Burg Ananuri

An der Heerstresse gelegen, fasziniert die Burg und das darin gelegene Kloster vor allem mit der Lage am farbenprächtigen Zchinwali See. Der See lädt besonders bei der sengenden Sommerhitze zu einer Abkühlung ein, bevor man sich, kommend von Tiflis, langsam aber sicher in die majestätische, wilde Berglandschaft des Großen Kaukasus hochschraubt.

Katskhi Säule

Ein natürlicher Kalkstein Monolith in der Region Imereti. Noch heute lebt ein über 60-jähriger Mönch seit 20 Jahren auf dem Felsen. Wenn er sein Haus verlassen möchte, muss er jedes Mal eine 40 Meter hohe, vertikale Leiter überwinden, pro Strecke dauert das fast 20 Minuten. Strapazen für den alten Mann und seine Schutzengel.

Georgische Heerstrasse

Die Route führt quer durch den Großen Kaukasus an die russische Grenze, und stellt bereits seit Jahrtausenden eine wichtige Handels- und Truppenverschiebungsroute dar

Wardsia

Kaum vorstellbar, wie es den georgischen Untertanen einst gelang, Wohnraum für 50,000 Bewohner in eine vertikale Felswand zu schlagen, inklusive Kloster, Bestallungen und öffentlichen Räumen. Die Höhlenstadt in der südlichen Region Samzche-Dschawachetien wurde im 12. Jahrhundert vom georgischen König Giorgi III. als Grenzfestung gegen Türken und Perser errichtet.  Noch heute kann man die gut erhaltenen Behausungen besichtigen und über lange, gewundene Gänge durch die Felswand kraxeln

Tschiatura

Die ehemalige Industriestadt, welche zur Blütezeit 40 Prozent der weltweiten Manganproduktion abdeckte, erinnert wie keine andere an die Soviet-Zeit. Noch heute können sich die Einwohner und waghalsige Touristen mit einigen der 150 mittlerweile stark verrosteten Personen und Materialseilbahnen in der Stadt bewegen

Gergeti Dreifaltigkeitskirche

An Mystik ist dieses Symbol Georgiens kaum zu überbieten. Die Gergeti Dreifaltigkeitskirche thront hoch über dem Tal, das wenige Kilometer weiter über die Heerstrasse an die russische Grenze führt und scheint lediglich noch vom 5047m hohen Berg Kasbek übertroffen zu werden. Nach der griechischen Mythologie hat Zeus Prometheus zur Strafe für den Diebstahl des Feuers an diesen Berg gekettet

Truso Tal

Gerade noch einmal Glück gehabt. Nach 15-minütiger Fahrt auf einer schmalen, einspurigen Strasse ohne Möglichkeit zu kreuzen und mit beinahe senkrechten Wänden in beide Richtungen, entschlossen wir uns zu einer kurzen Pause bei erster Gelegenheit. Just in dem Moment erblickten wir ein paar Bauern und entgegenkommende Schafe. Wir trauten unseren Augen nicht, als wir in diesem entlegenen Bergtal nach 20 Minuten immer noch auf das letzte Schaf der Herde warteten. Auch ein kurzer Schauer ging uns den Rücken hinunter, in Vorstellung einer halbstündigen Rückwärtsfahrt auf dieser „Todesstrasse“, wären wir auch nur ein paar Sekunden später gekommen

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