Köln Wie es swingt und lacht

Die Rheinmetropole ist nicht die Schönste, doch überzeugt sie ihre Kritiker schnell mit Charme und guter Laune. Sechs Lokalpatrioten führen durch Köln und geben Tipps für einen gelungenen Aufenthalt

Dass ihre Stadt eine Schönheit ist, finden nicht einmal die sechs Lokalpatrioten, die uns ihre Lieblingsplätze gezeigt haben. Für sie ist Köln etwas viel Besseres: ein Gefühl nämlich. Tatsächlich muss man weder Karnevalist noch einheimisch sein, um der Gute- Laune-Wirkung der rheinischen Frohnatur zu verfallen. Denn hinter den oft, nennen wir’s freundlich, reizlosen Fassaden entfaltet die Stadt durch Offenheit, Fantasie, Lebenslust und Experimentierfreude den berüchtigt-hemmungslosen kölschen Charme.

Kunst in Köln

"Liebe deine Stadt", fordern rote Lettern am Dach eines Büroriegels, der sich über die Nord-Süd-Fahrt spannt. Unter der Installation von Merlin Bauer tost der Verkehr über die sechsspurige Verkehrsschneise durchs Herz der Stadt. Beton links, Beton rechts, ein Ort von ausgesuchter Trostlosigkeit, wie ihn der 1999 aus Graz zugewanderte Künstler zu lieben gelernt hat. Eine Drehung, und man schaut auf das Opernhaus von Wilhelm Riphahn, eine Pyramide ohne Spitze von 1957. Als die Stadt die Kultur-Ikone 2005 abreißen lassen wollte, engagierte sich der überzeugte Wahlkölner für deren Erhalt. "Ich nehme die Substanz der Fünfziger- und Sechzigerjahre ernst", bekräftigt Merlin Bauer. In der Fotografin Candida Höfer und dem Architekten Peter Zumthor fand der Künstler prominente Mitstreiter. Doch erst seine "Liebe deine Stadt"- Aktion holte die Kultur-Pyramide ins Bewusstsein der Kölner zurück. Wie schon zuvor andere geschmähte Bauten zeichnete er das Opernhaus im September 2006 mit einer gigantischen rot-weißen Preisschleife aus – samt der Botschaft "Liebe deine Stadt". Die Abrisspläne sind vom Tisch, Riphahns Opernhaus bleibt. Wie auch Merlin Bauers Liebe zu Köln.

Wie es swingt und lacht

Der Künstler Merlin Bauer fordert die Kölner in großen roten Lettern auf ihre Stadt zu lieben

Kunsttipps von Merlin Bauer

Liebe Deine Stadt - Öffentliche Angelegenheiten in Köln

480 Seiten mit Texten von Gottfried Böhm, Peter Zumthor, Kasper König u. a. und Fotos von Candida Höfer, Albrecht Fuchs, Boris Becker u. a., Greven Verlag Köln 2009, 300 €; www.liebedeinestadt.de, www.merlinbauer.de

Galeriehaus ADS 1a

Das umgebaute Umspannwerk bietet einer Handvoll Galeristen Platz, u. a. Luis Campaña (www.luiscampana.de), An der Schanz 1 a

Skulpturenpark Köln

Nach dem Tod des Sammlerehepaars Eleonore und MichaelStoffel stellte die 2008 gegründete Stiftung in der Parkanlage ein hochkarätiges Spektrum zeitgenössischer Skulpturen aus. Das Parkgelände wurde seither noch erweitert. Elsa-Brändström-Str. 9, Tel. 0221-33 66 88 60, www.skulpturenparkkoeln.de

