Pfälzerwald

Der Pfälzerwald ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Waldgebiet. Es erstreckt sich über unglaubliche 179.000 Hektar. Dabei wird der Wald von drei tiefen Bachtälern gespalten, die zur Vielseitigkeit der Landschaft beitragen. Der Pfälzerwald überzeugt nicht nur mit seiner malerischen Natur, sondern begeistert auch mit historischen Gemäuern. Besucher können noch heute die Atmosphäre des Mittelalters nachempfinden, wenn sie eine der zahlreichen Burgruinen besichtigen. Die Burgen Trifels und Berwartstein bietet Urlauber den besten Blick über die Herbstlandschaft.

Thüringer Wald

Das bunte Laub raschelt unter den Wanderschuhen, die Luft ist kühl und klar, vereinzelte Sonnenstrahlen brechen durch die majestätischen Baumkronen. Besonders in den Herbstmonaten machen Spaziergänge im Thüringer Wald so richtig Spaß. Die Waldlandschaft durchzieht den Süden Thüringens mit einer abwechslungsreichen Kulisse von Burgen und Schlössern, Flüsse und Seen. Besonders imposant sind die steilen Hänge zwischen den Berggipfeln und tief gelegenen Tälern.

Schönbuch Wald

Südwestlich von Stuttgart ruht der erste Nationalspark Baden-Württembergs. Er erstreckt sich über 156 Quadratkilometer. Der Schönbuch Wald erreicht am Bromberg Höhen von 583 Metern und bietet eine spektakuläre Aussicht über den Laubwald. Da die Waldregion von verhältnismäßig wenigen Straßen erschlossen wird, finden viele Wildtiere Unterschlupf. Neben Wildschweinen, Füchsen und Rothirschen besiedeln auch vereinzelt Wölfe das Gebiet. 2014 wurde der Naturpark Schönbuch zum Waldgebiet des Jahres gekürt.

Nationalpark Kellerwald – Edersee

Alt und würdevoll zeigen sich die imposanten Hutbuchen im Nationalpark Kellerwald-Edersee. Wenn die Baumveteranen ihre farbenfrohen Blätter fallen lassen, um den Winter zu überstehen, verwandelt sich das Wandergebiet in eine märchenhafte Szenerie. Seit 2011 steht der Buchenurwald als UNESCO-Weltnaturerbestätte unter besonderen Schutz. Die Auswahl der Wanderwege ist beeindruckend: Besucher können den 5738 Hektar großen Nationalpark in mehreren Tagen oder aber anhand eines Tagestrips durchqueren.

Teutoburger Wald

Die wirkliche Schönheit des Teutoburger Waldes zeigt sich in den Herbstmonaten - wenn sich der Nebel in den kühlen Morgenstunden über die majestätischen Baumkronen legt und der Wind die farbenprächtigen Blätter melodisch zum Rascheln bringt. Besucher können das Waldgebiet auf mehreren Wanderrouten erkunden oder aber zwei flache Fahrradwege nutzen. Die Sandsteinformation der "Externsteine" bildet das markante Herzstück des Teutoburger Waldes.

Darßwald

Wer hätte gedacht, dass Sie in Deutschland einen Strandspaziergang mit einem Waldspaziergang kombinieren können? Tatsächlich reichen die prächtigen Kiefern der Halbinsel Darß bis an die Küstendünen der Ostsee und versprechen romantische Aussichten. Kiefern gehören zu den wenigen Baumarten hierzulande, die besonders gut mit Trockenheit umgehen können. Ihre lichtdurchlässigen Baumkronen helfen ihnen dabei auch auf sandigem Untergrund zu gedeihen.

Hainich Wald

Ein Urwald im Herzen Deutschlands: Der Nationalpark Hainich liegt im Nordwesten Thüringens und kennzeichnet das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands. Mit einer Gesamtfläche von 7500 Hektar beheimatet er Fledermäuse, Spechte und seltene Wildkatzen. Der Baumkronenpfad bietet Besuchern besonders im Herbst eine herrliche Aussicht über die malerische Farbenpracht.

Nationalpark Sächsische Schweiz

Bizarr geformten Sandsteinfelsen sind nicht das Einzige, was eine Wanderung in der Sächsischen Schweiz reizvoll macht. Deutschlands einziger Felsennationalpark beheimatet imposante Rotbuchen, Fichten, Weißtannen und Kiefern. Besucher können auf einem komplexen Wegenetz insgesamt 1100 Kilometer entlang von steilen Schluchten, steinigen Wegen und engen Pfaden unter und über den Baumkronen wandern.

Nationalpark Harz

Wenn sich der Nebel in den kühlen Morgenstunden über die majestätischen Baumkronen legt, wirkt der Harzer Nationalpark wie verzaubert. Wer zum Harzer Brocken hinaufsteigen will, wird von Abwechslung begleitet, denn das nordöstliche Mittelgebirge vereint Hochmoore mit Wäldern und romantischen Bergbächen. Und obwohl die Bergfichtenwälder keine gelbroten Blätter abwerfen, verbreiten die lichtdurchlässigen Baumkronen dennoch eine mystisch-herbstliche Stimmung. Fledermäuse, europäische Wildkatzen und Wanderfalken tragen zur großen Artenvielfalt des Waldnationalparks bei.

Bayerischer Wald

Bereits 1970 gründete sich der erste Nationalpark Deutschlands und schützt seither den Bayerischen Wald. In einem Gebiet von über 24.000 Hektar versammeln sich hohe Fichten neben stämmigen Buchen. Besucher schlendern über buntes Laub entlang von idyllischen Bergseen und Wasserfällen. Aufgrund der steilen Gebirgshänge, die sich immer wieder durch die Gipfellandschaft des Bayerischen Walds ziehen, war es den Menschen hier lange nicht möglich hier Landwirtschaft zu betreiben. Die positiven Folgen: Die wilde Natur blüht nach wie vor in ihrer unberührten Schönheit.

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