Stacheliges Breitmaul: Der Seebull versteckt sich gern zwischen Felsen und Tang. Zur Abwehr von Feinden trägt er ein halbes Dutzend Stacheln am Leib

Gut behütet: Der Essbare Seeigel frisst Tangblätter nicht nur – er deckt sich zur Tarnung auch mit ihnen zu. Damit das Grün nicht forttreibt, hält er es mit winzigen, pinzettenartigen Ausstülpungen fest, den so genannten Pedicellarien

Arm dran: Die Schlangensterne sind enge Verwandte der Seesterne. Bei Gefahr können sie einen oder mehrere ihrer fünf Arme abwerfen – der fehlende Körperteil wächst wieder nach

Haus mit Tür: Bei Trockenheit verschließt die Essbare Strandschnecke ihr Gehäuse mit einem hornartigen Deckel. So kann sie drei bis vier Wochen ohne Wasser überleben

Untrennbar: Auf einem Tandem fuhr GEO-Special-Redakteurin Kirsten Bertrand den Nordseeküstenradweg entlang, immer hinter ihrem Lebensgefährten her. Besonders stürmisch war die Anfahrt auf die Hamburger Hallig, mitten durch saftige Salzwiesen

Wir drehn mal 'ne Runde: Zwischen Bauernhöfen und reetgedeckten Häusern strampeln die Radfahrer über die Insel Föhr

Kein Trinkwasser: Wer am Borkumer Strand seine sandigen Füße abspülen will, kann dies an eigens dafür vorgesehenen Pumpen tun. Es sei denn, eine Zehe verstopft das Ausflussrohr

Schwerstarbeit: In der Papenburger Meyer Werft wächst das Kreuzfahrtschiff "Celebrity Solstice" Stück für Stück heran. Der Gigant soll im Oktober 2008 fertiggestellt werden und 2850 Passagiere befördern

Noch halb verhüllt steht der Signalmast der "Norwegian Gem" in der Montagehalle der Meyer Werft. Er wird später ganz oben auf dem Kreuzfahrtschiff mit seinen 15 Decks thronen

Die erste Fahrt: Im Herbst 2007 wurde die "Norwegian Gem" in die Nordsee überführt. Damit der Riese auf seiner Reise überhaupt genug Wasser unter dem Kiel hatte, wurde zuvor ein rund 30 Kilometer langer Abschnitt der Ems eigens aufgestaut

Zur blauen Stunde: Der Schienendamm ist für die Bewohner der Hallig Oland eine der wichtigsten Verbindungen zur Außenwelt. Mit motorisierten Loren fahren sie ans Festland – oder, wie hier, zur Nachbarhallig Langeneß

Charakterkopf: Seit fast 30 Jahren bringt Hans Friedrich Nissen, den alle nur Fiete nennen, mit seiner Lore die Post auf die Hallig

Früher verdienten viele Halligbewohner auf Oland ihr Geld im Fischfang – ein Segelschiff erinnert an die längst vergangenen Zeiten. Heute arbeiten die meisten im Küstenschutz oder vermieten Zimmer an Touristen

Nordisch-Walking: Nach Amrum kommen junge Patienten, die zum Beispiel unter Neurodermitis oder Lungenproblemen leiden. Bewegung gehört zum täglichen Programm – das Seeklima ist automatisch Teil der Therapie

Was tun bei Schietwetter? Ins Museum gehen! Jakob begibt sich im Auswandererhaus Bremerhaven auf Zeitreise: In den vielen Schubladen finden sich Dokumente, die das Schicksal deutscher Amerika-Fahrern aus dem 18. und 19. Jahrhundert zeigen

Alle Mann an Deck! Im Spielzimmer des Auswandererhauses herrscht alles andere als museale Beschaulichkeit – hier können sich junge Besucher lautstark austoben

Einmal übers Wasser gehen oder gar auf ihm sitzen: Jakob hat auf einer digitalen Projektionsfläche im Wilhelmsburger "Oceanis" Platz genommen. Das digitale Wasser reagiert auf jede Bewegung. Und sogar die virtuellen Fische spritzen davon, wenn sich ein Fuß nähert

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