Shopping in Köln

Wie es swingt und lacht

Modemacherin Eva Gronbach in ihrem Laden am Hansaring

Als ihre Kollektion "Mutter Erde – Vater Land" 2003 mit viel Schwarz-Rot-Gold über den Laufsteg ging, stand die deutsche Modewelt Kopf. Die Designerin wurde in Talkrunden zum Thema neue deutsche Befindlichkeiten herumgereicht. Darf man gerne deutsch sein? Man darf, erklärte Eva Gronbach und ließ ihre Kollektionen im Bonner Kanzleramt oder der deutschen Botschaft in Paris fotografieren. Die gebürtige Kölnerin hat sich über das Modestudium in Brüssel und Paris, Laufsteg-Erfahrung bei Walter van Beirendonck in Antwerpen und ein Praktikum bei Yamamoto in Paris Deutschland neu genähert. Heraus kam eine Modelinie, die unbefangen mit heimischen Stoffen spielt. Eva Gronbach zog es zurück nach Köln: "Köln ist super zum Arbeiten, die Leute sind offen, die Wege sind kurz, und nach Brüssel oder Paris ist es nicht weit." Die Schaffner des Hochgeschwindigkeitszuges Thalys, der die drei Städte verbindet, tragen seit 2009 von ihr entworfene Uniformen.

Shoppingtipps von Eva Gronbach

Heimat

Auf ein Klingeln öffnet sich die Tür zur früheren Bankfiliale. Im kahlen Laden hängen Kollektionen von Jil Sander, Issey Miyake, Christophe Lemaire … mehr Avantgarde geht kaum. Mauritiuswall 76–78, Tel. 0221-946 11 72, www.heimat-koeln.de

Madame Miammiam

Quietschbuntes Sortiment hausgemachter Petit Fours, Kekse, Miniatur- und Hochzeitstorten. Ein Fest für Gaumen und Augen. Antwerpener Str. 39, Tel. 0221-94 99 85 19, www.madamemiammiam.de

Martin Glanz Mobiliar

Showroom für High-End-Designmöbel und -objekte der Vierziger- bis Achtzigerjahre und junge Designer wie Tom Dixon, Berlin, oder il laboratorio dell’imperfetto aus Italien. Lindenstr. 15, Tel. 0221-257 05 83, www.martinglanz.de

Architektur in Köln

Nächster Halt im Rheinauhafen: "Kontor 19". Vom golden und dunkelgrau schimmernden Büroriegel des Architektenbüros Gatermann + Schossig geht der Blick nach Süden zum mittelalterlichen Bayernturm, hinter dessen Mauern Alice Schwarzers Feministisches Archiv lagert. Im Norden ragen die gläsernen Kranhäuser von Bothe Richter Teherani und Linster zum Rhein hin, dahinter steht der Dom – viel altes und neues Köln auf einer Sichtachse. "Hier sind Jahrhunderte an Architekturgeschichte versammelt, das ist einzigartig", sagt Ana Maria Bermejo und zeigt ein Foto des Rheinauhafens vor dem Umbau zu Kölns architektonischer Visitenkarte. Man sieht Lastkähne und Kontore, wo jetzt futuristische Büro- und Wohnhäuser stehen. Knapp zwei Kilometer misst die Uferfront des Rheinauhafens, durch den die unterhaltsame Tour der gebürtigen Spanierin führt. Früher arbeitete die Architektin für die Stadt Köln, heute hat Ana Maria Bermejo ein eigenes Büro und ist zudem Stadtführerin mit dem Schwerpunkt Architektur. Der Rheinauhafen bleibt ihr Lieblingsterrain: "Nirgendwo hat Köln mehr moderne Bauten und Urlaubsgefühl auf einmal zu bieten." Dann geht es weiter am Rhein entlang Richtung Dom. Nächster Halt: Schokoladenmuseum.

Wie es swingt und lacht

In einem Mantel aus Beton befinden sich die über 1000 Jahre alten Trümmer der kleinen Kapelle St. Kolumba

Architekturtipps von Ana Maria Bermejo

Architektur-Stadtführung

Tel. 0221-955 35 15, www.architektur-stadtfuehrung.de

321Fun

Stadterkundung mit Segway, Tel. 0221-580 26 74, www.321fun.de

Rheinauhafen

Kühn ragende Kranhäuser, dazu die alte Speicherstadt, in die Wohnungen und Büros eingebaut wurden, eine futuristische Microsoft-Zentrale und Europas längste Tiefgarage (1,6 km!) katapultieren Köln in die architektonische Bundesliga. www.rheinauhafen-koeln.de

