Während Marissa Parrott und ihr Team über mehrere Tage im Dschungel Forschungen nachgingen, nutzte eine Gruppe Paviane die Gunst der ruhigen Minute und klaute die letzte Toilettenpapierrolle. Die Wissenschaftler entdeckten ihr Klopapier schließlich fein dekoriert in den Kronen eines viel zu hohen Baumes wieder

Simon Dures hoffte mit Ton-Aufnahmen eines verwundeten Büffels, wilde Löwen anzulocken. Leider dröhnte stattdessen die ohrenbetäubende Musik von AC/DC aus den Lausprechern und verscheuchte damit die Raubtiere im gesamten Gebiet

Um die natürlichen Geräusche von Alligatoren zu untersuchen, wollte Forscherin Agata Staniewicz heimlich einen Funksender auf dem Rücken der Raubtiere befestigen. Blöd nur, dass sie versehentlich ihre gesamte Hand am Krokodilrücken festklebte ...

Ein Außeneinsatz in der Wildnis, umgeben von seltenen Tieren, klingt für viele Menschen nach Abenteuer pur. Für Wissenschaftlerin Angela Bayona wurde es zum blanken Horror. Während eines Forschungstrips pinkelte sie an einen Baum pinkelte, der zuvor von einem Jaguar markiert worden war. Das Raubtier lauerte ihr danach noch drei Wochen lang auf

Wie gelangen Forschungsproben zurück ins Labor? Und wie viele Proben müssen überhaupt transportiert werden? Carrie Cizauskas saß gerade im Flugzeug, während 65 Reagenzgläser gefüllt mit Elefantenblut in ihrem Handgepäck explodierten. Passagiere und Stewardessen waren darüber nicht sehr begeistert.

Forscher Mark Reed erinnert sich gerne zurück an den Moment, als er einen ugandischen Baum ausmessen wollte, und bemerkte, dass er dabei auf einem Ameisenhügel stand. Um die Tiere loszuwerden, musste er sich bis auf die Unterhose ausziehen

Als Andy Baader und sein Team kleine Knochen in einem Graben fanden, dachten sie der Fund könnte wissenschaftliche Geschichte schreiben – bis schließlich die Verpackungsreste des nächstgelegenen Fast-Food-Restaurants auftauchten

Alayne Fronimos wollte Vorstadtvögel bei der Fütterung aus nächster Nähe beobachten und investierte für ihre Untersuchung in eine Camouflage-Tarnung. Wie sich rausstellte, fühlten sich die Tiere von ihrem knallroten Auto deutlich stärker angezogen

Einfach unwiderstehlich: Nachdem Caroline Ponsonby versehentlich eine Flasche mit Pheromonkonzentrat über sich verschüttet hatte, wurde sie für Käfer und Mücken zum begehrtesten Lebewesen in ganz Schweden

Pech, Pleiten und viele weitere lustige Pannen aus der Welt der Wissenschaft finden Sie in dem Buch „Fieldwork Fail“.