Großbritannien: Windsor Castle in Royal Berkshire

Es ist die Lieblingsresidenz der Queen. Windsor Castle liegt knapp 30 Meilen westlich von London, inmitten der Grafschaft Royal Berkshire. Königin Elizabeth II. ist vor allem gerne an den Wochenenden in ihrer Burg. Wenn sie anwesend ist, flattert auf dem Fahnenmast in der Mitte der Burganlage der Royal Standard. An anderen Tagen weht der Union Jack über dem Turm. Henry II. baute 1170 den Round Tower, den ältesten Teil der Burg. Die Aussicht von dort oben ist allein die Reise wert

Deutschland: Sanssouci in Potsdam

Wie der Name "Sans souci" (ohne Sorge) an der Gartenseite des Schlosses verkündet, wurde diese Sommerresidenz vor allem für private Zwecke genutzt. Hier befasste sich Friedrich der Große gern mit Philosophie, Musik und Literatur. Unter der Leitung von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff wurde es von 1745 bis 1747 nach den Vorgaben des Königs errichtet. Das einstöckige Schlösschen in der Art des französischen "maison de plaisance" und der Park zählen seit 1990 zum UNESCO-Welterbe. Die Begründung: Es sei ein "herausragendes Beispiel von Architekturschöpfungen und Landschaftsgestaltungen vor dem geistigen Hintergrund der monarchistischen Staatsidee"

Schottland: Edinburgh Castle in Edinburgh

Es ist eine DER Sehenswürdigkeiten Schottlands. Edinburgh Castle auf dem Castle Rock gehört zu einem Besuch der schottischen Hauptstadt unbedingt dazu. Dort brachte 1566 die schottische Königin Mary ihren Sohn James I. zur Welt, der später König von England und Schottland wurde. Heute kommen die Besucher vor allem um die "Honours", die Kronjuwelen von Schottland und den Krönungsstein der schottischen Könige, den "Stone of Destiny", zu sehen

Thailand: Königspalast in Bangkok

Der Königspalast umfasst mehr als 100 verschiedene Gebäude und erstreckt sich auf einer Fläche von über 2,6 Quadratkilometern. Wer ihn betreten will, muss in ordentlicher Kleidung kommen, knielange Kleider oder lange Hosen sind Pflicht – Shorts und ärmellose Shirts tabu. Schließlich befindet sich in der berühmtesten Sehenswürdigkeit Thailands auch der Wat Phra Kaeo Tempel mit dem Smaragdbuddha. Dieser Buddha ist aus Jade, misst 75 Zentimeter und ist das Nationalheiligtum Thailands

Frankreich: Mont-Saint-Michel

Zwischen der Normandie und der Bretagne, zwischen Cancale und Granville liegt sie wie ein Wunder inmitten des Wattenmeers. Wenn der stärkste Tidenhub Europas sie umringt, wird Mont-Saint-Michel seit August 2015 wieder zur Insel und ist bei einer bestimmten Gezeitenkonstellation komplett umspült - der neuen Brücke sei dank.

In dem Kloster auf dem rund 46 Meter hohen Granitfelsen leben heute immer noch Benediktinermönche. Das UNESCO Weltkulturerbe ist der am dritthäufigsten besuchte Ort Frankreichs, nach dem Eiffelturm und Schloss Versailles – zieht diese Klosterburg jährlich etwa 3,5 Millionen Besucher in den Südwesten des Départements Manche

Frankreich: Versailles

Ursprünglich hatte Ludwig XIII. das Schloss Versailles in der gleichnamigen Nachbarstadt von Paris im Jahr 1623 als Jagdschloss angelegt. Sein Sohn, der Sonnenkönig Ludwig XIV., verwandelte es später in ein prunkvolles Märchenschloss, das noch heute symbolisch für die europäische Epoche des Barock steht.

Die Länge der Spiegelgalerie beträgt allein 73 Meter. Dazu gehören noch rund 1.300 Zimmer und ein über 90 Hektar großer Park mit 1.400 Fontänen. Seit 1979 zählt der Prachtbau mit Park zum UNESCO-Weltkulturerbe

Spanien: Alhambra in Granada

Am Fuße der Sierra Nevada oberhalb des Stadtzentrums von Granada liegt eine der größten Sehenswürdigkeiten Europas: die etwa 13 Hektar große Burganlage Alhambra. Sie wird auch die "rote Zitadelle" genannt, denn ihre Mauern erglühen im Licht der Tageszeiten in den unterschiedlichsten Rottönen. Die Alhambra war die letzte Bastion der Mauren in Spanien und fiel 1492 an die katholischen Könige. Der Sultanspalast hat neben seiner kunstvollen Wasser-Architektur, seinen bunten Kacheln und seiner islamischen Ornamentik auch noch einen schönen, orientalischen Paradiesgarten zu bieten

Japan: Burg von Ōsaka

Sie ist das Wahrzeichen der Stadt, die Burg von Ōsaka in der drittgrößten Metropole Japans wurde in der Mitte des 16. Jahrhunderts auf einer Fläche von etwa einem Quadratkilometer erbaut. Wassergräben, hohe Mauern und 600 Kirschenbäume umringen die Burg. Das Bauwerk wurde bereits mehrmals zerstört. Zuletzt im Zweiten Weltkrieg, da wurde der Hauptturm stark beschädigt. Es dauerte bis 1997 bis er wieder renoviert wurde - seitdem besitzt er sogar einen Fahrstuhl

Deutschland: Neuschwanstein in Schwangau

In der Gemeinde Schwangau unweit von Füssen im südlichen Bayern liegt das weltberühmte

Schloss Neuschwanstein. Es gehört mit rund 1,4 Millionen Besuchern im Jahr zu den meistbesuchten Schlössern und Burgen der Welt. König Ludwig II. hatte es in den 80er-Jahren des 19. Jahrhundert bauen lassen, um sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Er starb allerdings noch bevor der Bau des Märchenschlosses vollendet werden konnte. Bereits sechs Wochen nach dem Tod von König Ludwig II., wurde das Schloss für Besucher geöffnet

Frankreich: Dornröschenschloss im Disneyland Paris

Zum Schluss ein Tipp mit etwas Augenzwinkern: 14,2 Millionen Besucher kamen 2014 ins Disneyland Paris. Die Hauptattraktion ist das 50 Meter hohe Dornröschenschloss, für das Neuschwanstein Pate stand. Die erste „Neuschwanstein-Kopie“ steht im Disneyland Kalifornien. Dieses bunte Märchenschloss in Frankreich ist zudem das einzige Disney Schloss weltweit mit eigenem Drachen. Dieser wohnt im "La Taniere du Dragon", einer Grotte unter dem Schloss, misst 24 Meter und wiegt 2.500 Kilogramm

Weitere Top-Tens auf GEO.de

GEO Reise-Newsletter