Entlang der Passstraße

Der Berninapass verbindet die Schweiz und Italien. Die Region rund um den Alpenpass zählt zu den geschichtsträchtigsten im Land. So wurden hier bereits Relikte aus der Bronzezeit und aus dem römischen Reich gefunden, sodass Historiker davon ausgehen, dass der Berninapass bereits sehr früh eine wichtige Handelsroute war. Zwischen Bergwipfeln und Weideflächen führt die Passstraße hinauf auf eine Scheithöhe von 2328 Metern. Am Fuße auf immerhin 2046 Metern liegt das Gasthaus & Hotel Berninahaus. Zwar lässt sich dieses auch bequem mit dem Auto erreichen, spektakulärer ist allerdings die Anreise mit der Berninabahn. Die eingleisige Strecke verbindet St. Moritz mit dem italienischen Tirano und hält direkt vor der Tür des Gasthauses.

Direkt zum Berninahaus:

www.berninahaus.ch

Mit der Zahnradbahn aufs Sonnenplateau

Recht luftig ist die Anreise in das Hotel Rigi Kaltbad. Allerdings haben die Gäste hier die Wahl, ob sie lieber mit der Luftseilbahn anreisen wollen oder mit der historischen Zahnradbahn. Wer sich für die Zahnradbahn entscheidet startet ab Vitznau oder Goldau, alle anderen reisen per Gondel ab Weggis an. Die Rigi ist eins der sonnigsten Plateaus in der Schweiz. Davon profitieren auch die Hotelgäste, die von der Pool-Terrasse einen uneingeschränkten Blick auf den Vierwaldstättersee genießen und mit den Gipfeln der Schwyzer Alpen auf Augenhöhe sind.

Zur Webseite des Hotels: www.hotelrigikaltbad.ch

Laufen und Klettern

Rund eine halbe Stunde Fußmarsch von der Stadt Le Locle entfernt, liegen, vielmehr hängen, die vier verglasten Baumhäuser Les Nids. In einer Höhe von fünf bis acht Metern sind die Baumhäuser an robusten Eschen angebracht worden. Jedes verfügt über eine eigene Küche, Bad sowie einen Holzofen. Zwischen Wald, Schwimmbad und Wanderwegen sind die Baumhäuser genau das richtige Domizil für schwindelfreie Aktivreisende. Wer die Anreise verkürzen möchte, kann auch bis zum Waldrand mit dem Auto fahren oder den Bus ab Le Locle nehmen. Nur auf die Bäume, muss jeder Gast klettern. Von oben lassen sich Wildtiere wie Füchse, Rehe und Hirsche sogar vom Bett aus bestens beobachten.

Zur Webseite der Baumhäuser: www.lesnids.ch

Mein Sommer in der Schweiz

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Per Gondel ins Hotel

Mitten in der Schweizer Bergwelt, auf halbem Weg zwischen Engelberg und der Bergstation des Titlis in der Zentralschweiz, liegt das Berghotel Trübsee auf 1800 Metern. Wer eins der urig-modernen Zimmer beziehen möchte, lässt das Auto im Tal stehen, denn das Hotel ist ausschließlich per Gondel zu erreichen. Rund 15 Minuten dauert die Fahrt bis zur Mittelstation und damit bis zum Hotel-Eingang. Der namensgebende Trübsee liegt gleich nebenan und ist fußläufig zu erreichen. Wenn die letzte Gondel ins Tal gefahren ist und die Tagesgäste weg sind, gehört die idyllische Landschaft der Urner Alpen allein den Hotelgästen.

Zur Webseite des Hotels: www.hoteltruebsee.ch

Drei Etappen bis Haldigrat

Kurt Mathis ist in der Schweiz bekannt, als der Mann mit dem Sessellift. Den kaufte er nämlich kurzerhand 2001 als die Liftanlage am Haldigrat vor dem Abriss stand. Das 1937 Meter über Meer liegende Berggebiet vor den Toren Luzerns ist eine Besonderheit. Kurt Mathis besitzt mit dem Kauf der Haldigrat AG, wenn man so will, ein kleines Skigebiet, bestehend aus einem Sessel- und einem Skilift sowie einem Berggasthof. Der Lift läuft auf Handyanfrage oder nach Wetterlaune, die Abfahrten sind im Winter nicht planiert und wer zum Haldigrat möchte, läuft eine halbe Stunde zur Talstation. Gleiches gilt für die Gäste der Berggasthofs, sie reisen wahlweise mit dem Auto oder mit der Bahn bis Niederrickenbach. Von dort aus bringt sie die Luftseilbahn in den Ort selbst. Ab hier führt ein schöner Wanderweg rund 30 Minuten durch die Schweizer Bergidylle bis die Talstation der Sesselbahn vom Alpboden in Sicht kommt – der Lift von Herrn Mathis. Oben angekommen, genehmigt man sich gutes regionales Essen auf der Terrasse des Berggasthauses Haldigrat und bleibt gleich über Nacht, denn bis zu 60 Schlafplätze haben Kurt Mathis und seine Frau inzwischen im Angebot.

Zur Webseite des Berggasthauses: www.haldigrat.ch

Durch die Bergwand

Das Gotthard-Massiv mit seinen Pässen und Gipfeln ist bereits von außen eine Erscheinung, doch im Inneren des Bergmassivs ist über die Jahre eine ganz eigene Welt entstanden. Auch wenn sich die Schweiz nicht aktiv an den Weltkriegen beteiligte, so hatte sie doch Militärbunker zur Abwehr, so wie den unweit des kleinen Örtchens Airolo mitten im Hochgebirge. Zwischen dem Fluss Gotthardreuss und dem Gotthardpass weist lediglich eine rote Tür mit der Schweizer Flagge auf den Eingang hin, hinter dem sich kein Militärbunker mehr befindet, sondern eins der ambitioniertesten Hotelprojekte der Schweiz - das "La Claustra". 17 Zimmer, ein Restaurant, Seminarraum und Bäder haben in teilweise gläsernen Quadern Platz gefunden, die mitten im Bergmassiv aber dennoch 2050 Meter über dem Meeresspiegel liegen.

Zur Webseite des Hotels: http://claustra.ch

Hier geht es nur zu Fuß hin

Die Mönchsjochhütte ist die höchste bewirtete Hütte der Schweiz und liegt auf 3657 Metern mitten im UNESCO- Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch. Umgeben von den 4000ern Jungfrau, Mönch und Fiescherhörner steht die Hütte direkt am Fels von Pfählen gestützt. Von ihrer erhabenen Position lässt die Mönchsjochhütte einen unvergleichlichen Blick auf die umliegenden Täler und Gipfel zu. Die schnellste Möglichkeit die Hütte zu erreichen, ist ab Grindelwald oder Lauterbrunnen mit der Luftseilbahn ins Jungfraujoch. Ab hier geht es dann nur noch zu Fuß weiter. Ein ausgeschilderter Weg führt fast eine Stunde über den Gletscher bis zur Mönchsjochhütte. Wer in dieser exponierten Lage nächtigen möchte, muss vorab reservieren, denn obwohl es nur Mehrbettzimmer gibt, ist die Hütte sehr gefragt.

Zur Webseite der Hütte: www.moenchsjoch.ch

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