nachhaltige Naturschwämme? Besser verzichten </p><p>Meeresschwämme werden gelegentlich als besonders nachhaltige Menstruationsprodukte beworben. Aus medizinischer Sicht sind sie jedoch nicht zu empfehlen. Das Problem: Ihre stark poröse Struktur macht es unmöglich, sie zuverlässig keimfrei zu reinigen. Wer eine Alternative zu herkömmlichen Tampons sucht, greift besser zu Soft-Tampons – im Vergleich zu Naturschwämmen die hygienischere Einmal-Variante.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Befall frühzeitig erkennen: Läuse in Kita oder Schule? - So untersuchen Sie Ihr Kind</title>
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      <description>Wo viele Kinder wuseln, übertragen sich Läuse besonders schnell. Ist ein Kind in Schule oder Kindergarten befallen, sind es häufig auch andere. Wie man die Blutsauger am zuverlässigsten aufspürt.</description>
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      <pubDate>Wed, 27 May 2026 05:00:06 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wo viele Kinder wuseln, übertragen sich Läuse besonders schnell. Ist ein Kind in Schule oder Kindergarten befallen, sind es häufig auch andere. Wie man die Blutsauger am zuverlässigsten aufspürt.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Diese Mitteilung dürfte bei Eltern regelmäßig für schlechte Laune sorgen: In der Kita oder Schule des Kindes gibt es einen oder sogar mehrere Fälle von Kopflausbefall.</p><p>Jetzt gilt es, die Haare und Kopfhaut des eigenen Kindes gründlich zu untersuchen. Denn damit sich die kleinen Blutsauger nicht vermehren und weiterverbreiten, sollte man sie frühzeitig erkennen und behandeln. Nicht immer machen sie sich durch den typischen Juckreiz bemerkbar. Doch wie genau sollte man bei der Untersuchung vorgehen?</p><p>Eine reine Sichtkontrolle, also den Haarschopf durchzusehen, reicht meist nicht aus, informiert das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) auf der Webseite „Kindergesundheit-info.de“. Denn dabei könne man Läuse leicht übersehen. </p><p>Spülung, Läusekamm, Lupe: So geht man auf Nummer sicher</p><p>Stattdessen empfiehlt das BIÖG, das Haar systematisch durchzukämmen: </p><p>Zunächst sollte man das Haar des Kindes anfeuchten und eine Haarpflegespülung auftragen, denn die erleichtert das Durchkämmen und Läuse können nicht so leicht weglaufen.Besonders dickes Haar sollte man mit einem groben Kamm entwirren.Zum eigentlichen Durchkämmen braucht man einen speziellen Läusekamm aus Metall, den man in der Apotheke oder im Sanitätshaus kaufen kann. Mit diesem kämmt man das Haar nun fest von der Kopfhaut bis zu den Haarspitzen durch, und zwar Strähne für Strähne.Nach jeder Strähne streicht man den Kamm auf einem Stück Küchenpapier aus. So prüft man, ob der Kamm Läuse, Jungläuse oder Eier erfasst hat. Es empfiehlt sich eine Lupe zu nutzen, um auch die kleineren Jungläuse, sogenannte Nymphen, zu erkennen.</p><p>Je mehr Läuse auf dem Kopf leben, desto leichter ist ein Befall natürlich erkennbar. Das Robert Koch-Institut (RKI) rät daher, sich bei der Untersuchung Zeit zu lassen, damit man auch einzelne Tiere erkennt. Zur Sicherheit kann man die Untersuchung auch einige Tage lang wiederholen. </p><p>Wie genau sehen Läuse eigentlich aus?</p><p>Ausgewachsene Läuse sind bis zu drei Millimeter groß und mit bloßem Auge erkennbar. Sie sind grau oder, wenn sie gerade Blut gesaugt haben, rötlich. Jungläuse, sogenannte Nymphen, sind kleiner. </p><p>Noch kleiner, nämlich nur rund 0,8 Millimeter groß, sind Läuseeier. Sie sind tropfenförmig, gelblich bis bräunlich, kleben nahe der Kopfhaut fest im Haar und lassen sich selbst mit dem Läusekamm nicht immer erfassen. Die Kopfhaut, gerade in der Schläfen- und Nackengegend und hinter den Ohren, sollte man daher gründlich absuchen, so das BIÖG. </p><p>Schimmern Läuseeier weißlich und befinden sich weiter als einen Zentimeter von der Kopfhaut entfernt, handelt es sich um leere Eihüllen, sogenannte Nissen. Sie deuten auf einen früheren Kopflausbefall hin, sind für sich genommen aber nicht mehr ansteckend. </p><p>Wie man im Fall eines Befalls reagieren sollte</p><p>Finden Sie auf dem Kopf Ihres Kindes tatsächlich Läuse, sollten Sie den Befall umgehend behandeln. Dazu trägt man ein Läusemittel einmal und nach 8 bis 10 Tagen ein zweites Mal auf. </p><p>Das RKI empfiehlt, zwischen den Behandlungen und auch noch etwa zwei Wochen nach der zweiten Behandlung alle paar Tage die Haare nach dem beschriebenen Schema durchzukämmen, um sicherzugehen, dass die Behandlung erfolgreich ist. Zwischen den beiden Behandlungen kann es sein, dass man noch Nymphen oder Eier findet. Das ist nicht weiter schlimm - solange man die zweite Behandlung nicht vergisst.</p><p>Nach dem Infektionsschutzgesetz sind Eltern übrigens verpflichtet, den Kopflausbefall ihres Kindes bei der Kita oder Schule zu melden, auch wenn sie ihn bereits behandelt haben.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Neues schrittweise zulassen: Neue Situationen überfordern? So lassen sich Ängste abbauen</title>
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      <description>Ob neuer Job oder auch nur verschobener Termin: Abweichungen vom Gewohnten sind für manche Menschen sehr belastend. Veränderungen komplett zu vermeiden, ist aber nicht ratsam. Was Betroffenen hilft.</description>
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      <pubDate>Tue, 26 May 2026 15:30:34 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ob neuer Job oder auch nur verschobener Termin: Abweichungen vom Gewohnten sind für manche Menschen sehr belastend. Veränderungen komplett zu vermeiden, ist aber nicht ratsam. Was Betroffenen hilft.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Während sich manche Menschen nach Abwechslung und Neuem sehnen, fühlen sich andere durch Veränderungen eher gestresst und verunsichert. Nicht nur große Änderungen wie ein neuer Job oder ein Umzug, sondern auch kleine Abweichungen im Alltag - etwa ein verschobener Termin - können zur Herausforderung werden. </p><p>Betroffene verspüren durch ungewohnte Situationen häufig eine starke innere Anspannung, sind gereizt, schlafen schlechter und können sich nicht gut konzentrieren. Normale Alltagsanforderungen wie Einkaufen oder Kochen können in solchen Situationen zu großen Hürden werden.</p><p>Wenn Sie sich in den Symptomen wiederfinden, sind Sie nicht allein. Es gibt verschiedene Gründe, warum Veränderungen für manche Menschen eine größere Belastung darstellen als für andere. "Das ist keineswegs ein Zeichen von Schwäche", so der Psychiater Steffen Häfner.</p><p>Wer anfällig für die Überforderung mit Veränderung ist</p><p>So reagiere etwa sensibler auf Veränderungen, wer in der Vergangenheit oft Unsicherheiten, Instabilität und Kontrollverlust erlebt hat. Weitere Faktoren sind ein geringes Selbstvertrauen, fehlende soziale Unterstützung und wenn eine Veränderung nicht freiwillig, sondern erzwungen ist. </p><p>Auch Vorerkrankungen spielen eine Rolle: "Besonders häufig beobachten wir diese Überforderung bei Menschen mit Angst- oder Zwangsstörung, Depressionen oder mit traumatischen Erfahrungen", so Häfner. "Auch jene mit Hochsensibilität, ADHS oder der Autismus-Spektrum-Störung leiden oft stärker unter Abweichungen vom Gewohnten als andere".</p><p>Komplette Vermeidung von Neuem führt zu Rückzug-Spirale</p><p>Betroffene reagierten oft mit sozialem Rückzug, um ihre Abläufe kontrollierbar zu halten und Ungewohntes zu vermeiden. Das verschaffe ihnen zwar kurzfristig Entlastung und Sicherheit, könne langfristig aber dazu führen, dass sie sich stark einschränken und wertvolle Chancen und Erfahrungen im Leben verpassen. </p><p>"Häufig entsteht so ein Kreislauf: Die Symptome führen zu vermehrtem Rückzug, wodurch wiederum weniger positive Erfahrungen mit Veränderungen gemacht werden, was den Wunsch nach Vermeidung weiter verstärkt", erklärt Häfner.</p><p>Wie man die Spirale durchbrechen kann</p><p>Um diese Spirale zu durchbrechen, braucht es kleine Erfolgserlebnisse: Betroffene sollten sich Veränderungen schrittweise annähern, um zu erleben, dass sie die Situation bewältigen können. </p><p>Einfacher ist das Häfner zufolge, wenn man währenddessen in anderen Lebensbereichen feste Routinen beibehält, die Stabilität vermitteln. Etwa was Schlafenszeiten, Mahlzeiten oder regelmäßige Bewegung angeht. "Kontraproduktiv wird es hingegen, wenn Routinen dazu dienen, Neues komplett zu umgehen", so der Arzt.</p><p>Wer den Umgang mit Neuem übt, sollte realistische Ansprüche an sich selbst stellen und genügend Zeit für Erholung einplanen. Auch soziale Unterstützung ist ratsam, etwa dass eine vertraute Person in einer ungewohnten Situation begleitet. Ängste und Überforderung sollten Betroffene frühzeitig ansprechen. Entspannungstechniken können helfen, sich bei Veränderungen sicherer zu fühlen. Bei hohem Leidensdruck kann auch eine psychotherapeutische Begleitung sinnvoll sein. </p><p>Zur Person: Steffen Häfner ist Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie ärztlicher Direktor der Klinik am schönen Moos in Bad Saulgau.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Car Crash Experiment : Wie Sprache unsere Erinnerung manipulieren kann</title>
