Ecuador: Der Äquator gibt den Weg vor

Auf der Naht der Welt, dem Äquator, finden Natur und Kultur, Tradition und Technik zueinander. Wir folgen der Linie in die Anden und den Nebelwald
In diesem Artikel
+++ S 00° 07' 24'' +++ W 80° 13' 08'' +++ 35 Höhenmeter +++
+++ S 00° 01' 35'' +++ W 79° 58' 02'' +++ 166 Höhenmeter +++
+++ N 00° 00' 00'' +++ W 78° 26' 34'' +++ 2412 Höhenmeter +++
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+++ S 00° 07' 24'' +++ W 80° 13' 08'' +++ 35 Höhenmeter +++

Irgendwo dort unten muss er sein, hinter den Klippen, wo der Pazifik auf den Kontinent brandet und Pelikane über dem Strand kreisen, irgendwo dort unten, wo der Blick Alonso Ordoñez’ auf die Küste Ecuadors fällt. Das sagt jedenfalls Alonso Ordoñez, der auf der Veranda seines Gästehauses "Punta Prieta" steht, in kurzen Hosen, barfuß, hager und gebräunt, und der, wenn er vom Äquator spricht, dies stets mit bedeutsamer Stimme tut. Der 63-Jährige lebte lange in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito und hat sie vor einigen Jahren verlassen, weil sie ihm zu hektisch geworden war. Aber auch, weil die Stadt nicht nahe genug am Äquator liegt. Denn diese Linie, so hat Alonso erkannt, bestimmt sein Gleichgewicht. Erst hier, an der Nahtstelle, zwischen dem kalten Humboldtstrom aus Peru und dem warmen Strom aus Panama, zwischen trockener und feuchter Vegetation, zwischen der Nord- und der Südhalbkugel dieses Planeten, habe er sein Lebensglück gefunden. "Kommt, ich zeige euch diese wundersame Linie", sagt Alonso und klingt ein wenig wie ein wohlmeinender Guru. Wir folgen ihm zum Startplatz dieser Geschichte, die uns einmal quer durch Ecuador führen wird. Auf die Linie. Fertig. Los!

+++ S 00° 00' 14'' +++ W 80° 06' 49'' +++ 1,5 Höhenmeter +++

Wenige Autominuten später und ein paar Kilometer weiter nördlich treffen wir erstmals auf den Äquator – ein matter, gelber Pinselstrich kreuzt den Asphalt der Küstenstraße, der, wie sich herausstellt nicht einmal auf dem Äquator liegt. Alonso Ordoñez springt aus dem Wagen, schlägt sich durch das sattgrüne Büschelgras am Straßenrand und findet die Markierung: 00°00' 00''. Er wirkt glücklich, und deswegen verschweigen wir, dass das Navigationsgerät, das uns den Weg auf der 0°-Linie weisen soll, den Wert auf der realen Markierung nicht ganz bestätigt. Laut moderner GPS-Technik fehlen noch 432 Meter oder 14 Breitensekunden. Das Koordinatensytem, das sich über den Erdball spannt, teilt sich in 360 Grad ein, und ein Grad untergliedert sich wiederum in 60 Gradminunten und eine Gradminute in 60 Gradsekunden. Hinter den Buchstaben GPS verbirgt sich "Global Positioning System" und dahinter ein satellitengestütztes Navigationssystem, das die Nord-Süd-Ausrichtung und die Höhe von geografischen Punkten mit nur wenigen Metern Abweichung verortet. Alonso schaut auf das Gerät und lächelt mitleidig.

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+++ N 00° 00' 00'' +++ W 80° 06' 34'' +++ 0 Höhenmeter +++

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Walk the Line: Wer Ecuador längs der gedachten Linie bereist, erlebt magische Momente - wie zum Beispiel die Weite der Pazifikstrände nahe Punta Prieta

