49 Spartipps: Viel Urlaub für wenig Geld

Im Internet buchen oder besser im Reisebüro? Sondertarife für Frühentschlossene nutzen oder lieber zum Last-Minute-Preis abheben? Wir verraten, wann Flugtickets am günstigsten sind, welche Hotelzimmer weniger kosten und wie Sie schon bei der Reiseplanung Ihr Budget schonen
In diesem Artikel
Pauschalreisen

Pauschalreisen

1. Früh buchen: Nur etwas für Festgelegte

"Rechtzeitig Plätze sichern und bis zu 50 Prozent sparen" - so werben die Veranstalter dafür, Pauschalreisen schon Monate im Voraus zu buchen. Die Stiftung Warentest hat 85 solcher Angebote überprüft, Ergebnis: "Frühes Buchen bietet kaum Vorteile. Selbst wenn ein Veranstalter die Preise für Spätbucher erhöht, gibt es die gleiche oder eine ähnliche Reise bei anderen Anbietern oft billiger." Nur vereinzelt sparen die Frühbucher, Fernreisende zahlen oft sogar drauf. Unser Rat: Früh buchen empfiehlt sich nur denen, die beim Reisetermin festgelegt sind - etwa Familien mit schulpflichtigen Kindern.

2. Last-Minute: Besser für Flexible

Wer bei Termin und Ziel einer Pauschalreise flexibel ist, findet kurzfristig fast immer gute Angebote. Zwar sind die Abschläge nicht mehr so hoch wie früher, doch wer in letzter Minute bucht, kann manchmal immer noch mehrere hundert Euro sparen. "Wir bieten nur Reisen an, die deutlich unter dem Katalogpreis liegen", sagt Markus Faller vom Last- Minute-Spezialisten L’Tur. Weitere gut sortierte Anbieter: Expedia, Otto Reisen. Die "Top-20-Reise-Angebote" präsentiert der wöchentliche Newsletter von Travelzoo .

3. Reisebüro? Internet?

Bei Pauschalreisen wissen selbst Experten nicht, ob die nun im Reisebüro oder im Internet billiger sind. Zu umfangreich ist das Angebot. Für das Web spricht, dass sich die Preise gut vergleichen lassen, etwa bei www.reiseveranstalter-suchmaschine.de. Reisebüros können dagegen besser beraten, hier kennt man sich mit Angeboten mehrerer Veranstalter aus. Allerdings: Nicht alle zahlen den Vermittlern einer Reise eine gleich hohe Provision, deshalb verkaufen einige Reisebüros vorzugsweise die Produkte bestimmter Veranstalter. Und so lautet unser Rat: Angebot erneut vergleichen.

4. Die Ferien als Bausatz

"Mix & Travel" oder "Click & Mix" heißen Angebote, bei denen sich die Kunden aus den Bausteinen "Flug", "Hotel" und "Mietwagen" ihren nächsten Urlaub selbst zusammenstellen. Vorteil: Juristisch ist eine solche Kombireise eine Pauschalreise, im Streitfall hat man also nur einen Ansprechpartner - nämlich den

Verkäufer. Nachteil: Auch wenn etwa Expedia garantiert, dass die selbstgemixte Reise günstiger ist als die Summe der Einzelleistungen, können Reiseunternehmen, die einem Hotel größere Zimmerkontingente abkaufen, oft auch die besser gelegenen Zimmer bieten; so wird das günstigere leicht auch zum schlechteren Angebot. Nachteil 2: Selbstzusammengestellte Touren müssen sofort voll bezahlt werden. Weitere Anbieter: Flyloco, Thomas Cook

5. Wenn andere für Sie arbeiten

Wer nicht stundenlang das Internet nach günstigen Preisen durchforsten will, beauftragt Online-Reisevermittler wie Travelsumo oder Askerus Travel mit dieser Aufgabe. Das geht so: Man registriert sich auf einer der Websites, formuliert seine Reiseanfrage. Die wird dann anonymisiert an einige hundert Reisebüros weitergeleitet. Aus den Angeboten verschickt der Online-Vermittler die besten fünf - die am ehesten den vorgegebenen Kriterien entsprechen - an den Kunden. Will der eine Reise buchen, nimmt er selbst Kontakt mit dem Reisebüro auf. Der Service ist unverbindlich und kostenlos. Nur wer intensiv das Internet durchflöht, findet vielleicht bessere Preise.