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      <description>Erinnern wir uns zuverlässig und faktentreu an Ereignisse wie einen Unfall? Oder sind wir durch die Suggestivkraft von Sprache manipulierbar? Ein Experiment wurde berühmt </description>
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      <category>Psychologie</category>
      <pubDate>Tue, 26 May 2026 14:44:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Erinnern wir uns zuverlässig und faktentreu an Ereignisse wie einen Unfall? Oder sind wir durch die Suggestivkraft von Sprache manipulierbar? Ein Experiment wurde berühmt </p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Seattle, im Frühjahr 1974. Im Seminarraum des Psychologietraktes der Universität Washington spult ein 16-Millimeter-Projektor ratternd Schwarz-Weiß-Filme ab. Die junge Psychologin Elizabeth Loftus, damals 29 Jahre alt, hat sie vom Evergreen Safety Council und vom örtlichen Police-Department entliehen. Mit diesen Lehrfilmen, die eigentlich Fahrschüler vor den Folgen von Raserei warnen sollen, führt sie ihren Studierenden Unfall um Unfall vor. Wieder und wieder stoßen Fahrzeuge auf der Leinwand zusammen.</p><p>Was Loftus gemeinsam mit ihrem Doktoranden John Palmer prüfen will, ist eine grundsätzliche Frage: Wie zuverlässig erinnern wir uns an Vergangenes? Wie genau geben wir wieder, was wir gesehen haben – und welche Rolle spielt dabei die Sprache, mit der man uns dazu befragt?</p><p>45 Personen sitzen im Seminarraum. Palmer verteilt Fragebögen. Die Studierenden sollen zunächst aufschreiben, was sie gesehen haben. Ganz unten auf dem Bogen aber findet sich der Kern des berühmten Experiments: Wie schnell waren die Wagen im Moment des Aufpralls? Und genau hier liegt die Finesse. Mal fragt der Bogen, wie schnell die Wagen fuhren, als sie sich "berührten", auf anderen Bögen heißt es, als sie "zusammenprallten", "kollidierten", "aufeinandertrafen" oder "zerschmetterten". Fünf Verben, fünf sprachliche Nuancen von Unfallereignissen – und fünf zufällig zugeteilte Gruppen des Experiments.  </p><h2><strong>Die Magie der Worte</strong></h2><p>Das Ergebnis: Für die Erinnerung an Vergangenes ist die Wahl des Verbs keineswegs gleichgültig. Ein einziges Wort genügte, um die Ereignisse aus dem Gedächtnis um knapp 15 Kilometer pro Stunde zu beschleunigen. Zwischen "berührt" (51 km/h) und "zerschmettert" (65 km/h) lag im Mittel eine Differenz von 14 km/h – im Stadtverkehr der Unterschied zwischen einer Schrecksekunde und einem Aufprall. </p><p>Loftus und Palmer wollten die Gedächtnispsychologie voranbringen. Eine Woche später luden sie 150 weitere Studierende ein und zeigten ihnen einen einzigen, knapp einminütigen Unfallhergang. Wieder wurden die Verben variiert: Eine Gruppe wurde mit "smashed" befragt, eine mit "hit", eine dritte – die Kontrollgruppe – erhielt keine Geschwindigkeitsfrage. Sieben Tage später kehrten die Probanden zurück und beantworteten zehn neue Fragen. Eine davon, scheinbar beiläufig eingestreut, lautete: "Sahen Sie zerbrochenes Glas?"</p><p>In dem Film war kein einziger Splitter zu sehen. Trotzdem erinnerten sich in der "smashed"-Gruppe 32 Prozent an zerbrochenes Glas, in der "hit"-Gruppe nur 14 Prozent, in der Kontrollgruppe gerade einmal zwölf Prozent. Ein einziges Verb, eine Woche zuvor in einem Nebensatz eingebaut, hatte ein Detail erschaffen, das es nie in der Wirklichkeit gegeben hatte.</p><h2><strong>Erinnerung ist Rekonstruktion</strong></h2><p>Loftus und Palmer knüpften damit an eine Idee an, die der britische Psychologe Frederic Bartlett bereits 1932 formuliert hatte: Erinnerung ist kein Videofilm, so Bartlett, sondern eine Rekonstruktion. Jedes Mal, wenn Menschen sich erinnern, setzen sie die Vergangenheit aus den Materialien neu zusammen, die ihnen die Wahrnehmung gerade liefert. Das menschliche Gedächtnis ist demnach keine exakte Kopie der realen Lebenserfahrungen, sondern ein aktiver Prozess – und Menschen passen das Erinnerte unmerklich an ihr sich wandelndes Weltverständnis an. </p><p>Für das, was Bartlett nur philosophisch behauptet hatte, lieferten Loftus und Palmer 1974 erstmals einen kontrollierten Laborbefund: Erinnerung kann kontaminiert und sogar künstlich manipuliert werden – durch Sprache, manchmal durch ein einziges Wort.</p><h2><strong>Zwei Hypothesen hat Loftus selbst </strong></h2><p>Loftus selbst war so vorsichtig, in der Originalarbeit zwei mögliche Erklärungen für die Ergebnisse anzubieten. Nach der <strong>Response-Bias-Hypothese</strong> wären die befragten Probanden schlicht unsicher und hätten sich vom Verb in eine zur Wortsemantik passende Richtung schubsen lassen – ihre Erinnerung selbst bliebe unverändert. Nach der <strong>Rekonstruktions-Hypothese</strong> würde das Verb tatsächlich aktiv in die Erinnerung eingewoben, gleichsam als nachträgliche und aktive Überschreibung des Gedächtnisses.</p><p>Gerade deshalb war das zweite Experiment entscheidend: Wer eine Woche später Glas zu sehen meinte, konnte nicht mehr nur einer aktuellen wortsemantischen Suggestion folgen. Die Erinnerung selbst musste sich verändert haben – und Splitter zerborstenen Glases ergänzt haben, die nie real da gewesen waren.</p><h2>Einfluss auf die Gedächtnisforschung</h2><p>Der amerikanische Gedächtnisforscher Daniel Schacter brachte die Bedeutung des Befunds zum Ausdruck: Der sogenannte Misinformationseffekt im Experiment sei ein Beleg, dass Erinnerung ein adaptiv-konstruktiver Prozess ist – produktiv und fehleranfällig zugleich. Und sein Kollege Henry Roedinger formulierte: Loftus' Arbeit habe die Psychologie gelehrt, dass menschliches Gedächtnis offenbar weniger zwischen wahr und falsch unterscheide,<strong></strong>sondern zwischen plausibel und unplausibel. </p><p>Natürlich blieb das historische Car-Crash-Experiment nicht frei von Kritik. Studierende, die im Hörsaal einen Lehrfilm sehen, sind keine Augenzeugen, die unter Adrenalin, Schock und Betroffenheit antworten. Eine echte Unfallstelle ist wiederum kein flackerndes Schwarz-Weiß-Bild auf einer Leinwand. Und doch hat dieses Experiment etwas geleistet, was vor 1974 niemandem geglückt war: Es übersetzte eine philosophische Intuition – dass Erinnern ein Rekonstruieren ist – in eine kontrollierbare Versuchsanordnung. </p><p>Damit wurde es zum Anstoß für ein halbes Jahrhundert empirischer Gedächtnisforschung. Es beeinflusst, wie Zeugenaussagen vor Gericht oder bei polizeilichen Untersuchungen bewertet werden, und hat das Bewusstsein dafür geschärft, wie Erinnerungen etwa an die Kindheit in der Psychotherapie durch Fragen des Therapeuten ausgelöst werden können. </p></div></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Stefanie Maeck</dc:creator>
    </item>
    <item>
      <title>Tschüss zur Zigarette: Notfallkarten-Trick und Kaugummi: Was beim Rauchstopp hilft</title>
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      <description>Sie haben versucht, mit dem Rauchen aufzuhören - und sind krachend gescheitert? Ganz normal. Meist braucht der Ausstieg mehrere Anläufe. Wie Sie die Chance erhöhen, dass es beim nächsten Mal klappt.</description>
