Modern Art trifft Mittelalter

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Modern Art trifft Mittelalter: 5 Sterne bei 1 Bewertung

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    Blula 06.06.17

    Alle Jahre wieder in Weikersheim... eine Skuplturenausstellung vor historischer Kulisse


    Weikersheim im Taubertal sollte man bei einer Fahrt entlang der Romatischen Straße keineswegs auslassen. Das Städtchen hat sowohl für Kultur- als auch für Kunstinteressierte einiges zu bieten. Neben dem historischen Stadtbild, einem Ensemble aus Marktplatz mit Brunnen, einem Renaissance-Schloss mit barocker Parkanlage, Teilen einer ehemaligen Stadtmauer usw....

    .... lohnt im Moment auch der Besuch einer seit 2008 alljährlich hier mit stets großem Erfolg stattfindenden Skulpturenausstellung mit wechselnden international bekannten Künstlern. Von Mai bis Ende September wird dann vorwiegend der Marktplatz, aber auch das Schlossgelände mit Exponaten belebt.

    Dieses Mal ist die aus dem polnischen Łódź stammende Małgorzata Chodakowska mit einigen ihrer lebensgroßen Bronzeplastiken an der Reihe. Chodakowska studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau und Wien. Seit 1991 lebt sie in Dresden und hat dort ein Atelier. Sie hat auch bereits viele Ausstellungen in Polen, Russland, Deutschland, Japan, Dänemark und Österreich gestaltet. Zu ihren Hauptwerken zählen die sogenannten „Stammfrauen“, das sind übermannshohe Figuren, die sie zumeist in einem Stück aus dem Holz entwurzelter Bäume geschnitzt hat. Später begann sie dann auch mit anderen Materialien zu arbeiten, seit den 90iger Jahren auch mit Bronze.
    Die Künstlerin, deren sicheres Form- und Proportionsempfinden mit einer umfassenden Fähigkeit zur Sinnlichkeit einhergeht, setzt sich überwiegend mit dem Menschenbild und dessen Anatomie auseinander. Anregend für ihre Motivwahl ist angeblich oft auch der Tanz als Ausdruck seelischer Empfindungen. In den hier zu sehenden Kunstwerken ( elf an der Zahl ) ist außerdem ihre Kraft zur dezenten Erotik unverkennbar. Alles wirkt jedoch absolut ästhetisch, aber vor der Kulisse der mittelalterlichen Stadt für manchen Betrachter vielleicht auch etwas mutig, so wie z.B. die Skulpturen „Bacchantin“ vor dem alten Dorfmuseum, oder das „Kreuz“ vor der Stadtkirche St. Georg. Man sollte diese Ausstellung gesehen haben, um sich ein eigenes Bild davon zu machen.

    Man sollte diese SkulpturenSCHAU, wie sie sich im übrigen nennt, gesehen haben, um sich ein eigenes Bild davon zu machen.
    Ganze 11 Plastiken sind in der Stadt aufgestellt: auf dem Marktplatz, im Stadtpark, vor dem Schloss, an der alten Stadtmauer und in der Tauber, unweit des Parkfläche am Heiligen Wöhr. Wegweiser führen zu den Plätzen und außerdem gibt es an verschiedenen Ecken Flyer, auf dem die Standorte der Skulpturen mit ihren Namen markiert sind.

    Die Ausstellung geht noch bis zum 24. September 2017.


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    Reiseveranstalter: Privatreise

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