Männer wie Kaaxáoi stören sich nicht daran, barfuß und nahezu nackt im Urwald Tiere zu jagen. Sie schätzen alles, was sie hart und zäh macht

- und halten nichts von Schwächlingen

Mit Macheten fällen Xigábaí und Taoósooí einen Baum, um an ein Bienennest zu gelangen. Die Pirahã haben bislang allen Versuchen von Missionaren und Regierungsbeamten widerstanden, ihnen den Ackerbau beizubringen. Sie bleiben Jäger und Sammler

Die Pirahãs teilen Rechte und Pflichten auf - auch beim Fischen hat jeder seine Aufgabe

Fotograf Martin Schoeller hat einige der Pirahã portraitiert, hier Poosooġííai

Der junge Baaí bemalt sich, wenn er sich krank fühlt, mit roter Farbe - auf diese Weise möchte er sich "frisches Blut" zuführen.

Diese Dame nennt sich Kaai.

... ein älterer Bewohner ...

Kanus, Messer, Angelhaken, auch Shorts und Leinenstoffe: Nur wenige Dinge besorgen sich die Pirahã aus der Außenwelt. ...

... Und führen ansonsten ein Dasein wie abgeschnitten von der Zivilisation - in schlichten Hütten am Fluss, ohne Elektrizität, ohne Wände und nicht mal auf festem Boden

Dieser Keiler wird für ein deftiges Mahl sorgen.

Wie fremd sind uns die Pirahã? Sehr fremd, findet Forscher Dan Everett ...

... So fremd wie ihre Sprache, die gesungen werden kann, aber auch gesummt und gepfiffen ...

... Und die über eines der simpelsten Lautsysteme der Welt verfügt: drei Vokale, sieben Konsonanten für die Frauen, acht für die Männer.

Bigó mit dem Kopf eines erlegten Keilers. In der engen Gemeinschaft der Pirahã haben schon die Jungen wie Erwachsene zu "funktionieren" - Initiationsriten sind unbekannt.

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