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      <pubDate>Tue, 26 May 2026 12:44:27 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Sie haben versucht, mit dem Rauchen aufzuhören - und sind krachend gescheitert? Ganz normal. Meist braucht der Ausstieg mehrere Anläufe. Wie Sie die Chance erhöhen, dass es beim nächsten Mal klappt.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Der Geschmackssinn wird feiner, die Haut frischer, das Risiko für zahlreiche Krankheiten geringer: Dass der Verzicht auf Zigaretten viel Gutes mit sich bringt, muss man Raucherinnen und Rauchern nicht erzählen. </p><p>Dennoch fällt das endgültige Tschüss zur Zigarette vielen schwer. Das liegt auch daran, dass viele Rauchsituationen fest mit dem Alltag verknüpft sind, wie die Stiftung Gesundheitswissen erklärt. Der erste Kaffee am Morgen? Das Warten auf den Bus? Kurz mal durchatmen an einem stressigen Arbeitstag? Ohne Zigarette für viele Raucher unvorstellbar. </p><p>Wer erfolgreich mit dem Rauchen aufhören will, muss also an diesen Alltagssituationen ansetzen. Heißt: sie vorab identifizieren - und sich dann Alternativen überlegen. So kann man sich zum Beispiel vornehmen, zum Kaffee oder an der Bushaltestelle ein paar Seiten in einem Buch zu lesen - oder bei Stressspitzen einen kleinen Spaziergang statt einer Raucherpause einzulegen. </p><p>Jetzt eine Zigarette! Was den Suchtdruck lindert</p><p>Bei jedem Rauchstopp kommen sie früher oder später: die Momente, in denen das Verlangen nach einer Zigarette so stark ist, dass gefühlt kein anderer Gedanke mehr in den eigenen Kopf passt. </p><p>Auch auf solche Momente kann man sich vorbereiten. Die Stiftung Gesundheitswissen schlägt dafür eine sogenannte Notfallkarte vor, die man im Portemonnaie bei sich trägt und in solchen Momenten hervorziehen kann. Darauf notiert man: </p><p>Das wichtigste "Warum" für den Rauchstopp.Konkrete Schritte zum Umgang mit der Situation, z.B. kurz warten, tief atmen, bewegen, etwas trinken, auf eine vorbereitete Ablenkung zurückgreifen. So können zum Beispiel kurzfristige Reize wie Kaugummi das akute Verlangen abmildern. Manchen hilft etwa auch, an Pfefferminzöl zu schnuppern. </p><p>Gut zu wissen: Das Verlangen nach einer Zigarette kommt in Wellen, es verzieht sich also rasch wieder, wenn man die kritische Phase überbrückt hat. </p><p>Scheitern ist normal - aber kein Grund fürs Aufgeben</p><p>Übrigens: Dass es beim ersten Versuch nicht mit dem endgültigen Rauchstopp klappt, ist ganz normal. "Der durchschnittliche Raucher braucht im Leben bis zu lebenslangen Abstinenz sechs Aufhörversuche", so der Suchtmediziner Prof. Tobias Rüther im "ImPuls"-Podcast der Deutschen Herzstiftung. </p><p>Immerhin: Jeder Versuch bringe einen dem Ziel näher. "Und jede Zigarette, die man nicht mehr raucht, ist ein immenser Gewinn für die Gesundheit", so der Fachmann. </p><p>Wer wiederholt rückfällig wird oder starke Entzugssymptome hat, sollte keine Scheu haben, sich beraten zu lassen, etwa in der Hausarztpraxis. So gibt es etwa Medikamente, die bei der Rauchentwöhnung unterstützen können. Ob sie sinnvoll sind, muss aber im Einzelfall geprüft werden. Zudem gibt es Kurse zur Raucherentwöhnung, für die die Krankenkassen die Kosten - teilweise oder vollständig - übernehmen.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Freibadsaison: Badeunfälle: Eltern müssen immer wachsam bleiben</title>
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      <description>Nicht nur in Seen oder Flüssen können Kinder ertrinken - auch im Schwimmbecken kann das passieren. Warum sich Eltern im Freibad weder auf die Aufsicht noch auf Schwimmflügel verlassen sollten.</description>
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      <pubDate>Tue, 26 May 2026 12:15:52 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Nicht nur in Seen oder Flüssen können Kinder ertrinken - auch im Schwimmbecken kann das passieren. Warum sich Eltern im Freibad weder auf die Aufsicht noch auf Schwimmflügel verlassen sollten.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und schon taucht der Nachwuchs ab - und vielleicht nicht wieder auf. Auch in Freibädern können Kinder ertrinken, wie zuletzt zwei Fälle aus Rheinland-Pfalz zeigten. </p><p>Daher sollten Eltern ihren Nachwuchs gut im Auge behalten. "Die Aufsichtspflicht liegt auch im Schwimmbad bei den Eltern", sagt Marco Vogt vom Landesverband Rheinland-Pfalz der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). </p><p>Zwar hat auch der Betreiber eine Aufsichtspflicht. Eltern dürften jedoch nicht davon ausgehen, dass die Badeaufsicht ihr Kind jederzeit im Blick behalten könne, so die allgemeine Empfehlung von Marco Vogt für den Schwimmbadbesuch.</p><p>Dies gilt vor allem bei viel Betrieb. 10 Leute im Becken können noch gut beaufsichtigt werden, bei 100 Menschen ist dies unmöglich. "Da sind so viele Körper, die schwimmen, hopsen und springen."</p><p>Erhalte in dem Trubel ein Kind etwa einen kleinen Schubser und falle ins Wasser, könne das leicht unbemerkt bleiben. Wenn andere Schwimmer einen reglos im Wasser treibenden Körper bemerkten, sei es oft schon zu spät. </p><p>Warum Schwimmflügel nicht genug Schutz bieten</p><p>Kinder, die nicht schwimmen können, müssen auf jeden Fall durchgehend von ihren Eltern beaufsichtigt werden. Das gilt auch dann, wenn sie Schwimmhilfen tragen. Mit Blick auf die Sicherheit empfiehlt Marco Vogt Schwimmwesten. Von Schwimmflügeln hingegen rät der Fachmann ab. Denn springe das Kind damit ins Wasser, würden diese sich rasch vom Arm ziehen. </p><p>Je nach ihrer Koordinationsfähigkeit sind Kinder etwa im Alter von acht oder neun Jahren in der Lage, schwimmen zu lernen. Hier ist aber das Wo entscheidend: Seen oder gar Flüsse eignen sich nicht zum Schwimmenlernen, sagt Vogt. Das sollte in einem gesicherten Raum, also einem Becken, geschehen.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Stark nach außen: Hochfunktionale Depression: Wie man sie erkennt und was hilft</title>
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      <description>Depressionen sind nicht immer sichtbar: Manche Betroffene "funktionieren" nach außen scheinbar normal. Was hinter einer hochfunktionalen Depression steckt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.</description>
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      <category>Psychologie</category>
      <category>Psychotherapie</category>
      <category>Psychische Erkrankung</category>
      <pubDate>Wed, 27 May 2026 07:15:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Depressionen sind nicht immer sichtbar: Manche Betroffene "funktionieren" nach außen scheinbar normal. Was hinter einer hochfunktionalen Depression steckt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Antriebslosigkeit, gedrückte Stimmung oder sozialer Rückzug: Das sind Symptome, die viele mit einer Depression verbinden. Und tatsächlich können all das Anzeichen einer Depression sein. Doch die Erkrankung zeigt sich nicht immer so eindeutig. Manche Betroffene haben nach außen alles im Griff, sind aber innerlich längst am Limit. </p><h2>Fragen und Antworten zur hochfunktionalen Depression:</h2><h3>Wann spricht man von einer hochfunktionalen Depression?</h3><p>Eine hochfunktionale Depression zeigt sich der Psychologin Eva-Lotta Brakemeier zufolge vor allem in der äußeren Funktionsfähigkeit. "Betroffene wirken nach außen stabil, gehen zur Arbeit und bewältigen ihren Alltag", so die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGP).</p><p>Deshalb wird auch von "Smiling Depression" oder "maskierter Depression" gesprochen. Sie ist von außen schwer zu erkennen und oft auch für Betroffene selbst nicht leicht einzuordnen.</p><p>Hochfunktionale Depression ist allerdings keine offizielle Diagnose, erklärt Elisabeth Dallüge, stellvertretende Bundesvorsitzende der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung (DPtV). </p><p></p><p>Vielmehr ist es ein umgangssprachlicher Begriff für Menschen mit depressiven Symptomen, die im Alltag weiterhin leistungsfähig wirken. Klinisch wird in solchen Fällen geprüft, welche depressive Störung vorliegt. Der springende Punkt: Eine Depression ist nicht ausgeschlossen, nur weil jemand "funktioniert". </p><h3>Was sind Anzeichen für eine hochfunktionale Depression?