Gepuderte Wüstenlandschaft

Am Montag fielen hier die ersten Flocken seit 37 Jahren auf die roten Dünen der Sahara. In der Nähe von Aïn Séfra, im Nordwesten Algeriens, hielt Hobbyfotograf Karim Bouchetata zu unserer Freude seine Kamera bereit und schoss diese ungewöhnlichen Aufnahmen.

Schnee in der Sahara

In einer Länge von 950 Kilometern erstreckt sich der Saharaatlas. Die Gebirgskette bildet die Nordgrenze der Sahara und zieht sich durch Marokko und Algerien. Bisher sei nur einmal Schnee in dieser Gegend beobachtbar gewesen: Am 18. Februar 1979. Ein Schneesturm sorgte damals eine halbe Stunde lang für das ungewöhnliche Weiß.

Weiß auf rot auf dem Saharaatlas

In der mit neun Millionen Quadratkilometern größten Trockenwüste der Erde sind Temperaturen zwischen 50°C und 60°C keine Seltenheit. Dennoch kann es während der Wintermonate auch nächtlichen Frost geben. Der Puderschnee hielt dieses Mal einen Tag. Und das auch nur in den Bergen Afrikas, wo sich Fotograf Bouchetata aufhielt: In einer Höhe von 1000 Metern über dem Meeresspiegel. 

Weihnachten in der Wüste

Während Schneefall in der Sahara zwar eine Seltenheit ist, kann er auch dort für Chaos sorgen: 2005 führten Schneefälle und Eis in Ghardaia zu glatten Straßen und in der Folge zu zahlreichen Verkehrsunfällen.

Leuchtender Puderschnee

Wer mehr von dem Fotografen sehen will, folgt Karim Bouchetata am einfachsten auf Facebook oder besucht www.geoffrobinsonphotography.co.uk.

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