Superfood Papaya – leckere Südfrucht mit heilender Wirkung

Die tropische Frucht ist eine wahre Vitamin-C-Bombe, hilft bei Magen-Darm-Problemen und stabilisiert das Immunsystem. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu der Papaya.
Papaya, Superfood

In der Papaya steckt viel Vitamin C

Wissenswertes über die Papaya

Die Papaya (Carica papaya) wird gerne auch als "Baummelone" bezeichnet, da ihre kugeligen bis eiförmigen Früchte an einem bis zu zehn Meter hohen, baumähnlichen Strauch wachsen. Auch ihre ausgereifte Konsistenz ähnelt der einer Melone und ist sehr wasserreich.

Wenn die Schale der Frucht grünlich schimmert, ist das gelbe Innere der Papaya noch nicht ausgereift, kann allerdings trotzdem verzehrt werden. Wenn die Schale eine gelbliche Farbe annimmt, färbt sich auch das Fruchtfleisch orange bis lachsrot und schmeckt besonders süß und aprikosenartig.

Die ovale Frucht ist das gesamte Jahr über in ausgewählten Supermärkten erhältlich. Dabei wird sie in den meisten Fällen aus Hawaii oder Brasilien importiert und wiegt bei einer avocadoähnlichen Größe rund 500 Gramm. Durchaus größere Papayas wachsen in Mexiko – dort können die Früchte sogar die Größe einer Honigmelone überschreiten und bis zu sechs Kilogramm wiegen.

Wie gesund ist die Papaya?

Die Tropenfrucht enthält jede Menge gesunde Nährwerte und ist reich an Vitamin C. Nur 100 Gramm der Papaya decken bereits den menschlichen Vitamin-Tagesbedarf ab und stärken das Immunsystem nachhaltig.

Darüber hinaus zählt die Papaya zu den kalorienarmen Früchten und enthält kaum Fett. Außerdem weist die Tropenfrucht große Mengen des Superenzyms Papain auf, welches dabei hilft Eiweiß besser im Körper abzubauen. Das proteinspaltende Enzym Papain kurbelt die Verdauung an und fördert die Fettverbrennung. Den höchsten Papain-Gehalt weisen noch nicht ausgereifte Papaya auf, deren Schale noch eine grünliche Färbung aufweist.

 

Nährwerte der Papaya pro 100g
Kalorien32 kcal
Brennwert134 kJ
Protein0.47 g
Kohlenhydrate7.10 g
Fett0.09 g

           

Wie isst man Papaya richtig?

Auch eine unreife Papaya lässt sich als eine Art Gemüse verarbeiten und wird  gerne in Curry oder Salsa verwendet. Wenn das Fruchtfleisch vollständig ausgereift ist, wird es beim Verzehr oft mit Zitronensaft, Zucker oder Ingwer beträufelt. Das intensiviert den zarten süßlichen Geschmack der Frucht.

Papayakerne: Bloß nicht wegschmeißen!

Die Papayakerne sind die Samen der "Baummelone" und sind sogar fast gesünder als das Fruchtfleisch selbst. Besonders konzentriert finden Sie in den Kernen der Papaya das Superenzym Papain. Darum sollten Sie beim Verarbeiten der Papaya ihre Kerne nicht wegwerfen!

Das Zerkauen weniger Papayakerne nach dem Essen kann zum Beispiel dabei helfen, die Verdauung anzuregen, die Darmflora zu nachhaltig zu stärken und Parasiten vorzubeugen. Dabei sollten Sie die Kerne der Zauberfrucht nicht roh essen, sondern erst im gewaschenen und getrockneten Zustand verzehren.

Worauf Sie noch achten sollten

Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass die Papaya bereits gelbe oder rote Streifen und Flecken aufweist. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Frucht nachreifen wird. Vollständig grüne Papayas werden womöglich nicht mehr nachreifen. Papaya-Kerne lagern Sie am besten in einem luftdichten Gefäß, so bleiben sie am längsten trocken.

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