Köln Triangle

Der gläserne Büroturm von Gatermann + Schossig ist ein Symbol des städtebaulichen Aufbruchs auf der rechten Rheinseite. Die Aussichtsplattform bietet den spektakulärsten Blick über Köln. Ottoplatz 1, Tel. 02234-992 15 55, www.koelntriangle.de

Kolumba

Peter Zumthor hat über der Ruine der im 2. Weltkrieg zerstörten Pfarrkirche St. Kolumba das wuchtige neue Kunstmuseum des Erzbistums Köln errichtet. Kolumbastr. 4, Tel. 0221-933 19 30, www.kolumba.de

Bahnhofsvorplatz/Domplatte

Nach dem teilweisen Rückbau der Domplatte und dem Umbau des Bahnhofsvorplatzes ist das Areal zu Füßen des Doms wieder vorzeigbar.

Design Post

Im ehemaligen Paketpostbahnhof im rechtsrheinischen Deutz präsentieren 36 Hersteller ihr Wohndesign – wie Moroso, Arper, Kvadrat. Deutz-Mülheimer-Str. 22 a, Tel. 0221-69 06 50, www.designpostkoeln.de

Essen in Köln

Wie es swingt und lacht

Statt Schweinehaxen und Rinderleber liegen heutzutage im "Metzgerei & Salon Schmitz" Quiches und Kuchen in der Auslage

Köln, an einem Abend, wie es sie so viele in der City gibt. Die Caféterrassen sind voll besetzt, das nächste Lokal, das im Zweifelsfall immer direkt um die nächste Ecke liegt, ist bestens besucht. Kurz: Es brummt, überall. Ich kenne keine ausgehfreudigere Stadt in Deutschland. Auch keine, bei der es – weil es einfach erschwinglich ist – so sehr zum Alltag gehört, gut essen zu gehen. Es gibt eine Reihe von mit Sternen und Hauben ausgezeichneten Restaurants zu entsprechenden Preisen, schließlich ist Köln eine Millionenstadt. Doch vor allem das gastronomische Mittelfeld läuft am Rhein zu Hochform auf, mit üppiger Auswahl, vom Szenetreffpunkt bis hin zum verplüschten Bistro. Eine besondere Rolle spielt in Deutschlands westlichster Metropole die Nähe zu Belgien und Frankreich. Mit zwei jungen Franzosen, die in Köln das Bistro "Le Moissonnier" eröffneten, fing vor rund 30 Jahren der Siegeszug einer jungen, flotten französischen Küche an. Das Bistro besitzt längst zwei Michelin-Sterne. In einer anderen Liga wird etwa im vergnügten "Guten Abend" oder im stylishen "Wein am Rhein" gekocht. Aber auch dort schmeckt es einfach grandios. Also: Nichts wie raus und hin.

Restauranttipps von Klaus Simon

Le Moissonnier

Krefelder Str. 25, Tel 0221-72 94 79, www.lemoissonnier.de

L’Escalier

Passend zum Namen führen ein paar Treppenstufen hinab ins schnieke Eckbistro. Brüsseler Str. 11, Tel. 0221-205 39 98, www.lescalier-restaurant.de

Guten Abend

Das Ambiente schwankt zwischen kölschem Brauhaus und österreichischer Gastwirtschaft: geschrubbte Holztische, gestreifte Markise, immer gut besucht. Kölns erstes bio-zertifiziertes Restaurant serviert Klassiker wie das Wiener Schnitzel, aber auch Rotbarschfilet mit warmem Kartoffelsalat. Brüsseler Str. 55, Tel. 0221-51 16 00, www.gutenabend.org

Wein am Rhein

Johannisstr. 64, Tel. 0221-91 24 88 85, www.weinamrhein.eu

Poisson

Auf der Karte des "Fisches" stehen Flusszander aus Skandinavien, Mittelmeer-Tunfisch, bretonische Jakobsmuscheln. Alles ganz frisch und in der offenen Küche auf den Punkt gegart. Wolfsstr. 6–14, Tel. 0221-2773 68 83, www.poisson-restaurant.de

