Amena Begum aus Bangladesch verdient ihr täglich Brot als Hausmädchen - in zwei verschiedenen Haushalten. Um die Fahrtkosten für das Pendeln zu sparen, fährt sie als blinder Passagier zwischen zwei Anhängern eines Zuges

Sri Lanka: Teeplantagen-Arbeiter aus dem Dorf Elkaduwa auf dem Weg zur Arbeit. Tee ist eines der Hauptexportgüter des Inselstaates und wichtige Einnahmequelle für wenig gebildete Arbeiter und ihre Familien

Bangladesch: Pro Tag schleppen Jamal (10) und Rumi (11) aus Dhaka 500 Ziegelsteine auf ihren Köpfen. Wenn sie damit fertig sind, suchen sie nach Kohle, die ihre Mutter zum Kochen braucht

Kalu (8) arbeitet 10 Stunden am Tag in einer Rikscha-Fabrik. Dafür bekommt er umgerechnet sieben US-Dollar. Arbeitspausen hat er nur, wenn der Strom ausfällt

Razu (8) arbeitet in derselben Fabrik. Zu denselben Konditionen

Gaddani, Pakistan: Für einen Hungerlohn riskieren Männer wie dieser beim Zerlegen von Schiffen ihr Leben

Jewel (11) arbeitet in einer Fabrik, die Aluminium-Kochgeschirr herstellt. Dafür bekommt er im Monat umgerechnet zehn US-Dollar

Gaddani, Pakistan: Wanderarbeiter transportieren Stahlteile eines zerlegten Ozeanriesen ab. Viele von ihnen sehen ihre Heimat nie wieder

In "Survivors" versammelt G.M.B. Akash Porträts aus zehn Jahren Arbeit. Es ist ein Buch über Menschen, die Großes leisten. Und die eine Wende in ihrem Leben verdient haben. "Ganz unten, am Ende der sozialen Leiter, gibt es bemerkenswerte Menschen, die sich ihr Überleben täglich neu erkämpfen. Ich will mit den Bildern von ihnen die Unbesiegbarkeit der Seele zeigen", sagt Akash. Ein Viertel der Bucherlöse fließt in sein Hilfsprojekt. Das Buch (Sprache: Englisch) kostet 45 Euro inkl. Versand. Zu bestellen direkt beim Fotografen (akashphoto@gmail.com).

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