Der Große Buddha von Leshan

„Der Berg ist ein Buddha und der Buddha ist ein Berg“ lautet eine lokale Redensart – bei diesem Anblick mehr als nachvollziehbar. Der Große Buddha von Leshan ist der größte sitzende Buddha der Welt, UNESCO-Kulturerbe und wurde im 8. Jahrhundert erbaut. Seine Ohren allein messen 7 Meter in der Länge, seine Schultern sind 28 Meter breit. Als Maitreya – Buddha und zukünftiger Erlöser zugleich – überblickt er den Min-Fluss in Richtung des Berges Emei. Seine Aufgabe: Die ansässigen Bootsleute vor den Gefahren der Flussströmungen zu retten. Vor diesem Hintergrund entstand ab dem Jahre 713 in 90 Jahren Arbeit eines der bedeutendsten Denkmäler der Volksrepublik China.

Die Statue des Dakerkönigs Decebalus

Decebalus war der letzte König von Dakien – einer ehemaligen Provinz des Römischen Reiches am Donauufer. Zwölf Bildhauer arbeiteten 10 Jahre (1994-2004) an seinem 40 Meter hohen Monument im heutigen Rumänien. 
Der Initiator zum Bau der Bergstatue, der rumänische Geschäftsmann und Historiker Iosif Constantin Drăgan, verewigte sich direkt mit in die lateinische Inschrift "DECEBALUS REX - DRAGAN FECIT", auf Deutsch: „König Decebal - Erbaut von Drăgan“.

Das Mount Rushmore National Memorial

The Shrine of Democracy (der Heiligenschrein der Demokratie) zeigt die Porträts der ehemaligen US-Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Abraham Lincoln und Theodore Roosevelt. 14 Sommer dauerte die Errichtung dieses 18 Meter hohen Monuments. Zwischen 1927 und 1941 wurden die Porträts in der Reihenfolge der Amtszeiten in den Granit des Mount Rushmore gehauen, gemeißelt und gesprengt. Der Berg als auch das Denkmal verdanken ihre Namen dabei dem New Yorker Anwalt Charles Rushmore, der von 1884 bis 1885 nach South Dakota geschickt wurde, um die Namensrechte einiger Besitztümer in der Nähe der Black Hills zu klären. Zu einem Berg soll ihm Bill Challis – ein Bewohner der Gegend – gesagt haben, er habe bisher keine Bezeichnung, "aber von nun an nennen wir ihn Rushmore."

Crazy Horse Memorial

14 Kilometer südwestlich vom Mount Rushmore hat sich Korczak Ziolkowski, einer der Bildhauer des Präsidenten-Monuments, 1948 daran gemacht, dem Oglala-Indianer Crazy Horse ein Denkmal zu errichten. Der Anführer einer Gruppierung der Lakotas, eines der indigenen Völker Amerikas, Tȟašúŋke Witkó (wortwörtlich: "Sein Pferd ist verrückt") ging für seine Aufstände gegen die US-Regierung in die Geschichtsbücher ein. Ein Jahr nach der Schlacht am Little Bighorn 1876 starb er durch das Bajonett eines Soldaten. Während für das Crazy Horse Memorial bereits 10 Millionen Tonnen Granit aus der Felswand gesprengt worden sein sollen, ist seit 1998 nur das Gesicht fertiggestellt. Ziolkowski starb bereits 1982. Seine Frau Ruth (starb 2014) und sieben seiner zehn Kinder sollen das gemeinnützig finanzierte Werk vollenden. Dabei soll Crazy Horse auf einem Pferd sitzend gen Osten weisen. Mit einer Länge von 195 Metern und einer Höhe von 172 Metern wäre das Denkmal um ein vielfaches größer als jenes am Mount Rushmore.

Certovy Hlavy: Teufelsköpfe

Hier kommt der Stoff, aus dem Alpträume gemacht sind: Die Teufelsköpfe bei Želízy (Schelesen) in Tschechien. Als Teil einer ganzen Ansammlung von Sandsteinskulpturen finden sich die Certovy Hlavy an einer kleinen Straße von Mělník nach Česká Lípa (Böhmisch Leipa). In der Zeit der Romantik wurden sie von einem Bildhauer aus den böhmischen Dörfern, Václav Levý, in das bestehende Gestein gehauen. In der Höhle Klácelka in Želízy finden sich darüber hinaus Tierskulpturen und heroische Figuren der tschechischen Geschichte.

Die Maitreya-Statue

Einer unter Zehntausend: 27 Meter hoch sitzt der Buddha der Zukunft, Maitreya, in den Gemäuern des Bingling-Höhlentempels. "Bingling" bedeutet zehntausend Buddhas im Tibetischen. Über einen Zeitraum von 1600 Jahren schlugen hier Bildhauer an Seilen hängend atemraubende Skulpturen in die Wände, die es noch heute zu bestaunen gibt. Ein Glück! Denn nur wenige buddhistische Grotten hielten den Tumulten im 20. Jahrhundert stand. Gesponsert wurden die Arbeiten übrigens häufig von wohlhabenden Händlern, die die Wege entlang der Grotten passierten. Wenn man schon mal da ist, gilt es den Canyon rund 2,5 Km weiter hinauf zu laufen, um einen Blick in das kleine tibetische Kloster zu werfen.

Der ehemalige Mt. Mc Kinley
Bilder-Rätsel
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