Divinebar

Stefan Péntek kam von Halle über die Mosel nach Köln. Unterwegs hat er die Liebe zum Wein entdeckt. 200 Cuvées aus Deutschland, Österreich und Übersee bietet er in seinem Ecklokal an. Zwei Dutzend davon werden glasweise an der imposanten Messingtheke ausgeschenkt, passend zu Antipasti, Käse, Salaten – und Kuchen. Neusser Str. 58, Tel. 0221-17 05 95 31, www.divinebar.de

Metzgerei & Salon Schmitz

Jugendstil-Wandkacheln, Waage und Fleischerhaken erinnern an die einstige Bestimmung dieser Räume. In der Vitrine werden heute schmackhafte Quiches, Salate und Kuchen angeboten. Dazu gibt es deftige Tellergerichte, etwa Merguez mit Pommes. Aachener Str. 30, Tel. 0221-139 55 77, www.salonschmitz.com

Ausgehen in Köln

Sein Vater Gigi war eine Legende der Kölner Nachtszene. 1948 gründete Campi Senior mit seiner Mutter auf der zentralen Einkaufsmeile Hohe Straße eine Eisdiele, in der sich Louis Armstrong, Juliette Gréco und Karlheinz Stockhausen trafen – denn Gigi Campi führte zugleich das Plattenlabel "Mod Records". 1983 trat sein Sohn Paolo in Gigis Fußstapfen und betrieb bis 2010 den "Alten Wartesaal", einen in Köln bis heute angesagten Club. Als das triste Umfeld von Bahnhof und Dom endlich neu gestaltet wurde, entstand gegenüber dem "Alten Wartesaal" ein 44 Meter langer und fünf-einhalb Meter hoher gebogener Saal. Paolo pachtete die Location, zunächst ohne Konzept. "Ich wollte unangenehme Nachbarn vermeiden", gesteht der graumelierte Clubbesitzer. Schließlich wusste Campi Junior dann doch, was er wollte: eine Bar, die turnusmäßig von zeitgenössischen Künstlern gestaltet wird. Mithilfe des Kölner Kunstvereins gewann er als ersten Künstler den Belgier Arne Quinze. Bei dessen Videoinstallation "Eye.C.U." blicken aus dutzenden Bildschirmen die Augen von Barbara Becker, der Ex-Frau des Künstlers. Und aufgelegt wird in der "Kunstbar", was Paolo Campi gefällt: Deep-House und Elektro-Musik – sein liebster Sound für lange Nächte.

Wie es swingt und lacht

Kölns Hang zum Klerikalen wird von Paolo Campi in seiner "Kunstbar" schon mal ironisch kommentiert

Ausgehtipps von Paolo Campi

Die Kunstbar

Chargesheimer Platz 1, www.diekunstbar.de

Engel & Weiss

In dem Loungeclub mit charmanter Empore räkeln sich die Gäste, die Glück oder eine Reservierung haben, auf weißen Betten – man kann einen Platz auf den Matratzen vorbestellen. Mozartstr. 35–37, Tel. mobil 0172-717 17 18, www.engelundweiss.de

Osman 30

Der Blick über das Cocktailglas ist umwerfend. Aus dem 30. Stock des von Jean Nouvel entworfenen Kölnturms schaut man über die ganze Stadt und bis weit ins Siebengebirge, die Eifel und das Bergische Land. Wir übergehen das im Restaurant offerierte Drei-Gänge-Menü (müde Trendküche) und bleiben im Weinsalon – oder lassen uns auf den Außenterrassen den Wind um die Nase wehen. Im Mediapark 8, Tel. 0221-50 05 20 80, www.osman30.de

Capri Lounge

The place to be – jedenfalls für alle ab 25 Jahre aufwärts. Im Kellergewölbe mit einer spektakulär bunten Bar mixen Barfrauen und -männer mehr als hundert Cocktail-Varianten und schenken viele Sorten Champagner aus. Benesisstr. 61, Tel. 0221-820 33 60, www.capri-lounge.com

King Georg

Der Mix aus Club, Lounge und Performance-Bühne in einer ehemaligen Rotlichtbar bietet heute ein spannendes Konzertprogramm und Lesungen. Sudermanstr. 2, Tel. mobil 0176-64 67 81 26, www.kinggeorg.de

