Spinat

Was Popeye stark macht, gibt auch dem Normalbürger eine Portion Extrapower. Dank seines hohen Kalium-, Calcium- und Magnesiumanteils wirkt Spinat wie ein Schutzschild für das Nervensystem und fördert die Signalübertragung zwischen Nervenzellen, was nervöse Eskapaden minimiert. Damit auch möglichste viele der Inhaltsstoffe erhalten bleiben, sollten Sie Spinat nicht kochen, sondern nur kurz dünsten.

Kakao und Schokolade

Schokolade ist vielen als Nervennahrung bekannt – völlig zu Recht. Damit ist allerdings nur die dunkle Schokolade mit hohem Kakaogehalt gemeint, Vollmilchschokolade enthält zu viel Zucker. Vor allem das in der Bitterschokolade enthaltene Eiweiß Tryptophan senkt den Stresspegel, da es vom Körper in das Glückshormon Serotonin umgewandelt wird.

Bananen

Fruchtig, lecker und ein echter Stresskiller: Die tropischen Beeren enthalten genauso wie dunkle Schokolade das Eiweiß Tryptophan, eine wesentliche Zutat für das Glückshormon Serotonin und sind damit eine gute Alternative zur Schokolade. Außerdem sind Bananen perfekte Mineralstoffquellen, die randvoll mit Vitamin B6 und zahlreichen Mineralstoffen wie Phosphor, Magnesium und Kalium sind. Dieser Mineralstoff-Mix sorgt für eine optimale Sauerstoffversorgung des Gehirns, das dadurch leistungsfähiger wird und man sich besser konzentrieren kann. Zusätzlich haben die komplexen Fruchtzuckerverbindungen der Bananen einen beruhigenden Effekt auf den Körper.

Walnüsse, Pistazien und Haselnüsse

Nervennahrung to go: Wer gerne Nüsse knabbert, kommt auch mit Stress besser klar. Vor allem Walnüsse, Pistazien und Haselnüsse enthalten viel Vitamin B und außerdem noch Vitamin E. Damit aber nicht genug, der Mix gesunder Zutaten wird noch durch eine gehörige Portion Kalium ergänzt. Dieses regelt Herzschlag und Blutdruck und sorgt auch unter Stress für einen ruhigen Puls.

Kaffee

Koffein macht munter – und mindert Stressattacken. Das Koffein blockiert bestimmte Rezeptoren im Gehirn, die für einige der Stresssymptome wie Vergesslichkeit oder Angstgefühle verantwortlich sind. Das gilt auch für koffeinhaltigen Tee. Studien – nun ja, an Mäusen – belegen eindeutig, dass durch Koffein weniger Stresshormone im Blut nachweisbar sind und sich der Allgemeinzustand bei Stress deutlich verbessert. Als Therapie ist Kaffee dennoch nicht zu sehen, es ist und bleibt in erster Linie ein Genussmittel. Mehr als drei Tassen täglich sollten es nicht sein.

Ingwer

Die Knolle ist nicht nur ein recht scharfer Typ mit würzigem Geschmack, sondern punktet auch mit ätherischen Ölen, die belebend auf die Sinne wirken. Ingwer enthält zudem reichlich Vitamin C und Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Calcium. Vor allem das Vitamin C der Ingwerknolle unterstützt den Energiestoffwechsel und das Nervensystem

Rotwein

Eine tägliche Portion Rotwein soll nicht nur Herzinfarkten vorbeugen, sondern auch gegen Depressionen wirken sowie Ängste und Stress bekämpfen. Verantwortlich für diese Effekte sind die aromatischen Verbindungen im Rotwein, sogenannte Polyphenole. Jetzt nur nicht zu früh freuen, denn „Trink Dich gesund“ ist keine Divise, die gesundheitsfördernde Menge ist auf ein Glas beschränkt. Wer Alkohol nicht verträgt oder nicht zu sich nehmen darf, kann die Polyphenole auch in Form von alkoholfreiem Rotweinpulver zu sich nehmen.

Wintergemüse wie Mangold, Grünkohl und Co.

Wintergemüse wirkt wie eine Vitamin A-Spritze. Vitamin A gilt als sehr guter Fänger von freien Radikalen. Diese werden vom Körper vermehrt als Reaktion auf Stress gebildet und der Körper kann sie nicht mehr abfangen. Die Folge ist sogenannter oxidativer Stress auf Zellebene, der allerdings gravierende Auswirkungen auf den Körper haben kann und unter anderem als Vorstufe der Plaquebildung in den Gefäßen angesehen wird, die zu Herz-Kreislauferkrankungen führt.

Eier

Auch das Frühstücksei ist durch seinen hohen Anteil von Vitaminen der B-Gruppe eine echte Nervennahrung. Die Vitamine verbessern die Nervenfunktion und können dadurch die Stressbelastung senken.

Haferflocken

Energielieferant, Quelle für Vitamine und Mineralstoffe und sättigend - Haferflocken sind echte Multitalente. Sie enthalten zwar auch Zucker, dieser wird aber von unserem Körper langsam und gleichmäßig verwertet und Übergewicht ist nicht zu befürchten. Neben Mangan, Eisen, Magnesium und Zink enthält Hafer eine gute Portion der Nervenvitamine aus der B-Gruppe. Ein wirksamer Anti-Stress Mix besteht aus Haferflocken, Nüssen, Bananen und Vitamin-C-reichem Obst wie Orangen, Äpfel oder Erdbeeren.

Fisch

Lachse enthalten genauso wie Thunfische oder Sardinen viele der lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren und zusätzlich noch Vitamine. Die Fettsäuren schützen als „gute“ Fette das Herz und stärken darüber hinaus die Psyche, indem sie dem Körper gegen die Auswirkungen des Stresshormons Cortisol helfen. Vitamin B unterstützt die normale Nervenfunktion und schützt vor schädlichen freien Radikalen. Wer keinen Fisch mag, kann auch auf Fischölkapseln nehmen, die eine identische Wirkung haben.

Avocado

Informationsaustausch, Konzentrationsfähigkeit und Bildung von Stoffen, die uns nach Stresssituationen entspannen lassen - Avocados sind randvoll mit Vitaminen der B-Gruppe und für die Nervenfunktion unentbehrlich. Sie sorgen aber auch für deren Regeneration und Wachstum. Das gilt besonders für das Vitamin B1, das nicht umsonst auch Nervenvitamin genannt wird. Aber, Avocados sind auch ganz schön kalorienreich. Würde man mit ihnen eine wochenlange, intensive Stresskur machen, dürfte man nachher wohl mit einigen Kilos mehr rechnen.