Neuengland: Shaker-Weisheiten

Die Glaubensgemeinschaft der Shaker war in Neuengland einst sehr präsent. Heute gibt es nur noch wenige der ebenso gottesfürchtigen wie genialen Handwerker - ihre Möbel aber sind begehrt wie nie zuvor. Ole Helmhausen war zu Gast bei den letzten Hütern der Schönheit
In diesem Artikel
Die letzten Shaker
Himmel auf Erden
Askese und Zölibat
Suche nach Vollkommenheit
Perfektion braucht Zeit
Shaker-Weisheiten
Info: Reise in eine vergessene Welt

Bruder Arnold ist seit Stunden auf den Beinen.

Er hat das Vieh versorgt, für die Gemeinschaft Frühstück gemacht und das Mittagessen vorbereitet. Dann musste er eine Ladung Blumenkästen aus der Stadt abholen. Schwester Frances, die an den Folgen einer Knieoperation laboriert, ist froh, dass er ihr diese Arbeit abgenommen hat. Jetzt verarztet er ein krankes Rotkehlchen, Bruder Wayne hilft ihm dabei. Schwester June hat in der Bibliothek zu tun.

Die letzten Shaker

b87ad7a9606192ac1db49ac7d04b0f83

Selten legt sie die Hände in den Schoß: Schwester Frances hält im Sabbathday Lake Shaker Village mit Arbeit und Gebet die Utopie lebendig

Es ist halb elf, als Bruder Arnold, ein drahtiger Endvierziger, sich die Spuren eines ganz normalen Vormittags zwischen Landwirtschaft, Gartenbau und Haushalt von den abgewetzten Hosenbeinen klopft. Wir sitzen im spärlich möblierten Empfangsraum eines geräumigen Wohnhauses, inmitten der ländlichen Kulisse des Bundesstaates Maine, Neuengland, im äußersten Nordosten der USA. Draußen, vor dem Fenster, rückt soeben eine Reisegruppe an. Das Sabbathday Lake Shaker Village lebt auch vom Tourismus. Bruder Arnold behält im Blick, wie sich die Gruppe zum Rundgang formiert. Nebenan klingelt das Telefon, erst in der Küche, dann im Büro. Bruder Arnold lauscht, bis er hört, dass jemand abnimmt. Dann widmet er mir seine ungeteilte Aufmerksamkeit.

Nichts lenkt mehr ab. Kahle weiße Wände schimmern im warmen Sommerlicht. Schlichte Möbel strahlen friedvolle Ruhe aus. Der Boden aus massiven Holzdielen ist ebenso blank gescheuert wie die Tischplatte. Schmucklos sind die Oberflächen; sie entstammen einer Welt, in der die Menschen nicht Geiseln ihres Besitzes sind. Arnold Hadd ist Teil dieser Welt - einer Welt, die sehr klein geworden ist. Die letzte Shakergemeinschaft umfasst nur noch vier Mitglieder.

Shaker sind sanfte Fundamentalisten, dem Diesseits verpflichtet. Es ist unabdingbarer Teil ihrer spirituellen Lebensweise, an jedem einzelnen Tag im Jahr das Beste zu geben. Arbeit ist Gebet und Gottesdienst, keine Angelegenheit, die es schnellstmöglich zu erledigen gilt. Bruder Arnold hatte einen arbeitsreichen Vormittag - vielleicht wirkt er deshalb so gelöst. "Als ich die Shaker zum ersten Mal besuchte, hatte ich keineswegs die Absicht, selbst einer zu werden", erzählt er. "Familie" nennt sich die Gemeinschaft der Brüder und Schwestern, verwandt sind sie jedoch nur im Glauben. Als Shaker wird man nicht geboren, man muss sich berufen fühlen - zu einem Leben in Askese, ohne Ehegatten, ohne Privatbesitz.

f8669265d38f98f71dc5ee827bc45cb6

Museumsdörfer bewahren das Erbe der Shaker, wie Canterbury mit dem Versammlungshaus von 1792.

