Badeschiff in der Spree, Berlin: Schwimmklassiker vorm Fernsehturm

Ganz in der Tradition der Flussschwimmbäder der Jahrhundertwende befindet sich das Badeschiff in der Spree, hinter der Arena Berlin in Alt-Treptow. Der umgebaute und 32,50 Meter lange Ladungsbehälter ist mit warmem Süßwasser gefüllt und in den Fluss eingelassen. Zum Becken gelangt man über eine Stegverbindung, auf Holzplattformen und dem umliegendem Strandareal finden Sonnenanbeter Liegeplätze. Geöffnet ist das Bad von Mitte Mai bis September, Erwachsene zahlen 5,50 Euro Eintritt.

Hafenbad Islands Brygge, Kopenhagen: Schiff ahoi!

Hier ziehen sportliche Kopenhagener und abkühlungsbedürftige Besucher an warmen Tagen ihre Bahnen, direkt vor den Türmen der Stadt. Vor allem nach Feierabend springen viele Berufstätige in die fünf Becken der stylishen Holzkonstruktion von Islands Brygge, aus der ein eleganter Sprunturm wächst. Die anliegende Wiese lädt zum Picknicken ein. Der Eintritt ist frei.

Bassin de la Villette auf der Seine, Paris: Eau la la!

Das Schwimmen in der Seine ist wegen des Schiffsverkehrs und der Verschmutzung verboten. Doch endlich hat auch Paris ein Flussbad: Bei Touristen beliebt ist der Canal Saint-Martin ohnehin, jetzt hat er mit dem neuen Freibad im Bassin de la Villette eine weitere Attraktion. Schwimmer und Planscher finden am Ufer im 19. Arondissement nun drei Becken mit Süßwasser. Jedes Jahr im Juli und August wird hier im Rahmen von Paris Plages ein Sandstrand angelegt. Der Eintritt ist frei.

Strandbad Gänsehäufel an der Alten Donau, Wien: Ein Tag am Fluss

Das städtische Sommerbad schmiegt sich an das Ufer der Alten Donau im 22. Wiener Bezirk Donaustadt. An dem rund 150 langen Badestrand und auf der umliegenden Grünfläche werden besonders Familien glücklich. Es gibt viel Platz zum Toben, aber auch ein Nichtschwimmerbecken. Ein Holzsteg führt hinaus auf das Wasser, darunter raschelt das Schilf im Wellengang der Alten Donau. Im Wiener Strandbad wird der Ausflug schnell zum Mini-Urlaub. Eine Tageskarte gibt es ab 5,50 Euro.

Unterer Letten an der Limmat, Zürich: Ab ins Badi!

Am Limmatufer in Zürich gibt es gleich mehrere Möglichkeiten, in dem klaren Wasser zu erfrischen. Die offiziellen Flussbäder Oberer und Unterer Letten sowie das Freibad Höngg-Au und das Frauenbad am Stadthauskai haben abgetrennte Bereiche, in denen die Badenden vor der Strömung geschützt sind. Insbesondere das jüngere Publikum zieht es in den Zürcher Westen zum Flussbad Unterer Letten (im Bild), dort lässt man sich genüsslich im Schwimmkanal von der Strömumg ans andere Ende treiben, klettert an Land und beginnt wieder von vorn. Ein Nichtschwimmerbecken sowie ein Restaurant komplementieren das Angebot. Der Eintritt ist kostenlos und das Bad bei schlechter Witterung geschlossen.

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