Wohnen in Köln

Wie es swingt und lacht

Die Kapelle des einstigen Kinderheims nutzt das Hotel "Hopper St. Josef" als Frühstücksraum

Warum man in Köln strandet, obwohl man in Berlin landen wollte? Der Liebe wegen, natürlich. Jörn-Carsten Zobel verguckte sich in ein ehemaliges Kloster – mitten im Belgischen Viertel, das gerade Karriere als Hotspot machte. Und so eröffnete der gelernte Banker 1997 sein erstes Hotel, das "Hopper et cetera", nicht an der Spree, sondern am Rhein. Bald folgte das "Hopper St. Antonius" im Kunibertsviertel. Diesmal ließ der Selfmade-Hotelier, der es nur kurz auf einer Hotelfachschule ausgehalten hatte, ein hundert Jahre altes Haus für Wandergesellen zum Designhotel umbauen. Zobel wurde erneut fündig, nunmehr in der Südstadt: Das 2009 eröffnete „Hopper St. Josef“ diente einst als Kinderheim. Kühn, aber nicht kühl ist auch dieses dritte "Hopper"-Hotel. Zwischen Rezeption und Bar schwebt ein Aquarium. Videoinstallationen von Bettina Gruber ziehen Blicke an. Jedes Zimmer präsentiert eine andere Skulptur eines jungen Künstlers, der sich mit dem Leben des heiligen Josef auseinandergesetzt hat. In der neogotischen Hauskapelle entstand ein lichter Restaurantsaal. "Ich kann mir ein Hotel nur in einem Gebäude mit Seele vorstellen", erklärt Zobel, dafür nahm er die kostspielige, denkmalgerechte Sanierung auf sich.

Unterkunftstipps von Jörn-Carsten Zobel

Hopper St. Josef

Dreikönigenstr. 1–3, Tel. 0221-99 80 00, www.hopper.de

Meininger

Das orangefarbene Leuchtschild an der Fassade ist aus den Siebzigerjahren, die meisten Gäste sind aus demselben Jahrzehnt. Für den Jugendherbergscharme entschädigen die zentrale Lage, freundlicher Service, saubere Zimmer und günstige Preise. Engelbertstr. 33–35, Tel. 0221-924 09 93, www.meininger-hotels.com

Azimut

Das Foyer erinnert an ein Erholungsheim für ZK-Funktionäre – Referenz an den expressionistischen Backsteinbau aus den Zwanzigerjahren oder Geschmack der russischen Betreiber? Die insgesamt 190 Zimmer in den ersten sechs Etagen des 17-stöckigen historischen Hansa-Hochhauses aber sind komfortabel und geräumig. Ganz in der Nähe liegt das lebendige Eigelstein-Viertel mit Bars und Restaurants. Hansaring 97, Tel. 0221-88 87 60, www.azimuthotels.de

Eden Hotel Früh am Dom

Vom Dachsims grüßt ein Blechdosenriese des Kölner Aktionskünstlers HA Schult den Dom, das Foyer zieren weitere Figuren. Neun der puristischen Zimmer prunken mit bestem Domblick. Sporergasse 1, Tel.0221-27 2920, www.hotel-eden.de

Casa Colonia

Judith Fleiderer führt das Designhotel in einem Gründerzeithaus mit Jugendstilfassade. Die 16 Zimmer und das Apartment changieren zwischen modern und gemütlich. Machabäerstr. 63, Tel. 0221-16 06 00, www.casa-colonia.de

Günnewig Hotel Stadtpalais

Das 2010 eröffnete Luxushotel auf der "schäl Sick", dem rechten Rheinufer, verbindet das denkmalgeschützte Kaiser-Wilhelm-Bad samt Bibliothek und Stadtvilla mit einem entschieden modernen Neubau und Zimmern im Loft-Look. "Bio's Bar", eine Hommage an Alfred Biolek, schmücken Porträts des TV-Talkers, darunter ein Foto von Annie Leibovitz und die Serviette, auf der ihn Sir Peter Ustinov karikierte. Deutz-Kalker-Str. 52, Tel. 0221-88 04 20, www.guennewig.de

Nordrhein Westfalen
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