Javaneraffe

Javaneraffen oder auch Langschwanzmakaken genannt sind relativ häufig in Singapur – und in fast allen Naturparks und –schutzgebieten der Stadt zu finden. Gelegentlich erkunden die Affen auch die Wohngegenden in der Nähe der Parks.
 

Indische Fischotter

Indische Fischotter können in vielen Stadtteilen gesichtet werden. Zu gewisser Berühmtheit hat es eine Otter-Familie gebracht, die in der Marina Bay lebt – und einen perfekten Blick auf Singapurs Wahrzeichen, das Marina Bay Sands Hotel, genießt.

Orienthornvogel

Die manchmal etwas steif wirkende Business-Metropole ist nicht gerade bekannt für bunte Vögel. Im Tierreich beheimatet der Stadtstaat jedoch so manchen auffälligen Einwohner. Der Orienthornvogel galt in der Löwenstadt einst als ausgestorben. Heute leben Schätzungen zufolge wieder mehr als 100 dieser Nashornvögel in Singapur. Am ehesten zu sichten sind sie auf der Insel Pulau Ubin und im Stadtteil Changi.

Warane

Große Echsen können fast überall im Stadtgebiet gesichtet werden. Diese Erfahrung dürfte vor wenigen Wochen auch der Formel-1-Pilot Max Verstappen machen, als der Niederländer beim Freien Training zum Großen Preis von Singapur an einem meterlangen Waran vorbeirauschte. Besonders verbreitet ist der Bindenwaran. Die Tiere werden bis zu drei Meter lang und leben typischerweise nahe Mangrovenwäldern. Die anpassungsfähigen Echsen tauchen aber auch immer wieder in urbanen Gegenden auf.

Malaiisches Schuppentier

Diese schüchternen Gesellen leben ebenfalls in Singapur. Sie sind weitgehend nachtaktiv, dann durchsuchen sie die Böden nach Ameisen und Termiten. Wer sie beobachten möchte, sollte sich in den späten Abend oder frühen Morgenstunden auf die Lauer legen. Bekannte Bestände gibt es in folgenden Parkanlagen: Central Catchment Nature Reserve und Bukit Timah Nature Reserve, aber auch auf den Inseln Pulau Ubin und Pulau Tekong. Das malaiische Schuppentier ist vom Aussterben bedroht und steht unter Schutz. Sollte Ihnen etwas auffallen, das auf Wilderrei hindeutet, melden Sie es bitte umgehend der nächsten Polizei- oder Rangerstation.

Grüne Peitschennatter (Ahaetulla prasina)

Wer der grünen Peitschennatter begegenen möchte, sollte vor allem Bäume und Büsche in der Nähe von Wasser genau beobachten. Aufgrund ihrer Farbe lässt sich die Schlange nicht immer gut von den Blättern unterscheiden. Bis zu zwei Meter Länge kann die Natter erreichen und ist sowohl tagsüber als auch nachts aktiv. Sie gelten als harmlose und wenig agressive Schlangen. Ihr Gift ist zudem schwach und kann vom menschlichen Körper abgebaut werden.

Bindenlangur

Durch die Ausbreitung des Menschen fast ausgestorben ist der Bindenlangur. Wissenschaftler schätzen, dass es in Singapur nur noch etwa 40 Exemplare gibt.

Malaien-Gleitflieger

Mit ihrem bräunlich-grauen Fell sind die Malaien-Gleitflieger perfekt getarnt, wenn sie sich in der Baumrinde festkrallen. Doch wer genau beobachtet hat gute Chancen die Säuger im Central Catchment Nature Reserve oder im Bukit Batok Nature Park zu entdecken

Kleinkantschil

Singapur ist Heimat des kleinsten Paarhufers der Welt. Das Kleinkantschil lebt in den Naturschutzgebieten Central Catchment und Bukit Timah. Allerdings sind die Tiere sehr scheu und vorwiegend in der Nacht aktiv – eine Sichtung daher nicht allzu wahrscheinlich.

Leistenkrokodile

Leisten- oder auch Salzwasserkrokodile zählen zu den größten Reptilien der Erde – und auch sie werden regelmäßig in Singapur gesichtet. Die Tiere werden vor allem im Sungei Buloh Wetland Reserve beobachtet. Die Wahrscheinlichkeit einem Krokodil zu begenen ist allerdings äußerst gering, die Warnschilder in dem Naturaschutzgebiet sollte man dennoch nicht ignorieren.

singapur-karte
Interaktive Karte
Mitmachen und gewinnen: Mein Lieblingsort in Singapur
Der Stadtstaat vereint auf kleinster Fläche all das, was Asien ausmacht. Wir bieten einen Überblick und Sie können Ihre Reisetipps auf einer interaktiven Karte eintragen
1-Altitude, Singapur
Ausgehen in der Löwenstadt
Fünf Tipps für Singapurs Nachtleben
Wenn die Dunkelheit die Straßen von der Schwüle des Tages befreit, erwacht die Löwenstadt erst richtig zum Leben. Wir geben Tipps für Singapurs Nächte
GEO Reise-Newsletter