</h3><p>Alle Menschen haben ein Innen und ein Außen. Bei Menschen mit einer hochfunktionalen Depression ist die Kluft besonders groß. Nach außen wirkt vieles geordnet, innerlich sind Erschöpfung, Leere oder Selbstabwertung oft längst präsent.</p><p>Betroffene sind häufig so stark auf Funktionieren, Kontrolle und Pflichterfüllung ausgerichtet, dass sie die eigene Belastung lange nur unzureichend wahrnehmen. Das erfordert einen hohen inneren Kraftaufwand, der lange unbewusst bleiben kann. Viele funktionieren im Autopilot, sagt Dallüge.</p><p></p><p>Auch nach außen bleiben diese Muster lange unauffällig: Betroffene wirken verantwortungsvoll und leistungsfähig, was das Erkennen zusätzlich erschwert. Das liegt Brakemeier zufolge auch daran, dass weiterhin ein klassisches Bild von Depressionen vorherrscht, geprägt von Rückzug, Antriebslosigkeit und sichtbarer Erschöpfung.</p><p>Auffälliger werden die Veränderungen häufig im privaten Umfeld – weniger im Beruf, wo Leistung weiter aufrechterhalten wird. Zu Hause zeigt sich dann eher Rückzug, Erschöpfung, Reizbarkeit oder emotionale Abstumpfung. "Oft gelingt selbst in Ruhephasen keine wirkliche Erholung mehr", so Dallüge.</p><p>Betroffene sollten Brakemeier zufolge darauf achten, wie es ihnen geht, wenn sie zur Ruhe kommen – etwa abends zu Hause oder an freien Tagen. Zentrale Fragen können sein: Habe ich noch Freude an Dingen, die mir früher wichtig waren, im Beruf, im Miteinander mit anderen oder in der Freizeit? Empfinde ich noch Sinn in dem, was ich tue?</p><h3>Woher kommt der Drang, immer zu funktionieren?</h3><p>Der Drang, trotz Depressionen zu funktionieren, hat unterschiedliche Ursachen. Häufig stehen laut Brakemeier ausgeprägter Perfektionismus und ein hoher Leistungsanspruch dahinter. Viele Betroffene verinnerlichen früh Glaubenssätze wie: "Ich muss funktionieren" oder "Ich bin nur durch Leistung liebenswert".</p><p>Hinzu kommen ein starkes Kontrollbedürfnis, Schwierigkeiten, Hilfe anzunehmen, und das Zurückstellen eigener Bedürfnisse – oft verbunden mit emotionaler Distanz zu den eigenen Gefühlen.</p><p>Rückmeldungen aus dem Umfeld wie "Du hast dich verändert" oder "Du wirkst erschöpft" werden nicht richtig eingeordnet oder abgewehrt. Der zentrale Konflikt: Das Festhalten am Funktionieren verhindert, was eigentlich helfen würde: anzuerkennen, dass Belastung und Stimmung schwanken dürfen.</p><h3>Was hilft Betroffenen?</h3><p>Eine Psychotherapie hilft, Muster zu erkennen und Schritt für Schritt zu verändern. Bei mittelgradigen bis schweren Verläufen können Antidepressiva sinnvoll sein, idealerweise in Kombination mit Psychotherapie. In schweren Fällen kann laut Dallüge auch eine intensivere Behandlung, etwa tagesklinisch oder stationär, notwendig werden. Zudem kann der Austausch mit vertrauten Personen entlastend wirken. Idealerweise nicht im oberflächlichen Small Talk, sondern in offenen, ehrlichen Gesprächen, so Brakemeier.</p><p></p><p>Daneben sollten Betroffene Belastungen auch im beruflichen Kontext frühzeitig ansprechen. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsschutzes sind Arbeitgeber gehalten, auf solche Hinweise zu reagieren und geeignete Maßnahmen zu prüfen.</p><p>Im Alltag geht es vor allem darum, die Selbstwahrnehmung zu verbessern. Hilfreich sind laut Dallüge etwa regelmäßige Check-ins oder Stimmungstagebücher. Es geht darum, individuelle Warnsignale wie Erschöpfung, Anspannung oder Interessenverlust zu erkennen. </p><p>Ebenso wichtig sind ein bewusster Umgang mit den eigenen Belastungsgrenzen und ausreichend Pausen. Ergänzend können Bewegung, Schlafhygiene und achtsamkeitsbasierte Verfahren unterstützen.</p><h3>Welche Risiken entstehen, wenn Betroffene ihre Depression ignorieren?</h3><p>Das kann schwere Folgen haben. "Wir haben alle nur begrenzte Ressourcen – und wenn Belastung dauerhaft ignoriert wird, steigt das Risiko einer Chronifizierung", so Dallüge. Unbehandelte depressive Symptome können sich verfestigen oder in eine plötzliche Krise münden, in der nichts mehr geht. Hinzu kommen körperliche Folgen: anhaltender Stress, Schlafstörungen, erhöhte kardiovaskuläre Risiken und psychosomatische Beschwerden.</p><p>Zugleich steigt laut Brakemeier mit der Dauer das Risiko für Begleiterkrankungen. Depressionen treten häufig gemeinsam mit weiteren psychischen oder körperlichen Problemen auf – etwa Suchterkrankungen, wenn Betroffene versuchen, ihre Belastung zu kompensieren. Auch soziale Beziehungen können leiden. </p><p>Im Extremfall kann sich Suizidalität entwickeln, insbesondere wenn Betroffene keine Freude mehr empfinden und alles als sinnlos und hoffnungslos erleben. Wer solche Gedanken bei sich bemerkt, sollte umgehend professionelle Hilfe suchen. "Studien zeigen, dass wir wirksame Behandlungen haben, die aber umso besser greifen, je früher die Erkrankung erkannt wird", sagt Psychologin Brakemeier. Gerade bei langjährigen, oft unerkannten, chronischen Depressionen können sich Denk- und Verhaltensmuster verfestigen, was die Behandlung zusätzlich erschwert. Frühzeitig Hilfe zu suchen, kann diesen Prozess durchbrechen.</p><p></p><p>Erster Ansprechpartner kann zum Beispiel die hausärztliche Praxis sein. Anonym und kostenlos kann man rund um die Uhr mit der Telefonseelsorge sprechen unter 08 00/1 11 01 11 oder 08 00/1 11 02 22. </p><p>Infos zu Hilfe bei Depressionen gibt es auch auf der Seite der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit listet online Beratungsangebote für Menschen, die in einer Krise stecken und Hilfe benötigen.</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Hirnforschung: Wie Musik unser Gehirn verändert und neue Gefühlswelten eröffnet | GEOplus</title>
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      <description>Unser Gehirn hört Musik nicht einfach, es konstruiert sie mit. Neurowissenschaftler Lutz Jäncke erklärt, warum uns manche Stücke tiefer berühren als andere – und für immer prägen</description>
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      <category>Musik</category>
      <category>Hirnforschung</category>
      <category>Gehirn</category>
      <category>Gefühle</category>
      <category>Buchtipp</category>
      <pubDate>Mon, 25 May 2026 06:56:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Sebastian Witte</dc:creator>
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      <title>Schön cool bleiben!: Schweiß läuft? Wie wir an sommerlichen Tagen frisch bleiben</title>
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      <description>Müffelnde Achselhöhlen und Shirts, die am Rücken kleben: Schwitzen finden viele lästig - obwohl es quasi die Klimaanlage des Körpers ist. Was dabei hilft, an heißen Tagen nicht zu zerfließen.</description>
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      <pubDate>Sun, 24 May 2026 22:05:20 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Müffelnde Achselhöhlen und Shirts, die am Rücken kleben: Schwitzen finden viele lästig - obwohl es quasi die Klimaanlage des Körpers ist. Was dabei hilft, an heißen Tagen nicht zu zerfließen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Mit den steigenden Temperaturen kommt er zurück - der hektische Blick unter die Achseln. Ist noch alles trocken? Oder steigt einem bereits ein leichter Mief in die Nase? </p><p>Abseits von Sauna und Fitnessworkout bricht wohl niemand gern in Schweiß aus - dabei ist der ziemlich nützlich für unseren Körper. Warum genau? Und was hält uns frisch? Ein Physiologe und eine Hautärztin geben Antworten auf die wichtigsten Fragen. </p><p>Warum schwitzen wir? </p><p>Etwa 37 Grad – so hoch ist die Temperatur im menschlichen Körper normalerweise. Um sie zu halten, produziert er dauerhaft Wärme. "Solange es kühl ist, ist das kein Problem", sagt Ralf Brandes von der Deutschen Physiologischen Gesellschaft. Steigt jedoch die Außentemperatur oder produziert der Körper zu viel Wärme, muss er sie loswerden, um nicht zu überhitzen. Das wäre gefährlich. </p><p>Zunächst geschieht das über Abstrahlung