Arnold Hadd, unter Methodisten aufgewachsen, traf diese Entscheidung mit Anfang 20. Seit 1978 ist das Village bei New Gloucester, unweit von Portland, seine Heimat. Ein religiöses Erweckungserlebnis war ihm nicht beschieden gewesen. Er näherte sich behutsam an - Sinnsuche eines Teenagers, den eine im Alltag gelebte Religion faszinierte.

Himmel auf Erden

Erst schrieb er Briefe, stellte Fragen, dann folgten Besuche und Gespräche, die immer länger wurden. Bis er spürte, dass er nicht mehr gehen wollte. Wie sich die Bekehrung anfühlte? "Mir wurde sprichwörtlich warm ums Herz", sagt Bruder Arnold. "In mir wuchs eine unbeschreibliche Freude auf das, was vor mir lag."

Der Lebensstil, dem er sich verpflichtete, findet heute kaum noch Anhänger. Ungebrochen aber ist das Interesse an dieser urchristlichen Reformkommune. An die 15 000 Besucher kommen pro Jahr ins Sabbathday Lake Shaker Village; noch viel mehr besuchen die Homepage der Gemeinde. An die 20 weiße, schindelgedeckte Gebäude und ein kleines Museum gruppieren sich zum Postkartenidyll inmitten von Obst- und Gemüsegärten. Sechs der Häuser stehen zur Besichtigung offen, auch während der Messe am Sonntag sind Gäste willkommen. Ich staune über das Innere des Versammlungshauses: Es glänzt noch immer in den Originalfarben von 1794. Überzeugender lässt sich eine typische Shaker-Lebensregel nicht illustrieren: "Do it once, and do it right" - mach es einmal, aber richtig. Leitsätze wie dieser gelten bis heute als Richtschnur im Alltag.

6ba4999117abf3a3a5fab43988bb0329

Das Gehöft im ländlichen Massachusetts liegt unweit des Museumsdorfes Hancock Shaker Village - und wirkt wie ein Teil dieser langsam verblassenden Kultur

daafd92380a9e385e5bbfe584a065e96

Der Stuhl hängt platzsparend an der Wand - Shaker denken praktisch und unkonventionell

Gleichheit, Pazifismus und Toleranz - einst verbreiteten die Shaker ihre Glaubenssätze im gesamten Nordosten der USA. Ann Lee, eine Fabrikarbeiterin aus England, die für ihre Überzeugungen im Heimatland Kerker und Misshandlungen erlitten und sich 1774 mit acht Getreuen nach Amerika eingeschifft hatte, setzte sich an die Spitze der Bewegung. "Shakers" nannten Spötter die von den Quäkern abgefallene Gruppe, deren Anhänger sich in ekstatischen Tänzen schüttelten, wenn sie beteten und den Heiligen Geist empfingen: shakers gleich Schüttler oder Zitterer. Der charismatischen Mutter Ann ging es um nichts weniger als den Himmel auf Erden.

Ihre vier Kinder hatte sie im Wochenbett verloren. Seither brandmarkte sie den Geschlechtsverkehr, die irdische Lust, als Wurzel allen Übels. Gott, so predigte sie, sei reiner Geist, ein Wesen ohne Geschlecht - Mann und Frau galten als gleichberechtigt. Statt der leibhaftigen Wiederkehr Jesu propagierte sie gelebte Nähe zu ihm durch Arbeit und Keuschheit. Vor allem im wirtschaftlich gebeutelten Neuengland waren die Shaker rasch erfolgreich.

Askese und Zölibat

12d69a81dfcc26de9b32bdd95286d5e4

Der Blick von Bruder Arnold ist voller Zuversicht - auch wenn der Zustand seiner Mini-Gemeinde wenig Anlass dafür bietet

Landauf, landab blühten neue Gemeinden auf, in denen Ann Lees Jünger "rein wie Kinder" die perfekte Welt zu errichten suchten. Um 1840 zählten die Shaker 4000 Mitglieder in 19 autarken Gemeinden zwischen Maine und Kentucky. Aus allen Bevölkerungsschichten erhielten sie Zulauf, sie adoptierten elternlose Kinder und nahmen auch Schwarze und Sklaven auf.

Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg begann der Niedergang. Askese und Zölibat wurden mehr und mehr zu einem Anachronismus. Eine Gemeinde nach der anderen löste sich auf. Manche Dörfer verwandelten sich in Museen, wie Hancock in Massachusetts, das bereits 1960 aufgab, oder Canterbury in New Hampshire, wo die letzte Schwester 1992 starb. Einzig das Sabbathday Lake Shaker Village in Maine hält mit ungebrochener Glaubenskraft die Utopie am Leben. Seit nunmehr 224 Jahren. Das Hancock Shaker Village bei Pittsfield im Westen von Massachusetts besteht aus 20 schmucklosen Gebäuden, die sich anmutig in die Hügellandschaft der Berkshire Hills schmiegen. "City of Peace" nannte man die Siedlung zu ihrer Glanzzeit. Heute nimmt sie für sich in Anspruch, das schönste Shaker-Museum in Neuengland zu sein.

Im großen Wohnhaus, Baujahr 1830, schliefen einst hundert Gläubige unter ein- und demselben Dach. Rechts die Brüder, links die Schwestern. Eine unsichtbare Linie schied die Geschlechter, markiert lediglich durch den Glockenstrang in der Mitte zwischen beiden Hausfluren. Zölibat und Wohngemeinschaft - wie passt das zusammen? Kurator Christian Goodwillie beantwortet die naheliegende Frage, noch ehe ich sie zu stellen wage. "Shaker sind keine Puritaner." Man traf sich im Speisesaal, zur Andacht und bei geselligen Hausabenden. "Da durften sich Mönche und Nonnen mit Gottes Segen gegenübersitzen, nach Lust und Laune plaudern und gemeinsam singen."

f3baa03109d38f39b1838d3775e7d563

Harte Arbeit, reiche Ernte - das gilt auch im Gemüsefeld des Museumsdorfes Hancock

Ich betrachte die Stuhlreihen im Versammlungsraum und hege Zweifel, ob das Konzept aufging. "Nicht immer", räumt der Kurator ein. "Es kam durchaus vor, dass ein Bruder und eine Schwester miteinander durchbrannten - für die Lokalpresse was das jedes Mal ein gefundenes Fressen." Doch das blieben Einzelfälle. Die Gemeinschaft richtete all ihre Leidenschaft auf ein perfektes Leben vor dem Herrn.

Suche nach Vollkommenheit

4be957fbdc9ac3d0ba71ed375c977d9a

Schreiner David Lamb eifert in seiner Werkstatt den Shakern nach

Sämtliche Tätigkeiten, vom Fegen der Küche bis zum Schmieden der Pflüge, folgten der Grundregel: "Hands to Work, Hearts to God" - sinngemäß etwa: mit den Händen bei der Arbeit, mit den Herzen bei Gott. Und selbstverständlich verlangte die Lobpreisung des Herrn auch in materieller Hinsicht höchste Qualität. Anders als die ebenfalls in Amerika verbreitete Religionsgemeinschaft der Amischen, die der Außenwelt den Rücken kehrten und bis heute sogar Hosenknöpfe als eitlen Zierrat ablehnen, zeigten sich die Shaker gegenüber Neuerungen stets aufgeschlossen.

Die Zeichen ihrer Suche nach Vollkommenheit sind in den Museumsdörfern allgegenwärtig: Hier eine Haustür, deren bewegliche, sich beim Schließen senkende Unterkante Zugluft verhindert. Dort Stühle mit kurzer Lehne, platzsparend unter dem Tisch zu verstauen. Überraschend modern anmutende Einbauschränke im Wohnbereich; griffig geformte Knäufe an den Bettkanten, um das Möbelrücken zu erleichtern. Nagelschere, Wäscheklammer, Apfelentkerner, Kreissäge, Flachbesen - viele genial- einfache Erfindungen gehen auf das Konto der Shaker. Auch zählten sie zu den ersten Amerikanern, die ihre Kleidung mit der Maschine wuschen: Die 1858 konstruierte wash mill, ein von Wasserkraft betriebenes Ungetüm aus Holz und Granit, lässt sich in der Ausstellung von Sabbathday Lake bestaunen. Bereits im 19. Jahrhundert begannen diese praktisch denkenden Menschen mit metrischen Messgeräten zu experimentieren - allerdings konnten sie sich nicht durchsetzen.

