Widmer wandert

Als Wanderkolumnist der "Weltwoche" hat sich Thomas Widmer eine gewaltige Fangemeinde erlaufen. Für GEO Special wählte er nun vier besondere Touren aus
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Mit dem Pfadfinder Widmer in alle Sprachregionen

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Was für ein Empfang! In der Tessiner Kantonshauptstadt Bellinzona, wo wir auf den Bus warten, geht das Wasser auf uns nieder, als stünden wir unter einer Dusche. In Cama steigen wir eine halbe Stunde später aus: kein Regen. "Dort liegt Santa Maria", sagt Paolo, der Freund eines Freundes, ein Ortskundiger. Und deutet auf das Ziel unserer Wanderung, in einen Steilhang. Ich sehe nur Nebel.

Die Einheimischen hier sprechen einen Dialekt weit abseits der Hochsprache

Paolo will ohnehin, dass wir zuerst einkehren. In einem Lokal, dem Grotto "Milesi Belloli", sitzen die Dörfler unter Kastanienbäumen. "Ach, herrliches Tessin!", möchte ich angesichts der stilvollen Szene bewundernd seufzen, bloß: Wir haben auf der Anreise eine Kantonsgrenze überquert und sind jetzt in Graubünden - das ebenfalls italienischsprachige Täler hat. Die Einheimischen hier sprechen einen Dialekt weit abseits der Hochsprache. Sie schneiden immer wieder einem Substantiv oder Verb den Endvokal ab, garnieren ihre Sätze so reichlich mit Üs und Ös wie ihre Salami mit Pfefferkörnern. Eines verstehe ich, als Paolo die Kellnerin an unseren Tisch ruft: "Sciura" heißt Signora.

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"Wandern", sagt Thomas Widmer, "ist ein Teil meines Lebens, der mich glücklich macht."

Der Wald, durch den wir anschließend laufen, könnte am Amazonas liegen. Feuchtigkeit dampft durch seine Wipfel. Menschen treffen wir keine an, bloß ihr Werk: die Fundamente einstiger Häuser. Und Mäuerchen, die zerfallen, seit keiner mehr den kargen Boden ringsum bestellt. Unrentable Steilhänge sind in der ganzen Südschweiz längst aufgegeben, Bewohner abgewandert; die Natur erobert sich ihr Territorium zurück. Unser Pfad ist von Kastanienhüllen gepolstert. Bildstöcke wiederum zeugen davon, dass es sich um einen Pilgerweg handelt. Santa Maria Assunta, die 600 Meter über Cama gelegene Kirche, zieht nicht nur zu Mariä Himmelfahrt die Wallfahrer an. Nach schweißtreibenden zweieinhalb Stunden sind auch wir oben. Die gut 800 Jahre alte Kirche, ein Schmuckstück der Südschweiz, teilt sich ihren Felssporn mit einem Burgturm. Wir staunen vor allem über ihre Kassettendecke, die so obsessiv bemalt ist, als seien orientalische Meister am Werk gewesen. "1606", raunt mir Paolo ins Ohr, der sich einen Kunstführer gekauft hat. Marmorne Säulen, versilberte Büsten, vergoldeter Altarzierrat und eine Hochdosis Putten sind Ausdruck des katholischen Ausschmückungsfurors.

Eine Kostbarkeit allerdings fehlt, erzählt mir Paolo. Der spätgotische Holzaltar, der die Kirche einst schmückte, steht seit 1887 in der Barfüßerkirche zu Basel. In der Not mussten ihn die Calanchini verkaufen. Das schwer zugängliche Tal, dessen vordersten Teil wir kennengelernt haben, ist und war die meiste Zeit arm. Indem Paolo und ich jetzt ins "Ristorante della Torre" einkehren, leiten wir aber subito eine gezielte Wirtschaftsförderungsmaßnahme ein.

