Alexander Gerst Fünf ungewöhnliche Dinge, die "Astro-Alex" mit ins All nahm

1,5 Kilogramm Handgepäck dürfen Astronauten in der Soyuz-Kapsel zur Raumstation mitnehmen, schreibt Alexander Gerst in seinem neuen Buch. Diese Dinge hatte er unter anderem mit dabei
Alexander Gerst

Alexander Gerst auf der ISS. 2018 soll der Geowissenschaftler als erster Deutscher in einer neuen Mission das Kommando über die Raumstation übernehmen.

  • Ein Kristall vom antarktischen Vulkan Mt. Erebus, den Gerst für seine Doktorarbeit der Geophysik untersucht hat.
  • Eine Plüschtierversion der Fernsehmaus aus den "Lach- und Sachgeschichten – Die Sendung mit der Maus". Für die Kindersendung filmte Gerst seinen Alltag und beantwortete Zuschauerfragen. Der Astronaut sagt, Experimente für Kinder und Jugendliche seien, trotz knapp bemessener Freizeit auf der Raumstation, vielleicht die wichtigste Investition, die wir machen können. "Wenn wir ein führendes Forschungs- und Technologieland bleiben wollen, müssen wir auf das Gehirnkapital unserer nächsten Generation setzen".
Maus im All

Die Maus aus den "Lach- und Sachgeschichten" begleitete Gerst in den Weltraum

  • Ein Monokular, um Schaltkreise auf Platinen besser zu überblicken – als Erinnerungsstück an Gersts mittlerweile verstorbenen Großvater, der ihn (unter anderem mit diesem Geschenk) schon früh für Technik und Raumfahrt begeistert hat.
  • Die Ausgabe des Romans "Die Astronauten" von Stanislaw Lem, die Gerst als Kind schon begeistert gelesen hat. Sowie den Roman "Der Tag zieht den Jahrhundertweg" von Tschingis Aitmatow.
  • Der Teelöffel einer Freundin, die sich jahrelang vorgenommen hatte, ein marokkanisches Café zu eröffnen – und schließlich (genau wie Gerst) ihren Lebenstraum wahrgemacht hat.

Eine ausführliche Liste der Dinge, die Alexander Gerst mit ins All nahm, finden Sie im neuen Bildband „166 Tage im All“. In dem Buch gibt Gerst tiefe Einblicke in seine Faszination für die Raumfahrt und in seine Arbeit als Astronaut.

Alexander Gerst filmt beeindruckendes Polarlicht
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