Der Icefield Parkway

Der sogenannte Icefield Parkway ist eine wunderbar bergige Strecke, die zwischen Jasper und Lake Louise verläuft und damit die Nationalparks Jasper und Banff miteinander verbindet. Letzterer wurde 1885 gegründet und ist damit der älteste Nationalpark in Kanada. Er erstreckt sich auf 6641 Quadratkilometer über Täler, Gletscher, Seen und Flüsse. 53 Säugetierarten, darunter Elche und Grizzlybären, sowie 260 eingetragene Vogelarten machen das Naturerlebnis im Banff perfekt. Bereits der Weg ist so beeindruckend, dass man unbedingt genügend Zeit mitbringen sollte, um diesen Abschnitt der atemraubenden Natur Kanadas zu ehren.

The Dark Heges

Die Bregagh Road wurde im 18. Jahrhundert zu einer beeindruckenden Buchenallee bepflanzt. Auf der Dark Hedges passieren tatsächlich Dinge, wie aus einer anderen Welt – nun ja, zumindest im TV: Die imposante Allee in Nordirland dürfte Fans der Fantasy-Serie „Game of Thrones“ als „Kingsroad“ bekannt vorkommen.

Die Seven Mile Bridge

Der 205 Kilometer lange Overseas Highway verbindet 40 der 200 Koralleninseln der Florida Keys miteinander. Der beeindruckendste Abschnitt ist sicherlich die sogenannte Seven Mile Bridge, die mit 10.931 Metern (also eigentlich „nur“ 6,79 Meilen) längste Brücke des Highways

Der Furkapass

Die Strecke kommt Ihnen bekannt vor? Kein Wunder, denn schon Sean Connery und Gerd Fröbe befuhren diesen filmreifen Pass – im Bond-Streifen „Goldfinger“ von 1964. Der 2429 Meter hohe Furkapass von Wallis ins Urner Land ist auch ohne Aston Martin und Geheimmission spannend. Nach den ersten Kehren verläuft er am Südhang über Tiefenbach bis zum Hotel Galenstock und senkt sich in angenehmen Schleifen bis ins Urserental. Der Pass lässt sich gut auf einer Fahrt nach Monaco, Marseille und Genua einplanen. Gleich nebenan befindet sich außerdem der nicht minder schöne Grimselpass.

Die Ringstraße auf Island

Kleine Dörfer, Wasserfälle, Inseln, Berge, Strände, Seen, Gletscher, heiße Quellen und Fjorde: Islands Hauptstraße - die "Nummer 1" oder auch "Ringstraße" – bietet bereits bei dem Blick aus dem Fenster die ganze Vielfalt des Inselstaats und darf deswegen keinesfalls in dieser Liste fehlen. Auf der malerischen zweispurigen Straße folgt ein Insel-Higlight dem anderen: Der Leuchtturm von Dyrhólaey, die Gletscherlagune Jökulsárlón, der Skógafoss-Wasserfall und auch Reykjavík liegen an der imposanten Strecke.

Die Great Ocean Road

Australiens dramatischste Küstenstrecke führt zwischen Torquay und Warrnambool durch Regenwald und Küstenorte, vorbei an alten Eukalyptuswäldern, zu stillen Buchten, den Gibson Steps, der Loch Ard Gorge- Schlucht und den 12 Aposteln - einer Reihe turmhoher Felszinnen im Meer. Gut 250 Kilometer lang ist diese spektakuläre Route, die sich per Tagestour ab Melbourne erledigen lässt. Mehr erlebt, wer sich Zeit für Abstecher nimmt: zum Lunch in Apollo Bay oder Lorne, für das World Surf Museum in Torquay oder den Cape Otway Nationalpark. 

Die Tianmen Mountain Road

Auf einer Strecke von 11 Kilometern führt die Tianmen Mountain Road in der chinesischen Provinz Hunan über 99 scharfe Kurven auf 1300 Meter Höhe. Die Strecke ist nichts für ganz schwache Nerven und dauert mit den Touristen-Bussen vor Ort rund 20 Minuten. Ganz oben wartet dann die Tianmen Höhle und an der Flanke des Bergs klebt ein schmaler gläserner Gang mit einer nur 6,35 Zentimeter dicken Bodenplatte. Wen da der Schwindel packt, der klammert sich lieber am blanken Kalkstein fest. Die Kuppe des als Nationalpark geschützten Bergs erreicht man mit einer der längsten Gondelbahnen der Welt – die auch den schönsten Blick auf die kurvenreiche Straße bietet. 

Die Atlantikstraße

Ein Trip, den sich kein Roadtrip-Fan entgehen lassen kann, ist die Überquerung der Atlantikstraße in Norwegen. Die acht Brücken der, so die Tourismus-Seite Norwegens, "schönsten Autoreise der Welt“ müssen dabei den extremen Bedingungen des Europäischen Nordmeeres standhalten. Wenn nicht gerade große Wellen an die Ufer der Straße schlagen, lassen sich von zwei Angelbrücken Dorsche, Seelachs und Makrelen angeln. Mit etwas Glück entdeckt man außerdem Wale oder Seehunde, die an der Küste entlang schwimmen. 

Die Milford Road

Wer auf die andere Seite der Welt reist, sollte sein Weitwinkelobjektiv nicht vergessen. Das gilt besonders für den Fjord Milford Sound auf der Südinsel Neuseelands. 15 Kilometer schlängelt sich der Wasserweg durch Felswände und gemäßigten Regenwald. Milford Sound zählt zum Fiordland-Nationalpark und zum UNESCO-Weltnaturerbe. Wer bereits auf der Fahrt staunen möchte, nimmt ab Te Anau die Milford Road. Die meisten Touren werden allerdings ab dem fünf Autostunden entfernt liegenden Queenstown angeboten. Der Abschnitt des New Zealand State Highways 94 endet in einer Sackgasse am Ufer des Tasmanischen Sees. Dort angekommen, wird man mit einer Aussicht belohnt, die Schriftsteller Rudyard Kipling einmal als das achte Weltwunder bezeichnet haben soll - umgeben von dem neuseeländischen Gebirge und Wasserfällen, genießt man einen uneingeschränkten Blick auf den Fjord. Mit ein bisschen Glück lassen sich hier Delfine, Robben und sogar Pinguine beobachten.

Der 17-Mile Drive

Die 1055 legendären Kilometer des California State Route 1, kurz Highway 1 oder abschnittweise auch Pacific Coast Highway #1 genannt, verlaufen an der Küste des Pazifischen Ozeans und verbinden viele beliebte Reiseziele der US-Westküste. Weniger bekannt und dafür umso imposanter ist die Küstenstraße zwischen Carmel-by-the-Sea und Monterey auf der gleichnamigen Halbinsel kurz vor San Francisco. Der 17-Mile Drive gibt den (fast) unbebauten Blick auf die dramatische Felsenküste und die geheimnisvollen Wälder frei, lädt zum Golfen ein und lockt die Besucher zur "Einsamen Zypresse“ an der Südküste.

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