Tänzerin

Zauberei: "1000 Hände Buddhas" heißt dieser traditionelle und beliebte Tanz in China

Stadtporträt

Sonnenaufgang über der Stadt: Ohne Sonnen-Energie gäbe es auch kein Leben auf der Erde

Gefängnis

Performance: Die Verbrecher im Cebu-Gefängnis auf den Philippinen tanzen sich ihren Frust von der Seele

Puppen

Puppengesichter: Besuch in der YK Tscuchiya Shkai Doll Fabrik in Japan

Wasserfälle

Naturschauspiel: die Epupa Wasserfälle in Angola

Golfanlage

Abschlagplatz: die Golfanlage Kasai Lotte in Tokyo

Tänzer

Tanz-Performance: Die Verbrecher im Cebu-Gefängnis auf den Philippinen wurden durch Videos im Internet berühmt

Kriegerin

Äthiopien: eine Kriegerin des Muri Volkes

Tempelwelt

Myanmar: Die Bagan-Tempel zählen zu den größten archäologischen Stätten Südostasiens

Pink People

China: Arbeiter in einer Lebensmittelfabrik

Heilige Stadt

Mekka: Der wichtigste Wallfahrtsort des Islam ist der Geburtsort des Propheten Mohammed. 2,5 Millionen Gläubige pilgern jährlich nach Mekka in Saudi-Arabien.

Kloster

Buddhistische Klosteranlage: Das Kloster Thiksey in Ladakh liegt auf fast 4000 Metern Höhe

Militärparade

Gleichschritt: Soldaten in China, die zum 60. Jahrestag der Kommunistischen Partei marschieren

Naturwunder

Nachtaufnahme: trockener Baum

Vulkan

Feuerwerk: der Kilauea-Vulkan auf Hawaii

"Samsara" ist Sanskrit und bedeutet in der buddhistischen Mythologie die Unbeständigkeit, den immer wieder währenden Kreislauf des Lebens von Geburt, Tod und Wiedergeburt. Ron Frickes neuer Film, der am 23. August in den deutschen Kinos startet, trägt diesen Namen. Doch der Film ist keine klassische Dokumentation über das Leben.

Was "Samsara" genau ist, lässt sich schwer sagen. Es ist auf jeden Fall ein bildgewaltiges Kaleidoskop der Welt. Ein Film, der ganz ohne Dialoge und Texte daherkommt - und der nur von Musik begleitet wird. Zehn Jahre, nachdem Frickes Kinofilm "Baraka" zu sehen war, kommt der Regisseur nun wieder mit einem neuen Meisterwerk daher.

Sitzt man am Anfang noch ungeduldig im Kinosessel und rät die Drehorte mit, stellt sich nach einiger Zeit eine gelassene Ruhe ein, so als würde man nun endlich diese langersehnte Weltreise unternehmen. Für "Samsara" hat Fricke zusammen mit seinem Produzenten Mark Magidson über 100 Drehorte besucht.

In fünf Jahren bereisten sie 25 Länder und waren dabei immer auf der Suche nach der großartigsten Aufnahme. Sie filmten mit klassischen 70 mm-Material und arbeiteten mit dem neuen hoch auflösende 4K-Projektionssystem, um so diese besondere Schärfe und Klarheit der Bilder zu erreichen.

Zu sehen sind aber nicht nur einzigarte und außergewöhnliche Naturlandschaften, buddhistische Klöster und heilige Stätten, sondern auch Arbeiter in Schwefel-Minen, in Fabriken oder Schlachthöfen. Durch die vielfältige Mischung an Orten und Themen, die zusammengesetzt ihre ganz eigene Dramaturgie und ihren eigenen Rhythmus bilden, ist es schwierig, das Werk auf eine zentrale Aussage zu reduzieren.

Die Filmemacher hoffen dennoch, dass der Zuschauer durch Samsara "ein Bewusstsein für sein eigenes Mensch-Sein entwickelt - und für diejenigen, mit denen er diesen Planeten teilt." Was auch immer der Zuschauer in die Bilder hineininterpretiert - auf jeden Fall bleibt diese bildgewaltige Kinoreise für immer im Kopf.

Der Film "Samsara" startet in den deutschen Kinos am 23. August 2012

Mehr Informationen zu "Bakara" und "Samsara": barakasamsara.de

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