Der Punkt, an dem auch das GPS -Gerät die Zahl 00°00' 00'' anzeigt, ist von Treibgut und schlafenden Hunden umgeben und befindet sich vor dem Fischerdorf Cabuya. Bei Ebbe gelangt man über einen kilometerlangen, einsamen Strand an den magischen Punkt am Meer. Hier kriecht der Breitengrad Null aus dem Ozean, über ein kleines Felsenriff den Strand empor, vorbei an den Hunden, vorbei an Fregattvögeln und an roten Strandkrebsen. Alonso Ordoñez freut sich wie ein Kind, als er die Linie mit der Machete im Sand nachzeichnet. Unsere Startlinie. Er sagt: "Den Äquator haben schon die Jama-Coaque-Indianer vor 2500 Jahren gekannt." Und mit einem Blick auf unser GPS-Instrument: "Ganz ohne elektronische Geräte, allein mit der Beobachtung von Sonne und Schatten." Doch seinen Namen bekam das Land Ecuador erst, als eine französisch-spanische Expedition im 18. Jahrhundert zum ersten Mal die genaue Lage des Äquators vermessen hatte. Man sieht die Linie nicht, man riecht sie nicht, hört sie nicht, kann sie nicht berühren, und sie hinterlässt keine Spuren. Sie ist nur ein gedachter Gürtel um unseren Planeten, eine virtuelle Naht, die die Hemisphären zusammenhält. In Ecuador durchläuft sie ihre spektakulärste Passage. Vom Pazifikstrand führt sie durch das fruchtbare Küstentiefland in dschungelartige Nebelwälder, trifft in den Anden auf indianische Nachfahren einer hochentwickelten Kultur, bevor sie einen Gletscher quert, um dann im Dickicht Amazoniens wieder zu verschwinden. Wir folgen ihr. Alonso bleibt an der Küste. Hier trennen sich unsere Wege.

+++ S 00° 01' 35'' +++ W 79° 58' 02'' +++ 166 Höhenmeter +++

Das GPS weist den Weg vom Strand durch das hügelige Hinterland. Die Pisten stauben, die Weiden schimmern grün. Auf der 40.000 Kilometer langen Äquatorlinie liegt auch Atahualpa: hundert Häuser, drei Schulen und zwei glockenlose Kirchen. In der Schwüle des Mittags trocknen die Mütter ihre Wäsche auf dem Bambuszaun. Der stellvertretende Bürgermeister des Dorfs, das den Namen des letzten Inkakönigs trägt, sagt, er sei stolz auf die Linie. Und ebenso auf die einhundert Zentner Käse, die jede Woche aus dem Örtchen rollen: "Ende August ist unser großes Käsefest. Zuletzt gewann ein Käse von über 300 Pfund den Wettbewerb." Es ist ein Superlativ: Der weltweit schwerste Käsebrocken.

+++ S 00° 00' 00'' +++ W 78° 45' 52'' +++

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Über die Flanken des Vulkans Cayambe ziehen sich die Weideflächen bis hinunter in die gleichnamige Stadt

Flüsse speisen Wasserfälle und kleine Lagunen. Die Hitze der flachen Costa weicht der Frische der Bambuswälder. Die 0°-Linie erklimmt erste Ausläufer der Anden und kreuzt hier eine immer steilere Piste ein ums andere Mal, bis plötzlich die Schwaden des Nebels aufreißen, der undurchdringlich schien, und der Blick auf ein gewaltiges, zerklüftetes Waldgebiet fällt: Mindo-Nambillo, eines der berühmtesten Vogelparadiese der Erde. 00° 00' 00'' zeigt das GPS wieder, hier schon 1600 Meter über dem Meeresspiegel. Nur am ecuadorianischen Äquator erreicht der wasserreiche Tropengürtel unserer Erde eine derartige Höhe und erzeugt solch eine Vielzahl von Mikroklimata auf engstem Raum. Zahllose Kolibris stehen flügelschlagend in der Luft vor den Kelchen ihrer auserwählten Blüten, hunderte von Orchideen treiben aus dem Boden, und mehr als 400 Vogelarten nisten in den Bäumen des Nebelwaldes.

+++ S 00° 04' 13'' +++ W 78° 45' 45'' +++ 1322 Höhenmeter +++

Die kleine und luftige Lastenseilbahn schwankt hoch über dem Abgrund, pendelt, sodass man für einen kurzen Moment den Nebelwald und den reißenden Fluss in der Tiefe sieht. Die riskant anmutende Seilbahn führt hinüber in eine Traumwelt. Mariella Tenorio und ihr Mann Tom Quesenberry warten schon am Ausstieg. Die Ecuadorianerin lebt hier und hat vor einigen Jahren eine märchenhafte Waldlodge und weitere Gästehäuser am Ufer des Flusses gebaut: Die cabañas der Herberge "El Monte" stehen auf den Findlingen des Flusses, und man gewinnt den Eindruck, als seien sie für Riesen gebaut. Sie sind offen gestaltet, als wohne und bade man mitten im Wald. Durch ihre Giebel, die sich nach den Wipfeln der umliegenden Bergwälder recken, flutet das Licht. Abends sitzen Mariella und Tom bei Kerzenschein neben der Feuerstelle auf ihrer offenen Wohnplattform und spielen Schach. Beinahe beginnen die schwarzen Figuren auf der Südhalbkugel und die weißen in der nördlichen Hemisphäre unserer Erde. Gelegentlich schauen weißbrüstige Kapuzineraffen aus sicherer Entfernung zu. Nachts rascheln die Schritte von Waldtieren im Unterholz. Morgens finden sie manchmal die Spuren eines Pumas.

