Tiong Bahru

Einst verschlafen, heute hip: In dem durch kleinere Wohnblöcke geprägten Stadtteil reihen sich nette Cafés, an ausgefallene Boutiquen, an angesagte Buchläden. In letzteren lässt sich wunderbar in Romanen und Gedichtbänden lokaler Autoren stöbern.

Mitbringsel: Na klar, Bücher! Aber auch Freunde ausgefallener Mode werden in Tiong Bahru fündig

Little India

Das ursprünglich englische Viertel, einige Straßennamen erinnern noch daran, ist heute fast gänzlich von der indisch-stämmigen Bevölkerung Singapurs geprägt: Bollywood-Klänge schallen aus den Geschäften, viele Frauen tragen Sari und es herrscht eine, für den sonst so aufgeräumten Stadtstaat, sympathische Unordnung. Kulturelles Highlight ist der Sri Veeramakaliamman Tempel im Herzen des Viertels direkt in der geschäftigen Serangoon Road

Mitbringsel: Gewürze – die Händler in den kleineren Straßen links und rechts der Serangoon Road bieten eine tolle Auswahl

Kampong Glam

Singapurs muslimisches Viertel ist geprägt von der Sultan-Moschee – schon von weitem zu erkennen an ihrem goldenen Dach. In den kleinen Straßen rund um die Moschee ist in den vergangenen Jahren aber auch ein Szeneviertel gewachsen. Unser Tipp: Schauen Sie sich neben der Moschee unbedingt die Haji Lane an. Die von bunter Street Art geschmückte Gasse ist ein Paradies für Modefans.

Mitbringsel: Parfümöle

Katong

Die Einheimischen lieben Katong! Warum? Natürlich wegen des Essen. Denn hier gibt es die beste Peranakan Küche in ganz Singapur. Peranakan nennt sich die Mischkultur, die aus der Verbindung von malaiischen Frauen und chinesischen Männern entstanden ist. Sie prägt dieses Viertel – nicht nur kulinarisch, sondern auch architektonisch. Die im Herzen Katongs gelegene Nachbarschaft Joo Chiat strahlt durch die farbenfrohen Shophouses der Peranakan

Mitbringsel: Nyonya Kebaya - die traditionelle, mit auffälligen Blumenmustern verzierte Kleidung der Peranakan-Frauen

Chinatown

Das Viertel ist einer der Hauptanziehungspunkte für Singapur-Touristen, entsprechend viele Souvenirshops reihen sich dicht an dicht in den Gassen Chinatowns. Exotischer wird es dagegen im „Chinatown Complex Food Centre“: Die Speisen sind ursprünglich, die Preise günstig – und Unempfindlichen sei auch ein Besuch des Frischemarktes empfohlen, auf dem, wie auf vielen asiatischen Märkten üblich, noch lebende Tiere zu Verkauf angeboten werden.

Mitbringsel:Eine kulinarische Erfahrung – es muss ja nicht unbedingt Frosch sein. Köstlich ist zum Beispiel der chinesische Kürbiskuchen bei Yue Ping (Stand 02-65)

Orchard Road im Central Business District

Früher oder später führt jeder Singapur-Besuch einmal in die Orchoard Road – eine der bekanntesten Shoppingstraßen Asiens. Viele Touristen kommen vor allem der großen Marken wegen. Namhafte Designer sind so zahlreich vertreten, dass die Orchoard Road den bekannten Modemeilen in Paris, London oder New York in nichts nachsteht. Doch auch ausgefallene Boutiquen mit Stücken unbekannter Designer finden sich in den großen Galerien

Mitbringsel: Kleider, T-Shirts, Uhren, Hosen - eben Mode jeder Art

Civic District

Historische Prachtbauten? Ja, die gibt es auch im futuristischen Singapur – und zwar vor allem hier: Ob Supreme Court (Foto), National Museum, Raffles Hotel oder die berühmte Central Fire Station, die schönsten Gebäude im Kolonialstil liegen im Civic District

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