Die Artischockenpreisen können einen leicht schocken. Für den schmalen Geldbeutel wude nun eigens eine neue Gemüseart gezüchtet. Die "Artischotten" sind zwar recht preisgünstig, dafür aber auch incht ganz so zart wie herkömmliche Artischocken. (Quelle: Langenscheidt)

In den meisten Religionen ist es relativ aufwändig, die Erleuchtung zu erlangen.

MAn muss als Ameise wiedergeboren werden, jahrelang meditieren oder seien Körperteile verbiegen, bis es irgendwann klick macht - und man dann ins strahlende Licht eingeht.

In der Kirche Iglesia de San Nicolás in Spanien ist das viel einfacher: einen Euro einwerfen, klick, Erleuchtung. Auch leute die keine sprachlichen Leuchten sind, ahnen: Es handelt sich nur um die Beleuchtung. (Quelle: Langenscheidt)

Paris, diese wunderbare Stadt, ist keine problemfreie Zone. Es gibt aber Ecken, an denen man sich schon ziemlich anstrengen müsste, um ein Haar in der Suppe zu finden. Speziell für deutsche Nörgler wurde am Eiffelturm deshalb eine Problemzone eingerichtet, in der Probleme geschaffen werdenn nach dem Motto l'art pour l'art. Kunst? Kein Problem in Paris. (Quelle: Langenscheidt)

Dei Deutschen sind verrückt nach Bären. Wenn im Zoo ein kleiner Eisbär geboren wird, drehen sie durch. Selbst der faulste Pandabär löst allgemeine Verzückung aus. Und dann erst die "Erdbären"! Den entsprechenden Beerenhunger vorausgesetzt, verspeist sie der Deutsche gerne kiloweise. Süß. (Quelle: Langenscheidt)

Bei dieser Speisekarte ist aus feministischer Sicht alles glattgegangen. Warum eigentlich heißt es immer "der Hamburger"? Eine Cafeterria auf Teneriffa, die möglicherweise von Alice Schwarzer beraten wurde, hat auch Hamburgerinnen auf der Speisekarte stehen. Das Frikadellen-Brötchen ist in der spanischen Gastronomie tatsächlich weiblich - und heißt genauso wie eine Frau aus Hamburg. (Quelle: Langenscheidt)

Der Inhaber einer kulturell ambitionierten Bar auf Mallorca ist Nebenberufslyriker. Er mixt Säfte, Eis und Alkohol zusammen und garniert das Ganze mit avantgardistischer Poesie, dazu kommt noch ein Schuss Wahnsinn mit Zitrone. Meisterhaft ausbalanciert ist der "Organ Cocktail", "ein Gemälde an alle durch den Wind betraften Köper". Zum Wohlsein. (Quelle: Langenscheidt)

Auf der Ile de Oléron vor der Atlantikküste hat der Tourist Frankreich und den ganzen Kontinent im Rücken, wenn er nach Westen schaut. Leider hat er auch ein Menü im Rücken, was schmerzhaft enden könnte, denn auf der Speisekarte stehen scharfkantige Crevetten und knusprige Tintenfische. Um es nicht im Rücken zu kriegen, sollte man auf die Rückseite der Tafel schauen - dort befindet sich die deutschsprachige Karte. (Quelle: Langenscheidt)

In der Schehr schpätziellen Küche eines deutschschprechenden Familienbetriebsch in der Türkei scherviert der Scheff schöne Schpätzle, schaftige Schweinestäks und schum schüschen Abschlusch ein Schtück Schahnetote. Möglicherweise gibt es in dem Restaurant ein S-Problem, aber garantiert kein Essproblem. (Quelle: Langenscheidt)

Am Strand von Sanibel Island muss der Tourist nicht nur mit Sonnenbrand rechnen, sondern auch mit Stachelrochenbrand. Es sei denn, er richtet sich nach dem nett gereimten Warnhinweis und vollführt den Schlurftanz. Dies ist wörtlich zu nehmen: Schmerzhafte Begegnungen mit Stachelrochen lassen sich vermeiden, in dem man durch den Sand schlurft und so den Rochen rechtzeitig in die Flucht schlägt. (Quelle: Langenscheidt)

Kann man von Damen, die meistens in der Nachtschicht arbeiten, auf ihre Figur und ihre Frisur achten müssen, auch noch eine perfekte Beherrschung der deutschen Grammatik erwarten? Nein, das ist sicherlich zu viel verlangt fürs Geld. Aber vom Betreiber dieses schicken Etablissements in Wien würde man sich schon wünschen, dass er Ja sagt zur deutschen Sprache. Das wäre echteien geile Sache für ich und sich. (Quelle: Langenscheidt)

Wer kennt das nicht: Das Menü im Urlaubsrestaurant ist viersprachig erhältlich; leider hat außer der Landesprache keine andere auch nur im Entferntesten etwas mit dem Original gemein.

Wichtige Hinweisschilder, die Badeverbote ankündigen oder auf Toilettenhygiene aufmerksam machen, werden so nicht nur unlesbar, sondern eine einzige Lachnummer. Wie gut, dass aufmerksame Urlauber ausreichend dieser Sprachpannen gesammelt und sie dem Langenscheidt-Verlag geschickt haben. In der neuen Ausgabe der "Übelsetzungen" wieder urkomische Übersetzungsfehler von rätselhaft bis schikanös. Schauen sie selbst.

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