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InCayambe leben Kichwa-Indianer, die lässig Tracht und Telekommunikation vereinen

+++ S 00° 00' 08'' +++ W 78° 23' 47'' +++ 2134 Höhenmeter +++

Viele Andenbewohner Markieren Ihre Häuser, Straßen, Brunnen, wo die Linie Null kreuzt. Monumente säumen die verehrte Unsichtbare. In dem grauen Nest San Antonio de Pichincha biegt ein Bus der "Transportes Transhemisféricos" am Laden von "Global Colors" in die "Straße der Erdvermessungsmission". Nicht weit davon führt eine Galerie von Büsten vorbei an den steinernen Gesichtern eben dieser "Geodätischen Mission" von 1736. Ihr Leiter, der Franzose Charles Marie de La Condamine, war der erste Europäer, der Ecuadors Äquator vermessen hat. Die Galerie endet am nationalen Äquatormonument des Landes. Dieser staatliche Obelisk mit seinem folkloristischen Dörfchen "Mitad del Mundo" (Mitte der Welt) befindet sich 240 Meter südlich der Linie. "Die Mission lag damals knapp daneben", erklärt der Nachbar Fabián Vera. Er selbst führt das private Solarmuseum "Inti Ñan" - "Weg der Sonne". Dort demonstriert er indianische Gräber und Hütten, präzise Sonnenuhren und Modelle von der antiken Solarkultur der Anden. Hier wird auch die ganze Phänomenologie bedient, die mit dem Äquator einhergeht. Die Besucher seines verspielten Museums sollen beispielsweise lernen, dass Körper auf dem Äquator leichter sind als etwa in Berlin. Tatsächlich wiegt ein Mensch auf dem Äquator wegen der stärkeren Fliehkraft ein paar Gramm weniger. Zum Erstaunen der Linientouristen lässt Fabián Vera (zur Beweisführung seiner Thesen) ein Ei auf einem Nagel balancieren. Und zeigt rechts- oder linksherum drehende Abfluss-Strudel. "Mir tut es weh, wenn Äquatorreisende mit billigen Eiertricks getäuscht werden", ärgert sich der Äquatorforscher Ecuadors, Cristóbal Cobo, über den faulen Zauber. "Wir sind genervt, wenn wir Touristen erklären sollen, wie das in Inti Ñan mit dem Wasserstrudel funktioniert." Cobo selbst hat mit "Quitsato" eine riesige Sonnenuhr nahe dem Dorf Cayambe auf der Linie bauen lassen. Er verweist auf die modernsten GPS-Messungen und auf die jüngste Markierung des Geografischen Instituts. Wie Vera und schon dessen Vater Humberto Vera arbeitet der ehrgeizige Cristóbal Cobo jedoch mit der Solarkultur der Quitu-Cara-Indianer.

+++ N 00° 00' 00'' +++ W 78° 26' 34'' +++ 2412 Höhenmeter +++

Die präinkaischen Hochlandv ölker im heutigen Ecuador kannten und markierten schon vor mindestens 1000 Jahren den exakten Verlauf des Äquators und der Sonnenstände, so genau wie ein satellitengestütztes Navigationssystem. Die Quitu-Cara richteten ihre Saat und ihre Ernten, ihre Tempel und ihre Feste an der Sonne aus. Mit verblüffender Exaktheit fügten sich den Archäologen 15 antike Pyramiden, Mauern und Landmarken in den nördlichen Anden Ecuadors zu einem monumentalen astronomischen System zusammen. Das Messzentrum der antiken Solarkultur liegt auf dem Hügel von Catequilla, dem "besten Observatorium der Welt", wie Cobo erzählt, als wir hinauffahren. Ein kleiner Steinhaufen mit verwelkten Wildblumen markiert dort am Ausgang einer 70 Meter langen sichelförmigen Mauer die Linie. Mit planetarer Genauigkeit belegt Catequilla an den Tagen der Tagundnachtgleiche zur heißesten Mittagszeit die totale Schattenlosigkeit aller senkrecht stehenden Objekte. Und an den beiden Sonnenwendtagen peilt man von Catequilla aus jene Pyramiden in Cochasquí an, über denen die Sonne erwacht. Es scheint, dass wir mit dem GPS in der Hand einem jahrtausendealten indianischen Wissen hinterherlaufen.