6. Vorsicht: Urlaub "geschenkt"

Anbieter wie GratistoursTravel oder Reiseflatrate suggerieren, dass es bei ihnen etwas umsonst gibt - nämlich die Übernachtung in einigen Hotels. "Nur" Anreise und Verpflegung müsse der Gast selbst zahlen. Außerdem sei eine "Bearbeitungsgebühr" fällig, die bei Gratistours 49 Euro pro Reise und Person (!) beträgt, bei Reiseflatrate 249 Euro jährlich für zwei Erwachsene mit bis zu drei Kindern. "Mit üblichen Angeboten fährt man günstiger", urteilte die Stiftung Warentest schon vor einiger Zeit. Unseriös sind Angebote, die dazu einladen, als "Urlaubstester" kostenlos auf Traumreise zu gehen.

7. Sparen mit TUI

Jeden ersten Donnerstag im Monat werden auf www.tui.com neue "Specials" mit teil weise deutlich reduzierten Preisen veröffentlicht, etwa eine Woche Costa de la Luz für 274 Euro pro Person (205 Euro unter Katalogpreis) oder eine Woche Gran Canaria für 615 Euro pro Person (142 Euro günstiger). Den "täglichen Preissturz" findet man ab 16 Uhr unter dem Menüpunkt "Happy Hour" (buchbar bis 10 Uhr am Folgetag) - mit Angeboten wie: eine Woche Lanzarote inkl. Halbpension und Flug ab 464 Euro pro Person.

8. Reisen aus dem Supermarkt

Aldi, Lidl, Plus, Penny - in den Filialen der Discounter, in Baumärkten und bei Tchibo wird Urlaub verkauft. Für diese Angebote gilt: Manche sind Schnäppchen, andere nicht. So wurde auf www.lidl.de eine Donaufahrt mit der "Danubia" angeboten, die auf www.e-hoi.de keinen Cent teurer war. Deshalb gilt auch für die Angebote beim Discounter: Preise vergleichen. Hinter den Reisen stecken Unternehmen wie Big Xtra Touristik, für Lidl oder Berge & Meer für Aldi. Die vertreiben ihre Produkte über verschiedene Kanäle - beim Discounter, über die Teletextseiten einiger Fernsehkanäle, über Websites. Tipp: Wer die Reisen von Berge & Meer auf deren Homepage bucht, erhält einen so genannten Internetrabatt von drei Prozent.

9. Für bare Münze

Warum nicht dahin reisen, wo man mehr bekommt für sein Geld? In vielen Ländern hat der Euro eine höhere Kaufkraft als bei uns. In Ägypten zum Beispiel zahlt man einen Euro für Waren und Dienstleistungen, die in Deutschland einen Gegenwert von 1,38 Euro hätten. Auch in Südafrika, in Litauen und Tschechien kriegt man mehr für sein Geld. Griechenland, die Niederlande und Spanien dagegen sind in etwa so teuer wie Deutschland, Norwegen-Fans müssen sehr tapfer sein: Da ist der Euro 67 Cent weniger wert als in Ägypten.

