Skandinavien: Nordlichter

Wenn die dunkle nordische Nacht von bunten, tanzenden Lichtbändern durchzogen wird, ist das ein Gänsehautgarant. Die Aurora borealis ist jedoch eine launische Schönheit. Sie zeigt sich nicht jedem und nicht immer, was das Erlebnis erst recht besonders macht. Beste Chancen auf ein Rendezvous hat man in den norwegischen Lofoten oder dem Thingvellir-Nationalpark nahe der isländischen Hauptstadt Reykjavík.

Italien: Rom

2,7 Millionen Menschen haben einen der geschichtsträchtigsten Orte Europas zu ihrer Heimat gemacht. Trotz Metropolencharakter hat die italienische Hauptstadt kein Bisschen ihrer Ursprünglichkeit eingebüßt. So viel humanistische und architektonische Geschichte findet man sonst in keinem Stadtgebiet. Damit gehört Rom auf jede Bucket List.

Hawaii: Napali Coast

Hier gibt es tropischen Regenwald, einsame Strände – und keine Zivilisation. Den nordwestlichen Küstenstreifen der hawaiianischen Insel Kauai erreicht man nur zu Fuß oder per Boot. Die Vegetation hat sich über Jahrhunderte ihre eigenen Wege gesucht, und so hat jeder Besucher das Gefühl, der erste Mensch vor Ort zu sein. Einzig der Kalalau Trail erschließt das Gebiet. Die ersten drei Kilometer sind für jedermann machbar, danach sollten sich nur noch geübte Wanderer weiterwagen. Nicht ohne Grund gilt der Trail als einer der gefährlichsten der Welt.

Australien: Kimberley Region

Die Kimberley-Region bedeckt rund ein Drittel des australischen Bundesstaates Western Australia, ist aber zugleich fast so groß wie Deutschland und Österreich zusammen. Sandsteinformationen, Mangrovenwälder und eine einsame Küstenlandschaft machen die Region zu einem Muss für jeden Australienreisenden. In Teilen der Kimberleys leben die Aborigines noch völlig zurückgezogen. Dieses Land darf man nur mit ihrer Genehmigung betreten.

Kambodscha: Angkor Wat

Es ist die größte Tempelstadt der Welt, die auf 350 Quadratkilometern Fläche fast 1000 Heiligtümer vereint. Die Bauten von Angkor Wat entstanden zwischen 802 und 1295.- Seitdem versucht der Dschungel, die Anlage zurückzuerobern. Dennoch sind die Tempel in einem bewundernswerten Zustand. Wer Angkor Wat nicht mit großen Touristenscharen teilen möchte, kommt in der Nebensaison.

Tansania: Ngorongoro Krater

Einst stand hier ein Vulkan, aber als dieser in sich zusammenbrach und erodierte, entstand eine Fläche, die heute einer beeindruckenden Tierwelt ein zu Hause gibt. Über die weiten Flächen ziehen Zebra- und Gnu-Herden, in den hohen Savannengräsern liegen Löwen und Geparden auf der Lauer und im sogenannten Hippo-Pool frönen Nilpferde dem Schlammbad. Der Krater liegt am Rande der Serengeti und wird auch von den Massai als Weidefläche für ihre Tiere genutzt. Der Ngorongoro ist ein Mikrokosmos der ostafrikanischen Tier- und Pflanzenwelt.

Ecuador: Galapagos Inseln

Die isolierte Lage rund 1000 Kilometer vor der Küste Ecuadors hat die Flora und Fauna desArchipels nahezu einzigartig werden lassen. Die Galápagos-Inseln zählen seit eh und je zu einer Traumdestination für Biologen und Naturfreunde. Der Tourismus ist zwar die größte Einnahmequelle der Inseln, aber auch ihre größte Gefahr. Seit Jahren versucht man, die Besucherströme zu regulieren, um die beeindruckende Naturkulisse zu erhalten.

Peru: Machu Picchu

Hinter regenwaldbedeckten Bergen, in denen sich der Frühnebel nur langsam auflöst, tut sich auf einmal eines der bewundernswertesten Bauwerke der Menschheit auf: der Machu Picchu. Die Inka-Ruine zieht jeden Besucher sofort in ihren Bann, nicht zuletzt aufgrund der wunderschönen Lage im peruanischen Hochland. Kleiner Tipp: Wer recht gut zu Fuß ist, sollte sich auch auf den Huayna Picchu trauen. Der Berg thront über der Stätte, und von oben blickt man auf die gesamte Anlage sowie das tiefgrüne Umland.

Brasilien/Argentinien: Iguazu Wasserfälle

Ein Geflecht von über 270 Wasserfällen formen die beeindruckenden Fälle von Iguazu. Hier muss man nicht aufs Boot steigen, um nass zu werden, auch Fußgänger haben die Chance, die Wassermassen aus nächster Nähe zu beobachten. Brücken und Stege führen teilweise so nah an einzelne Fälle heran, dass wasserfeste Kleidung von Vorteil ist. Dazu liegen Regenwald-Klänge in der Luft und exotische Tiere wie Echsen oder Nasenbären kreuzen den Weg. Mehr Natur an einem Tag geht nicht!

USA: Grand Canyon

Ein Klassiker, aber zu Recht! Die Gesteinsschlucht durchzieht auf 450 Kilometer Länge den Bundesstaat Arizona. Gegen die rötliche Erde schimmert der Colorado River in einem kräftigen Grün und fließt die meiste Zeit recht gemächlich durch die Landschaft, sodass sich fast jeder Besucher irgendwann die Frage stellt, wie der Fluss es geschafft, hat diesen gewaltigen Canyon zu formen. Für Nervenkitzel sorgt seit 2007 die frei schwebende Aussichtsplattform Skywalk.

GEO Reise-Newsletter