Lago di Nambino

Der einfache halbstündige Spazierweg zum Lago di Nambino durch den Naturpark Adamello-Brenta ist auch mit Kindern zu bewältigen. Die Berghütte am Ufer beherbergt ein Restaurant sowie Übernachtungsmöglichkeiten und wirkt, als wäre sie immer schon da gewesen. Angelgenehmigungen sind vor Ort erhältlich. www.campigliodolomiti.it

Gardasee

Italiens See der Superlative! Der größte See des Landes löst bei Einheimischen und Touristen jenseits der Alpen wohliges Herzflattern aus. Nur der nörd- liche Zipfel des 370 Quadratkilometer großen und 65 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Sees gehört zur Provinz Trentino, aber den Trentinern ist das egal. Wissen sie doch: Es ist das schönste Stück. Steht man am Ufer von Riva del Garda, so begleiten 2000 Meter hohe Berggipfel und steile, nackte Felswände den See einem Fjord gleich in den Süden. Der Gardasee lockt jeden auf ganz individuelle Art – Spaziergänger, Sonnenanbeter, Genießer, Windsurfer und Kletterfreunde. Es gibt steil in den See abfallende Klettergebiete, Kanuverleihe, Tauchschulen, Mountainbikerouten, Wind und Wellen für Surfer und Segelfans. Und das alles in einer mediterranen Umgebung mit Olivenhainen, Zitronenbäumen, Palmen und Zypressen. www.gardatrentino.it/de/

Lago di Molveno

Er ist der reinste Diamant in einer an Juwelen reichen Provinz und wurde in den vergangenen Jahren immer wieder zum schönsten See des Landes gekürt. Mit ausgezeichneter Wasserqualität. „Ein edler Stein in noch edlerer Schatulle“, schwärmte der italienische Schriftsteller Antonio Fogazzaro. Der Lago di Molveno liegt, umringt von Ahorn- und Birkenwäldern, zwischen dem Paganella-Massiv und den Brenta-Dolomiten, die sich in ihm spiegeln. Über vier Kilometer beträgt sein Längendurchmesser, nach dem Lago di Caldonazzo ist er der zweitgrößte vollständig im Trentino befindliche See, mit 124 Metern zudem der tiefste der Provinz. Die Winde Pelér und Ora machen ihn zum bevorzugten Ziel für Segler und Surfer. Auch zum Baden, Kanufahren, Rudern oder Tretbootfahren taugt der Alpensee auf der Ostseite der Brenta; Angler schätzen den Fischreichtum. www.visitdolomitipaganella.it/de/

Lago di Cima d'Asta

Einer der schönsten Gletscherseen des Trentino – ach was! – weltweit. Der Lago di Cima d’Asta liegt auf hoch- alpinen 2457 Metern, umringt von den Porphyr-Gipfeln der Lagorai-Kette. Das erfordert Körpereinsatz: Startpunkt der Wanderung ist die Sorgazza-Alm nahe Pieve Tesino, zum See und zur Hütte „Cima d’Asta-Ottone Brentari“ braucht man rund drei Stunden (Infos: www. altaviadelgranito.com). Baden? Nur für Abgehärtete. www.visitvalsugana.it/de/

Lago di Tenno

Je nachdem, wie stark die Sonne vom Himmel strahlt, präsentiert sich der kleine Lago di Tenno in Pastellfarben oder intensivem Türkisblau. Ein See zum Staunen und Schwelgen. Er entstand vor rund 1000 Jahren durch einen Erdrutsch, der sich vom Monte Misone löste. In einer knappen Stunde hat man das Ufer gemütlich umwandert, an der Südseite befindet sich ein beliebter Kiesstrand, auch unterwegs laden kleine Buchten zum Baden ein. www.gardatrentino.it/de/tenno-gardasee-tennosee/

GEO Saison Extra

Mehr über Italiens schönen Norden lesen Sie im GEO Saison Extra "Trentino 2017" - hier direkt bestellen