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Geschenkt gibt es den Urlaub nicht - preiswert schon

Flüge

10. Beweglich bleiben

Wer sich bei An- und Abreise um ein, zwei Tage flexibel zeigt, spart mitunter mehrere hundert Euro. Sparfüchse meiden zudem die Hochsaison und achten auch auf Ferientermine in den Nachbarbundesländern. Oft sind Flüge günstiger, wenn man nicht morgens, abends oder am Wochenende startet. Man sollte sich auch nach einem Ausweichflughafen umschauen. Gibt es von Düsseldorf keinen Schnäppchenflug mehr, dann vielleicht von Köln oder Dortmund. Die englischsprachige Website Farecast zeigt genau, wie sich der Flugpreis verändert, wenn man nicht unbedingt morgens abfliegen oder mittags ankommen will.

11. Saison-Specials

Budapest für 101 Euro, Dubai ab 319 Euro: In auslastungsschwachen Zeiten (Herbst), legen viele Airlines Sondertarife auf. Die Newsletter der Online-Reisebüros wie Skyways oder Travel Overland informieren über die Sonderangebote.

12. Billige Billigflieger

Besonders günstig fliegen preisbewusste Passagiere mit Ryanair, Easyjet und Germanwings . Bei einem Test wurden über einen Zeitraum von vier Monaten zu verschiedenen Terminen die Tarife von elf Fluggesellschaften verglichen, die sechs europäische Städte anfliegen. Der daraus er mittelte Durchschnittspreis für den Hin- und Rückflug beträgt bei Ryanair 101 Euro, bei Easyjet 116 Euro und bei Germanwings 158 Euro. Deutlich mehr Geld verlangen andere Billig-Airlines, so sind

TUIfly (230 Euro, www.tuifly.com) und Air Berlin (238 Euro, www.airberlin.com) kaum günstiger als Lufthansa (246 Euro, www.lufthansa.com). Mit ihren Sonderangeboten liegen die Linienflieger gut im Preisrennen, 99 Euro kostet Lufthansas "betterfly" (hin und zurück) in mehrere europäische Städte, 54 Euro der "flexible oneway" von British Airways. Allerdings sind diese Tarife nur begrenzt verfügbar. Und einen Monat vor Abflug steigen die Preise drastisch, bei Air France verdoppeln sie sich sogar. Spätbucher sollten also auf Billig-Airlines setzen.

13. Preiswert vorne sitzen

Viele Airlines, vornehmlich Newcomer aus dem arabischen Raum, legen First- und Business-Class-Sondertarife auf - weil neue Maschinen mit neuem Kabinenlayout eingeführt werden oder weil in den Ferien manche Sessel leer bleiben. Beliebt ist auch der Partnertarif, bei dem die zweite Person weniger zahlt. So kostete der Business-Flug mit Asiana (http://eu.flyasiana.com) von Frankfurt/M. nach Seoul im September für den Normalzahler 2750 Euro - und 1520 Euro für den Begleiter. Einen Überblick liefern: www.vornesitzen.de www.firstclassflug.de

14. Ab Erzeuger besonders günstig

Seit kaum noch Airlines eine Provision für den Verkauf eines Flugscheins zahlen, verlangen die Reisebüros für ihre Buchung Gebühren, immerhin bis zu 30 Euro. Auch deshalb sollte im Oktober im Thomas-Cook-Reisebüro im Rhein-Center Köln-Weiden der Hin- und Rückflug von Düsseldorf ins russische Jekaterinburg mit Aeroflot 460 Euro kosten. Beim Online- Reiseportal Expedia war die Reise für 400,86 Euro inklusive Versand und fünf Euro Buchungspauschale zu haben. Auch Portale wie www.opodo.de und www.flights.de bieten sehr gute Tarife. Doch am günstigsten war das Ticket bei der Airline selbst: Aeroflot www.aeroflot.com verlangte 387,86 Euro.

15. Schnäppchen

aus dem Katalog Baustein-Spezialisten, etwa Dertour www.dertour.de oder auch Explorer Fernreisen www.explorerfernreisen.de haben oft günstige Flüge im Angebot. So konnte man bei Dertour im September ein LTU-Ticket von Düsseldorf nach New York für 395,28 Euro buchen. Auf der LTU-Internetseite www.ltu.de kostete der Flug 434 Euro.