und Konvektion, also den Abtransport der Wärme über die Luft, die über unsere Haut zieht. Reicht das nicht aus, wird es feucht: "Schwitzen ermöglicht uns die Wärmeabgabe über Verdunstung. Das ist sehr effektiv. Ein Milliliter Schweiß kann einen Liter Wasser um ein Grad abkühlen", erklärt Ralf Brandes. </p><p>Darin liegt übrigens auch die Erklärung dafür, dass schwüle Tage so belastend für den menschlichen Körper sind. "Das Wasser, das der Körper durch Schwitzen abgibt, geht nicht so leicht in die Luft über, weil diese bereits mit Feuchtigkeit gesättigt ist", so der Physiologe von der Goethe-Universität Frankfurt. </p><p>Wieso schwitzen manche Menschen mehr als andere? </p><p>Wie viel man schwitzt, ist im Wesentlichen eine Frage der Konstitution, sagt Ralf Brandes. Menschen mit kleineren, runderen Körpern haben im Vergleich zur Masse eine kleinere Körperoberfläche und müssen deshalb stärker schwitzen, um mehr Wärme abzugeben. Auch genetische und hormonelle Aspekte spielen eine Rolle. </p><p>Übrigens: Schwitzen kann man gewissermaßen trainieren - etwa indem man regelmäßig Sport treibt oder in die Sauna geht. Allerdings reduziert man dabei nicht die Schweißmenge, sondern optimiert vielmehr die Wärmeabgabe. Man schwitzt also effizienter. "Gleichzeitig wird aber auch die Temperaturtoleranz trainiert, sodass man Hitze als weniger belastend empfindet", sagt Ralf Brandes.</p><p>Wodurch entsteht Schweißgeruch? </p><p>Frischer Schweiß müffelt nicht. Er besteht vor allem aus Wasser, Salzen, Harnstoff und Milchsäuren. "Erst wenn Bestandteile wie Milchsäure durch Bakterien auf der Haut zersetzt werden, entsteht der typische Geruch", sagt Silke Hofmann von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft. </p><p>Es sind also erst die Bakterien, die den Geruch erzeugen. Ihre Dichte und Zusammensetzung sei von Mensch zu Mensch unterschiedlich, so die Dermatologin. </p><p>Was ist der Unterschied zwischen Deodorants und Antitranspirants?</p><p>Rollern, sprühen oder schmieren für mehr Frische: Die Auswahl an Deos und Antitranspirants in der Drogerie ist groß. </p><p>Während Deodorants die Bakteriendichte auf der Haut reduzieren und Gerüche mit Duftstoffen überdecken, hemmen Antitranspirants das Schwitzen selbst. "Sie enthalten Aluminiumsalze, die die Schweißdrüsen verengen, sodass weniger Schweiß auf die Haut abgegeben wird", sagt Silke Hofmann. Die beste Wirkung erziele man, indem man die Produkte abends auf die gereinigte, trockene Haut aufträgt. In der Nacht sind die Schweißdrüsen nämlich weniger aktiv, die Inhaltsstoffe können besser einziehen. </p><p>Wichtig dabei: Nur Produkte zu nutzen, die dem eigenen Hauttyp entsprechen - sonst kann es in den Achselhöhlen ordentlich brennen. "Für Menschen mit sensibler Haut oder auch nach der Rasur empfehlen wir, keine Produkte mit Alkohol oder Aluminiumchlorid zu verwenden, weil das die Haut zusätzlich reizen kann", sagt Silke Hofmann vom Helios Universitätsklinikum Wuppertal. </p><p>Während früher häufiger vor aluminiumhaltigen Produkten gewarnt wurde, sind Fachleute heute gelassener. "Neue Studien haben gezeigt, dass die Aufnahme des Aluminiums in den Körper so gering ist, dass es nicht als schädlich anzusehen ist. Lediglich bei einer beschädigten Hautbarriere sollte man vorsichtig sein", sagt Silke Hofmann. </p><p>Abkühlen, frisch bleiben, weniger schwitzen - was hilft? </p><p>Wer schwitzt, greift oft instinktiv zum eiskalten Getränk. Aber nicht immer ist das die beste Wahl. "Kalte Getränke aktivieren die Kälterezeptoren im Magen. Der Körper denkt, er unterkühlt gerade und stellt die Schweißproduktion ein", sagt Ralf Brandes. Das hilft zwar kurzfristig, führt aber auch dazu, dass der Körper seine Maßnahmen zur Temperaturabgabe im Anschluss umso schneller und stärker ankurbeln muss. Wenn wir Pech haben, schwitzen wir dann sogar noch mehr. </p><p>Anders als ein Kaltgetränk kann der Sprung in den Badesee den Körper tatsächlich abkühlen. "Große Mengen an Wasser entziehen dem Körper viel mehr Wärme als die Luft. Im Wasser kühlen wir deshalb schneller aus", sagt Ralf Brandes. </p><p>Wer nicht ins Wasser springen kann, der sollte an heißen Tagen darauf achten, die Luft zu Hause trocken zu halten. Nasse Handtücher im Wohnraum kühlen zwar den Raum, steigern aber gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit und machen die Hitze unangenehmer, sagt Ralf Brandes.</p><p>Auch Material und Passform der Kleidung können den Unterschied machen: Statt engen Schnitten und Kunstfasern eignen sich luftige Stücke aus Naturstoffen wie Leinen, dünner Baumwolle, Seide und Merinowolle besser. Sie leiten den Schweiß von der Haut weg, sind angenehm zu tragen und wirken der Geruchsentwicklung entgegen, wie Silke Hofmann zusammenfasst.</p><p>Auch Hausmittel wie Salbeitee können helfen, das Schwitzen zu reduzieren. Salbei verengt nämlich die Schweißdrüsen. "Der Effekt ist aber nicht besonders stark", sagt Silke Hofmann.</p><p>Starkes Schwitzen: Wann sollte man zum Arzt? </p><p>Wer dauerhaft unter starkem Schwitzen leidet, sollte das Gespräch mit einem Arzt suchen. "Insbesondere dann, wenn das Schwitzen die Lebensqualität deutlich beeinträchtigt oder wenn Familienangehörige ähnliche Probleme haben", so Silke Hofmann. </p><p>Mit einfachen Tests lässt sich feststellen, wie stark die Schweißproduktion ist und ob eine sogenannte Hyperhidrose vorliegt. Behandlungsmöglichkeiten für diese Störung gibt es viele, sie reichen von Tabletten bis hin zu Botox-Anwendungen.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Vergiftete Kommunikation : Wann Schweigen toxisch wird und wie man aus der Dynamik aussteigt  | GEOplus</title>
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      <description>Der Psychiater Reinhard Haller kennt dramatische Fälle des Wortentzuges. Hier erläutert er, wie Menschen vor allem in Beziehungen aus der Schweigespirale aussteigen können </description>
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      <category>Psychologie</category>
      <category>Kommunikation</category>
      <pubDate>Fri, 22 May 2026 13:19:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>Till Schmidt</dc:creator>
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      <title>Apothekenreform: Blutdruckmessung bis Arznei-Check: Was in der Apotheke geht</title>
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      <description>Blutabnahmen und Impfungen sollen künftig in Apotheken möglich sein. Kennen Sie die Dienstleistungen, die es jetzt schon in der Apotheke gibt? Ein Überblick</description>
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      <category>Medikamente</category>
      <category>Medizin</category>
      <category>Impfung</category>
      <pubDate>Fri, 22 May 2026 10:37:43 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Blutabnahmen und Impfungen sollen künftig in Apotheken möglich sein. Kennen Sie die Dienstleistungen, die es jetzt schon in der Apotheke gibt? Ein Überblick</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Apotheke ist der Ort, an dem man Medikamente bekommt - das ist klar. Aber nicht nur. Viele Apotheken bieten auch weitere Leistungen rund um die Gesundheit an. So kann man sich dort im Herbst gegen Grippe (ab 18 Jahren) und Corona (ab 12 Jahren) impfen lassen. </p><p>Künftig soll dort noch mehr möglich sein. Weitere Impfungen, etwa gegen FSME und Tetanus zum Beispiel. Oder unter bestimmten Umständen Blutabnahmen, etwa um die Wirkung von Medikamenten zu kontrollieren. Der Bundestag hat diese sogenannte Apothekenreform beschlossen. </p><p>Welche Leistungen kann man in der Apotheke jetzt schon in Anspruch nehmen? Hier kommen drei Beispiele für sogenannte pharmazeutische Dienstleistungen, für die die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten übernimmt. Gut zu wissen: Weil entsprechende Schulungen notwendig sind, bietet nicht jede Apotheke sie an.