Sonnenaufgang am Leuchtturm von Cala Ratjada

Die außergewöhnliche Lage auf einer Klippe zeichnet den Leuchtturm von Cala Ratjada im Nordosten der Insel aus. Zum Geheimtipp und Ort der Ruhe wird er allerdings nur noch zu bestimmten Zeiten. Dann, wenn im nahe gelegenen Cala Ratjada die letzten Partygäste nach Hause gehen und sich der Horizont bereits wieder erhellt, sollte man sich auf den Weg zum Turm machen. In den frühen Morgenstunden lässt sich der Sonnenaufgang sowie der Blick auf das Meer und das angrenzende Llevant Gebirge in aller Stille genießen. Die anderen Touristen kommen erst über den Tag verteilt oder dann, wenn die Sonne wieder untergeht

Die Gassen des Bergdorfs Fornalutx

Das kleine Bergdorf im Nordwesten der Insel liegt nicht weit von Sóller entfernt und darf sich mit dem Titel "schönstes Dorf von Mallorca" schmücken. Die autofreien, malerischen Gassen schlängeln sich entlang von Natursteinhäusern mit bunt bemalten Ziegeln. Eingebettet in das Tramuntana Gebirge bietet Fornalutx eine willkommene Abwechslung zu den wuseligen Touristenorten entlang der Küste, da sind sich die Experten von fincallorca sicher

Das Castell de Santueri

Lohnenswert ist der kurze Aufstieg zum Castell de Santueri. Die romantische Burganlage liegt auf dem gut 400 Meter hohen Tafelberg Puig de Santueri südöstlich von Felanitx. Das Castell ist in Privatbesitz und wurde vor wenigen Jahren komplett saniert. Von der Burg aus können Besucher den beeindruckenden Ausblick über die Hügelkette Serres de Llevant sowie die nahe gelegene Küste in aller Ruhe genießen

Die Halbinsel La Victoria

Bei Urlaubern ist die Bucht von Alcúdia sehr beliebt. Ruhesuchende sollten statt zum Touristenstrand etwas weiter auf die Halbinsel La Victoria gehen. Sie schließt sich direkt nördlich an. Hier befinden sich einsame Buchten wie die Coll de Baix, aber auch ein gutes Netz aus Wanderwegen, die die zu weiten Teilen unter Naturschutz stehende Halbinsel umspannen. Hier zeigt sich die Ursprünglichkeit Mallorcas mit Kiefernwäldern und Olivenbäumen, die sich an zerklüfteten Felsküsten festkrallen

Ausblick vom Puig de Randa

Im Landesinneren thront der Berg Puig de Randa mit über 500 Metern Höhe. Durch seine markante Form wirkt er fast wie ein Tafelberg. Von der Spitze reicht die Aussicht über das Tal bis hin zur kleinen Nachbarinsel Cabrera. Mallorquiner nennen den Puig de Randa auch den heiligen Berg, da es hier gleich drei Klöster gibt. Das unterste Kloster Santuari de Gràcia gilt als das schönste. Hier wirkte bei Umbauarbeiten Anfang des 20. Jahrhunderts auch Antoni Gaudí mit

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