Santorin, Griechenland

Griechenland beherbergt einige der wohl schönsten Inseln weltweit. Fast alle Inselgruppen der Kykladen versprechen weiße Strände sowie eine spektakulären Unterwasserwelt. Kennzeichnend für die Insel Santorin sind allerdings die strahlend weißen Häuser, die sich mit ihren azurblauen Dächern von der rauen Felslandschaft abheben und am Rande steiler Klippen thronen. Kein Wunder also, dass viele Besucher einmal um den Globus reisen, um dieses Panorama genießen zu können. Dafür trägt Schönheit auch seinen Preis: Die Übernachtungsmöglichkeiten gehören zu den teuersten Griechenlands.

Madeira, Portugal

Obwohl die malerische Insel im atlantischen Ozean näher an Afrika liegt, als an Europa, gehört sie offiziell zu Portugal und ist somit ein Teil der EU. Auf der portugiesischen „Blumeninsel“ finden Besucher noch ungebändigte Natur und abenteuerliche Berglandschaften, die an der Wolkendecke kratzen. Trotzdem ist die Insel nicht nur für Wanderer ein Paradies im Atlantik. An den Küsten brechen prächtige Wellen an rostroten Klippen und bieten auch Wassersportlern jede Menge Action.

Isle of Skye, Schottland

Europa bietet nicht nur tropische Inseln, sondern auch jene, die durch imposante Klippen und raue Landschaften beeindrucken. Die Isle of Skye, ist die größte Insel der schottischen Hebriden und zählt zu den wohl schönsten Landschaften der Nordhalbkugel. Bekannt als „Insel des Nebels“, umhüllt sie oftmals ein mystischer Schleier, bis das Wetter plötzlich umschlägt und zu peitschendem Regen oder kräftigem Sonnenschein wechselt. Gleichzeitig lassen alte Turmanlagen, und vereinzelte Steinmale, auch Cairns genannt, die geschichtliche Bedeutung der Insel erahnen.

Rügen, Deutschland

Wer sagt, dass man Trauminseln nur im Ausland findet? Rügen bildet mit seinen einzigartigen Kreidefelsen, weiten Wiesenlandschaften, ruhiggelegenen Mooren und schönen Stränden die perfekten Bedingungen für einen Erlebnisurlaub. Wanderwege führen zu atemraubenden Aussichtspunkten und Ausflugskutter umkreisen gemächlich die Insel. Wer es im Urlaub noch etwas ruhiger mag, kann mit der Fähre zur benachbarten Insel Hiddensee schippern. Auf der autofreien Ostseeinsel finden Besucher in der unberührten Natur zwischen Dünen und Strand pure Erholung.

Zakynthos, Griechenland

Die griechische Insel Zakynthos ist längst kein Geheimtipp mehr, trotzdem aber jede Reise wert. Viel zu schön ist der bekannte Navagio Beach, der von majestätischen Kalksteinfelsen umzingelt wird und auf dessen Pudersand das Schiffswrack der MV Panagiotis brach liegt. Der Strand selbst ist nur mit dem Boot zu erreichen aber die Insel bietet Besuchern viele weitere Naturhighlights. Neben schweißtreibenden Wanderrungen entlang von, können Urlauber auch die mystischen „blauen Grotten“ besichtigen – eine geologische Höhlenformation an der Nordküste der Insel.

Korsika, Frankreich

Im Mittelmeer, dort wo der Wind und die Zeit still steht, liegen Besucher an schönen Buchten im weißen Sand und lassen sich die Sonne auf den Bauch strahlen. Korsika bietet alles was man von einer Trauminsel erwarten würde und zählt daher nicht umsonst zu den beliebtesten europäischen Reisezielen in den Sommermonaten. Schnorchler und Taucher werden auf ihrer Suche nach Korallen und Fischen schnell fündig, Wanderer treiben die abenteuerlichen Felslandschaften Schweißperlen auf die Stirn und die korsische Küche lockt mit ihren lokalen Produkten jeden zu Tisch.

Hvar, Kroatien

Die viertgrößte der Adriainseln liegt malerisch vor der kroatischen Küste. Wer sie besuchen möchte, kommt mit der Fähre ab Split oder mit dem Segelboot und bereits die Hafeneinfahrt zur Stadt Hvar ist spektakulär. Hinter dem kleinen Archipel der sogenannten Hölleninseln eröffnet sich die Sicht auf die altertümlichen Häuser, die sich zwischen Küste und der erhaben gelegenen Festung dich an dicht drängen. Das Hinterland durchziehen Lavendelhaine, Olivenbäume und Weingärten. Im Süden der langgestreckten Insel Hvar befinden sich die für Kroatien so typischen Kieselstrände umgeben von Kiefernwäldern. Wer auf der Suche nach richtigen Sandstränden ist, wird im Norden fündig oder aber auf den vorgelagerten Hölleninseln.

Moskenesøy, Norwegen

Moskenesøy ist die westlichste Insel der Lofoten in Norwegen und beheimatet gerade einmal 1200 Einwohner. Da die Fischerei auch heute noch eine der wichtigsten Einnahmequellen der Inselbewohner ist, ballen sich ihre bescheidenen roten Häuschen am Inselufer. Massive Felsen bieten kaum Platz zur Besiedlung aber spektakuläre Aussichten auf die zwei Fjorde, die sich tief ins Inselinnere ziehen. Nur im Norden der Insel flacht die raue Landschaft ab und bietet Platz für einen schönen Sandstrand.

Procida, Italien

Inseln wie Capri oder Sardinien gehören zu den schönsten aber auch touristischsten Inseln vor der italienischen Küste. Auf der nur vier Quadratkilometer große Insel Procida am Golf von Neapel verhält es sich etwas ruhiger. Hier gibt es genauso schöne Strände aber keine Diskotheken und Shoppingmalls. Gleichzeitig ist es vielmehr die gleichnamige Ortschaft, die den besonderen Reiz der Insel ausmacht. Wer am Hafen von Sancio Cattolico ankommt wird von einem Farbenmeer aus pastellgelben, grünen, blauen und roten Gebäudefassaden empfangen. Grund für die freundlichen Anstriche sei ein alter Brauch der Fischer: Um ihre Häuser auf der Heimreise besser erkennen zu können, entschieden sich die Männer für eine grelle Außenfront.

Isles of Scilly, England

Vor der Küste Cornwalls, rund 45 Kilometer südwestlich von Land’s End, liegen die zu England zählenden Isles of Scilly. Insgesamt verstreuen sich hier über 140 kleine Inseln im Atlantik. Gerade einmal fünf dieser sind bewohnt. Der Golfstrom sorgt auf den Inseln für ein karibisches Flair: Weiße Strände und Palmen sind hier keine Seltenheit. Auf der Insel Tresco ist zudem eine der facettenreichsten Gartenanlagen der nördlichen Hemisphäre zu finden. Aufgrund des milden Klimas gedeihen jenseits der alten Klostermauern der Abbey Gardens Palmen von den Kanaren, königliche Proteas aus Südafrika und mannshohe Agaven. Allein die Anreise ist ein Erlebnis für sich. Entweder man nimmt die Fähre von Penzance nach St. Marys, die Hauptinsel oder einen sehr kleinen Flieger ab Newquay und genießt de Blick von oben auf die karibisch anmutende Inselgruppe

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