Rumantsch

Die ersten Gehminuten vom 157-Einwohner-Dorf Nufenen führen mich komfortabel ins Grüne. Aber dann: Wanderabzweigungen in den Hang. Nun geht es zweieinhalb Stunden so steil aufwärts, dass ich bald keuche wie ein altes Pferd. Nur auf dem Zwischenplateau der Alp Piänetsch ist ein Durchatmen möglich. Flux tanke ich Brennstoff in Form von Dörrbananen.

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Ermattet: Widmer freut sich über das ausgeprägte Bankwesen in Vals. "Strapaze, Strapaze, Strapaze", notiert er am Ende der Etappe

Dann endlich: der Passübergang des Valserbergs. Hier oben bläst der Wind auch im Hochsommer eisig. Ich montiere Faserpelz, Windjacke und die Skimütze gleich mit - und das in einer Wüste: Steine allenthalben, endlose Geröllhalden, Felsflanken zur Linken und zur Rechten, in die es die Schweizer Armee selbstverständlich nicht versäumt hat, ein paar Bunker einzubauen. Aber der Blick hinab ins lange, menschenlose Hintere Peiltal entschädigt mich. Das Wasser der Bäche, die ich überquere, schießt in feinen Kaskaden nieder. Ich fühle mich wie ein Hubschrauberpilot in kanadischer Wildnis.

Im Seitental von Peil erreiche ich ein erstes Sträßchen und will gern glauben, dass Vals hinter der nächsten Wegbiegung liegt. Weit gefehlt! Es dauert noch einmal zwei Stunden, bis ich im Kurort ankomme. Warum tut sich einer eigentlich das Wandern an, frage ich mich. Weil, so lautet meine profane Erklärung an dieser Stelle, man in der magischen Therme von Vals ins warme Wasser gleiten darf. Und weil man, zweitens, auf diese Weise die Geschichte erlaufen kann.

Denn meine heutige Wegstrecke vom Hinterrhein über den Valserberg nahmen schon die Walser unter die Füße. Ein mittelalterliches Alemannenvolk, das sich auf die Besiedlung besonders hoch gelegener Gebiete verstand und in der Schweiz viel Boden erschließen konnte. Um die Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert gründete eine Walsergruppe auch Vals. Was erklärt, warum die Bewohner von Vals - im rätoromanischen Sprachgebiet - Deutsch sprechen. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Pionierroute zum wichtigen Handelsweg; legendär die Valser Bergträger, die bis zu 100 Kilogramm pro Gang über den Pass trugen. Das relativiert dann doch wieder den Wandererstolz. Rucksack samt Inhalt wog in meinem Fall garantiert nicht mehr als fünf Kilo. Irgendwie sind mir die Vorfahren unheimlich.

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Jura, das ist wohltuende Entlegenheit, ein Gegengewicht zur dicht besiedelten Mittellandschweiz, pures Wanderterrain. Und mein Zwei-Tages-Marsch durch diese Symphonie aus Tannen, Kuhweiden und Felsen ist trotzdem eine Drei-Städte-Tour. Die Altstadt von Porrentruy mit ihren Bürgerhäusern aus örtlichem Kalkstein erzählt von der Pracht eines alten Regimes: Die Basler Fürstbischöfe herrschten acht Jahrhunderte lang über den Jura - bis zur Französischen Revolution.

Stadt Nummer zwei, die ich über den Bergkamm Les Chainions und den Weiler Seleute erreiche, ist der Höhepunkt der Wanderung: Saint-Ursanne. Sie liegt geborgen in einer Schleife des Flüsschens Doubs, das sich hier Hunderte Meter tief in den Kalkstein gefressen hat. Unweit soll sich um 600 der Wandermönch Ursicinus in einer Höhle niedergelassen haben, aus seiner klerikalen Keimzelle wuchs die Stadt. Als religiöses Zentrum konnte sie der wirtschaftlichen Abseitslage trotzen und strotzt nur so von baulichen Preziosen: romanisch der Chor der Kirche, frühgotisch der Kreuzgang, gotisch das Langhaus. Und nach dem Sehsinn bekommt auch der Geschmackssinn Hochgenuss geboten: Am Doubs esse ich eine jener gebratenen Forellen, für die Saint-Ursanne ebenfalls berühmt ist.

