Orchard Road - hektische Einkaufsstraße

Sie gilt als die Einkaufsstraße Singapurs und das Angebot als gigantisch. Auf der rund 2,5 Kilometer langen Orchard Road reihen sich luxuriöse Modeketten, Juweliere und Technikriesen aneinander. Doch wer nur schlendern möchte und auf der Suche nach traditionellen oder originellen Läden ist, der ist hier falsch. Dafür lohnt sich ein Besuch in Tiong Bahru ...

Tiong Bahru - entspanntes Shoppingparadies

Einst verschlafen, heute hip: Der verschachtelte Stadtteil ist durchzogen von netten Cafés, ausgefallenen Boutiquen und angesagte Buchläden. Tiong Bahru ist der perfekte Gegensatz zu der meist hektischen Orchard Road und bietet die originelleren Einkaufsmöglichkeiten.

Chinatown - exotisches Essen für Touristen

Das Viertel ist einer der Hauptanziehungspunkte für Singapur-Touristen, entsprechend viele Souvenirshops reihen sich dicht an dicht in den Gassen Chinatowns. Viele Reisende machen im Chinatown Complex Food Centre die ersten Erfahrungen mit der exotischen und experimentierfreudigen Küche Singapurs. Für den Singapur-Einstieg nicht schlecht, aber wer die Liebe der Singapurer zum Essen nachvollziehen möchte, der sollte der Szene folgen und die ist nicht mehr in Chinatown!

Outram - wo die Szene sich trifft

Nach Outram ist man früher nur gefahren, wenn man ins Krankenhaus musste oder auf der Suche nach einem Brautkleid war, denn das Viertel im Süden des Stadtstaates beherbergt nach wie vor das General Hospital und die meisten Geschäfte für Brautmoden. Doch inzwischen hat die Food-Szene das Viertel für sich entdeckt und Outram zu einem angesagten Stadtteil gemacht. Insbesondere die Keong Saik Road besticht mit relaxter Atmosphäre, in der sich hippe Bars und Restaurants wohlfühlen. Zwischen Büchern genießt man beispielsweise im The Reading Room tagsüber Kaffee und abends gut gemischte Drinks. Für ein Dinner empfiehlt sich Lollapalooza mit einem täglich wechselnden Menü. Beste Aussicht hingegen genießt man von der sehr gemütlichen Dachterrasse des Potato Head Folk.

Singapur Zoo - Vielbesuchte Attraktion

Bereits seit den Anfängen des Zoos in den 1970er Jahren hat man sich hier um eine möglichst artgerechte Unterbringung der rund 315 Tierarten bemüht. Die Gehege sind offen und weitläufig gehalten, statt durch Gitterstäbe sind sie durch Glas oder Wassergräben begrenzt. Die Artenvielfalt ist zudem weltweit fast einzigartig. Wer jedoch die ursprüngliche Tierwelt und Lebensweise Singapurs kennenlernen möchte, sollte sich den meist sehr gut besuchten Zoo sparen und stattdessen aufs Land fahren.

Kranji Countryside - ursprüngliche Natur und Kultur

Im Nordwesten an der Grenze zu Malaysia lässt sich das ursprüngliche Singapur erkunden. Umgeben von Wasserarmen liegen hier Bauernhöfe und Anbauflächen, die bewusst erhalten wurden, um die Wurzeln Singapurs zu spiegeln. In Kranji können die lokalen Produkte an den einzelnen Höfen und Stationen gleich probiert werden. So zum Beispiel frische Ziegenmilch bei Hay Dairies oder frischen Fisch bei Qian Hu Corporation. Ein Besuch bei Bollywood Veggies ist Pflicht, es gibt nicht nur einen wunderschönen Weg durch die Plantagen, sondern auch ein kleines Museum sowie ein Restaurant, das natürlich nur die eigenen Produkte verarbeitet. Einmal im Quartal gibt es zudem einen Farmers Market.

Sentosa - das Vergnügungs-Eiland von Singapur

Die ehemals als britischer Militärstützpunkt genutzte Insel ist heute das Naherholungsgebiet der Stadt. Ruhe und Erholung findet man hier allerdings nur noch selten, denn die zahlreichen Vergnügungsmöglichkeiten und Parks sorgen für einen ständigen Besucherstrom. So gibt es unter anderem gleich mehrere hochwertige Kinokomplexe, ein großes Aquarium sowie eine Sommerrodelbahn. Wer sich nach etwas Ruhe und Natur abseits der Wolkenkratzer sehnt, der sollte Sentosa meiden und nach zum Glück noch vorhandenen Alternativen suchen.

Pulau Ubin - Verwunschene Dschungel-Landschaft

Die Insel im Nordosten des Stadtstaates hat sich ihre Ursprünglichkeit bewahrt. Durch das tropische Grün führt ein Netz aus Fahrrad- und Wanderwegen. Gerade einmal 10 Quadratkilometer ist das Eiland groß und seine Hauptattraktion, die Chek Jawa Wetlands, schnell erreicht. Ein Pfad führt durch das Feuchtgebiet, durch Mangroven- und Küstenwald - und mündet an einem Stelzenweg entlang der Küste. Dieser führt hinweg über eine Lagune voller Seegras und die sanften Wellen des Ozeans. Im Wasser, so heißt es, habe man gute Chancen Meeresschnecken, Tintenfische, Seesterne oder auch Seepferdchen zu entdecken.

Singapore Botanic Gardens - Pflicht beim ersten Singapur-Besuch

Er zählt zu den wichtigsten Botanischen Gärten Asiens und wurde 2015 als erste Stätte Singapurs auf die Liste des UNESCO-Welterbe aufgenommen. Keine Frage, der botanische Garten gehört zu einem Singapur-Besuch dazu. Er ist kostenlos und von 5 Uhr morgens bis Mitternacht geöffnet. Aber das zieht auch viele Besucher an, sodass man die Schönheit der Anlage selten alleine genießen kann. Mit jährlich 4,2 Millionen Besuchern ist er der meistbesuchte botanische Garten der Welt.

Punggol Waterway Park - Alternative für alle folgenden Besuche

Ein Geflecht aus Brücken und kleinen Wegen führt durch den innerstädtischen Nationalpark Punggol Waterway. Ob zu Fuß oder mit einem der angebotenen Leihräder lässt sich der Park bestens erkunden. Enden sollte der Ausflug aber immer an der schön gelegenen Promenade gleich am Wasser. Hier gibt es eine handverlesene Auswahl an Restaurants, Fischer zeigen ihren frischen Fang und Familien genießen die flachen Strandabschnitte. Wer hier gar nicht mehr weg möchte, kann in der Punggol Ranch Resort einchecken und erlebt ein bisschen Wilden Westen mitten in Singapur.

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