</p><h2>1. Medikationsanalyse: Vertragen sich meine Medikamente? </h2><p>Je mehr Medikamente man einnimmt, desto höher ist das Risiko für Neben- oder Wechselwirkungen. Hier kommt eine Medikationsanalyse ins Spiel: Wer fünf oder mehr ärztlich verordnete Medikamente einnimmt, hat alle zwölf Monate Anspruch darauf. Kommen mindestens drei neue Medikamente hinzu oder werden ausgetauscht, kann man auch früher wiederkommen, so die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). </p><p></p><p>Apotheker oder Apothekerin betrachtet bei der Medikationsanalyse die Gesamtheit aller Medikamente, die man einnimmt - auch frei verkäufliche wie Schmerzmittel gehören dazu. Übrigens sollte man laut der Verbraucherzentrale auch Nahrungsergänzungsmittel zu dem Termin mitbringen. Kalzium etwa kann die Wirkung von Medikamenten beeinflussen. </p><p>Lebensgewohnheiten wie etwa Rauchen werden ebenfalls in die Analyse einbezogen. Am Ende des Termins bekommt man eine Einschätzung, ob die eigene Medikation Risiken birgt, plus einen aktuellen und vollständigen Medikationsplan. </p><h2>2. Blutdruckmessung: Bringen die Tabletten etwas? </h2><p>Schlagen die Blutdrucktabletten an? Für eine erste Einschätzung können Patientinnen und Patienten in die Apotheke gehen. Alle, denen ein blutdrucksenkendes Medikament verschrieben wurde, haben laut der ABDA alle zwölf Monate Anspruch auf eine kostenlose Blutdruckmessung in der Apotheke. Haben sich Präparat oder Dosierung geändert, kann man früher zur Messung wiederkommen.</p><p></p><p>Um ein realitätsgetreues Bild zu bekommen, wird der Blutdruck bei dem Termin kurz hintereinander dreimal gemessen, so die ABDA. Tanzt er aus der Reihe, liegt die Entscheidung über die Anpassung der Medikamente am Ende beim Arzt oder bei der Ärztin. </p><h2>3. Inhalationsschulungen: Nutze ich das Gerät richtig? </h2><p>Bei Asthma oder COPD beispielsweise bekommen Betroffene oft Medikamente zum Inhalieren verordnet. Doch nur, wenn man das Gerät richtig anwendet, kommt genug Wirkstoff in der Lunge an. Plus: Fehler bei der Inhalation können zu Nebenwirkungen wie Pilzinfektionen im Mund führen, so die ABDA.</p><p>Damit das nicht passiert, kann man sich in der Apotheke sein Inhalationsgerät im Detail erklären lassen - und die Inhalation unter Beobachtung der Apotheken-Fachkraft üben. </p><p></p><p>Die Dienstleistung können alle nutzen, die zum ersten Mal ein Inhalationsgerät verschrieben bekommen haben, oder für ihr bereits bekanntes Gerät in den letzten zwölf Monaten keine Einweisung bekommen haben. Nach zwölf Monaten kann man erneut zur Inhalationsschulung in die Apotheke gehen - bei einem Geräte-Wechsel sogar schon früher. </p><h2>Wann die Apotheke noch berät </h2><p>Auch Krebspatientinnen und -patienten, die eine Chemotherapie oder Antihormontherapie in Form von Tabletten oder Kapseln einnehmen, finden in der Apotheke Beratung. </p><p>Selbiges gilt für alle, die eine Organtransplantation hinter sich haben und Medikamente einnehmen, die das Immunsystem unterdrücken. In beiden Fällen sollen durch die Beratung mögliche Sicherheitsrisiken durch die Medikamenten-Kombination aufgespürt werden. </p><p>Ob eine pharmazeutische Dienstleistung für einen selbst infrage kommt, kann man durch einen Schnellcheck auf dem Informationsportal <a rel="noopener" target="_blank" href="https://pharmazeutische-dienstleistungen.de/" class="external-link">pharmazeutische-dienstleistungen.de</a> der ABDA herausfinden.</p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Flüssigkeitsmangel: 7 Tipps: So kommen Sie gut hydriert durch die Hitze</title>
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      <description>Kaffee erlaubt, Eiswürfel tabu und Ayran als Geheimtipp: Diese einfachen Alltagstipps schützen Sie vor Hitzekoller und Kreislaufproblemen.</description>
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      <category>Erdbeeren</category>
      <pubDate>Fri, 22 May 2026 08:05:19 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Kaffee erlaubt, Eiswürfel tabu und Ayran als Geheimtipp: Diese einfachen Alltagstipps schützen Sie vor Hitzekoller und Kreislaufproblemen.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Heiß, heißer, gut hydriert? Wenn es draußen so richtig warm wird, ist vor allem eines wichtig: genug Flüssigkeit zu sich nehmen. Wie kann man seinem Körper unter dieser Belastung etwas Gutes tun? Und was für sinnvolle Alternativen gibt es zum oft langweiligen Wasser?</p><p>Tipp 1: So kalt darf's sein</p><p>Finger weg von Eiswürfeln oder Getränken aus dem Gefrierfach. Ist man empfindlich, können die eiskalten Getränke zu Irritationen bis hin zum Durchfall führen. Leicht gekühlt dürfen die Getränke aber gern sein. Um Ihre Körpertemperatur müssen Sie sich keine Sorgen machen. Sie wird unabhängig von der Temperatur der Getränke reguliert. Laut der Universität Gießen geht es primär darum, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, die Temperatur des Getränks ist zweitrangig, sofern es nicht eiskalt ist. </p><p>Tipp 2: Routine schaffen - so geht’s</p><p>Alle zwei Stunden ein Glas trinken: So oder so ähnlich könnte Ihre Hitze-Routine aussehen. Denn: Bei Hitze braucht der Körper kontinuierlich Flüssigkeit. Es bringt nicht, auf Vorrat zu trinken, denn der Körper kann das Wasser nicht speichern. Eine Erinnerung auf dem Smartphone oder eine Trinkliste zum Abhaken können dabei helfen. Der Zielwert: Bei Hitze sollte man (tagsüber) alle 1 bis 2 Stunden ein Glas Wasser (0,2 Liter) trinken, auch wenn man noch nicht durstig ist, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).</p><p>Tipp 3: Wasser aufpeppen</p><p>Trinken nervt? Immer dieses geschmacklose Wasser? Das Getränk lässt sich leicht mit ein paar Zutaten aufpeppen. Probieren Sie doch mal gewaschenes und geschnittenes Obst, Gurke, Kräuter (zum Beispiel Dill oder Minze), einen Schuss Saft oder frische Ingwerscheiben in das Wasser zu geben! Auch ungesüßte Tees sind eine gute Wahl - leicht gekühlt oder lauwarm.</p><p>Tipp 4: Die gute Nachricht: Auch Kaffee ist erlaubt</p><p>Kaffee entzieht dem Körper Wasser? Diese Nachricht ist Schnee von gestern. Sie können beruhigt sein: Eine bis vier Tassen Kaffee pro Tag gelten laut der DGE als unbedenklich, ebenso schwarzer und grüner Tee, und sie können zur Flüssigkeitsbilanz hinzugezählt werden. Diese zu den Genussmitteln zählenden Getränke wirken allerdings ein wenig harntreibend, die ausgeschiedene Flüssigkeit muss wieder ersetzt werden.</p><p>Tipp 5: Keine Diätgetränke und, na klar, auch kein Alkohol</p><p>Nicht alles, was trinkbar ist, hilft: Diät- und Sportgetränke sollten nicht zu viel getrunken werden. Sie enthalten meist Stoffe, die in größeren Mengen Nervosität oder Durchfall auslösen können, informiert das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).</p><p>Bei Hitze wirkt Alkohol schneller und intensiver, warnt das Informationsportal kenn-dein-limit.de. Wer es übertreibt, riskiert Kreislaufprobleme bis zur Bewusstlosigkeit. Die hohen Temperaturen entziehen dem Körper darüber hinaus Flüssigkeit - man schwitzt. Durch Alkohol gehen dem Körper außerdem noch mehr Mineralstoffe verloren. So kann es leichter zu Hitzschlägen kommen.</p><p>Tipp 6: Flüssigkeit durch Essen aufnehmen</p><p>Wer viele wasserhaltige Lebensmittel isst, kann auch so seinem Flüssigkeitshaushalt auf die Sprünge helfen. Das geht vor allem mit Obst und Gemüse. Ideal sind etwa Gurken, Blattsalate, Tomaten, Wassermelonen und <a href="https://www.geo.de/wissen/ernaehrung/vitamin-lexikon/erdbeeren-diese-vitamine-stecken-drin-30177510.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Erdbeeren" class="autolinker">Erdbeeren</a>. </p><p>Milch, Joghurt oder Milchmixgetränke zum Beispiel mit frischem, saisonalem Obst bieten laut der DGE ebenfalls eine gute Ergänzung zur Wasserzufuhr mit vielen Mineralstoffen und Vitaminen.</p><p>Tipp 7: Auf Mineralien achten</p><p>Versorgen Sie Ihren Körper ausreichend mit Mineralstoffen. Wer stark schwitzt, verliert auch Mineralien – vor allem Natrium, so das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit. Geben Sie Ihrem Körper das durch starkes Schwitzen verlorene Natrium zurück, indem Sie gesalzene Speisen essen. Auch eine Prise Salz im Wasser kann helfen, so die DGE. </p><p>Oder wie wäre es denn mal mit einem erfrischenden Ayran? Ein Teil Joghurt, ein Teil Wasser, etwas Salz (und Minze) – fertig ist Ayran, ein ideales Hitze-Getränk, das den Salzverlust ausgleicht.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Hashimoto und Co.: Wie man eine Schilddrüsenunterfunktion erkennt</title>
