Oregon Coast, USA

Einst florierten hier Fischfang und Holzindustrie, heute ist die dünn besiedelte Oregon Coast eher Ziel für Erholung und Tourismus. Es gibt fast nur Dörfer, der größte Ort ist Coos Bay. Im Norden überblicken Leuchttürme weite Sandstrände mit felsigen Abschnitten, Wellen brechen sich an den Klippen. In den Dünenlandschaften türmen sich Dünen bis zu 150 Meter auf. Gelegentlich ragen Felsnadeln sogenannte „Haystacks“ aus dem Wasser. Nach einer Erkundungstour erholt man sich am besten in einem Hotel mit Kaminzimmer

Darß-Zingst, Deutschland

Hier krümmen sich die Bäume an der stürmischen Küste: Die längliche Halbinsel Darß-Zingst erstreckt sich über gut 40 Kilometer westlich von Rügen und gehört großteils zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Bekannt ist sie für ihre urwüchsige Natur, traditionelle Seebäder und die wohl schönsten Strände Deutschlands. Nur im Winter darf am Strand ausgeritten werden, der das restliche Jahr für die Badegäste reserviert ist

Nördlich des Polarkreises sind die Strandtage kurz, aber von einzigartiger Schönheit. Zwischen den Fjordlandschaften der Lofoten erstrecken sich lange Sandbänke wie Haukland Beach, Myrland, Uttakleiv und Storsandnes Beach. Der Besuch lohnt gerade bei Schneefall. Dann lassen Polarlichter die verschneiten Strände leuchten, an denen sich nur Mutige im Neoprenanzug ins eiskalte Wasser trauen

Hot Water Beach, Neuseeland

Badegäste graben sich hier mit der Schaufel einfach ihren eigenen Whirlpool: Der Hot Water Beach in Neuseeland verfügt über eine natürliche Heizung. Zwei Kilometer im Erdinnern erhitzen Vulkanaktivitäten eine Süßwasserquelle unter dem Sand, die sich allerdings nur bei Ebbe anzapfen lässt. Die restliche Zeit verbringt man einfach auf dem Surfbrett. Der Strand befindet sich in der Coromandel Peninsula auf der Nordinsel, zwölf Kilometer von der Kleinstadt Whitianga entfernt

Tofino, British Columbia

Im Sommer hofft man auf Sonne und klaren Himmel, im kanadischen Tofino hingegen wird es bei tosenden Winterstürmen so richtig interessant. Zwischen November und Februar kommen viele Sturmtouristen in das Dorf an der Westküste von Vancouver Island. Das ganze Jahr über lassen sich hier Resident-Grauwale beobachten. Nicht weit ist der Clayoquot Sound, ein unbesiedeltes Küstengebiet, das Regenwald, Flüsse, Seen und Strände beherbergt

Klitmøller, Dänemark

Willkommen in Cold Hawaii! So nennen Surfer aus aller Welt das 800-Seelen-Fischerdorf Klitmøller, das als eines der besten Surfreviere Europas gilt. Grund dafür ist ein Kalksteinplateau, das fünf Kilometer weit ins Meer ragt und die Wellen locker bis zu sechs Metern ansteigen und brechen lässt. Die Einwohner leben von Fischfang und Tourismus, und das recht abgeschieden: es gibt keine große Straße in der Nähe, der nächste Hafen ist 20 Kilometer entfernt. Vor Ort gibt es Campingplätze, Ferienhütten und Surfschulen

Black Sand Beach, Island

Eine Küste wie auf einem fremden Planeten, auf dem es nur die Farben Weiß, Schwarz und Blau gibt: Am Black Sand Beach an der Südküste Islands fällt der Schnee auf schwarzen Vulkansand, während im Hintergrund das dunkle Meer tost. Zu sehen gibt es dieses Naturschauspiel vor den Basaltklippen von Reynisfjara in der Nähe des Dörfchens Vik in der Region Myrdalur

Noordwijk, Niederlande

Die niederländische Küste bietet rund 250 Kilometer weiße Sandstrände. Eine besonders hügelige Dünenlandschaft umgibt das historische Küstenstädtchen Noordwijk, die sich im verschneiten Winter zum Skilaufen und sogar Snowboarden eignet. Kitesurfer und Blokarter freuen sich über den kräftigen Küstenwind. Danach geht’s zum Aufwärmen in die Strandpavillons oder in die Sauna

Insel Fårö, Schweden

Wie die Reste einer alten Hochkultur ragen Felsformationen an der Digerhuvud-Küste auf der zweitgrößten schwedischen Insel Fårö aus dem Wasser. Im Nordwesten tun es ihnen die Langhammars gleich, große Monolithen aus der Eiszeit. Auch historisch hat die Ostseeinsel einiges zu bieten, wie die Spuren des schwedischen Regisseurs und Fåröers Ingmar Bergmann oder Siedlungsreste aus der Eisenzeit. Von Fårösund auf Gotland fährt alle 30 Minuten eine kostenlose Fähre

Sandwood Bay, Schottland

Der wohl letzte Flecken gelben Sandstrands vor der Nordwestspitze Großbritanniens liegt kurz vor Cape Wrath. Wer hier hin will, muss einem vier Meilen langen Pfad folgen, der sich durch die sumpfige Hügellandschaft windet. Dann: satte Brandung, feiner Sand, glasklares Wasser, raues Klippenpanorama. Sandwood Bay lädt zum Wildcampen mit Lagerfeuer ein. In Schottland ist das zum Glück erlaubt

GEO Reise-Newsletter