Neuseeland: Outdoor ohne Risiko

Das gesicherte Abenteuer findet man auf der anderen Seite der Welt. Rund 14 Nationalparks gibt es in Neuseeland, alle werden von der nationalen Behörde gepflegt und beaufsichtigt. Die großzügigen Flächen werden von Trails durchzogen, auf denen sich die facettenreiche Landschaften entdecken lassen. Da die Neuseeländer gern draußen sind, können die Trails besonders in den Sommermonaten voll werden, Natur und der Weitblick entschädigen das allerdings.

Alaska: weit und wild

Alaska war auch das Ziel des tragischen "Into the wild"-Protagonisten Christopher McCandless. Hier endet seine Reise durch die nordamerikanische Wildnis, und der Zuschauer bekommt einen Eindruck, welche Weite und Naturgewalten dieser einzige Bundesstaat vereint. Wer beim Draußensein den Blick in die Ferne genießen, Lachse springen sehen und den Spuren der Grizzlys folgen möchte, der ist in Alaska genau richtig.

Alpen: Outdoor für jeden Geschmack

Europas höchstes Gebirge hat viele Gesichter und bietet entsprechend viele Möglichkeiten für Outdoor-Begeisterte: Wandern, Mountainbiken oder einfach nur das Alpenpanorama an einem stillen Ort genießen, der sich auf einer Gesamtfläche von über 200.000 Quadratkilometern immer finden lässt.

Borneo: Üppige Vegetation

Grün, grüner, Borneo! Die malaiische Insel ist überwuchert von Regen- und Mangrovenwäldern, allein auf dem Weg zur höchsten Erhebung Borneos, dem Mount Kinabalu, lassen sich über 1200 Orchideenarten finden. Outdoor-Anfänger nehmen an geführten Gruppentreks teil; wer sich in der Wildnis auskennt, kann und darf allein auf Trampelpfaden durch das Dickicht!

Tasmanien: wiedergewonnenes Naturparadies

Tasmanien bringt gleich drei Superlative mit: die reinste Luft, den weißesten Strand und den ältesten Baum der Welt. Die Insel vor der Südküste Australiens schaut auf eine bewegte Vergangenheit zurück, in der die Bodenschätze oft ausgebeutet wurden. Inzwischen setzen sich jedoch immer mehr Menschen vor Ort für den Erhalt der einzigartigen Ökosysteme ein, sodass Besucher heute verwunschene Eukalyptuswälder, einsame Küstenlandschaften und den tasmanischen Teufel in freier Wildbahn beobachten können.

Costa Rica: Vorbild für Öko-Tourismus

Der kleine mittelamerikanische Staat ist so groß wie Niedersachsen, überzeugt seine Besucher aber mit einer dichten Artenvielfalt und gleich mehreren Klimazonen. Costa Rica hat zudem eine Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeit und Öko-Tourismus übernommen. Bereits ein Viertel des Landes steht unter Schutz, ein Ansatz, dessen Vorzüge Reisende schon jetzt in den 27 Nationalparks des Landes beobachten können.

Madagaskar: unvergleichliche Artenvielfalt

Urwälder, Steppen, Hochebenen und Palmenstrände - die viertgrößte Insel der Welt ist ein absolutes Naturparadies. Flora und Fauna stammen teilweise aus Zeiten, als Madagaskar noch zu Gondwanaland gehörte, einem gigantischen Kontinent, der Afrika, Indien, Australien, Südamerika und die Antarktis umfasste. Als dieser auseinanderbrach, ging die Evolution hier ganz eigene Wege und schaffte eine Artenvielfalt, die ihresgleichen sucht. Rund 50 Schutzgebiete sollen dafür sorgen, dass diese auch in Zukunft erhalten bleibt.

Patagonien: die pure Wildnis

Hier, wo Chile und Argentinien die südliche Spitze des amerikanischen Kontinents bilden, fühlt sich jeder Reisende mit der Natur verbunden. In Feuerland ziehen sich jahrtausendealte Gletscherzungen durch karge Landschaften, die sich wiederum in grünen Weiden und türkisfarbenen Seen verlieren. Schlicht: die pure Wildnis und eins der schönsten Outdoor-Reviere der Welt, wild campen inklusive.

Nordschottland: für versierte Abenteurer

Ein Traum für erfahrene Outdoor-Fans, die das Abenteuer lieben, ist der Norden Schottlands. Die Landschaft ist rau und kantig, Steilklippen werden von weißer Gischt umspült, auf den sattgrünen Hängen stehen vereinzelt Schafe. Zivilisation? Fehlanzeige. Ebenso fehlen Schilder, die Wanderwege auszeichnen, oder Zäune, die wagemutige Wanderer vor wilden Klettertouren bewahren. Aber genau das ist die Herausforderung und das Schöne an Schottland für viele Besucher.

Kashmir: ursprünglich und unentdeckt

Am Fuß des Himalaja-Gebirges liegt Indiens bestgehütetes Geheimnis. Die Region Kashmir bietet mit ihren endlosen Tälern, ihren hohen Gipfeln und ihren uralten Traditionen all das, was man sich von einem Outdoor-Urlaub verspricht. Nur selten kommen Touristen nach Kashmir, viele lassen sich von den immer wiederkehrenden politischen Unruhen abschrecken, obwohl diese eher in den städtischen Gebieten stattfinden. Dennoch empfiehlt es sich, Kashmir nicht komplett auf eigene Faust zu bereisen, sondern mit ortskundigen Guides.

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