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      <description>Enorme Müdigkeit, ständiges Frieren, immer mehr Kilos auf der Waage: So kann sich eine Schilddrüsenunterfunktion zeigen. Was Betroffene darüber wissen müssen</description>
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      <category>Zeit</category>
      <category>Gesundheit</category>
      <category>Schilddrüse</category>
      <pubDate>Tue, 26 May 2026 08:47:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Enorme Müdigkeit, ständiges Frieren, immer mehr Kilos auf der Waage: So kann sich eine Schilddrüsenunterfunktion zeigen. Was Betroffene darüber wissen müssen</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Kleines Organ, große Aufgaben: Die Schilddrüse gilt als "Taktgeber unseres Stoffwechsels", wie Prof. Volker Fendrich, Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie, sagt. Denn diese Drüse produziert Hormone, die verschiedenste Vorgänge im Körper beeinflussen - Herzschlag, Verdauung, Wärmeproduktion, Muskelkraft, Haarwachstum, Energiehaushalt.</p><p>Gerät dieser Taktgeber selbst aus dem Takt, produziert also zu viele oder zu wenige Hormone, kann sich das mit der <a href="https://www.geo.de/wissen/forschung-und-technik/was-ist-zeit--geo-beantwortet-die-grosse-frage-34812378.html?utm_campaign=alle&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" title="Endlich verstehen: Zeit" class="autolinker">Zeit</a> bemerkbar machen. </p><p>Häufiger als eine Überfunktion kommt dabei eine Unterfunktion vor, Hypothyreose lautet die Diagnose. Etwa 5 von 100 Menschen sind laut dem Portal "gesund.bund.de" von der Erkrankung betroffen, Frauen häufiger als Männer. Die wichtigsten Fragen und Antworten.</p><h2>Was ist die Schilddrüse überhaupt für ein Organ? </h2><p>In der Alltagssprache wird die Schilddrüse aufgrund ihrer Form oft auch "Schmetterlingsorgan" genannt. "Sie besteht aus zwei Lappen, die durch eine Brücke miteinander verbunden sind", sagt der Nuklearmediziner Wolfgang Braun. </p><p>Und wo befindet sie sich? "Die Schilddrüse sitzt zwischen Kehlkopf und der Halsgrube", sagt Volker Fendrich, Chefarzt der Endokrinen Chirurgie der Schön Klinik Hamburg Eilbek. Grob gesprochen gilt: Ist die Schilddrüse gesund, hat jede Seite etwa die Größe einer kleinen Aprikose. Bei Männern ist die Schilddrüse dabei etwas größer als bei Frauen. </p><p></p><p>Die Schilddrüse produziert Hormone. Die wichtigsten sind Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3), denn sie regulieren verschiedenste Prozesse im Körper. Allerdings nur, wenn die Schilddrüse die richtige Menge davon herstellt: "Produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone, dann verlangsamen sich alle Stoffwechselprozesse", sagt Wolfgang Braun, Autor des Buches "Schilddrüse im Gleichgewicht". </p><h2>Warum kann es zu einer Schilddrüsenunterfunktion kommen? </h2><p>"Häufigste Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion ist eine Entzündung, die nach dem japanischen Chirurgen Hakaru Hashimoto benannt wurde", sagt Wolfgang Braun. Der aus einer Arztfamilie stammende Japaner hat die sogenannte Hashimoto-Thyreoiditis 1912 erstmals beschrieben. Dabei handelt es sich um eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Schilddrüse fälschlicherweise angreift und zerstört. </p><p>Eine weitere Ursache für eine Unterfunktion sind Operationen, bei denen die Schilddrüse (teilweise) entfernt wurde - etwa aufgrund von Knoten oder Tumoren. Medikamente, die gegen eine Schilddrüsenüberfunktion wirken, können ebenfalls zu einer Unterfunktion führen, wenn sie zu hoch dosiert eingenommen werden, so Braun. Auch ein chronischer Jodmangel kann Ursache sein. Das Spurenelement ist ein Baustein von Schilddrüsenhormonen. </p><p>Übrigens: Babys können mit einer angeborenen Schilddrüsenunterfunktion auf die Welt kommen. "Dann kommt es nicht zu einer normalen Entwicklung, sondern zu schwerwiegenden geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen", sagt Wolfgang Braun. Diese Fälle sind aber selten. Und sie werden durch das Neugeborenenscreening - eine Blutuntersuchung am zweiten bis dritten Lebenstag - in aller Regel rasch erkannt und behandelt. </p><h2>Wie zeigt sich eine Unterfunktion? </h2><p>"Der Motor stottert", zieht Volker Fendrich einen Vergleich. Es gibt zahlreiche Symptome, die auf eine Unterfunktion hinweisen können. Eine Auswahl: </p><p>Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche, depressive Verstimmungenverlangsamter Puls und Herzschlag bei Frauen: unregelmäßige oder ausbleibende Periode Haarausfall, langsames Nagelwachstum, brüchige NägelGelenkschmerzen, rheumaähnliche BeschwerdenKälteempfindlichkeitGewichtszunahmeVerstopfung HeiserkeitSchwellungen - etwa im Gesicht, an Fingern oder Unterschenkeln</p><p>Die Symptome einer Überfunktion sind gegensätzlich. "Wenn die Schilddrüse zu viel arbeitet, führt das beispielsweise zu Herzklopfen, Gewichtsabnahme, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit und vermehrtem Schwitzen", so Wolfgang Braun. </p><h2>Wo und wie wird eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert? </h2><p>Erste Anlaufstelle ist die Hausarztpraxis, wo bei Verdacht auf eine Schilddrüsenfehlfunktion Blut abgenommen und im Labor analysiert wird.</p><p>Hier kommt der TSH-Wert ins Spiel. Bei TSH handelt es sich um das Thyreoidea-stimulierende Hormon, das im Gehirn gebildet wird. Es regt die Schilddrüse an, Hormone zu produzieren. </p><p>Ist der TSH-Wert im Blut hoch, spricht das für eine Schilddrüsenunterfunktion. "Das Gehirn versucht dann, durch das Herausschießen von TSH die Schilddrüse anzukurbeln - was aber bei Zerstörung oder Entnahme der Schilddrüse eben nicht mehr funktioniert", sagt Volker Fendrich. </p><p>Für ein vollständiges Bild sind weitere Blutwerte hilfreich. Etwa der fT4-Wert, der verrät, wie viel des Hormons T4 frei im Blut unterwegs ist. Oder die Konzentration von Schilddrüsen-Antikörpern.</p><p>Teil der Diagnostik sollte auch eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse sein, die Aufschluss über die Ursache liefern kann. "Bei Hashimoto etwa kommen weniger Echos im Ultraschall zurück", sagt Wolfgang Braun.</p><h2>Bei einer Unterfunktion wird L-Thyroxin verordnet. Was gibt es zu beachten? </h2><p>Steht die Diagnose, gehen Patientinnen und Patienten mit einem Rezept für L-Thyroxin aus der Arztpraxis heraus. In den Tabletten steckt das künstliche Schilddrüsenhormon T4. Oft müssen Betroffene verschiedene Dosierungen ausprobieren, bis ihr TSH-Wert zurück in den grünen Bereich gefunden hat. "Die Tabletten nimmt man dann ein Leben lang", sagt Volker Fendrich. </p><p>Bessern sich die Beschwerden trotz L-Thyroxin nicht, kann das auf Fehler bei der Einnahme zurückgehen. Die klassische Regel lautet: die Tablette mindestens 30 Minuten vor dem Frühstück auf nüchternen Magen schlucken. </p><p>"Es geht vor allem um einen zeitlichen Abstand zu Kalzium, also zum Joghurt oder zum Kaffee mit Milch", sagt Fendrich. Kalzium kann mit L-Thyroxin im Magen nämlich eine schwer lösliche Verbindung eingehen - der Körper nimmt dann eine geringere Dosis auf. </p><p>Einige andere Medikamente - insbesondere Eisenpräparate, kalziumhaltige Medikamente und Antibiotika - können die Aufnahme der L-Thyroxin-Tabletten im Dünndarm stören, so Braun. Am besten bespricht man mit Arzt oder Ärztin oder in der Apotheke, welcher Zeitabstand zwischen der Einnahme sinnvoll ist. </p><h2>Was können Betroffene sonst noch tun? </h2><p>Sinnvoll ist Wolfgang Braun zufolge, im Zuge der Diagnostik auch Eisen-, Vitamin-D- und Selenspiegel checken zu lassen - und bei einem Mangel jeweils nachzusteuern. </p><p>"Eine Schilddrüsenunterfunktion kann den Eisenstoffwechsel verlangsamen, sodass weniger Eisen aufgenommen wird. Das kann natürlich das Symptom Müdigkeit noch verstärken", sagt Braun. Und: "Gerade Hashimoto-Patientinnen und -Patienten haben oft einen Vitamin-D-Mangel. Wird der ausgeglichen, wirkt das Schilddrüsenhormon besser."</p><p></p><p>Mit dem Rauchen aufhören, sich um guten Schlaf und um ein gutes Stressmanagement kümmern: Lebensstil-Veränderungen wie diese lohnen sich immer - auch, um gut mit einer Schilddrüsenunterfunktion zu leben.</p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Gewichtszunahme: Ist Abnehmen mit Schilddrüsenunterfunktion möglich?</title>