16. Interrail für den Himmel

"All you can fly" hieß die Flug-Flatrate für junge Leute bis 27 bei www.tuifly.com: Von Mitte August bis Ende Oktober konnten sie für 199 Euro inkl. Steuern und Gebühren beliebig oft fliegen. Achten Sie auf neue Angebote.

17. Fliegen Sie smart

Ryanair und Easyjet knöpfen ihren Gästen Geld für aufgegebenes Gepäck ab - bis zu 12 Euro pro Strecke und Koffer. Nehmen Sie einen Rucksack mit in die Kabine, der darf immerhin bei Ryanair bis zehn Kilogramm schwer sein. Interessant für Golfer: Bei Urlaubsfliegern wie Air Berlin, Condor, LTU, Sunexpress und TUIfly fliegt Golfgepäck kostenlos.

18. Zug zum Flug

Rund 90 Airlines und etwa 40 Reiseveranstalter bieten ihren Kunden die Möglichkeit, per Rail & Fly von einem beliebigen deutschen Bahnhof zum Flughafen anzureisen. Voraussetzung: ein gültiges Ticket. Die Preise für die Bahnfahrkarte variieren. Lufthansa berechnet 19 Euro für die einfache Fahrt in der zweiten Klasse (erste Klasse: 39 Euro), beim Veranstalter L’Tur zahlt man 29 Euro für Hin- und Rückfahrt.

19. Das Auto am Flughafen abgeben

Eine Alternative zum Taxi oder zum teuren Parkplatz am Flughafen hat der Autovermieter Hertz im Angebot: das "Flughafenzubringer-Special". Für 59 Euro gibt es einen Kleinwagen, den man beispielsweise an einer Station in der Innenstadt mietet und nach spätestens sechs Stunden am Airport abgeben muss. Alle Versicherungen und Steuern sind im Preis enthalten, ein gültiges Flugticket muss vorgelegt werden. Wer mit viel Gepäck oder Kindern anreist: Ein geräumiger Kombi kostet 79 Euro.

20. Sparen beim Parken

Eine Woche im Parkhaus am Flughafen Frankfurt/M. belastet die Urlaubsbörse mit 117,50 Euro. Spezialisten wie ABC Holiday Plus oder Hotels-und-Parken-am-Flughafen bieten bewachte Parkplätze in Flughafennähe - inklusive Shuttle-Service. So kostet das acht Tage in Frankfurt/M. wartende Auto nur 53 Euro. Derzeit gelten bei ABC Holiday Plus in Dresden, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hannover und München ermäßigte Parkgebühren ab 29 Euro für acht Tage.

21. Vier Monate vor Abflug

Das ist nach Expertenmeinung der beste Zeitpunkt, um günstig Flugtickets zu kaufen. Billiger werden nur noch Last-Minute-Flüge, sagen auch die Experten der Vielfliegerberatung Global Flight.

22. Für wenig Geld in die neue Welt

Erweitern Fluggesellschaften ihre Flugpläne, bewerben sie neue Strecken mit Sondertarifen. So verkaufte Lufthansa die Flüge von Düsseldorf nach Chicago, New York und Toronto zum Einführungstarif von 333 Euro (Hin- und Rückflug, Economy), mit Emirates konnte man ab 601 Euro neue Ziele in Indien anfliegen. Über solche Angebote informieren die Newsletter der Airlines und Kooperationen: www.oneworld.com, www.staralliance.com, www.skyteam.com

23. Kombinierer fliegen günstig

Wer am 10. Oktober mit Air Berlin von Düsseldorf nach Faro fliegen wollte und am 17. Oktober zurück, hätte (bei Buchung am 10. September) 324 Euro für den Flug bezahlen müssen. Wäre man mit TUIfly zurückgeflogen, hätte die Reise nur 274,08 Euro gekostet. Websites wie www.swoodoo.de oder www.billigflieger-vergleich.de liefern einen guten Überblick, www.fly.de mischt im "Best Mixx" Flüge von Billig-, Charter- und Linienfliegern.