Lago di Idro

Wie der Gardasee reicht auch der Lago di Idro nur ein Stück ins Trentino hinein. Das soll aber nicht unerwähnt bleiben, denn der rund zehn Kilometer lange Alpensee bietet im Norden schöne Badestrände und viele Wassersportmöglichkeiten. Am Vormittag ist es windstill, ideal für Kanufahrten. Am Nachmittag dominieren Surfer und Segler. Der Lago di Idoro ist der einzige zum Kitesurfen geeignete See im Trentino – die Kitesurf- Bereiche des Gardasees liegen außerhalb der Provinz. Rund um den See wird geklettert, ganz in der Nähe sind optimale Startpunkte zum Gleitschirmfliegen. www.visitchiese.it/de/

Lago di Ledro

Schon von Weitem sind am Ufer die Pfahlbauten des Museo delle Palafitte del Lago di Ledro zu sehen. Sie geben einen Eindruck, wie unsere Vorfahren um 2000 v. Chr. gelebt haben. 1929 wur-den mehr als 10 000 Holzpfähle im Wasser entdeckt. Der See ist besonders klar und sauber, er erreicht im Sommer angenehme 24 Grad. Der Lago di Ledro ist bei Urlaubern gefragt, die Wassersport abseits des Trubels bevorzugen: Kanufahren, Windsurfen, Schwimmen und Angeln. Einer der vier größeren Strände ist für Besucher mit Hunden vorgesehen. www.vallediledro.com/de/ledrosee-1

Lago di Tovel

Lago Rosso, „roter See“, so wird der Lago di Tovel heute noch genannt, auch wenn sich das mysteriöse Gewässer seit Jahrzehnten nicht mehr blutrot zeigt. Doch bis Mitte der 1960er-Jahre war das spektakuläre Phänomen Sommer für Sommer zu beobachten. Auslöser waren Algen, die sich bei hohen Temperaturen vermehren. Aber auch ohne Algen ist der See populär. Am Ende des Valle di Tovel, gesäumt von Wäldern, würde er beim Seen-Wettbewerb um das schönste Spiegelbild locker einen vorderen Platz belegen. www.visitvaldinon.it/de/

Lago di Toblino

Der Lago di Toblino ist der romantischste See des Trentino, oft von Nebel umhüllt, von Schilf und Steineichen umgeben. Auf einem Felsvorsprung liegt das Castel Toblino, eine prächtige Burg aus dem 16. Jahrhundert, erbaut auf den Fundamenten eines antiken Tempels. Die Terrasse am Wasser lädt zum Espresso oder Aperitif ein, es duftet nach Zitronen und Rosmarin. Das Restaurant der Burg bietet eine ausgezeichnete Küche. Für den Verdauungsspaziergang empfehlen wir eine passeggiata auf dem Holzsteg am Ufer. Auch eine Sage rankt sich um den See: Fürstbischof Carlo Emanuele Madruzzo hatte sich in Claudia Particella verliebt, die ihm mehrere Kinder gebar. Die göttliche Strafe für den sündigen Bischof ließ nicht auf sich warten: eines Abends überquerten Claudia und ihr Bruder auf dem Weg zum Schloss den See, ihr Boot kenterte, beide ertranken kläglich. In Vollmondnächten sollen die Geister dieser Toten noch heute über dem Wasser des kleinen Sees schweben. www.valledeilaghiturismo.it (ital.)

Laghi di Colbricon

Die beiden kleinen Laghi di Colbricon liegen zwischen Rolle- und Colbriconpass im Naturpark Paneveggio – Pale di San Martino, wo die Dolomitenfront im Ersten Weltkrieg besonders heftig umkämpft wurde. Friedlich schimmert die Wasseroberfläche, umgeben von sattem Berggrün und schroffem Gestein. Ausgangspunkte für eine kleine Wanderung zu den Seen sind die Malga Rolle und die Malga Ces. www.sanmartino.com

GEO Reise-Newsletter