Outdoor-Kleidung

Die traditionelle Kleidung der Komi besteht aus zwei Rentierfell-Schichten, Malitsa (das Fell zeigt nach innen) und Sovik (das Fell zeigt nach außen). Sie soll die Hirten vor der extremen Kälte schützen, denn sie verbringen pro Schicht zwischen 24 und 36 Stunden mit den Tieren draußen

Heimat auf Zeit

Die Zelte der Nomaden heißen Chum. Es herrscht klare Arbeitsteilung: die Frauen bauen das Zelt auf während die Männer Holz suchen gehen. Bis das komplexe Zelt steht vergeht keine Stunde

Gedächtnistraining

Rund 300 Rentiere werden in der Nähe des Zeltes gehalten, während der Rest im Umkreis von 20 Kilometern verstreut lebt. Es sind kastrierte Männchen, die zum Transport genutzt werden. Jedes der Tiere hat einen eigenen Namen und eigene Charakteristika. Die Hirten lernen alle Merkmale zu jedem Tier auswendig, um die Transportschlitten optimal besetzen zu können

Spreu vom Weizen

Die Hirten trennen die Herde um weitere Männchen auszusondieren, die dann für den Transport trainiert werden sollen

Besiegeltes Schicksal

Ein bereits gefangenes Tier, das für die Kastration vorbereitet wird. Es sind meistens junge Männchen die für den Job als Schlittentier ausgesucht werden

Lebensgrundlage Schnee

Den Schnee nutzen die Komi als Wasserquelle. Er wird erhitzt und dann zum Kochen oder Waschen genutzt

Zeltleben

Ist das Zelt einmal erbaut, bleiben die Frauen meistens dort und übernehmen den Haushalt: Kochen, Kleidung nähen, die Kinder erziehen

Rentier-Küche

Rentierfleisch ist das Hauptnahrungsmittel der Komi. Rund drei Familien leben in einem Chum, die Frauen teilen sich die Hausarbeit

Stürmische Zeiten

Bis zu -57 Grad Außentemperatur erleben die Komi auf ihrem Weg durch die russische Tundra, hinzu können tückische Schneestürme kommen, die es auszuharren gilt, bevor die Karawane weiterziehen kann

Weiße Wand

Falls ein Waldstück in der Nähe ist, versuchen die Komi sich dort zu schützen. Ob es sich lohnt den Weg durch den Sturm dorthin aufzunehmen, entscheiden die Männer anhand der Erfahrung ihrer trainierten Zugtiere

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