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Im Billigflieger abheben oder auf Business-Class spekulieren?

Hotels

24. Sparen mit Partner

Die Intercity-Hotels bieten gelegentlich Tarife, bei denen die erste Person den vollen Preis, die zweite nur die Hälfte zahlt. Auch Ringhotels und Romantikhotels haben Arrangements für Paare. Oft sind auch Zusatzleistungen wie ein Feinschmeckermenü oder Leihfahrräder enthalten.

25. Luxus, ziemlich günstig

Wenn am Wochenende die Geschäftsreisenden fernbleiben, sinken in den Hotels die Übernachtungspreise. Und zwar kräftig. Eine Standardsuite im noblen Hamburger "Atlantic-Hotel Kempinski" kostet regulär 800 Euro pro Nacht - am Wochenende ist sie aber schon ab 365 Euro zu haben. Das gleiche Prinzip gilt in der Nebensaison. So musste man im Spätsommer für eine Nacht im legendären "Oriental-Hotel Bangkok" 207 Euro zahlen. Regulär kostet das gleiche Zimmer mindestens 266,80 Euro.

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Bei der Unterkunft sparen ist auch in Luxus-Hotels wie dem "Oriental-Hotel" in Bangkok möglich

26. Schlafen Sie - günstig

Web-Portale wie HRS, Hotel.de sowie Booking.com können Zimmer günstig anbieten, weil sie den Hotels viele Gäste vermitteln und dafür eine Art "Mengenrabatt" erhalten. Den reichen sie an die Kunden weiter. Das heißt aber nicht, dass Portale grundsätzlich die günstigsten Preise bieten: Man sollte vor der Buchung immer die Homepage des Hotels aufrufen, gerade die größeren Ketten werben damit, die besten Internetpreise zu haben.

27. Bieten Sie weniger!

Frechheit siegt: Manchmal kann man handeln. Vielen Hoteliers ist ein Gast zum Dumpingpreis immer noch lieber als ein leeres Bett. Einfach am Telefon oder direkt an der Rezeption fragen, ob der Preis verhandelbar ist. Stammkunden oder Bonusprogramm-Mitglieder sind dabei im Vorteil. Zu Messezeiten oder in der Hochsaison hat man kaum eine Chance.

28. Sparen mit Accor-Hotels

Sie heißen Ibis, Mercure, Novotel oder Sofitel und gehören zum französischen Accor-Konzern, der insgesamt 4000 Häuser betreibt. In dessen Newsletter findet man jeden Monat Angebote mit oft mehr als 30 Prozent Nachlass auf den Standardtarif. Statt für 99 Euro war so zum Beispiel ein Zimmer im Novotel Wien West am 25. September für nur 69 Euro zu haben. Die Website präsentiert sich zudem sehr übersichtlich: Nach der Hotelauswahl wird für jedes Haus angezeigt, wann welche Rate gilt - und das bis zu zwei Monate im Voraus. Accor rühmt sich, dass die Zimmerpreise auf der eigenen Website grundsätzlich günstiger sind als auf Hotelportalen wie HRS

29. Senioren sparen im Schlaf

Wer älter als 62 Jahre ist, spart bei den Marriott- Hotels grundsätzlich 15 Prozent. Auch die Intercity-Hotels bieten einen Seniorentarif: Gegenüber dem Normalpreis erhalten über 65-Jährige nicht nur einen Rabatt, sondern auch ein Gratisticket für den öffentlichen Nahverkehr.