+++ N 00° 00' 31'' +++ W 78° 00' 35'' +++ 4638 Höhenmeter +++

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Spot an! Etwa dort, wo der Sonnenstrahl auftrifft, verläuft der Äquator durch das Tal von Guayllabamba. Hier befinden sich auch die Pyramiden von Cochasquí

Durch Kurven und Schlaglöcher voll Wasser und Schlamm schraubt sich das Allradfahrzeug nach oben. 3000 Meter. Es umkurvt rauschende Bäche und verschneite Felsvorsprünge. 3500 Meter. Die Haut spannt, der Kopf klopft. 4000 Meter. Die Lippen trocknen, die Kälte kriecht die Hosenbeine hoch. 4500 Meter. Der Wagen bleibt im tiefen Schnee stecken, wenige Höhenmeter unterhalb unseres Ziels, einer kleinen Schutzhütte. Wir gehen zu Fuß weiter, auf 4600 Meter, stapfen durch den Schnee, finden die Hütte kaum im dichten Nebel. Als wir sie endlich erreichen – auf 4638 Meter – öffnet uns ein einsamer Hüttenwirt und reicht uns mürrisch eine Tasse Tee. Der Schneefall wird dichter, und irgendwo dort draußen, ein paar Höhenmeter über uns, erreicht die Äquatorlinie auf dem Gletscher des Vulkans Cayambe (5790 Meter) ihren weltweit höchsten Punkt: 4690 Meter. Doch heute ist dieser Punkt nicht zu erreichen. Heute ist diese unwirkliche und kalte Welt mitten in den Tropen schlichtweg zu abweisend, zu menschenfeindlich und "Gefühle erregend, deren Lebendigkeit keiner vernünftelnden Rechtfertigung bedarf", wie Alexander von Humboldt dazu notierte.

+++ N 00° 02' 17'' +++ W 78° 08' 51'' +++ 2811 Höhenmeter +++

1800 Meter tiefer ist die Luft wieder dicker, und ganz Cayambe, die Kleinstadt an der Panamericana, steht Kopf. Ihre Bewohner feiern das "Inti-Raymi", ein opulentes Spektakel, in dem sich alte Andenkulte um das inkaische Sonnwendfest und christliche Prozessionen vermischen. Zigtausende feiern, mit Feuerwerk und Blaskapellen. Über dem großen Platz hängen beißende Wolken von Schwarzpulver und angebrannten Innereien vom Grill. Und über allem schwebt der Geist des Sonnentänzers "Aya Huma". Diese mächtige Figur der Kichwa-Indianer, verkörpert durch Tänzer aus dem Dorf, trägt zwei in Gegenrichtung blickende Gesichter, umrahmt von einem bunten, zotteligen Strahlenkranz.

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Hängemattenpause vor der Kirche und Gäste-Hacienda Guachala

+++ S 00° 21' 45'' +++ W 78° 08' 57'' +++ 3309 Höhenmeter +++

Im Morgengrauen des nächsten Tages durchqueren wir das Naturreservat von Cayambe-Coca. Die einzige Straße verläuft über einen 4000 Meter hohen Pass. Die Serpentinen schrauben sich vorbei am Nachbarvulkan Antisana, vorbei an den 160 Meter hohen Wasserfällen von San Rafael und dem Reventador. Schließlich passieren wir in Papallacta eine der schönsten Thermalquellen Südamerikas. Es ist so heiß, als hätte der Atem des Vulkans die Wasseradern des Amazonas durchdrungen. Hinter den dampfenden Bädern liegt das Tor nach Amazonien. Hier betreten wir den Regenwald, und irgendwo dort am Horizont beginnt Peru. Unser Begleiter, der Äquator, verschwindet in diesem Dickicht Richtung Kolumbien – so still und unscheinbar, wie er 400 Kilometer weiter westlich aus dem Pazifik aufgetaucht war.

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Internationale Vorwahl: 00593

Zeitdifferenz: Berlin 12 Uhr = Quito 6 Uhr; im Sommer 7 Stunden Differenz.

Geld: Im Jahr 2000 hat der USDollar den Sucre als Landeswährung ersetzt. Kredit- und EC-Karten werden bei Bankautomaten akzeptiert, die Kreditkarten auch in Hotels und bei Veranstaltern. Reiseschecks und kleine Bargeldscheine in US-Dollar sind zusätzlich empfohlen.

Einreise: Es genügt ein sechs Monate über Einreise hinaus gültiger Reisepass.

Anreise: Quito und Guayaquil werden nahezu täglich von KLM, Iberia und LAN angeflogen. Keine Direktflüge.

Gesundheit: Bei Einreise aus Europa keine Impfungen vorgeschrieben, doch für das Tiefland ist medizinische Vorsorge empfohlen (www.crm.de).

Auskunft: Ecuadors Tourismusministerium. Info: www.vivecuador.com (engl. und span.) und www.visitecuador.de (dt.). Gebührenfreie deutsche Hotline: 00800-59 30 05 93

Ecuador
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