Rhein-Romantik

Hier staunten schon Victor Hugo und Clemens Brentano über die Schönheit von Bacharach am Rhein. Nicht nur der Blick ist toll, das Zentrum der Kleinstadt besticht mit Historie und der Burg Stahleck

Ruhrpott

Die Kokerei in Duisburg-Bruckhausen erzählt von der Industriekulturgeschichte der Region

Gurkengrün

Der Spreewald kann mehr als Gurken, wie hier bei Lübbenau in Brandenburg. Das Biosphärenreservat beeindruckt mit einer verwilderten Moor- und Auenlandschaft

Großumschlagplatz

Die 30 Containerbrücken am Burchardkai im Hamburger Hafen verteilen sich auf eine Fläche von 1,4 Quadratkilometern

Götterdämmerung

Während bei Tag viele Besucher rund um die Externsteine im Teutoburger Wald unterwegs sind, liegen sie bei Vollmond einsam in der Landschaft und entfalten einen mystischen Charme

Zug der Zeit

Nur die moderne Straßenbahn und der Fernsehturm verraten, wann dieses Bild der Oranienburger Straße in Berlin gemacht wurde, denn die Hausfassaden stecken größtenteils noch in den 1930er Jahren fest

Neulich im Nebel

Das letzte Bild, das Horst und Daniel Zielske für diesen Bildband machten, entstand frühmorgens auf den Dünenkuppen von Rantum auf Sylt

Zentrallager der Speicherstadt

Farbenspiel im Wandrahmsfleet der Hamburger Speicherstadt. Mächtig und stolz erheben sich an den Seiten die ehemaligen Kornhäuser

Kristallklar

Über den Eibsee im Werdenfelser Land wacht am Horizont das Wettersteingebirge mit der Zugspitze

Heilige Säulen

Blick in das Donautal von der Walhalla bei Donaustauf. Der monumentale Bau ehrt große Persönlichkeiten der europäischen Geschichte von Kaisern bis Schiller

"Deutschland Sinfonie", Texte auf Deutsch, 145 Seiten, 72 Fotos, 68 €, erschienen im Kunth Verlag, www.kunth-verlag.de

Im Jahr 1999 entstand das erste Bild, damals noch analog und mit der Großbildkamera und einem gelben Kodaktuch. Auch wenn sich in den darauffolgenden Jahren die Bildsprache von Horst und Daniel Zielske fundamental änderte, ist das erste Bild von 1999 Teil ihrer Deutschland Sinfonie, dem neuen Bildband, des Fotografen-Gespanns. Wie die erste Note ausschlaggebend für eine Sinfonie sein kann, war auch die erste Aufnahme wegweisend. Ohne Auflagen des Verlegers konnten Vater und Sohn ihr Heimatland so porträtieren, wie sie es sehen und empfinden. "Wir haben versucht fernab der gängigen Deutschlandfotografie unterwegs zu sein und haben auch das umgepflügte Feld am Wegesrand zum Thema gemacht."

Und dennoch sind auch Landmarks wie das Brandenburger Tor oder die Loreley in dem 145 Seiten starken Buch zu finden. Allerdings sind sie selten auf den ersten Blick zu erkennen, meist machen sie nur einen kleinen Teil der gesamten Geschichte aus, wie Daniel Zielske am Beispiel von Schloss Neuschwanstein erklärt: "Es ist sozusagen ein kleines Juwel, was im Hintergrund leuchtet, im Vordergrund steht der Foggensee." Der Bildband unternimmt den Versuch, den Betrachter auf eine Reise quer durch die Republik zu schicken. Bei einem diversen Land, wie Deutschland keine leichte Aufgabe: "Das Deutschland-Bild ist nie komplett, jeder Betrachter wird etwas vermissen, etwa seine Heimatstadt", beugt Daniel Zielske möglicher Kritik vor. Wie bei den meisten ihrer vorangegangen Projekte entstanden die meisten Aufnahmen früh am Morgen, spät am Abend oder im Schein des Vollmondes und meistens ohne Menschen.

Weblinks

Webseite des Kunth Verlags unter dessen Herausgeberschaft "Deutschland Sinfonie" erscheint

Alle Informationen zu dem Fotografengespann und weiteren Projekten

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