"Heb mal diesen Stuhl an", fordert mich Kurator Goodwillie auf. Der elegante Sprossenstuhl ist ein Leichtgewicht - mühelos halte ich ihn am ausgestreckten Arm. Sein technischer Clou: Wenn man kippelt, verhindern hölzerne Kugelgelenke, dass die Beine auf der Kante zu stehen kommen. Das ist sicher und bequem, außerdem schont es den Fußboden und das Möbel selbst. Der Stuhl stammt aus dem Mt. Lebanon Shaker Village und stand lange in Hancock. Nach Auflösung des Dorfes erfüllte das gute Stück seinen Zweck in einer Grundschule in Pittsfield. Goodwillie hat ihn dort entdeckt und zurückgeholt. Mit Genugtuung verweist er auf ein paar unauffällige Kratzer: "Nicht schlecht für einen Stuhl Baujahr 1840, der lange in einer Schule gedient hat, oder?"

Ironie der Geschichte: Originale Shaker-Möbel gelten heute als nahezu unbezahlbar. Die Prominenz Amerikas blättert astronomische Summen dafür auf den Tisch. Nachbauten, auch nicht billig, finden reißenden Absatz, in den USA, in Europa, in Japan. Chris Becksvoort sagt: "Ihre reduzierten Formen konkurrieren nicht mit anderen Möbeln und passen deshalb zu jeder Einrichtung." Die Werkstatt des deutschstämmigen Möbelbauers versteckt sich tief in den Wäldern von Süd-Maine. Seit bald 30 Jahren baut er ausschließlich Möbel im Shaker-Stil.

Perfektion braucht Zeit

d5f08be239fa0563e7f20eb058cebd32

Beim Plausch im Wohnheim nahmen Männer und Frauen auf separaten Stuhlreihen Platz

Nicht mehr als 40 Einzelstücke schafft er im Jahr. Nimmt sich für jedes Objekt die Zeit, die er braucht, um Perfektion zu erlangen. Liebhaber zahlen bereitwillig fünfstellige Summen. Becksvoort kann es sich daher leisten, wochenlang an einer Schublade zu zimmern oder an einem Tischbein zu feilen.

Für ihn ist jedes Möbel im Shaker-Design materialisierte Philosophie. Nützlichkeit ist ihr höchstes Prinzip. Gern zitiert Becksvoort einen weiteren Shaker-Leitsatz: "Alle Schönheit, die sich nicht auf einen Nutzen gründet, wirkt bald geschmacklos und muss laufend durch Neues ersetzt werden." Knapp hundert Jahre nach den Shakern packte der Architekt Louis Sullivan dasselbe Konzept in den berühmt gewordenen Satz "Form folgt Funktion" und brachte damit die Moderne auf den Weg. Mies van der Rohe? Walter Gropius und das Bauhaus? Es waren die Shaker, die lange zuvor Möbel von überflüssiger Ornamentik befreit und auf ihre Essenz reduziert haben. Mit formaler Strenge und kaum zu übertreffendem Gebrauchswert. So sicherten sie sich, ganz gewiss ohne es zu wollen, einen Platz in der Designgeschichte.

Becksvoort führt mich in einen kleinen Ausstellungsraum. Dort steht sein liebstes Stück: eine schlichte, zeitlos schöne Kommode mit 15 Schubladen. Knapp 300 Verzapfungen halten ihre 190 Einzelteile zusammen. "Für Menschen, die ihre Möbel vererben wollen", sagt er nicht ohne Stolz. Während meine Hand über die glatten, warmen Oberflächen streicht, überschlage ich still und sehnsüchtig, wie ich die ausgepreisten 12 750 Dollar wohl auftreiben könnte.