Am nächsten Morgen: Aufstieg zur Hochebene von La Caquerelle. Gegen Mittag erreiche ich die Passhöhe des Col des Rangiers, wo ich bei einer Pilzschnitte und einem Glas Weißwein über das Ende der Fürstbischöfe sinniere: Als die Französische Revolution kam, mussten die adeligen Kleriker fliehen. Mit ihnen zog das Deutsche als Herrschaftssprache von dannen - um bald mit den Bernern zurückzukommen, die sich den Jura im Jahre 1815 während des Wiener Kongresses schnappten.

Über ausgedehnte Pâturage boisé, locker bewaldete Weidefläche, erreiche ich am frühen Abend Delémont. In Stadt Nummer drei spielt das Finale der Geschichte: 1979, nach bösen Wirren, hatten die Katholiken des Nordjura die protestantischen Berner abgeschüttelt. Es entstand das frankofone Gebilde "République et Canton du Jura" mit Delémont, der alten Marktstadt der Fürstbischöfe, als Hauptort. Der jüngste Kanton trägt den Hirtenstab jener Gottesmänner im Wappen, deren Sprache sich hier letztlich nicht durchgesetzt hat.

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Erfrischend: In Saint-Ursanne, der "Perle" jenes Kantons, schöpft Widmer neue Kraft

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Bella ist die Hündin meiner Schwester. Sie begleitet mich auf den ersten zwei der drei Wandertage durchs Appenzellerland - eine ideale Weggefährtin, schließlich handelt es sich bei Bella um einen Appenzeller Bläss. Und zwar um ein gutmütiges, streichelbares Exemplar. Schwarzer Kopf, zwei braune Tupfer über den Augen, die Nasenpartie weiß, wird sie von Fremden gern bewundert, vorsichtig gekost und fotografiert. Der Ordnung halber sei klargestellt, dass ich selbst Appenzeller bin, ein Landsmann also von Bella. Das aber beeindruckt niemand.

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Ertappt: Dass er seine Wanderungen mit einem Höhepunkt auf deutschschweizer Boden beschließt, meint Widmer nicht regionalpatriotisch. Die Sicht von Säntis auf den Altmann hat es ihm einfach angetan

Im Ebnetschachen, eine Gehstunde nach dem Start in Trogen, sind wir schon im typisch appenzellischen Hügelland: In einer Abfolge von Tannenhainen, Bächen und einsamen Häuschen. Dass die Appenzeller am liebsten vereinzelt wohnen, erklärt sich leicht: Der Riese Säntis soll einst mit seinem Sack am gleichnamigen Berg hängen geblieben sein; der Sack riss auf, und eine mittlere Menge Häuser purzelte heraus. So kam mein Völklein, das unter guter Nachbarschaft respektvolle Distanz versteht, zur Lebensform der Streusiedlung. Auf dem Hügel Gäbris, wo Bella und ich uns eine Siedwurst teilen, die Schwester der Münchner Weißwurst, haben wir den Säntis mit seinem Markenzeichen, dem mehr als 100 Meter hohen Funkturm, bereits gut im Blick. Dort wollen wir hin.

Welche Sprache wird hier eigentlich gesprochen?

Am zweiten Tag wandern wir durch Wiesen und Wald, vorbei an der Burgruine Clanx, nach Appenzell, dem Hauptort Innerrhodens. Bella genießt den Auslauf und macht mich glücklich, indem sie keine einzige Kuh ankläfft. Überall sehen wir nun Bildstöcke, Kruzifixe und Kapellchen. Bei aller Winzigkeit des Ländchens leisten sich die 68.000 Appenzeller aus konfessionellen Gründen zwei Kantone. Ausserrhoden (wo wir gestartet sind) ist protestantisch, Innerrhoden katholisch, und beide sind es auf prononcierte Weise. In Appenzell ist Wanderschluss für Bella; sie wird meiner Schwester rückerstattet.

