Perranporth, Cornwall

Bei Ebbe führt diese Brücke zu einem Badestrand, bei Flut ist sie wohl nicht mehr zu benutzen.

Solway Firth, Dumfries

Die Netze der Lachsfischerei sind bei Flut kaum noch zu erkennen.

Cullen, Moray

Die Flut umspült den Felsen, der vorher noch auf dem Trockenen lag.

Crosby, Liverpool

Nein, hier wird kein Mensch von den Wellen der Flut umspült. Es ist eine von 100 Metallfiguren, die ein Künstler am Strand in Crosby aufstellte.

Harbour, Berwickshire

Benutzbar ist dieser Hafen nur bei Flut.

Wells-next-the-Sea, Norfolk

Sonnen kann man sich hier wohl nur bei Ebbe.

Das Meer ist ständig in Bewegung. Und zwar nicht nur, wenn der Wind die Wellen aufschäumt. Sondern einfach schon durch den Wechsel von Ebbe und Flut. Wie verschieden das Landschaftsbild und die Atmosphäre durch die Gezeiten sein können, zeigt der Fotograf in seinen Bildern.

Seit er 2003 die Idee hatte, aus der selben Perspektive einmal bei Ebbe und einmal bei Flut zu fotografieren, bereiste er ganz Großbritannien, stets auf der Suche nach dem größten Unterschied.

In seinen Aufnahmen wird deutlich, wie stark Naturphänomene, wie die Gezeiten, Landschaften verändern können. Doch auch auf den Menschen haben Ebbe und Flut einen maßgeblichen Einfluss.Wo sich auf dem einen Bild noch Menschen befinden, man Brücken, Stege oder sogar Straßen sieht, ist auf dem anderen nichts als Wasser zu sehen. Martens Bilder zeigen die beeindruckende Kraft des Meeres, die teilweise auch bedrohlich erscheint, denn die Flut ist eine Kraft, die der Mensch nicht bändigen kann.

Mehr Informationen zum Bildband: www.artbooksheidelberg.de

Mehr Informationen zum Fotografen: www.michaelmarten.com

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Michael Marten, Robert Macfarlane "SEA CHANGE. A TIDAL JOURNEY AROUND BRITAIN" 2012, 126 Seiten, 115 Farbabb., Englisch,

40 Euro, erschienen im Kehrer Verlag

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