30. Luxus undercover

Eine Nacht im Luxushotel verbringen, aber nur den Drei-Sterne- Preis zahlen - das geht über Lastminute.com. Der Internet-Reiseanbieter hat so genannte Top-Secret- Hotels mit vier bis fünf Sternen zu Preisen im Angebot, die bis zu 75 Prozent unter der offiziellen Zimmerrate liegen. Nachteil: Der Kunde erfährt erst nach der Buchung, in welches Haus er reist. Beispiel: Das Doppelzimmer in einem "Hotel in der Nähe des Vatikans" in Rom kostete so nur 75 Euro, inklusive Frühstück. Der normale Zimmerpreis des Hauses beträgt etwa 150 Euro.

31. Vier für drei

Ketten wie die Travel-Charme-Hotels und der Luxusherbergen- Verbund Leading Hotels of the World www.lhw.com bieten Arrangements nach dem Motto "Drei Nächte zahlen, vier Nächte bleiben" an. Allerdings: nur nach Verfügbarkeit buchbar.

Ferienhäuser

32. Andalusien, Bali, Hunsrück

Ferienhäuser sind etwas für Individualisten. Direkt beim Besitzer oder Vermieter bucht man sie besonders günstig. Das Portal FeWo-Direkt hat weltweit 42 000 Objekte privater Anbieter im Programm - auf Bali, im Hunsrück oder in Andalusien.

33. Restplätze

20 000 Häuser können Interessierte bei Inter Chalet buchen. Besonders interessant: die Schnäppchenbörse auf der Website, laut Veranstalter mit bis zu 50 Prozent Rabatt auf einzelne Unterkünfte. Tatsächlich bewegt sich der Nachlass aber eher zwischen zehn und 30 Prozent. Beispiel: Eine Woche im Ferienhaus "La Capanna" vor den Toren von Florenz kostete Mitte Oktober 249 Euro - statt 357 Euro regulär. Restplatz- und Last-Minute-Angebote findet man auch bei Novasol, Dansommer und Cofman.

Mietwagen

34. Vorher statt vor Ort

Wer im Urlaub mobil sein will, sollte den Mietwagen unbedingt vor Reiseantritt buchen - idealerweise vier Wochen vor Reisebeginn, denn dann sind die Preise besonders günstig. Last-Minute-Mietwagen gibt es nicht: Wer erst im Zielgebiet zum Autovermieter geht und keine Reservierung hat, zahlt unter Umständen einen deutlich höheren Preis oder bekommt vielleicht keinen Wagen mehr. Autovermieter wie Sixt und Europcar, aber auch Mietwagenvermittler wie Holiday Autos und Sunny Cars schnüren fertige Pakete, inklusive Vollkaskoversicherung und ohne Kilometerlimit.

35. Erst suchen, dann buchen

In populären Urlaubsregionen wie auf den Balearen oder den Kanaren lässt sich ein Kleinwagen inklusive Versicherung ab 15 Euro pro Tag mieten (Wochenpreis). Internetportale wie Mietwagenmarkt.de oder Billiger-Mietwagen bieten eine gute Übersicht. Zu den günstigsten Mietwagen-Brokern zählt der britische Anbieter Auto Europe.

36. Mittwochs 20 Euro billiger

Kunden des Mietwagenvermittlers Holiday Autos sparen 20 Euro - wenn sie mittwochs buchen. Die Rechnung wird vom System automatisch um den Betrag reduziert. Allerdings lässt sich der Mittwochsrabatt nicht mit anderen Aktionsangeboten kombinieren, etwa mit den Sunshine-Tarifen. Wann die gelten, teilt der Newsletter mit. Den zu abonnieren lohnt sich, beim Sonnenscheintarif spart man 10 bis 70 Prozent.

Bahn

37. Fahrscheine online

Sparfüchse kaufen Bahnfahrkarten grundsätzlich im Internet auf www.bahn.de oder am Automaten im Bahn hof. Bei Buchung im Reisebüro wird eine Servicegebühr fällig, die in manchen Fällen bis zu zehn Euro betragen kann. Selbst an den bahneigenen Fahrkartenschaltern sind Angebote wie "Dauer- Spezial" nur gegen Aufpreis erhältlich. Beim Kauf im Internet oder am Automaten kostet die Sitzplatzreservierung zudem statt 4 nur 2 Euro pro Fahrt.

