Samburu, Kenia

Das Siegerfoto des diesjährigen "SURVIVAL Fotowettbewerbs" zeigt einen Samburu-Mann in Kenia, fotografiert im Jahr 2013 von dem deutschen Fotografen Timo Heiny.

Kinnaura, Indien

Die von SURVIVAL, der globalen Bewegung für die Rechte indigener Völker, ausgezeichneten Fotos geben einen Einblick in das Leben der Völker, die sich größtenteils selbst versorgen und für eine außergewöhnliche Vielfalt stehen.

Hamar, Äthiopien

Die zwölf ausgezeichneten Fotos zeigen Menschen weltweit. Darunter auch die Hamar - eine Bevölkerungsgruppe, die im Südwesten Äthiopiens lebt und deren Lebensgrundlage, der Flusslauf des Omo-Flusses im Unteren Omo-Tal, durch den Bau des Staudamms Gibe III bedroht wird.

Uru Eu Wau Wau, Brasilien

Oder das Volk der Uru Eu Wau Wau, die SURVIVAL in ihrem Kampf gegen die Invasion von Industrie in ihr Heimatgebiet, den Amazonasstaat Rondonia, unterstützt.

Kayapó, Brasilien

Im brasilianischen Gebiet der Kayapó-Völker, einem der größten geschützten Regenwaldgebiete der Welt, leben rund 9000 Menschen in 44 Dörfern, die alle durch Wasserwege miteinander verbunden sind. Seit etlichen Jahren kämpfen die Ureinwohner gegen Pläne der Regierung, Bergbau, Holzeinschlag und Landwirtschaft auf dem Land der Kayapó zu ermöglichen.

Araweté, Brasilien

Die Araweté haben in den letzten 500 Jahren fast ihr gesamtes, früher fruchtbares Land durch die Abholzung der Wälder verloren, das nun ein Ödland aus Viehweiden und Zuckerrohrplantagen geworden ist. Heute lebt das Volk der Araweté in sehr kleinen Schutzgebieten, umgeben von Viehweiden, Zuckerrohr- und Sojaplantagen.

Bayaka, Zentralafrikanische Republik

Die Bayaka sind eines der vielen indigenen Völker, deren Heimat im Kongo-Becken liegt. Seit der Schaffung großer Nationalparks und Schutzgebiete, wie dem Dzanga-Sangha-Gebiet an der Grenze des Dzanga-Ndoki-Nationalparks, mehren sich jedoch die Konflikte.

Durch die Ausweisung der Schutzgebiete werden die Bayaka in der Landnutzung sowie der Jagd eingeschränkt und haben somit immer größere Schwierigkeiten, sich ausreichend ernähren zu können. Viele Bayaka-Frauen leiden an Unterernährung. Gleichzeitig kommt es immer wieder zu Berichten über Schickanierungen und Folterungen.

Kalapalo, Brasilien

Die Kalapalo sind eines von 17 Naturvölkern, die im Xingu-Nationalpark, einem über 27.000 km² großen Schutzgebiet im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso leben.

Ashaninka, Peru

Die Ashaninka gehören zu den größten indigenen Völkern Südamerikas. Ihre Heimat erstreckt sich von Brasilien bis zu den Anden in Peru. Die Heimat der Ashaninka ist jedoch stark bedroht: Holzfäller, Kautschukzapfer und Ölunternehmen dringen in das Gebiet vor.

Kham, Tibet

Das Volk der Khampa lebt im Osten Tibets sowie in Teilen der chinesischen Provinzen Qinghai, Sichuan und Yunnan. Immer wieder wehren sich die Khampa, die auf eine große kriegerische Tradition zurückblicken, gegen die chinesische Besetzung.

Quechua, Peru

Das Volk der Quechua setzt sich aus verschiedenen südamerikanischen Ethnien zusammen, deren Muttersprache das "Quechua" ist. Allein in Peru verteilen sich die Quechua auf insgesamt sechs verschiedene Stammesgruppen. Bis in die Gegenwart haben die Quechua immer wieder mit politischer Verfolgung und ethnischer Diskriminierung zu kämpfen.

Inuit, Grönland

Der französische Ethnologe und Fotograf Philippe Geslin besuchte die Inuit in Grönland 2011. Von seinen Forschungen brachte er dieses Foto mit, das zu den zwölf besten Einsendungen des Fotowettbewerbs gewählt wurde.
 

Alle ausgezeichneten Bilder erscheinen im Kalender "We are the People 2018", der im Survival-Online-Shop bestellt werden kann. Mit den Erlösen des Kalenderverkaufs finanziert SURVIVAL Projekte zur Unterstützung indigener Völker weltweit.

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