Für die fünf Flachkilometer nach Wasserauen leiste ich mir am nächsten Morgen den Zug und amüsiere mich über den im Abteil gesprochenen Dialekt: Obwohl ich wenige Kilometer

entfernt aufgewachsen bin, verstehe ich kaum etwas. Ist das wirklich Deutsch, frage ich mich, während ich die stark nasalen Vokale höre; ich tippe auf Hindi. Auch sonst wird es anstrengend - nämlich alpin.

Unsere Landeskunde endet im Rausch der totalen Rundsicht: auf dem Säntis, dem höchsten Berg der Ostschweiz, 2502 Meter. Allerdings stehen wir auf einem Gipfel, der Gegenstand eines bis vor das Bundesgericht gezogenen Rechtsstreites dreier Kantone war, die jeweils auf ihn Anspruch erhoben. Das salomonische Urteil teilte allen dreien ein Stück Säntis zu. Ein Gast, der mit der Schwebebahn ankommt, steht auf Ausserrhoder Boden. Sitzt er im modernen Gipfelrestaurant oder auf dessen Terrasse, konsumiert er auf St. Galler Territorium. Und die Gipfelplattform samt Gasthaus "Alter Säntis" sind Innerrhoder Hoheitsgebiet. So ist die Schweiz: eine Integrationsmaschine, die immer neue Differenzen bereinigen muss.

Mit dem Pfadfinder Widmer in alle Sprachregionen

Für GEO Special hat Thomas Widmer vier Routen ausgearbeitet, die Sie zu den Höhepunkten aller Sprachgebiete führen - und das mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Für den Überblick: www.mapplus.ch. Schweizkarte, stark vergrößerbar. Und www.sbb.ch. Wichtige Fahrpläne.

Wanderung 1

Cama–Verdabbio–Santa Maria in Calanca.

Gehzeit: 2,5 Stunden, leicht.

Höhendifferenz: 600 Höhenmeter.

Einkehr: Lokale in Cama und in Santa Maria, ein Lokal in Verdabbio. Bestellen Sie wie die Einheimischen Nostrano: einen einfachen Roten aus dem Tazzin (Tässchen), gemischt mit Zitronen-Gazosa (Limonade).

Sehenswürdigkeit: In Verdabbio lohnt sich der Blitzabstecher zum Sass de l'Orch, einem Zehn-Tonnen-Felsbrocken, den dank seiner speziellen Form und Lage jedes Kind ins Schaukeln bringen kann. Der Stein befindet sich gleich oberhalb des Dorfes.

Übernachtung: Eine gehobene Hotellerie gibt es im Calancatal nicht. Empfehlenswert dennoch: das La Cascata in Augio, Tel. 091/828 13 12, www.lacascata.ch. DZ ab 55 CHF, dessen Kulisse ein Wasserfall bildet.

Verkehr: Am Start- und Zielort der Wanderung verkehren regelmäßig Busse.

Auskunft: Graubünden Ferien, Tel. 081/254 24 24, www.graubuenden.ch

Literatur: Hintergrund bietet Werner Wild, Toni Lampert: Hinterrhein, Terra Grischuna, 2002, 11,90 Euro.

Wanderung 2

Nufenen–Alp Piänetsch–Valserberg–Alp Wallatsch–Inder Peil–Bodahus–Vals.

Gehzeit: 7 Stunden, anstrengend, man muss mindestens einen Liter Wasser dabeihaben.

Höhendifferenz: 1100 Meter aufwärts, 1300 abwärts.

Einkehr: am Startund Zielort. Auf dem Weg liegt auch die Alp Wallatsch, wo man in der Alpsaison frisch gemolkene Kuhmilch erhält.

Übernachten: Viele Hotels in Vals, Visit Vals vermittelt, Tel. 081/920 70 70, www.vals.ch. Apropos: "Vals" wird mit F ausgesprochen wie "falls".