38. Günstig ans Meer

Bis zu fünf Personen reisen mit dem "Ostsee- Ticket" von Berlin und Brandenburg an die Küste Mecklenburg- Vorpommerns und zurück. Dabei zahlt die erste Person einer Gruppe 39 Euro, jede weitere 29 Euro. Zudem erhält man gegen Vorlage des Tickets ermäßigte Eintrittskarten für einige Museen (z. B.: stadtgeschichtliches Museum Wismar), kann vergünstigt an Hafenrundfahrten teilnehmen (in Stralsund) und spart beim Eintritt in die Wellness-Bäder von Wismar (10 Prozent) und Graal-Müritz (20 Prozent). Gut zu wissen: Bei Intercity- und Steigenberger Hotels zahlen Ostsee-Ticket-Inhaber für ein Doppelzimmer bloß 49 Euro pro Nacht, Kinder unter 15 Jahre wohnen im Zimmer der Eltern kostenlos; in den Intercity- Hotels ist auch das Frühstück im Preis enthalten. Ähnliche Angebote gibt es auch für andere Regionen www.bahn.de

39. Ausflug in die Nachbarschaft

Für den Urlaub vor der Haustür gibt es in mehreren Bundesländern die so genannten Länder-Tickets. Ab 25 Euro können bis zu fünf Personen einen Tag lang in den Nahverkehrszügen der Bahn kreuz und quer durch ein Bundesland bummeln. Eltern und Großeltern dürfen dabei beliebig viele eigene Kinder bzw. Enkelkinder bis zum Alter von 14 Jahren mitnehmen; die fahren umsonst www.bahn.de

40. Mit der Bahn durch Europa

Ab 19 Euro gibt es das nur im Internet buchbare "Surf & Rail International"- Ticket (einfache Fahrt, zweite Klasse). Es gilt für eine begrenzte Zahl von Direktzügen - etwa von Berlin nach Prag, von Hannover nach Amsterdam, von Köln nach Klagenfurt, von Frankfurt/M. nach Paris, von München nach Budapest etc. Nachteil: Das Ticket gilt für einen bestimmten Zug und muss drei Tage vor Reisebeginn gekauft sein. Vorteil: Man spart mehr als die Hälfte des Normalpreises.

41. Geld sparen kostet 53 Euro

Wer mehr als 500 Euro im Jahr für Fernverkehr- Tickets ausgibt, fährt mit der Bahncard 50 günstig. Für 212 Euro (zweite Klasse; erste Klasse: 424 Euro) gibt es 50 Prozent Rabatt auf den Fahrpreis, Sondertarife ausgenommen. Familien und Gelegenheitsfahrer wählen die Bahncard 25 (zweite Klasse: 53 Euro; erste Klasse: 106 Euro). Man kauft sie aber erst, wenn andere Vergünstigungen - wie Sparpreis 50 - nicht mehr verfügbar sind.

Kreuzfahrten

42. In letzter Minute besonders günstig

Kreuzfahrtfrühbucher sparen bis zu 40 Prozent des Katalogpreises. Spätbucher können höhere Rabatte erzielen. So hatte E-Hoi im Oktober eine achttägige Mittelmeerkreuzfahrt auf der "Costa Magica" für 479 Euro pro Person im Angebot, Normalpreis: 1229 Euro. Diese All-inclusive-Reise (nur alkoholische Getränke kosten extra) musste jedoch innerhalb von vier Wochen angetreten werden.

