Tazara Railway

Zwischen Dar es Salaam und dem sambischen Kapiri Mposhi verkehrt die Tazara Railway durch die spektakuläre Wildnis Afrikas. Hier gibt es keinen Luxus, sondern das pure Leben: Familien, Geschäftsleute und Studenten nutzen den Zug genauso wie Backpack-Touristen

Eastern & Oriental Express

Eine nostalgische und luxuriöse Reise von Singapur nach Bangkok bietet der Eastern & Oriental Express. Sieben Tage dauert die Zugfahrt und führt vorbei an Teeplantagen, Regenwäldern und buddhistischen Tempeln

Viceroy Special

Wir bleiben in Asien. Die einzige Dampfeisenbahn Sri Lankas ist Viceroy Special. Von der Hauptstadt Colombo geht es erst ins Hochland und dann 114 Kilometer an der südlichen Küste entlang. Die Fahrt dauert 10 Stunden

Deccan Odyssey

Die Reise von Mumbai nach Delhi ist in den normalen indischen Zügen durchaus mit einer Odyssey zu vergleichen, aber nicht in dem Zug Deccan Odyssey. Denn hier liegen die Gäste in komfortablen Betten und dinieren im luxuriösen Speisewagen während die Farbenpracht Indiens am Fenster vorbeizieht. Wer Zeit hat, kann bis zu acht Tage unterwegs sein

Tranzalpine

Wer sich in den Alpen wähnt, liegt falsch. Die Tranzalpine verbindet die Küsten der neuseeländischen Südhalbinsel. Rund 4 1/2 Stunden dauert die Fahrt von Christchurch bis Greymouth, dazwischen zieht all das am Fenster vorbei, was Reisende so an Neuseeland begeistert: Einsame Täler, Berglandschaften, Seen und saftige Weiden

California Zephyr

"The Pioneer Train" wird dieser Zug auch gern genannt, da er die Reise der einstigen Siedler durch den amerikanischen Westen verfolgt. Von Chicago nach San Francisco passiert der California Zephyr sieben Bundesstaaten in drei Tagen

Rovos Rail

Es ist einer der luxuriösesten Züge, die Afrika zu bieten hat. Zwischen 20 und 60 Stundenkilometer fährt die Rovos Rail auf verschiedenen Routen durch das südliche und östliche Afrika. Alle zwei Jahre gibt es die Verbindung Kapstadt-Kairo - 28 Tage alle Facetten des Kontinents

Bernina Express

Nur 2 1/2 Stunden benötigt der Bernina Express von Chur, der ältesten Stadt der Schweiz, bis nach Tirano: Gletscher, Seen und Berge säumen den Weg, bis sich am Ende der Fahrt die Palmblätter in der Sonne wiegen

Belmond Hiram Bingham

Wer keine Zeit oder Energie für den legendären Inca Trail hat, erreicht Aqua Calientes, und damit den Ausgangsort zu Machu Picchu, mit dem Belmond Hiram Bingham. Wilde Flüsse, kleine Dörfer und grünes Hinterland säumen den Weg

The Ghan

Durch das Herz Australiens führt die Strecke von The Ghan. Rund 3000 Kilometer liegen zwischen Adelaide im Süden und Darwin im Norden sowie jeder Menge Eindrücke: Outback, Kängurus und Nationalparks. Ausflüge nach Alice Springs und Katherine Gorge sind bereits im Komfortpreis inbegriffen

Als 1825 die erste Eisenbahnlinie zwischen Stockton und Darlington an der britischen Ostküste eröffnet wurde, waren selbst die Erfinder überrascht. Nicht weil sie es geschafft hatten, sondern weil es ab dem ersten Tag mehr Passagiere als Plätze gab. Man hatte die Strecke vor allem entworfen, um Güter und Arbeiter schneller von A nach B transportieren zu können und nicht um Reisende zu befördern. Letztere hingegen empfanden die Bahnstrecke als Horizonterweiterung, sie konnten plötzlich an einem Tag die 40 Kilometer hin- und zurückreisen. Von Großbritannien aus eroberte die Eisenbahn die Welt. Immer mehr Strecken wurden zwischen Metropolen gebaut, aber auch durch die abgelegensten Landschaften dieser Welt, wie dem australischen Outback und immer mehr Menschen fanden Gefallen an dem Fortbewegungsmittel. Besonders in den 1920er und 30er Jahren galt es als schick mit der Bahn das Land zu bereisen oder gar Grenzen zu überqueren, wie mit dem Orient Express von Paris nach Istanbul. Eine Mischung aus Abenteuer und Entdeckergeist machen manche Routen bis heute zu einem Erlebnis. Sie führen über die Victoria Falls in Sambia und Simbabwe oder auf über 5000 Meter in Tibet.

Dem Reise-Romantik-Thema Eisenbahn widmet sich nun der Bildband „The Journey“ von gestalten. Vorgestellt werden insbesondere panoramareiche Strecken auf allen Kontinenten wie der Bernina Express in der Schweiz oder der Blue Train in Indien. Neben den Klassikern wie der Transsibirischen Eisenbahn werden hier auch Strecken gezeigt, die nicht jedem bekannt sein dürften wie der Island Train auf Sri Lanka oder die Tazara Railway zwischen Dar es Salaam und Kapiri Mposhi. Zu allen Zügen gibt es jeweils Routenführung, Bildern und ein Kurzporträt auf Englisch.

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The Journey, The fine art of travelling by train, Editors Sven Ehmann, Robert Klanten, ­Michelle Galind. Englisch, 2015, 272 Seiten, gebunden, 39,90 €

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