Bruder Arnold sagt: "Die Zukunft der Shaker liegt bei Gott." Eine Reihe neuer Kandidaten bestärkt die Gemeinde in ihrer Hoffnung, dass sie doch nicht aussterben mögen. Ob diese Anwärter den hohen Ansprüchen gerecht werden, muss die Zeit erweisen. Alle Novizen der vergangenen Jahrzehnte, viele waren es ohnehin nicht, sind früher oder später wieder gegangen. Ungebrochen aber inspirieren die vier Brüder und Schwestern mit ihrem Charisma viele Sympathisanten. Mit einem halben Dutzend Angestellten und ein paar Saisonkräften teilen sie sich die Arbeit auf den umliegenden 665 Hektar Ackerland. Ohne eine wachsende Schar ehrenamtlicher Helfer wäre sie nicht zu schaffen; 60 dieser weltlichen Enthusiasten haben inzwischen einen gemeinnützigen Verein gegründet. Als "Freunde der Shaker" vermitteln sie zwischen Innen- und Außenwelt, motivieren Förderer und Sponsoren, laden zu Konzerten in das Dorf ein. In einem entscheidenden Punkt haben die Shaker vorgesorgt: Vor knapp zwei Jahren übertrugen sie ihr Land treuhänderisch an den Bundesstaat Maine und mehrere Umweltstiftungen. Ein Segen für das ererbte Terrain, denn Immobilienspekulation oder Parzellierung, wie sie andere Shaker-Dörfer ereilt haben, wird es hier nicht geben. Das Land hat eine gesicherte Perspektive. Auch ohne die Shaker.

Shaker-Weisheiten

"Ordnung ist der Ursprung der Schönheit"

"Tue deine Arbeit so, als hättest du tausend Jahre vor dir, und so, als müsstest du morgen sterben"

"Wir haben das Recht, Erfindungen der Menschheit zu verbessern, doch nicht für eitlen Ruhm oder um Überflüssiges zu schaffen"

"Schönheit beruht auf Zweckmäßigkeit"

"Du darfst keinen Augenblick verlieren, denn du hast keinen zu verschenken"

"Wenn du eine Gabe an dir förderst, wird Gott dir mehr davon geben"

"Alle Schönheit, die sich nicht auf einen Nutzen gründet, wirkt bald geschmacklos und muss laufend durch Neues ersetzt werden"

Info: Reise in eine vergessene Welt

Museumsdörfer, Möbelbauer, Meisterstücke - auf einer Fahrt durch drei US-Bundesstaaten lässt sich die Kultur der Shaker entdecken. Hier finden Sie alles, was Sie für die Entdeckungstour brauchen

Check in

Telefon: Internationale Vorwahl für die USA: 001.

Geld: Kreditkarten werden praktisch überall akzeptiert; mit EC-Karte gibt es Bargeld an den meisten Geldautomaten.

Zeit: Berlin 18 Uhr = Neuengland 12 Uhr.

Allgemeines: Neuengland besteht aus den sechs Bundesstaaten Connecticut, Maine, Vermont, New Hampshire, Rhode Island und Massachusetts. Die Region liegt im Nordosten der USA und ist z. B. von New York aus mit dem Auto gut erreichbar - etwa als kontrastreicher Anschlussurlaub; noch näher liegt Boston. Ende September/ Anfang Oktober, während der Laubfärbung des Indian Summer, ist diese Gegend am schönsten - dann kann man den Besuch in der Shaker-Welt mit dem Naturgenuss verbinden. Auch Mai und Juni sind empfehlenswert. Im Juli und August, während der Schulferien, kann es allerdings voll werden.

Anreise: Lufthansa bietet rund ums Jahr Direktflüge ab Frankfurt/ M. nach Boston an.

Einreise: Maschinenlesbarer Reisepass für jedes Familienmitglied, auch für Säuglinge, gültig mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes.

Information: Discover New England, 90429 Nürnberg, Roonstr. 21, www.discovernewengland.org

GEO Reise-Newsletter