Kampftraining

Ein Kung-Fu-Mönch beim Kampftraining in der freien Natur. Kung-Fu-Mönche trainieren fast rund um die Uhr, um Figuren wie diese zu meistern

Shi Xiaosong

Auch der kleine Shi Xiaosong trainiert bereits fleißig, oft mehr als dreimal täglich

Pause

In der wohlverdienten Pause werden Handyspiele gespielt

Shi Xiaosong neben Großmeister Shi Yanzhuang

Dass Shi Xiaosong hier neben dem Großmeister Shi Yanzhuang stehen und von ihm die Kunst des Kung Fu lernen darf, ist eine große Ehre. Millionen chinesischer Kinder träumen davon

Shi Yonzeng, der Kalligraf

Im Shaolin-Kloster sind die Aufgaben klar verteilt: Shi Yonzeng ist für die Kalligrafie zuständig

Shi Xingci, der Küchenchef

Shi Xingci ist der Küchenchef. Hier prüft er die Qualität der Mantou, im Dampf gegarte Hefebrötchen

Shi Yanxin, der Apotheker

Shi Yanxin ist der Leiter der Apotheke. Er ist seit 2006 im Kloster und stammt aus der Provinz Henan

Shi Yankei, der Finanzverwalter

Der Meister Shi Yankei in seinem Büro, wo er die Finanzen des Klosters regelt. Handy und Laptop gehören zu seinen Arbeitsgegenständen

Shi Yankei bei der Meditation

Zur Meditation sucht sich Shi Yankei immer ruhige Plätze in der Nähe des Klosters. Um den Fels in der Mitte des Teichs zu erreichen, brauchte er nur ein paar Sprünge

Shi Yongxin, der Abt

Shi Yongxin, der Abt des Shaolin-Klosters im Gespräch mit seinem Assistenten Shi Yanzuo

Wenn ein Shaolin-Mönch mit einem atemberaubenden Sprung in die Lüfte abhebt, kann der Zuschauer nur staunen. Die zen-buddhistischen Mönche im Kloster Songshan pflegen seit 1500 Jahren die Kunst des Kung-Fu, üben sich in Meditation und Körperbeherrschung. Mit dem Bildband „Die Shaolin-Mönche“ öffnen Felix Kurz und Sabine Kress die Türen zu dem chinesischen Kloster. Die beiden waren die ersten europäischen Autoren, die das alltägliche Leben der Mönche des Shaolin-Klosters hautnah miterleben durften. In ihrem Buch erzählen sie die unterschiedlichen Lebensgeschichten einzelner Shaolin-Mönche und gewähren so Einblick in deren Welt. Dazu gehört zum Beispiel die Geschichte des kleinen Shi Xiaosong. Der Fünfjährige lebt 5000 Kilometer von seinem Zuhause, seinen Eltern und seinem kleinen Bruder entfernt, um im Kloster Kung-Fu zu lernen. Oder Shi Yankei, ein Mönch, der für die Finanzen des Klosters zuständig ist - und dabei moderner, als man sich einen Shaolin-Mönch herkömmlich vorstellt. Handy und Laptop gehören zu seinen Alltagsgegenständen. Trotzdem liegen ihm auch die alten Traditionen am Herzen.

Mehr Informationen zum Bildband: www.editionbraus.de

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Felix Kurz, Sabine Kress "Die Shaolin Mönche" 2012. 224 Seiten, 200 Farbabb.

29,95 Euro, erschienen im Braus Verlag

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