Flüge, Wetter, Souvenirs Sieben Fehler, die jeder schon einmal auf Reisen gemacht hat

Die beste Urlaubsplanung schützt nicht vor den kleinen und großen Fauxpas, die uns ständig unterwegs passieren. Die meisten entstehen sogar bei dem Bemühen, das Beste aus dem Urlaub herauszuholen. Kleiner Trost: Jeder macht mal Fehler - etwa diese
Mit dem Selfiestick im Urlaub

Tausende Selfies im Urlaub gemacht? Wir wetten, die schaust du dir nie wieder an.

1. Einen viel zu frühen Flug buchen

„Lieber um vier Uhr morgens fliegen statt am Nachmittag, dann hat man noch schön viel vom Tag!“ Wer hat sich das noch nicht gedacht? Dahinter steckt der ökonomische Gedanke, dem Urlaub möglichst viel Nettozeit abzuringen. Ebenso verführerisch sind die niedrigen Preise der frühen Flüge. Doch das rächt sich. Der frühe Flieger startet nicht durch, sondern stürzt übernächtigt ins Hotelbett. Und Flughafentransfers sind nachts meist teurer.

2. Den falschen Flughafen anfliegen

Große Städte und Regionen haben oft mehrere Flughäfen. Der günstigste ist dabei nicht immer der am günstigsten gelegene, im schlimmsten Fall landet man dort, wo der Pfeffer wächst. Und das heißt: Stundenlange Transfers, horrende Preise, sinkende Laune. Das ist das vermeintliche Schnäppchen nicht wert.

3. Ewig nach einem noch besseren Restaurant suchen

Diverse Reise-Apps verschlimmern diese Krankheit sogar, die Noch-Besseritis. Hungrig und durstig zieht man da von Restaurant zu Restaurant, zum vollkommenen Glück fehlt immer das letzte Quäntchen: Liegt nicht am Meer, etwas zu teuer, etwas zu billig, diese eine Spezialität nicht auf der Karte. Also geht es weiter und weiter, bis man sich dann doch frustriert in den nächstbesten, verdächtig leeren Schuppen setzt und irgendetwas gegen den Hunger bestellt.

Souvenirs

Dinge, die unter der Sonne des Südens noch super aussehen, verlieren ihre Wirkung schnell wenn man sie in jedem zweiten heimischen Wohnzimmer entdeckt

4. Millionen Fotos knipsen, die man eh nie wieder anschaut

Teleobjektiv im Anschlag? Ersatzakku? Ersatzspeicherkarte? Na, dann steht der detaillierten Dokumentation des Urlaubs nichts im Wege! Wichtig: nach jedem Klick unbedingt auf dem Display kontrollieren, ob das Foto gut geworden ist. Oder gleich zwanzig Aufnahmen machen, sicher ist sicher. Zuhause geht es dann ans Bearbeiten, Katalogisieren, Ausdrucken, Präsentieren. Macht eh keiner. Die entspannten Alternativen: analog fotografieren oder Postkarten kaufen.

5. Die Wetterprognose nicht ernst nehmen

Im T-Shirt durch die rauen, schottischen Highlands? In der Mittagshitze eine mediterrane Wanderung starten, noch dazu ohne Hut? Den Alpenabstieg bei Gewitter und strömendem Regen angehen, trotz Warnung des Hüttenwirts? Keine guten Ideen, und noch dazu leicht vermeidbar. Wetterprognosen und Verhaltenstipps sollte man gerade in unbekannten Gefilden beherzigen, besonders, wenn sie von erfahrenen Einheimischen stammen.

6. Mit viel zu viel Geld in der Landeswährung zurückkehren

Sparsamkeit kann nach hinten losgehen: Vor allem, wenn man mit mittelkleinen Barschaften in der Fremdwährung nach Hause kommt und von deren Nutzlosigkeit überwältigt wird. Wohin mit diesem Restgeld? Gut angelegt ist es vor dem Rückflug etwa in Postkarten, einen Kaffee oder einen letzten landestypischen Snack. Noch besser: An Flughäfen und vielen anderen öffentlichen Plätzen gibt es Spendenbehälter, in denen die Devisen mehr als willkommen sind.

7. Plunder kaufen

In Urlaubslaune sind Investitionen in diverse Souvenirs schnell getan: Sieht man mit Strohhut nicht aus wie ein Gutsbesitzer in der Provence? Unangenehm wird’s, wenn im Flieger dann jeder zweite mit Hut aufläuft. Spätestens aber, wenn der Urlaubslook in der verregneten Heimat so gar nicht zieht, kommt die Erkenntnis: Sie haben Plunder gekauft. Er wird herumliegen und verstauben, bis Sie ihn wegwerfen. Dabei gibt es sie doch, die wahrhaftig sinnvollen Souvenirs.

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