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      <pubDate>Thu, 21 May 2026 22:05:13 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Produziert die Schilddrüse zu wenig Hormone, drosselt das den Kalorienverbrauch des Körpers. Wer mit einer Unterfunktion erfolgreich abnehmen möchte, sollte auf eine Sache besonders achten.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Zahl auf der Waage steigt und steigt - obwohl sich Ernährung und Lebensgewohnheiten nicht verändert haben. Dann ist eine gute Idee, in der Hausarztpraxis die Schilddrüsenwerte checken zu lassen. </p><p>Eine unerklärliche Gewichtszunahme kann nämlich auf eine Unterfunktion hindeuten. Das heißt: Die Schilddrüse produziert zu wenig Hormone, was viele Stoffwechselprozesse im Körper ausbremst.</p><p>"In einer Schilddrüsenunterfunktion verringert sich der Grundumsatz. Heißt: Der Körper verbraucht im Ruhezustand weniger Kalorien - daher kommt die Gewichtszunahme", erklärt Volker Fendrich, Chefarzt der Endokrinen Chirurgie der Schön Klinik Hamburg Eilbek. Plus: Weil eine Unterfunktion auch Müdigkeit und Erschöpfung als Symptome im Gepäck haben kann, bewegen sich Betroffene oft weniger.</p><p>So vermehren sich die Kilos. Und Betroffene, die die Diagnose Schilddrüsenunterfunktion bekommen, haben die Sorge, dass sie die nie wieder loswerden. Ist da etwas dran? </p><p>Werte gut eingestellt? Dann ist Abnehmen möglich</p><p>Es gibt eine gute Nachricht: "Wenn die Schilddrüsenwerte durch L-Thyroxin wieder normal eingestellt sind, klappt es mit der Gewichtsabnahme wie bei jedem anderen Menschen auch", sagt Volker Fendrich. L-Thyroxin ersetzt dabei die Hormone, die die Schilddrüse selbst nicht produzieren kann. </p><p>Voraussetzung, damit es mit der Gewichtsabnahme klappt: eine ausgewogene und kalorienreduzierte Ernährung als Basis - ergänzt um regelmäßige Bewegung, um den Kalorienverbrauch etwas nach oben zu schrauben. </p><p>Übrigens: "Wenn Betroffene zwei Tage ihre L-Thyroxin-Tabletten morgens nicht einnehmen, nehmen sie nicht direkt zu", kann Volker Fendrich Entwarnung geben. </p><p>Bitte keine Überfunktion herbeiführen! </p><p>Der Mediziner erlebt immer wieder, dass Patientinnen und Patienten auf die Idee kommen, auf eigene Faust eine besonders hohe L-Thyroxin-Dosis einzunehmen. Ihre Hoffnung: den Stoffwechsel dadurch kräftig ankurbeln und den Kalorienverbrauch erhöhen.</p><p>Das kann allerdings in einer Schilddrüsenüberfunktion enden. "Man nimmt dann zwar ab, aber man kauft sich erhebliche Probleme wie Herzrhythmusstörungen ein. Das ist überhaupt nicht anzuraten - im Gegenteil", warnt der Facharzt.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Gerstenkorn und Co.: Von Schwarztee bis Wärme: Was bei Körnern am Augenlid hilft</title>
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      <pubDate>Thu, 21 May 2026 11:34:24 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Mist, was ist das für ein Knubbel am Augenlid? Es könnte ein Gerstenkorn sein - oder auch ein Hagelkorn. Was beide voneinander unterscheidet und welche Tipps eine Augenärztin gibt.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wer mit einem Gersten- oder Hagelkorn durch den Alltag geht, hat oft den Eindruck: Alle Welt schaut auf diesen Knubbel an meinem Auge. </p><p>Hinter den korngroßen Schwellungen an Ober- und Unterlid steckt eine Entzündung, so die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG). Ein Überblick. </p><p>Was unterscheidet Gersten- und Hagelkörner voneinander? </p><p>Bei einem Gerstenkorn sind Bakterien die Übeltäter. Typisch: Es "eitert oft ähnlich wie ein Pickel und schmerzt", beschreibt die Augenärztin Philomena Wawer Matos Reimer von der Uniklinik Köln. Nach wenigen Tagen klingt die Schwellung in aller Regel wieder ab. </p><p>Bei einem Hagelkorn hingegen ist eine verstopfte Talgdrüse im Auge das Problem. Hagelkörner eitern nicht, schmerzen in aller Regel weniger und entwickeln sich langsamer als Gerstenkörner. Es kann Wochen bis Monate dauern, bis sie wieder verschwinden. </p><p>Was hilft, damit Gersten- oder Hagelkorn besser abheilt? </p><p>So sehr es einen auch in den Fingern juckt: Am Korn herumzudrücken ist jetzt tabu. Dadurch kann sich die Entzündung verschlimmern. Was hilft stattdessen?</p><p>Salben</p><p>Bei einem Gerstenkorn mit ausgeprägter bakterieller Entzündung verordnet Augenarzt oder -ärztin eine antibiotische Augensalbe. Bei beiden Arten von Körnern helfen zudem desinfizierende und entzündungshemmende Salben. Wer sich unsicher ist, lässt sich in Apotheke oder Augenarztpraxis beraten. </p><p>Kompressen mit Schwarztee</p><p>Auch ein Griff ins Teeregal kann jetzt sinnvoll sein: "Einen schwarzen Tee zubereiten, abkühlen lassen, einen Lappen mit lauwarmem Teewasser tränken und auf das Auge legen", rät Wawer Matos Reimer. Die Gerbstoffe beruhigen die gereizte Haut. Fertige Tücher mit Schwarztee-Extrakt gibt es auch in der Apotheke zu kaufen. </p><p>Wärme, Massage und Reinigung</p><p>Auch die Kombination aus Wärme und einer Pflege der Lidkanten helfen laut der DOG. Los geht es damit, fünf bis zehn Minuten lang Wärme auf die Augenlider zu geben, etwa mit Hilfe einer Wärmemaske oder eines Kirschkernkissens. Danach das Augenlid sanft mit einem Wattepad zum Rand hin massieren. Im letzten Schritt wird der Lidrand vorsichtig mit einem Wattestäbchen gereinigt. </p><p>Heilt nicht von selbst? Öffnen lassen</p><p>Trotz geduldigem Abwarten will der Knubbel nicht verschwinden? Dann ist ein Augenarztbesuch sinnvoll. Mit einem kleinen Schnitt unter örtlicher Betäubung kann Arzt oder Ärztin das Korn öffnen und das entzündete Gewebe entfernen. </p><p>Warum habe ich regelmäßig Hagel- oder Gerstenkörner? </p><p>Manche Menschen neigen dazu, immer wieder Gersten- oder Hagelkörner zu bekommen - etwa bei Erkrankungen wie Neurodermitis, Rosazea, Diabetes oder Allergien. </p><p>Schwangerschaft oder Wechseljahre können zudem Hagelkörner begünstigen. Der Grund: Die hormonellen Umstellungen können sich auf die Funktion der Talgdrüsen auswirken. </p><p>Lässt sich irgendwie vorbeugen? </p><p>Die DOG rät zu einer regelmäßigen Pflege der Lidkanten - zum Beispiel in Verbindung mit der täglichen Dusch-Routine im Bad. Ebenfalls hilfreich: </p><p>regelmäßiges Händewaschengründliches Abschminkensich Augenreiben verkneifen (Passiv-)Rauchen vermeiden</p><p>Könnte der Knubbel auch ein Tumor sein? </p><p>Ja, in seltenen Fällen kann hinter der Schwellung auch ein langsam wachsender Hautkrebs oder ein Talgdrüsenkarzinom stecken. </p><p>"Warnzeichen sind ein Verlust von Wimpern, ein nachgewiesenes Wachstum der Schwellung oder eine nicht heilende Wunde, die auch mit Blutungen einhergehen kann", so DOG-Expertin Wawer Matos Reimer. Beobachtungen wie diese sollte man zeitnah in der Augenarztpraxis abklären lassen.</p><p></p></div></div>]]></content:encoded>
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      <title>Wissenstest: Wie gut kennen Sie sich aus in der Geschichte der Medizin?</title>
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      <description>Wann wurde das erste Herz transplantiert und wer entdeckte das Penicillin? Testen Sie Ihr Wissen zur Medizingeschichte in 15 Fragen!</description>
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      <category>Medizin</category>
      <category>Quiz</category>
      <category>Geschichte</category>
      <pubDate>Thu, 21 May 2026 07:31:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wann wurde das erste Herz transplantiert und wer entdeckte das Penicillin? Testen Sie Ihr Wissen zur Medizingeschichte in 15 Fragen!</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Wann wurde das erste Herz transplantiert und wer entdeckte das Penicillin? Testen Sie Ihr Wissen zur Medizingeschichte in 15 Fragen!</p></div></div>]]></content:encoded>
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