Therme: Das berühmte Bad von Peter Zumthor zieht mit seiner kühn-minimalistischen Gestaltung nicht nur Architektur-Klassen, sondern auch Besucher an. Reservieren Sie: Therme Vals, Tel. 081/926 80 80, www.thermevals.ch. Wer im Hotel Therme wohnt, hat täglich bis 11 Uhr exklusiven Zugang.

Unternehmungen: Ein Vals-Aufenthalt ist nicht komplett ohne zwei Dinge. Erstens: Dorfbesichtigung. In der Kirche St. Peter und Paul das Deckengemälde nicht übersehen! Es zeigt die Berufung Petri am See Genezareth, wobei der Künstler das lokale Zervreilahorn (das "Matterhorn Graubündens") in die biblische Landschaft versetzt hat. Zweites Muss: der hochgelegene Zervreilastaudamm. Busse ab Postamt, atemraubende Strecke. Im Zervreila Restaurant gibt es hervorragenden Heidelbeerkuchen, die Beeren sind vor Ort gepflückt, Tel. 081/935 11 66, www.zervreila.ch

Wanderung 3

Tag eins: Porrentruy–Fréteux–Les Chainions–Seleute–Saint-Ursanne; Tag zwei: Saint-Ursanne–La Caquerelle–Col des Rangiers–Delémont.

Gehzeit: 4,5 Stunden am ersten, 5,5 Stunden am zweiten Tag mit etwas Kondition leicht zu machen.

Höhendifferenz: je 400 Meter auf- und abwärts an beiden Tagen.

Einkehr: In Saint-Ursanne isst man wunderbare Forellen im Restaurant Demi-Lune direkt am Doubs, Tel. 032/461 35 31, www.demi-lune.ch/restaurant.htm. In La Caquerelle ist das gleichnamige Restaurant empfehlenswert, Tel. 032/426 66 56.

Übernachten: Zimmer in Saint-Ursanne sind begehrt, früh buchen! Jura Tourisme hilft, Tel. 032/420 47 70, www.juratourisme.ch

Unternehmungen: Der Doubs (vom Lateinischen dubius: ungewiss, zweifelhaft) wechselt bei Saint-Ursanne die Richtung, hier ist Kanufahren möglich. Anvertrauen kann man sich: Le Clip, Place du 1er Mai 1, Saint-Ursanne, Tel. 032/461 37 22.

Wanderung 4

Tag eins: Trogen–Schurtannen–Ebnetschachen–Unterer Gäbris–Gäbris–Gais; Tag zwei: Gais–Sammelplatz–Burgruine Clanx–Appenzell; Tag drei: Appenzell– Schwende–Wasserauen–Schrennenweg–Meglisalp–Wagenlücke–Säntis.

Gehzeit: 4 Stunden (Tag eins, mäßig anstrengend), 2,5 Stunden (Tag zwei, leicht), 7,5 Stunden (Tag drei, anstrengend). Für die Strecken Gais–Appenzell und Appenzell– Wasserauen kann man den Zug nehmen.

Höhendifferenz: je 350 Meter auf- und abwärts (Tag eins); 100 Meter auf- und 200 abwärts (Tag zwei); 1700 Meter aufwärts (Tag drei).

Einkehr: Im Appenzellerland gibt es viele von Bauernfamilien nebenbei geführte Kleinwirtschaften. Typisch: der Untere Gäbris 20 Gehminuten vor dem eigentlichen Gipfelrestaurant, Tel. 071/793 12 01.

Übernachten: Ein Erlebnis ist die Übernachtung auf der Meglisalp (Tel. 071/799 11 28, www.meglisalp.ch) oder im Alten Säntis (Tel. 071/799 11 60): einfache Verhältnisse, zum Teil Massenlager. Weitere Informationen über Appenzellerland Tourismus, 071/788 96 41, www.appenzell.ch

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