Pool: Queens Bath Kauai, Hawaii

Planschen im Bad der Königin? Auf der hawaiianischen Garteninsel Kauai kein Problem. Auf der ältesten Hawaii-Insel an der Ostküste nahe der Stadt Princeville liegt der natürliche Felsenpool "Queens Bath" (das Königinnenbad). Schon der Weg zum Pool ist ein Erlebnis. Bei Flut und unruhigem Wetter überspülen die Wellen des Pazifiks das Wasserbecken und es herrscht Badeverbot. Bei Ebbe im Sommer ist das Wasser im Meerespool aus Lavasteinen dagegen ruhig und ein Bad weit ungefährlicher.

Pool: Rock-Pool am Porto Moniz, Madeira, Portugal

Es ist nicht das einzige Lavaschwimmbecken auf der Blumeninsel, doch das Meeresschwimmbecken in

Porto Moniz ist zu 80% vulkanischen Ursprungs. Im Nordwesten von Madeira wird der Pool regelmäßig vom Atlantik gespeist. Eine Einfassungsmauer trennt es vom Meer. Doch bei tosenden Wellen herrscht Badeverbot im aus bizarren Lavasteinen gebauten Pool.

Pool: St James Pool an der False Bay Coast, Kapstadt, Südafrika

Die meisten haben nur Augen für die bunten viktorianischen Badehütten. Sie sind eines der meist fotografierten Motive am Strand von St. James südöstlich von Kapstadt. An der False Bay ist der Gezeiten-Pool vor allem für Kinder eine sichere Attraktion, denn hier bleiben weiße Haie draußen im Meer. Der Name, die "falsche Bucht" stammt noch aus der Zeit der Seefahrer und Entdecker, denn sie hielten diese oft für die Tafelbucht.

Pool: Caldeira Velha, São Miguel, Azoren

Wer auf den Azoren unterwegs ist, kommt an Caldeira Velha nicht vorbei. Der Wasserfall mit Pool ist umringt von Eukalyptusbäumen und einer üppigen Vegetation. Schließlich liegt er mitten im Naturpark auf der grünen Insel São Miguel. Die größte der neun Azoreninseln im Atlantik ist vulkanischen Ursprungs und für ihre Blumen, Seen und grünen Parks bekannt. Wer sich auf den Weg zum Kratersee Lagoa do Fogo (Feuersee) in der Inselmitte macht, sollte auch einen Abstecher zum Caldeira Velha, dem Wasserfall mit Pool einplanen.

Pool: North Narrabeen Rock Pool, Sydney, Australien

Bekannt und beliebt ist der Narrabeen Strand von Sydney vor allem bei Surfern. Schwimmer dagegen bevorzugen den North Narrabeen Rock Pool. Eine 50 Meter lange Holzpromenade trennt die zwei großen Pools voneinander; 50 x 18 und 70 x 40 Meter messen die imposanten Becken. Gebaut wurde das Bad schon 1930. Tradition haben die Schwimmkurse am Samstag, die schon seit 1960 im australischen Sommer von November bis März stattfinden. Am Samstagnachmittag treten dagegen die Fortgeschrittenen im Kraulen und Schmetterling gegeneinander an. Das North Narrabeen Schwimmbecken zählt bis heute zu den größten und bekanntesten Pools in Sydney.

Pool: Blaue Lagune, Island

Wohlige 37 bis 42 Grad misst das weiß-blaue Wasser des Salzwassersees Bláa Lónið. Das berühmte blaue-weiße Thermalfreibad in der Nähe von Rykjavík entstand beim Bau des Geothermalkraftwerks Svartsengi. Rund zwei Kilometer aus der Tiefe wird das 240° Grad Celsius heiße Wasser gepumpt und zur Stromerzeugung genutzt. Danach fließt es in das umliegende Lavafeld. Verantwortlich für die einmalige Farbe des Wassers sind die Kieselalgen. Die Blaue Lagune ist aber nicht nur für ihre außergewöhnliche Wasserfarbe und die vielen Mineralien berühmt, sondern auch für ihr Entertainment-Programm mit Barkeeper, Lesungen und Konzerten am Pool.

Pool: Piscina El Caleton, Garachcio, Teneriffa

Der Vulkanausbruch von 1706 hinterließ eine ganze Reihe von natürlichen Lavapools an dem Küstenstreifen der Gemeinde Garachcio. Das Wahrzeichen des Ortes im Nordwesten der spanischen Insel Teneriffa ist eigentlich der vorgelagerte Fels im Meer, doch die Meeresschwimmbecken mit ihren skurrilen Lavaformationen sind der heimliche Star.

Pool: Tat Kuang Si Wasserfall, Luang Prabang, Laos

Mit dem Tuk Tuk auf zum Tat Kuang Si-Wasserfall. Er liegt gute 30 Kilometer von Luang Prabang entfernt, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Norden von Laos. Der Wasserfall besteht aus mehreren Ebenen und kleinen Pools. Das Wasser in den kleinen natürlichen Becken ist türkisblau – und beim Sprung vom Seil fühlt sich jeder sofort wie Tarzan im Dschungel.

Pool: Termas de Puritama, Chile

Badespaß auf 3500 Höhenmetern! In den Tiefen der Atacama-Wüste entspringt eine heiße Quelle, die die Termas de Puritama nährt. Acht Pools unterbrechen den Flusslauf, der sich durch einen Canyon unweit der Provinzstadt San Pedro de Atacama schlängelt, alle samt mit einer wohligen Temperatur von 33,5 Grad.

Pool: Devil's Pool, Victoria-Wasserfälle, Sambia

Manche sagen, es sei der gefährlichste Naturpool der Welt – der

Devil's Pool, das Teufelsbecken, direkt am Abgrund der Viktoriafälle, ist zumindest nichts für schwache Nerven. Von den Grenzstädten Victoria Falls in Simbabwe oder von Livingstone in Sambia führt der Weg zum "Teufelspool" mit dem 110 Meter tiefen Abgrund. Nur in der Trockenzeit von September bis Dezember, wenn der Wasserfall weniger Wasser führt, ist das Baden nicht lebensgefährlich. Bei Hochwasser fließen dagegen etwa 10.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde aus dem Fluss Sambesi in die Tiefe – Schwimmer hätten da keine Chance. In der Trockenzeit wagen jedoch immer wieder Mutige ein Bad – der besondere Kick: einmal bis zur natürlichen Felskante schwimmen.

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