43. Fähre statt Flieger

Nicht schnell, aber günstig: Die TTLine (www.ttline.de) bringt fünf Reisende inkl. Pkw für 99 Euro von Rostock nach Trelleborg. P & O Ferries (www.poferries.de) verkauft die Passage von Rotterdam ins nordenglische Hull ab 138 Euro für zwei Personen mit Auto. Und auf den Fähren von Moby Lines (www.mobylines.de) kostet in auslastungsschwachen Zeiten der Autotransport von Genua, Livorno oder Civitavecchia nach Sardinien oder Korsika nur einen Euro (Tarif: "Best Car").

44. Heißer Preis im Winter

Die Fahrt mit einem Postschiff der Hurtigruten (www.hurtigruten.de) wird beworben als die "schönste Seereise der Welt". Im Winter, wenn die Küste verschneit ist und sich nur wenige Passagiere in der Panorama- Lounge verlieren, gibt es die Reise von Kirkenes nach Bergen schon ab 495 Euro pro Person. Im Preis enthalten: Halbpension. Die elftägige Rundreise - Bergen, Kirkenes, Trondheim - ist ab 945 Euro buchbar; allerdings zuzüglich An- und Abreise per Flugzeug oder Fähre und Bahn. Aber Achtung: Besonders die Fahrt durch die im Winter oft stürmische Barentssee kann zum Abenteuer werden.

45. Champagner inklusive

Reedereien wie Cunard Line (www.cunard.de), Seabourn Cruise Line (www.seabourn.com) und Silversea Cruises (www.silversea.de) bieten oft kurzfristige Aktionstarife, bei denen die Kabine nur die Hälfte des Katalogpreises kostet. Bei Silversea Cruises und Seabourn Cruise Line ist dann sogar der Champagner im Preis enthalten. Acht Tage Luxus auf See - ab 1900 Euro.

46. Kinder kreuzen kostenlos

MSC Kreuzfahrten (www.msc-kreuzfahrten.de) hat ein Herz für Kinder: Das ganze Jahr über reisen bis zu zwei Heranwachsende, die nicht älter sein dürfen als 17 Jahre, in der Elternkabine umsonst mit; Hafengebühren fallen auch nicht an. Hat man die Busanreise zu den Sommerkreuzfahrten im Mittelmeer gebucht, fährt ein Kind kostenlos. Voraussetzung: zwei voll zahlende Erwachsene. Auf der "Astoria" von Transocean Tours (www.transocean.de) kreuzen Kinder bis 17 Jahre kostenlos - sogar in den Ferien.

47. Asien all inclusive

Für Kreuzfahrtexperten wie Douglas Ward zählt die maximal 420 Passagiere aufnehmende "Columbus" von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten (www.hlkf.de) zu den besten Schiffen. Im Frühjahr geht sie auf Sparkurs vor der asiatischen Küste: Vietnam, Malaysia, Sri Lanka und Singapur werden während einiger 16- bis 19-tägiger All-inclusive-Reisen angelaufen. Landausflüge, Trinkgelder und rund 80 Getränke aus der Barkarte sind in den Preisen (ab 3690 Euro pro Person) enthalten.

48. Schnäppchen für Seefahrer

Im Spätherbst schicken viele Reedereien ihre Schiffe von Europa in die Karibik, im Frühjahr wieder zurück. Diese Positionierungsfahrten dauern lang, es werden nur wenige Häfen angelaufen, deshalb kostete die 17-tägige Atlantiküberquerung mit der Costa Mediterranea ab 899 Euro. Vergleich: sieben Tage Karibik ab 879 Euro.

49. Helsinki zum halben Preis

Beim Advent-Special der Fährreederei Tallink Silja zahlen Passagiere nur die Hälfte des regulären Preises: statt 498 Euro kostet die dreitägige Kurzreise von Rostock nach Helsinki nur 249 Euro. Das Angebot gilt nur noch bis zum 31. Januar 2008. Es beinhaltet die Seereise in der Zweierkabine und die Teilnahme am Frühstücksbuffet. In der finnischen Hauptstadt haben die Gäste 14 Stunden Zeit, dann geht es wieder zurück.

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