Balearen Sieben skurrile Fakten zu Mallorca

Die beliebteste Baleareninsel der Deutschen birgt ein paar skurrile Fakten, die bestimmt nicht jeder Urlauber kennt. Wir nehmen Sie mit auf eine unterhaltsame Tour
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Dass den Stränden auf Mallorca der Sand ausgeht, sind die Touristen Schuld. Fast jeder nimmt 30 Gramm Sand mit und das summiert sich über die Hauptsaison

Insel für Millionen

Bereits seit 100 Jahren gibt es Fremdenverkehr auf Mallorca. Seit Beginn der statistischen Erfassung haben mehr als 215 Millionen Menschen die Baleareninsel besucht. Früher vorrangig per Schiff, heute überwiegend mit dem Flugzeug.

Welches Palma?

Der korrekte Name der Inselhauptstadt ändert sich nahezu mit jedem Regierungswechsel. Bis 2008 hieß sie Palma de Mallorca, dann wurde der Zusatz "de Mallorca" aus dem spanischen Kommunalregister gelöscht. 2011 machte die neu gewählte Stadtregierung diese Entscheidung rückgängig, aus Palma wurde wieder Palma de Mallorca.

Klebrige Angelegenheit

Kaugummi kauen kann auf Mallorca ein teures Vergnügen werden – zumindest wenn man das Kaugummi hinterher auf die Straße spuckt und sich dabei erwischen lässt: Die Strafe beträgt bis zu 400 Euro!

Sandschwund

Jeder Urlauber schleppt bei einem Strandbesuch schätzungsweise 30 Gramm Sand fort – in Badehose oder Handtuch. In den etwa drei Monaten der Hauptsaison macht das zum Beispiel an der Platja de Palma rund 82 Tonnen aus: das Gewicht einer Diesellok.

Mandelturm

Auf der größten Baleareninsel ernten Bauern Jahr für Jahr im September ungefähr 7000 Tonnen Mandeln. Die Menge ist genauso schwer wie das Stahlgerüst des Pariser Eiffelturms.

Wasser marsch!

Den höchsten Wasserbedarf haben nicht etwa Gemeinden wie Magaluf, eine Hochburg des Massentourismus: 340 Liter pro Person und Tag. Und auch nicht Orte im ländlichen Inselinneren: 100 Liter. Den höchsten Verbrauch hat Sol de Mallorca: 1180 Liter. In der Kommune im Süden gibt es viele Zweitwohnsitze – die Poolquote der Grundstücke liegt bei fast 100 Prozent.

Hymne mit Spinne

Die Inselhymne La Balanguera hat dem ersten Anschein nach herzlichen wenig mit Mallorca selbst zu tun. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die mit einer Spinne verglichen wird und die Fäden des Lebens zieht. Verfasst wurde der Text von dem mallorquinischen Poeten Joan Alcover i Maspons bereits Anfang des 20. Jahrhunderts. Mallorca führte La Balanguera 1996 als Hymne ein, um die Eigenständigkeit der Insel zu demonstrieren.

Quellen: GEO Special Mallorca und fincallorca.

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