Kim Jong-il steht im Schatten Kim Il-sungs (rechts die Mutter des jetzigen Diktators). Damit ein wenig von dessen Glanz auf den Sohn fällt, werden sich beide Kims auf Bildern immer ähnlicher. Der Sohn, obwohl nur 1,58 Meter groß, erreicht die Statur des hochgewachsenen Vaters

Gleichschritt, die Unterordnung des Einzelnen unter Kollektiv und Führer, bildet den Kern der "Juche"-Philosophie Kim Il-sungs. Sein Sohn Kim Jong-il, seit 1994 an der Macht, betreibt die Militarisierung, hier im Schulkinderpalast "Mangyongdae". An der Grenze zu Südkorea in Panmunjom

Energie ist knapp, auch in der Hauptstadt. Ausreichend Licht ist nur der »Partei der Arbeit« gesichert: Nachts erstrahlt ihr Monument mit Hammer, Sichel und Pinsel. Auf der roten Leuchtreklame preist das Regime "Hundertfachen Sieg!"

Am Straßenrand verkaufen Frauen Becher mit Trinkwasser und Zigaretten. Seit in den 1990er Jahren mehr als eine Million Nordkoreaner verhungert sind, lässt die sozialistische Einheitspartei zaghaft privaten Handel zu

Beruf: "Ermunterungsmusiker". Vier Blechbläser treiben Bauarbeiter an, die in Pjöngjang Hochhäuser renovieren. Musik gehört in Nordkorea zur Arbeit. In Fabriken spielen eigene Symphonieorchester auf

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