Das Gepäck für die 48-tägige Reise fand auf drei Rädern Platz

Teilweise waren die einzigen Lebewesen, die René Rusch an einem Tag sah, Kamele

Die Old-Andado-Station war einst eine Rinderfarm, nun empfangen die Besitzer Reisende mit Kaffee und Keksen

Bis zum Horizont und weiter - die Kulisse bleibt gleich

Die Sonne im australischen Outback formt aus dem lehmartigen Boden harte Kacheln

Auf einem Rundflug werden die Ausmaße des Vorhabens deutlich

Auf der asphaltierten Straße oberhalb von Alice Springs begegnet René Rusch Gleichgesinnten

Der Schlafcontainer des legendären "Pink-Roadhouse" in Oodnadatta ist wohl eine der bekanntesten Schlafsätten im australischen Outback

Aborigine-Kinder lassen sich von dem österreichischen Radler inspirieren

Anstrengung macht glücklich - zumindest meistens

Nur wenige Lebewesen haben sich dem australischen Outback bisher anpassen können, dennoch ist es ein perfekt funktionierendes Ökosystem

Die nördliche Küste Australiens ist das Ziel der Kontinent-Durchquerung

Obwohl der Wiener Fotograf René Rusch schon diverse ausgefallene Fahrradtouren erfolgreich absolviert hat, überkommt ihn auf dem Flug nach Adelaide dann doch die Angst vor dem Scheitern. Über den Wolken wünscht er sich: Sollte ihm unterwegs die Puste ausgehen, dann aber bitte irgendwo mitten im Kontinent "Ich möchte zumindest ein paar meiner Schreibtisch-Träume von der Durchquerung Australiens mit Leben erfüllt haben."

Startpunkt für seine Tour ist Port Augusta in South Australia, Endpunkt die Stadt Darwin im Northern Territory. Dazwischen liegen 3300 Kilometer australisches Outback. René Rusch nutzt die ersten 300 asphaltierten Kilometer zum Einfahren, danach muss er sich auf Schotterpisten zurechtfinden. Die größte Herausforderung wird die Simpson Desert: Das Dünenmeer ist eigentlich Geländewagen vorbehalten, mit dem Fahrrad hat sich hier noch keiner durchgetraut. Ständige Begleiter durch die einsame Wüste sind drei Fragen: "Wie viele Kilometer schaffe ich am Tag?" "Reichen die Wasservorräte?" und "Habe ich genügend Filme dabei?" Die wohl anstrengendste Etappe endet in St. Teresa und zumindest was die Fotofilme angeht, können sich die Leser davon überzeugen, dass René Rusch genügend dabei hatte.

In seinem Bildband "Mitten durch! Australien" zeigt der Wiener Grafiker und Fotograf auf 176 Seiten, was er auf seiner Tour gesehen und erlebt hat. Seine Bilder erzählen von Begegnungen mit Natur, Mensch und dem eigenen Ich. Durch kurze Geschichten am Rande werden die Bilder für den Leser lebendig, so dass man sich Ende des Buches den Staub von der Hose klopfen möchte: Schließlich hat man soeben Australien mit dem Rad durchquert!

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Mitten durch!, 176 Seiten, 100 Bilder in Farbe, Texte auf Deutsch, erschienen bei Verlag Johannes Heyn

Weblinks

Die Website von René Rusch

Die Website des Verlages
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